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NOSTALGIE: Vor 21 Jahren


TecTime Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 14/2019 vom 15.11.2019
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Bildquelle: TecTime Magazin, Ausgabe 14/2019

Angebliche Überweisung aus Nigeria

Ende 1998 erschien diese Story in der Fachzeitschrift „Tele-Satellit“ und sorgte für Nervosität bei den Tätern und brachte dem Autor eine Morddrohung ein.

Nigeria Connection

Im wohlverdienten Urlaub auf Redaktionskosten im firmeneigenen Iglu an der herrlichen Nordküste Grönlands erreichte mich die Kunde, dass sich nach relativ langer Ruhe die Scam-Mafia aus Nigeria wieder melden würde. Vor einigen Jahren in Teil neun dieser Serie wurde über die Machenschaften berichtet, und eigentlich bestand auch kein Grund mehr, sich darum zu kümmern, denn Staatschef Sani Abacha von ...

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aus dieser Ausgabe

... Shells Gnaden war verschwunden, und nach fast demokratischen Wahlen war der zivile Machthaber Olusegua Obasanjo am Steuer. Und der hatte gleich versprochen, mit den Scam-Letter Betrügern und korrupten Beamten abzurechnen. Wie das mit „abrechnen" gemeint sein mag, wissen wir nicht. Fest steht jedoch, dass nach einer Schrecksekunde die alten Figuren — teilweise unter anderen Namen — wieder ihr Unwesen treiben.

Vorgesehen hatte ich eigentlich einen ersten Erfahrungsbericht mit dem neuen Ikonos-Satelliten der Space-Imaging Group. TSI berichtete als erste Fachzeitschrift weltweit bereits ausführlich über das Projekt, kommerzielle Fotos mit einer Auflösung von einem Meter anzubieten, und als Dank bekommt die TSI-Redaktion auch die ersten Bilder des Satelliten. Auch die eigene Empfangsanlage ist inzwischen fertiggestellt und wartet eigentlich nur auf die ersten Signale. Leider befand sich der Satellit zum Redaktionsschluss noch in seiner 90-Tage Testphase. Alles hatte sich im Lauf der Jahre verzögert. Einsprüche diverser Geheimdienste (vor allen Dingen aus Israel) und der verunglückte Start von Ikonos-l waren der Grund. Die Auflösung der Fotos könnte heute schon leicht unterhalb der Im-Grenze liegen, doch hier sprach die National Security Agency (NSA) in den USA ein Machtwort. Nicht ganz von sich aus, auch hier drückten die Israelis von hinten. So müssen sich die polizeilichen Organisationen, die sich mit Mord und Tot- schlag beschäftigen, noch etwas gedulden, um endlich Fotos in hoher Auflösung einer bestimmten geographischen Zone und von einem bestimmten Zeitpunkt zu bekommen.

Nur so lässt sich eventuell feststellen, ob zu einem Tatzeitpunkt z.B. ein Auto an einem Waldrand geparkt wurde und wie es denn ungefähr aussehen könnte. Immerhin lässt sich mit dem IKONOS schon mal die Farbe und die Größe bestimmen. Nach meinem Vorschlag und nach einem konkreten Fall lief in süddeutsches LKA in die geheimdienstliche Sackgasse. Aus Sicherheitsgründen wollte man nicht helfen, obwohl die Keyhole-Satelliten der Amerikaner hier Hilfe leisten könnten, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Scam-Mafia

In den letzten 15 Jahren sich unter verschiedenen Regierungen — von denen nicht nur geduldet — die Nigeria-Connection etabliert. Unter verschiedenen Absendern versehen mit falschen Briefköpfen irgendwelcher Ministerien — werden an (vermeintlich) wohlbetuchte Amerikaner und Europäer brandeilige Briefe, Faxe und neuerdings auch E-Mails geschickt. Darin („Privat/Confidential") wird dem Empfänger ein kleines Millionen-Geschäft vorgeschlagen. Ein Betrag (z.B. 20 Millionen US-Dollar) muss angeblich außer Landes geschafft werden. Der Grund könnten überschüssige Einnahmen aus dubiosen Ölgeschäften sein, die gewaschen werden müssen, oder in letzter Zeit angesammelte Gelder von Ministern, die sich im Ausland nach der Machtübernahme durch Zivilisten eine neue Existenz aufbauen wollen. Dazu benötigt man dringend ein unverfängliches Auslandskonto, und das sollte partout das des Briefempfängers ein. Man möge doch alle Bankverbindungen bekanntgeben, damit die 20 Millionen US Dollar überwiesen werden können.

Als kleine Anerkennung für die geleisteten Dienste dürfe der Empfänger auch gleich 20% (4 Millionen Dollar) für sich abzweigen. Nur schnell muss alles gehen, und ein Rückruf noch heute wäre äußerst wichtig. Wer dumm und geldgierig genug ist, fällt darauf rein. Eine Kontonummer ist schließlich kein Geheimnis, und die kann man ja mal mitteilen. Sollte diese Kontonummer erkennbar ein verstecktes Konto in Liechtenstein, der Schweiz oder auf den Antillen sein, wird es ernst. Sollte unser Mr. Raffgier die Restfunktionen seiner kleinen Walnuss im Kopf abgeschaltet haben und auch noch das Passwort seines Kontos nennen, kann er die Sache eigentlich gleich vergessen. Der nächste Kontoauszug wird einen Saldo von 0,00 ausweisen.

Erstes Angebot aus Nigeria

Der Besitzer eines „anständigen" Kontos erhält ein tolles Transfer-Schreiben der Bank of Nigeria, in dem man ihm mitteilt, dass der erwartete Betrag zur Überweisung ansteht, jedoch noch einige Formalitäten nötig seien. Unter anderem stehen noch die Transfer-Kosten in Höhe von 1% der Summe (200.000 US-Dollar) aus. Der Auftraggeber sei bereit, die Hälfte davon selbst zu übernehmen, die andere Hälfte sollte jedoch schnellstens überwiesen werden. Reagiert der Empfänger zögerlich, so wird er mit tollen Schreiben und einigen kleinen Zusatzforderungen in Atem gehalten, bis ihm derselbe ausgeht. Unsere Scam-Letter Mafia hat ihr Ziel erreicht und ist von nun an nicht mehr erreichbar.

In Folge neun dieser Serie bewiesen wir, dass es selbst mit verhältnismäßig einfachen Mitteln und etwas Sachkenntnis möglich ist, den Telefon/Fax- Verkehr dieser Gangster via Satellit mitzuhören und zu lesen. Den Autor erreichten nach Veröffentlichung einige nette Einladungen nach Nigeria, die er allerdings dankend ablehnte.

Lauschangriff II

Nach entsprechenden Hinweisen auf neue Aktivitäten wurde das alte Equipment wieder aktiviert. Inzwischen funktionierte auch das provisorische Fax-Modem etwas besser. Zumindest waren die Texte zu 80% lesbar. Da ein überwiegender Teil internationaler Telekommunikation über die diversen Intelsats läuft, war es erst einmal wichtig, den richtigen Satelliten zu finden. Vor einigen Jahren war es die Position 60 0 Ost. Hier wird inzwischen ein Hemi-Beam eingesetzt, und der ist leider in den nördlicheren Gefilden nicht empfangbar. Auf Nachfrage stellte sich auch schnell heraus, DEAR dass die 600-Position zwar noch von der Bodenstation Lanlate I genutzt wird, doch überwiegend im innerafrikanischen Verkehr. Die nächsten Tage verzog ich mit allen Antennen-Listings auf den Dachboden und kam erst nach diversen Drohungen seitens der Familie und des Verlegers mit Spinn- weben zwischen den Armen wieder runter. Immerhin mit einigem Erfolg. Es mussten die Positionen 27 und 24,5 0 West sein. Die restlichen Infos kamen von lieben Menschen auf der IBC99, die als Belohnung die der Presse zustehenden Verzehrbons bekamen.

Es klappte auf Anhieb. Lanlate-2 (LAN-02a) bedient mit FDM 24,5 0 West im C-Band und Lagos-4 (LAG-04B) versorgt 27,5 0 West mit analogem SCPC. FDM wird für Telefonie, Fax und Data von Telekommunikations-Organisationen genutzt; SCPC sehr oft von Sicherheitsdiensten, Hilfsorganisationen, Ölgesellschaften und wesentlich zweifelhafteren Diensten. Der FDM-Verkehr ist mit recht einfachen Mitteln zu verfolgen. Man nehme einen etwas größeren Spiegel für das C-Band (Minimum: 180cm), einen analogen Low-Threshold-Receiver und einen erstklassigen SSB-Radio-Empfänger, der den Frequenzbereich bis etwa zehn MHz überstreicht (NRD; ICOM, AOR oder militärische Surplus-Geräte). Der Baseband-Videoausgang des Sat-Receivers wird über Koaxialkabel auf dem kürzesten Weg mit dem Antenneneingang des Kurzwellen-Receivers verbunden. Im C-Band wird auf betimmten Satelliten, die FDM transportieren, nach Transpondern gesucht, die sich durch dunkle Störungen auf dem Kontrollmonitor bemerkbar machen. Dieses „Störsignal" ist nichts anderes als FDM. Der Empfang wird der Low-Threshold-Funktion optimiert. Firmen-Bierzelt für

Nun wird der nachgeschaltete KW-Receiver im Bereich von 0 bis ca. 4MHz auf dem Münchner sehr vorsichtig in USB und LSB (oberes und unteres Seitenband in SSB- Modus) durchsucht. Theoretisch gibt es alle 4kHz einen Kanal. Eine reine Lern- und Nervensache ist es nun, diese Radiosignale einer bestimmten geografischen Gegend zuzuweisen. Ein Receiver mit eingebautem DTMFModul (z.B. AR5000) kann die gewählten Telefonnummern mitlesen und vereinfacht die Suche natürlich. Nigeria hat den Landescode 234, und so filtert man nur diese Telefonate und Faxe aus.

Bitte nicht nachmachen, denn das ist in den meisten Ländern verboten und geschah auch in unserem Fall rein experimentell. Dies ist wiederum am Standort unserer Monitoranlage erlaubt.

Die nächsten Wochen konzentrierte ich mich auf 24,5 0 West und vergaß meine Kollegen, die Sich auf Einladung des Verlegers mit mitgebrachtem Firmen-Bierzelt für zehn Personen und Bier aus dem lokalen Supermarkt auf dem Münchner Oktoberfest vergnügten. Und das alles auf Verlegerkosten.

Doch es lohnte sich. Da waren sie wieder. Der gesamte Bello-Clan führte weltweite Gespräche (die Nummer 1-49709215 gibt es immer noch), und immer noch scheint Ralph Chukwuma (Tel. 1-234-5891200) der große Pate zu sein. Ziemlich oft konnte das Unwesen eines Dr. Dele Ibrahim (l5451940 und Fax 1-2881474) verfolgt werden. Dummerweise gab er einem „Kunden" in Osterreich seine E-Mail Adresse (deleibrahim@yahoo.co.uk) bekannt, und da mir der Ösi leid tat (er war fast weichgekocht), ließ ich zumindest die E-Mail Adresse sperren. Yahoo reagiert da recht schnell. Unglaublich, aber wahr: genau zu dieser Zeit erreichte einen Mitarbeiter der TSI-Redaktion und mich ein gleichlautendes Angebot eines 65-Millionen Dollar-Deals eines gewissen Dr. Stephen Hozane. Einmal stellte er sich vor als Direktor der National Petroleum Corporation (NNPC) in Lagos, und bei mir als „Top Official from the Federal Ministry of Works and Housing" in Abuja.

Er wurde als mein Opfer ausgewählt. Zum Schein wurde auf den Deal eingegangen. Er bekam den Namen einer Luxemburger Bank und eine Kontonummer genannt; verbunden mit dem zarten Hinweis, das nötige Passwort gebe es erst, wenn er eine Bankgarantie erbringen würde. Hier gab es was für ihn abzuräumen, und er reagierte schneller als die freiwillige Feuerwehr, die manchmal schon vor dem Brand da ist. Per Fax kam die Bankgarantie und eine Telefonnummer (1-888830) mit dem Hinweis, dort am folgenden Tag gegen 21:00 UTC anzurufen. Um es gleich vorweg zu sagen, die Nummer gehört zu keinem Ministerium, sondern ist wahrscheinlich eine gemietete Nummer einer Briefkastenanschrift. Das gesamte Empfangsequipment wurde vorbereitet, und ein kundiger Helfer hatte nicht anderes zu tun, als während des Gesprächs am folgenden Tag Dr. Hazane innerhalb eines drei MHz-Bereiches zu finden. Das heißt, ich musste das Gespräch künstlich verlängern (wer bezahlt mir das eigentlich?)

„Dr.Hazane" schilderte nochmals die Eiligkeit des Deals und reizte mich mit schnell verdientem Geld. Ich erklärte ihm interessiert, dies alles würde ganz gut passen, denn eine Geschäftsreise würde mich folgende Woche eh nach Abuja führen. Da ich auf Einladung einer Organisation dort sei, könnte ich keine Angaben zum Hotel machen, doch die echten Daten des Fluges Frankfurt/Main-Lagos-Abuja bekam er von mir.

Die Gier nach meinem Geld (und ich habe tatsächlich ein Budget für so etwas. Allerdings in Lire, und davon sind es immerhin 500.000) ließ ihn ein wenig leichtsinnig werden, und so verriet er mir seine Anschrift in Abuja:

Der Autor ist aufgeflogen - Morddrohung

Sekou Tour, Crescent/Ecke Ecowas Road (Hausnummern hat man nicht)

Bis hierher wollte ich gehen, denn dies ist in letzter Zeit der kritische Punkt. Wer nämlich abbricht, bekommt eine Mahnung zur Zahlung der angelaufenen Kosten, und die werden dann schon mal mit US$50.000 beziffert. Sollte man nicht zahlen und auch nicht auf den Deal eingehen, gibt es seit etwa in einem Jahr eine Mahnung der besonderen Art, und die kann besonders schädlich für herzkranke oder sensible Menschen sein. Unter dem Absender der „National Assasination and World Security Organization" wird um Begleichung der „Schuld" gebeten, und zwar innerhalb von 96 Stunden. Falls nicht bezahlt wird, sieht man sich zu folgenden Maßnahmen (im Auftrage des Kunden) gezwungen:

, Anderenfalls werden Sie entführt und zum Selbstmord gezwungen. … Faxen Sie unserem Büro umgehend eine Bestätigung Ihrer Zahlung, oder wir werden den Vorgang abschließen und unsere Männer schicken, die Sie bereits beobachten. Wir werden außerdem nicht zögern, unsere Operation auszuführen, sollten wir herausfinden, dass dieser Vertrag anderen zur Kenntnis gebracht wird; einschließlich Polizei, Verwandte und Freunde."

In der Vergangenheit wurde als Konto die Nummer 8270LB (L.N.SLADU bei der AMRO-Bank in 1212 Genf) angegeben, doch scheint man inzwischen auf eine Offshore-Bank ausgewichen zu sein. Unterschrieben wird der nette Brief durch einen Prince Bvano H. Jimor.

Zumindest hatten wir während des Telefonats das Frequenzsegment für Gespräche Nigeria-Europa ausfindig machen können. In den folgenden Wochen war unser Dr. Stephen Hozane ein recht williges und informatives Opfer. Zwei seiner Klienten konnten frühzeitig gewarnt werden, und auch die „419-Coalition" (eine private Organisation, die seit Jahren die Umtriebe der Scam-Mafia beobachtet und wichtige Details an das FBI und andere Dienste weiterleitet) wurde mit ausreichend Material gefüttert.

So ganz scheint es Nigerias Staatschef Obasanjo nicht ernst zu sein mit seiner Säuberungsaktion im eigenen Haus.

Mehrfach gaben Hozane und andere Mitglieder des Bello-Clans eine Telefonnummer an, unter der sie momentan zu erreichen seien: +234392344107. gehört zum Informationsministerium des Landes.

Nachtrag

Die in dieser Geschichte beschriebenen Abhörmethoden waren legal, da die Technik in den Niederlanden benutzt wurde und nach geltendem Recht nicht gegen Gesetzt verstoßen wurde.

Diese und andere Stories erscheinen als Serie in der Fachzeitschrift „Tele-Satellit“ und zum Teil später in den Büchern des Autors. Leider sind nicht mehr alle Teile der Serie erhalten, da der Verleger aus dem mageren Online-Archiv alle Spionage-Stories des Autors entfernt hat. Die Berichte erregten teilweise Aufsehen und wurden teilweise in der EU in Brüssel („Das Echelon-System) und im US-Congress („Nigeria Connection“ und „Fax-Interception via Satellite“) diskutiert.