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NOCKBERGE im herb -würzigen Duft


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Lust auf Natur - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 05.08.2022

Kärntens Naturschätze

Artikelbild für den Artikel "NOCKBERGE im herb -würzigen Duft" aus der Ausgabe 9/2022 von Lust auf Natur. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lust auf Natur, Ausgabe 9/2022

Unspektakulär, aber seit der Antike in Orient und Okzident begehrt: der Echte Speik, lateinisch Valeriana celtica subspecies norica

D iesebotanische Rarität ist echt unscheinbar − und hart im Nehmen: der Echte Speik. Tapfer trotzt er den Elementen oberhalb von etwa 1800 Metern Seehöhe – von eisiger Kälte über sengender Hitze manchmal auch zu pfeifenden Winden. Wenn das fünf bis 15 Zentimeter kleine Pflänzchen ab Juli blüht, sind die weißen bis fliederfarbenen und gelblichen Blüten zwischen Gras, anderen Wildpflanzen und Steinen leicht zu übersehen. Nur im Spätsommer macht die unscheinbare Hochalpine auf sich aufmerksam. Dann verströmt sie ihren einzigartigen herben Duft auf den Wiesen und Weiden der Kärntner Nockberge.

So blieb die bescheiden daherkommende Pflanze nicht unbemerkt. Spätestens seit der frühen Antike kannten die Menschen seine Qualitäten. Das alpine Mauerblümchen taugte für den Abwehrzauber und als Naturheilmittel, aber auch für die Schönheitspflege. Beim Almabtrieb direkt vor Ort zeigte die ...

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... bescheidene Pflanze in den Kuhkränzen an, dass die Kühe im Sommer auf dem „Speikboden“ waren. Im Alltag vertrieb Speikduft die Motten aus Truhen und Schränken.

Und keine Raunacht ohne Räucherwerk: Das Baldriangewächs war eine wichtige Schutzpflanze. Mit Speik, Wacholder und Palmbüschen vertrieb man um die Jahreswende seit alters die bösen Geister aus Haus und Stall.

Volksmedizin und Pflegeessenz

Über den Alpenraum hinaus diente der Speik als Naturheilmittel und Pflegeessenz zum Einnehmen und für Massagen und Bäder. Arzneibücher vom Altertum bis zum Mittelalter listen Speik als Heilmittel gegen Krämpfe und zahlreiche andere Leiden; damals schrieb man noch „Speick“. Zusammen mit Gewürzen wie Muskat, Kardamom und Pfeffer aromatisierte die Hochgebirgspflanze magenstärkende Weine. Sie war Zusatz in leberentlastenden Essigen. Und sie diente als Inhaltsstoff des mittelalterlichen Universalheilmittels Theriak. Tatsächlich enthalten die Wurzeln dieses speziellen Baldriangewächses besonders viel an ätherischem Öl. Doch anders als der beruhigende Baldrian wirkt Speik harmonisierend: Das Öl entspannt und belebt gleichzeitig; es hat also zugleich eine beruhigende Wirkung auf das zentrale und eine anregende auf das vegetative Nervensystem.

Die lokale Tradition lebt heute noch. Sigrun Hinteregger vom Kirchheimerhof in Bad Kleinkirchheim schwört auf die harmonisierende Wirkung. Damit ihre Gäste nach der Fahrt beim Ankommen gleich runterkommen, verströmt ein Diffuser in der Lobby fast unterhalb der Wahrnehmungsschwelle Speiköl. Und wenn die Gastgeberin Unruhe und Streit unter ihren Gästen wahrnimmt, geht sie spätabends mit einem Räuchertopf durch die öffentlichen Räume und Gänge. „Das wirkt“, sagt sie. Speikmassagen gehören zum Spa-Menü des Hotels, und in den Badezimmern können sich die Gäste mit Speikprodukten duschen und pflegen.

Naturschutz mit Sense und Maul

Lange Zeit war der Orient ganz wild auf den Duft, wenn auch als Beimischung, denn konzentriert riecht das Öl beinahe penetrant. Kleopatra zum Beispiel badete nicht nur in Eselsmilch. Zu ihren Beauty-Routinen sollen auch Speiköl- Massagen gezählt haben. Und so wurde die Wurzel früher fleißig vor allem nach Ägypten, in den Sudan und nach Syrien exportiert, nachweisbar seit dem 5. Jahrhundert vor Christus, verschifft meist über Triest. In puncto Seltenheit und Kostbarkeit kann der Speik sich durchaus mit Zimt und Safran messen. Beim Zimt kommt der erlesene Inhaltsstoff meist aus der getrockneten Rinde, beim Safran steckt er im Krokusblütenfaden − und beim Speik ist es das ätherische Öl aus der Wurzel.

Dessen harmonisierender Effekt – und der Glaube, dass das Öl auch aphrodisierend wirke – führte im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Exportboom, der den Bestand bedrohte. Denn Speik lässt sich nicht ohne Qualitätseinbußen züchten, gedeiht nur in Höhen auf kalkarmen Böden und wächst nicht nach, wenn er gründlich geerntet wird. 1936 wurde die Pflanze unter Naturschutz gestellt. Und zwar mit Sense und Maul. Würden die Almwiesen und Weiden nicht gemäht und von Kühen abgefressen, wäre das idyllische Mittelgebirge längst mit Büschen und Bäumen überwuchert. Die Nockberge wären ihrer „Nocken“ beraubt; so werden die kuppenartigen und grasbewachsenen Berggipfel dieses sanften Teils der Alpen genannt. Neben dem Alpenbaldrian wären auch andere Arten wie Gräser, Kräuter, Wildblumen, Käfer, Schmetterlinge und Vögel verschwunden, die sich an diese offenen Lebensräume angepasst haben.

Dass das nicht passiert, dafür steht seit 2012 das Biosphärenreservat Nockberge gerade. Der Status garantiert den dort lebenden Menschen die traditionelle naturnahe Nutzung der bäuerlich geprägten Landschaft im Westen der Gurktaler Alpen: Speik darf nur noch kontrolliert geerntet werden.

Exklusive Ernte

Früher gab es für die Ernte ein eigenes Gewerbe, die Speikgräber. Im Auftrag des Landesherren lockerten sie zunächst mit speziellen Speikkramperl die Wurzeln, ehe sie die unscheinbare Heilpflanze bis auf einen Wurzelrest von Hand aus den Alpenwiesen zogen. Die Wurzeln wurden auf besonderen Trockenböden gelagert, etwa in den traditionellen Troadkästen. Die Ernte ist heute das Privileg zweier Kärntner Bauernfamilien. Sie teilen sich die Arbeit auf den Wiesen und Weiden und trocknen die Wurzeln exklusiv für die Firma Speick Naturkosmetik aus Leinfelden-Echterdingen, die als Namen die frühere Schreibweise wählte. Für ein Kilogramm getrocknete Speikwurzeln graben die Bauern in aufwendiger Handarbeit sechs Kilogramm Speik aus. Die Pflanzen müssen mindestens vier Jahre alt sein, dann können sie sich durch Teilung wieder vermehren. Gegraben wird deshalb nur alle fünf Jahre an der gleichen Stelle.

Und die Erntemenge ist auf 25 Kilogramm im Jahr begrenzt.

Das wird von der Biosphärenpark-Verwaltung kontrolliert.

Seit mehr als 90 Jahren holt der jeweilige Speick-Firmenchef die getrockneten Wurzeln im Herbst persönlich ab. Das Wurzelöl wird dann in Deutschland gewonnen und für die naturkosmetischen Pflegeserien verwendet.

Aktionsradius Nockberge

Zum Speik führt heute die Nockalmstraße. Diese Mautstraße schlängelt sich 34 Kilometer lang durch die Bergidylle. Sie ist tagsüber zwischen Mai und Oktober geöffnet und verbindet Innerkrems im Norden mit Ebene Reichenau im Süden über 52 Kehren und unzählige Kurven. Die gewundene Panoramastraße ist der Ausgangspunkt für Wanderungen auf grünen Almweiden zu rosa blühendem Almrausch, an klare Bergseen, auf aussichtsreiche Gipfel, durch lichte Lärchenwälder und zum größten Zirbenwald der Ostalpen. Auf der Strecke servieren mehr als zehn urige Almhütten Hausgemachtes wie etwa Speck, Schinken und Hauswürste, eingelegtes Gemüse oder frischen Glundner-Käse mit Bauernbrot. Darunter stechen zwei besonders hervor: die Heiligenbachhütte, eine 120 Jahre alte Jausenstation, und das Karlbad, über die Grenzen hinaus berühmt für sein traditionelles Bauernbad.

Urige Hütte wie in alten Zeiten

In der Heiligenbachhütte wirtschaftet Adelheid Dullnig zwischen Almauf- und -abtrieb, so wie sie es seit mehr als 30 Jahren gewohnt ist. Gleich nach dem Aufstehen um 5.30 Uhr melkt die Sennerin ihre zehn Kühe. Die Milch verarbeitet sie zu Käse, Butter und Buttermilch. Natürlich steht mittags eine sättigende warme Mahlzeit auf dem Tisch. Adelheid kocht auf einem alten Herd, den Enkel Simon Mayer mit Holzscheiten einheizt. Gäste können zwischen einem warmen Gericht und einer Brotmahlzeit wählen. Mit Glück ist auch noch ein Reindling übrig. Den traditionellen Hefekuchen serviert sie mit ihrer frischen, gefüllten Bauernbutter. Strom gibt es in der Hütte nicht, geschweige denn Internetempfang. Beleuchtet werden die dunklen Stuben mit Kerzen, für den Notfall gibt es aber Festnetztelefon. In diesem Ambiente bleibt von Mai bis Oktober viel Zeit, sich alte Sagen zu erzählen und zu musizieren. Doch nur wenn die Gäste fragen, holt Simon sein Akkordeon hervor oder gibt etwas aus dem alten Sagenschatz der Nockberge oder aus der Familienchronik preis.

Kuren im Bauernbad

Karlbad ist nicht nur legendär für seine Kasnudeln, es ist auch seit mehr als 300 Jahren Österreichs originellste Kuranstalt. Auch hier gibt es keinen elektrischen Anschluss. Übernachtungsgäste können in ein Baderitual aus dem 17. Jahrhundert eintauchen. Dafür wird die schwefel- und eisenhaltige Karlquelle in Lärchenholztröge umgeleitet und mithilfe von Steinen, die in Holzglut zum Glühen gebracht wurden, auf etwa 40 Grad Celsius erhitzt. Im Kontakt mit dem Wasser zerspringen die Steine, Mineralien lösen sich.

Das ist der Moment, in dem der Bademeister seine Kurgäste in den Zuber ruft und die Holzwanne mit einem Brett abdeckt, dass nur noch der Kopf herausschaut. Bis zu einer Dreiviertelstunde dringen die Mineralien über Haut und Atemwege in den Körper. Den Rest der Kur besorgen dann Hausmannskost und Höhenluft. Heutzutage können Gäste das Wasser auch einfach in den beiden Thermalbädern von Bad Kleinkirchheim genießen.

Speik in der Kosmetik

Eine original einheimische Kärntner Pflanze exklusiv für eine deutsche Firma? Das Recht hat sich das Unternehmen Speick in den 1980er-Jahren von der Kärntner Landesregierung gesichert. So soll die maßvolle Nutzung den Fortbestand der wild wachsenden Heilpflanze in den Nockbergen bewahren. Die Firma war 1928 die erste, die mit dem Wurzelöl eine Seife herstellte und damit das Element der Körperpflege auf natürlicher Grundlage in das Stück für die tägliche Reinigung brachte.

Speiksitzen

Speik vertrieb früher nicht nur Motten und böse Einflüsse, konzentriert wurde sein Duft sogar als Geruchs-Pranger eingesetzt: Dazu hatten die Speikschober, in denen die Pflanzen büschelweise trockneten, noch eine andere Funktion, das Speiksitzen. Missetäter wurden drei Tage lang bei Wasser und Brot in den Speikschober eingesperrt. Danach haben sie längere Zeit nach Speik gestunken. So konnte jeder in den Nockbergen riechen, wenn er es gerade mit einem Delinquenten zu tun hatte.

Auf der Suche nach dem Echten Speik

Früher stand das Wort Speik in der Alpenregion für viele duftende Pflanzen. Hier geht es jedoch um den Echten Speik, lateinisch Valeriana celtica subspecies norica aus den Nockbergen, auch Norischer Speik genannt. Norica war einst ein keltisches Königreich auf heute österreichischem Boden. Botanisch gesehen gehört dieser Echte Speik zu den Baldriangewächsen, zu denen auch der hochwachsende Speiklavendel zählt, dessen Blüten gern für Duftkissen verwendet werden. Im Alpenraum kommen auch der Blaue (Klebrige Primel), Gelbe (Grafenblume) oder Weiße Speik (eine Schafgarben-Art) vor.

Die wirklich nächste Verwandte der Ostalpenpflanze gedeiht in Frankreich, Italien und der Schweiz:

Valeriana celtica subspecies celtica. Doch nur der besonders aromaölhaltige Norische Speik wächst ausschließlich auf den kalkfreien Böden der Ostalpen zwischen 1800 und 3300 Metern.

Und wie können Touristen mehr über die Speikpflanze erfahren und ihren Duft erschnuppern, wo schon allein das Entdecken des Alpen-Mauerblümchens schwierig ist? Die letzte Speikwanderung mit einem Ranger des Biosphärenparks Nockberge geht in diesem Jahr am 9. September von der Talstation Blutige Alm los. Die Ranger haben auch Zirben-, Kräuter- und Sonnenaufgangswanderungen im Programm.

Biosphärenverwaltung Nockberge Ebene Reichenau 117

A–9565 Ebene Reichenau Tel: +43 4275 665

E-Mail: Nockberge@ktn.gv.at www.biosphaerenparknockberge.at

Die mystische Seite der Nockberge

Nicht jeder mag die Glocke an der Schiestlscharte an der Nockalmstraße läuten, um sich nach einer lokalen Sage einen Wunsch erfüllen zu lassen. Doch um die mystische Seite der Kärntner kommen Besucher kaum herum. Der Naturpark Silva Magica fordert sie auf, sich durch die Landschaft berühren zu lassen, die unter anderem von einem Schamanen und einer heimischen Künstlerin gestaltet wurde. Von der Straße aus gut sichtbar, lädt ein großer Felsendom ein, die eigene Energie zwischen uralten Steinblöcken aufzuladen.

Ein Rundwanderweg durch den „Zauberwald“ will mit Skulpturen und Installationen zum Eintritt in die magische Welt der Naturgeister einladen. Im alten Steinhaus der Grundalm daneben wird es dann informativer. Die Ausstellung „Bäume als Überlebenskünstler“ erzählt ganz sachlich über die Besonderheiten der drei Hauptbaumarten Fichte, Lärche und Zirbe und wie die Altvorderen sie nutzten.

Rundblick und Bauernladen

Auf dem höchsten Punkt der Nockalmstraße, der Eisentalhöhe, bietet eine Aussichtsplattform in 2042 Metern Höhe einen einzigartigen Rundblick über das Nockalmgebiet bis hin zu den Karawanken und der Hochalmspitze. Panoramatafeln erläutern die wichtigsten Gipfel und informieren über die Speikpflanze. Im Bauernladen können Besucher die heimischen Naturheilmittel und Körperpflegeartikel erstehen, etwa Murmeltiersalbe, Arnikatinktur oder Latschenkieferbalsam – und natürlich die Speick-Körperpflege.

Karin Willen

Noch mehr Nockberg-Erlebnisse

Die Nockalmstraße führt durch die Kernzone des Biosphärenreservats. Außerhalb der Panoramagebirgsstraße bringen die Biosphärenparkbahn Brunnach und die Kaiserburgbahn zu Gipfeltouren, Höhenspaziergängen, zum Mountain Yoga Trail oder dem Flow Country Trail, Europas längster Mountainbike-Strecke.

Land Kärnten Nockalmstraße Rainerstraße 2

A–5020 Salzburg Tel.: +43 662 873 673 0 www.nockalmstrasse.at

Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen Dorfstraße 74

A–9546 Bad Kleinkirchheim Tel: +43 4240 8282 www.badkleinkirchheimer.com

Unter den grünsanften Bergkuppen der Nockberge schlummern vorwiegend kristalline Gesteinsarten wie Glimmerschiefer, Paragneise und Quarz-Phyllit.

So wurde bis 1909 in Radenthein Granat abgebaut, der dann in Böhmen geschliffen wurde. Der Schmuckstein soll am Hals getragen die Lebensund Willenskraft stärken. Über die Geschichte des Bergbaus informiert ein Museum, zu dem auch eine begehbare Granatader gehört.

Granatium Radenthein Klammweg 10

A–9545 Radenthein Tel.: +43 4246 29135 www.granatium.at

Einige Hotels lassen ihre Gäste die wohltuende Wirkung des Alpenbaldrians, aber auch von Zirbe und Granat erleben. Durch Massagen, Bäder und Kosmetik im Spa und in der Zimmerausstattung.

Der Kirchheimerhof Maibrunnenweg 37

A–9546 Bad Kleinkirchheim Tel.: +43 4240 278

E-Mail: hotel@kirchheimerhof.at www.kirchheimerhof.at

Hotel Prägant Kirchheimer Weg 6

A–9546 Bad Kleinkirchheim Tel: +43 4240 452

E-Mail: hotel@praegant.at www.hotel-praegant.at