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Notebook-Mega-Test: NOTEBOOKS – DIE BESTEN IHRER ART


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

Der Notebook-Markt ist kaum zu überblicken, die Auswahl riesig. Kein Wunder also, dass der Laptopkauf so schwierig ist. Unser Vergleichstest soll Ihnen auf der Auswahl behilflich sein.


Die Beliebtheit von Notebooks ist ungebrochen. Tablets sind zwar eine gute Ergänzung, aber für die meisten Anwender alles andere als ein vollwertiger Ersatz. Der Grund dafür ist simpel: Auf Notebooks läuft ein flexibles Betriebssystem, das sich mit Tastatur und Touchpad phantastisch bedienen lässt. Anwendungen wie Office oder Photoshop spielen ihre Stärken aus. Nur Notebooks lassen sich als vollwertiges Arbeitsgerät ebenso ...

Artikelbild für den Artikel "Notebook-Mega-Test: NOTEBOOKS – DIE BESTEN IHRER ART" aus der Ausgabe 12/2018 von PC Go. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Go, Ausgabe 12/2018

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... verwenden wie als Spieleplattform und sind obendrein auch noch mobil. Weder Desktops noch Tablets können all das bieten. Wer sich jedoch ein neues Notebook zulegen möchte, der steht bei der Suche nach dem für ihn idealen Gerät vor einer wahren Herkulesaufgabe. Allein beim auf mobile Rechner spezialisierten Händler Notebooksbilliger stehen beispielsweise derzeit über 1000 verschiedene Laptopmodelle zum Verkauf, und diese Zahl wird in nächster Zeit sicher nicht kleiner. Wie also soll man hier den Überblick behalten und das passende Gerät finden? Am besten werfen Sie zunächst einmal einen Blick auf Ihr Bankkonto und auf Ihre persönlichen Vorlieben. Wieviel Geld können und wollen Sie in den Rechner investieren? Wie soll der Einsatzbereich des Notebooks aussehen? Möchten Sie aktuelle Games zocken oder lediglich im Internet surfen und Office-Aufgaben erledigen? Und wie wichtig sind Ihnen ein niedriges Gewicht, ein flottes Arbeitstempo und eine möglichst hohe Display- und Gehäusequalität? Beim Notebookkauf ist es wie beim Kauf eines neuen Autos: Den schnellen, wendigen Flitzer mit großem Kofferraum, geringem Verbrauch und niedrigem Preis werden Sie nicht finden. Und auch kein Notebook kann alles. Stecken zwei Festplatten im Gehäuse oder ein optisches Laufwerk, freut man sich über den zusätzlichen Speicherplatz und die Flexibilität; doch steigen Bauhöhe und Gewicht. Eine dedizierte Grafikkarte sorgt für mehr Spielepower, doch sinkt die Akkulaufzeit, und der Preis geht nach oben. Ein größeres Display ermöglicht ein besseres Arbeiten, aber leider geht das auf Kosten der Mobilität. Und schließlich ist ein dünnes, leichtes und hochwertig verarbeitetes Notebook mit langer Akkulaufzeit zwar das ideale Gerät für unterwegs, doch könnte der Preis für viele Anwender kaum akzeptabel sein; zumal schnellere Hardware in einem voluminöseren Standardgehäuse in der Regel deutlich billiger zu haben ist. Diese Aufzählung lässt sich endlos fortsetzen. Tatsächlich gehen Sie beim Notebookkauf immer Kompromisse ein, landen am Ende anhand unseres Vergleichstests aber hoffentlich bei dem mobilen Rechner, der die meisten positiven und für Sie verkraftbare negative Punkte in sich vereint.

18 Notebooks in vier Kategorien

In unserem Vergleichstest präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse aus Labortests von 18 Notebooks aus vier verschiedenen Geräteklassen. Grundsätzlich haben wir uns dabei auf Preisgruppen festgelegt, die bis 550 Euro, bis 1000 Euro sowie über 1250 Euro reichen. Darüber hinaus haben wir drei Spezialisten aus dem Gaming-Bereich gegeneinander antreten lassen. Die Punktbewertungen lassen sich übrigens nicht klassenübergreifend vergleichen, sondern nur innerhalb der jeweiligen Gruppe. Der Grund: Auch ein preiswertes Gerät bis 550 Euro muss eine sehr gute Bewertung einfahren können, wenn es in seiner Geräteklasse ein exzellentes Ergebnis erreicht. Außerdem gewichten wir in den Geräteklassen unterschiedlich. So sehen wir bei Highend-Notebooks, und vor allem bei den Gaming-Boliden, die Leistung weit wichtiger an als bei den preiswerteren Geräten. Das liegt bei letzteren an ihrer Spezialisierung auf den Gaming-Bereich und bei den Highendern an den Erwartungen, die wir in Sachen Hardware an die teureren Modelle stellen.

Einsteiger-Notebooks bis 550 Euro

Wo geht es eigentlich preislich los mit brauchbaren Notebooks? Für uns ist das der Bereich um die 500 Euro, denn für diese Summe bietet der Handel eine Vielzahl von absolut alltagstauglichen Geräten. Das bedeutet im Klartext: Die Rechner sind mit aktuellen Prozessoren günstigerer Baureihen bestückt, sie sind mit einer SSD ausgestattet, sie haben ausreichend Arbeitsspeicher, die keine sofortige Nachrüstung mit mehr RAM notwendig machen, und sie bieten eine dem Preis angemessene, saubere Verarbeitung. Intel Core i5- oder gar i7-Prozessoren wird man in diesen Preisbereichen selten finden; dafür sind diese CPUs zu teuer. Stattdessen kommen in der Regel Dualcore-Prozessoren wie der Pentium 4415U zum Einsatz, in den eine brauchbare Grafikeinheit integriert ist. Von der Leistung her kann man ihn nicht mit den oben erwähnten Core-CPUs vergleichen, doch bei gewöhnlichen Office-Aufgaben steht er tapfer seinen Mann. Schwieriger wird es bei Geräten dieser Klasse beispielsweise bei der Bearbeitung großer Bilddateien oder gar von Videos. Hier macht sich die fehlende Power deutlicher bemerkbar, und die Wartezeiten fallen länger aus. Keine Abstriche muss der Käufer dagegen bei der Akkulaufzeit machen: Knapp fünf Stunden hält beispielsweise das Lenovo IdeaPad durch, das Acer Swift 1 legt sogar noch fast vier Stunden drauf.

Acer Swift 1

Das Acer Swift 1 ist ein Standard-Notebook mit mattem und dennoch hellen 14-Zoll-Display, das eine Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten liefert. Für den Antrieb sorgt, und hier ist das Swift allein auf weiter Flur, ein Pentium Silver N5000 mit integrierter Intel HD 605-Grafik. Der Prozessor hat vier Kerne und besitzt einen Basistakt von lediglich 1,1 GHz. Wird der Turbo eingeschaltet, zum Beispiel beim Multitasking, muss gut gekühlt werden, was beim Swift aber ohne aktiven Kühler funktioniert. Unterm Strich reicht die Leistung der preiswerten CPU/ GPU-Einheit aber nicht ganz an die des Testsiegers von Lenovo heran, wodurch sich auch der recht große Punktabstand zwischen den beiden Rechnern erklärt. Ein weiteres Manko des Swift ist der mit lediglich vier GByte etwas zu klein geratene RAM-Speicher, der sich ebenfalls in der Systemleistung auswirkt. Auftrumpfen kann das Swift dagegen bei der Mobilität. Trotz des vergleichsweise großen Displays bringt das Notebook nur 1,3 Kilogramm auf die Waage, und mit einer Akkulaufzeit von fast neun Stunden ist es ein überaus zäher Marathonläufer.

Moderne Präzisionstouchpads haben zusätzliche Maustasten überflüssig gemacht.


Das VivoBook von Asus zeigt, dass auch preiswerte Notebooks schick und edel sein können.


Asus VivoBook 15 F505B

Auf dem vierten Rang läuft das schicke VivoBook 15 von Asus durchs Ziel. Als einer von zwei Kandidaten besitzt das Asus ein 15,6-Zoll-Display, was zwangsläufig Punkte im Bereich der Mobilität kostet. Größere Displays und Gehäuse bringen nunmal zwingend mehr Gewicht auf die Waage, und die Akkulaufzeit verkürzt sich, wenn ein großes Display beleuchtet werden muss. Das Vivo-Book eignet sich daher vor allem für Anwender, die ein Notebook für den stationären Betrieb suchen und bei denen eine hohe Mobilität nicht im Vordergrund steht. Das Herz des Asus VivoBook kommt, anders als bei der Konkurrenz, nicht von Intel, sondern von AMD. Der A9-9420 hat bereits zwei Jahre auf dem Buckel und ist demnach kein neues Modell. In den Benchmarktest schlug sich die AMD-Kombination wacker, musste sich der Konkurrenz aus dem Hause Lenovo allerdings recht deutlich geschlagen geben. Die Tastatur ist recht gut, doch es stört der leicht undefinierte Druckpunkt. Die Verarbeitung ist tadellos; das Display wackelt jedoch leicht nach, wenn man es antippt. Das macht sich bemerkbar, wenn man in einem Flugzeug bei Turbulenzen unterwegs ist. Einhändig öffnen lässt sich das Display nicht.


DASLENOVO IDEAPAD LEISTET SICH KEINE GRAVIERENDEN SCHWÄCHEN UND KANNIN JEDER KATEGORIE SEHR GROSSZÜGIGPUNKTEN .


HP 250 G6

Das Hewlett-Packard ist als preiswertes Business-Laptop konzipiert. So besitzt es ein TPM-Modul zur hardwareseitigen Verschlüsselung sensibler Daten. Als einziger Kandidat im Einsteigerfeld ist es mit einem DVD-Brenner ausgestattet, was der eine oder andere Nutzer zu schätzen wissen dürfte.
Das HP-Laptop besitzt ein 15,6-Zoll-Display, was das Gewicht nach oben hebt: So bringt das 250 G6 knapp zwei Kilogramm auf die Waage und ist damit der schwerste Brocken im Testfeld. Die Akkulaufzeit von 4,5 Stunden kann sich dagegen sehen lassen und liegt in Schlagweite der Konkurrenz – vom Dauerläufer Acer Swift 1 mal abgesehen. Leider ist die Tastatur in der von uns getesteten Ausstattungsvariante nicht beleuchtet. Die Qualität der Tastatur ist alles in allem aber gut, was man auch vom präzisen, aber leider nicht per Taste deaktivierbaren Touchpad sagen kann. Die Verarbeitung des HP-Notebooks bewerten wir ebenfalls mit einem gut, die Stabilität des Gerätes und der mechanischen Elemente dürfte unserer Ansicht nach allerdings besser sein. Im Testlabor hinterließ das Notebook einen durchschnittlichen Eindruck. So erreichte das Gerät zwar fast die Konkurrenten von Acer und Asus, blieb gegen das Lenovo aber chancenlos. Als Manko erwies sich dabei die SSD von SanDisk, die gegen die Modelle von Hynix und Micron aus den anderen Geräten etwas abfällt.

Lenovo IdeaPad 320S

Der Testsieg des Lenovo IdeaPad in der Einsteigerklasse fällt relativ deutlich aus, was vor allem auch angesichts des niedrigen Preises überrascht. Als einziger Kandidat der Klasse leistet sich das IdeaPad keine gravierenden Schwächen. Überzeugen kann das Gerät aber vor allem bei der Leistung: Mit satten 40 Punkten setzt sich das IdeaPad deutlich von der Konkurrenz ab. Dabei gewinnt es jeden Benchmarktest, vom 3D Mark über den PC Mark bis hin zum Cinebench. Die einzige Niederlage brachte dem Lenovo das Vivo-Book von Asus bei, dessen SSD einen Tick schneller war. Bei der Akkulaufzeit landete das Lenovo mit knapp fünf Stunden auf Rang zwei, der Lüfter ist im Betrieb so gut wie nie zu hören. Doch auch das Lenovo ist nicht perfekt: So ist das Display zwar gleichmäßig ausgeleuchtet, aber nicht sehr hell. Dank des guten Kontrastes und der fast nicht vorhandenen Reflexionen des matten Displays lässt sich aber selbst bei Sonnenlicht gut arbeiten. Das IdeaPad bietet einen SD-Card-Reader, aber leider nur drei USB-Anschlüsse. Einer davon ist allerdings ein neuer vom Typ C, der aber nicht zum Laden des Notebooks dient.

Ins Gehäuse integrierte Fingerabdruckleser ermöglichen eine schnellere Windows-Anmeldung.


Das Medion Akoya besitzt ein optisches Laufwerk. Das ist heute eher eine Seltenheit.


TrekStor Primebook P14B

Das Primebook P14B von TrekStor unterscheidet sich vor allem beim Massenspeicher von der Konkurrenz. So kommt beim TrekStor neben einer SSD in Form eines M.2-Moduls auch eine eMMC zum Einsatz. Auf letzterer ist standardmäßig das Betriebssystem installiert, das aber mithilfe des mitgelieferten Acronis True Image 2018 unkompliziert auf die SSD verfrachtet werden kann. Das ist ratsam, da die SSD erheblich schneller ist als die eMMC. Das Primebook trägt seinen Namen übrigens zurecht, denn das Gehäuse aus Aluminium lässt nicht vermuten, dass man ein Notebook der 500-Euro-Klasse in Händen hält. Der 14,1-Zoll-Bildschirm leuchtet gleichmäßig, aber nicht besonders hell. Der Kontrast ist sehr gut, allerdings reflektiert das Display stark. Alles in allem ist das keine besonders glückliche Konstellation, wenn man bei hellem Sonnenlicht arbeiten möchte. Eine USB-2.0-Schnittstelle hat das Primebook nicht mehr. Dafür bietet es zweimal USB 3.0 und einmal USB 3.1 Typ C sowie einen microSD-Reader. Der Punktrückstand zum Rest des Testfeldes entstand im Testlabor, wo die Kombination aus Pentium N4200 und DDR3-RAM deutlich Federn las sen musste. Bei der Akkulaufzeit schlug sich das Primebook dagegen wacker, was es auch dank des Gewichts und der robusten Bauweise zu einem guten Reisebegleiter macht.

Lautsprecher von Bang & Olufsen sorgen im Envy von HP für den guten Ton.


Das HP Envy ist ein Convertible und lässt sich daher auch wie ein Tablet verwenden.


Mittelklasse-Notebooks bis 1000 Euro

Die Testkandidaten dieser Preiskategorie kosten zwischen 799 und 999 Euro. Im Vergleich zu den Einsteigernotebooks kommen hier bereits schnelle Core- oder Ryzen-CPUs zum Einsatz, die allesamt über eine brauchbare, integrierte Grafiklösung verfügen. Im Schnitt sind die Displays dieser Gerätekategorie heller und qualitativ besser. Die Gehäuse bestehen zumeist, wenn auch nicht immer, zumindest teilweise aus Aluminium. Drei der fünf Testkandidaten dieser Kategorie sind übrigens keine klassischen Notebooks, sondern Convertibles, die sich umklappen und somit wie ein Tablet nutzen lassen. Grundsätzlich bietet diese Geräteklasse ausgesprochen viel Notebook fürs Geld. Die Qualität ist deutlich höher als bei den Einsteigergeräten, und die Hardware ist leistungsfähiger und somit zukunftssicherer.

Acer Swift 3

Das Acer Swift 3 kann mit 85 Punkten das Testurteil sehr gut einfahren und wird dritter in dieser Preiskategorie. Das Standard-Notebook ohne Touch ist mit einem 15,6-Zoll-Display ausgestattet und verfügt über denselben Core-i5-Prozessor wie die Konkurrenz, mit Ausnahme des HP Envy. Auf der Tastatur lässt sich angenehm schreiben; die Tasten des Nummernblocks fallen allerdings etwas zu schmal aus. Aber letztlich ist auch ein schmaler Nummernblock allemal besser als überhaupt keiner. Nicht ganz so gut hat uns das Touchpad gefallen, das bei jeder Berührung ein leichtes Klappern von sich gibt. Das Gehäuse des Swift besteht aus Aluminium und sieht sehr hochwertig aus. Lüftergeräusche sind nur selten zu vernehmen; und wenn, dann bleiben sie im akzeptablen Rahmen. Was die Laborergebnisse betrifft, so sind die dank der identischen Plattform nahezu deckungsgelich mit denen der Geräte von Lenovo und Asus.


DASMEDION AKOYA ERREICHTE IM 3D MARK CLOUD GATE EINE FÜNFSTELLIGE PUNKTZAHL. DAS SCHAFFTEN SONST NUR NOCH DIEGAMING BOLIDEN .


Asus VivoBook Flip

Das Asus VivoBook Flip, ein Convertible, wie der Name bereits suggeriert, landet im Testfeld auf dem fünften Rang. Bei der Leistung gibt es nichts zu bemängeln, zumal es mit der identischen CPU bestückt ist wie die Konkurrenz. Und anders als die anderen spendiert Asus dem VivoBook sogar eine SSD mit 512 GByte Kapazität. Punkte verliert das Gerät dagegen beim Display, das vergleichsweise dunkel ist, einen nicht optimalen Kontrast bietet und obendrein stark spiegelt. Für ein 14-Zoll-Gerät liegt das Gewicht eher im höheren Bereich. Da auch die Akkulaufzeit nicht zu den längeren gehört, verliert das VivoBook im Mobilbereich Punkte auf die Konkurrenz. Das ist unterm Strich schade, da das Gerät viele Highlights zu bieten hat. Dazu gehört neben einem Fingerprint-Sensor auch eine mehrstufige Tastaturbeleuchtung, ein TPM-Modul sowie eine überragende Stabilität der mechanischen Elemente. Letztere ist bei einem Convertible ganz besonders wichtig, da das komplette Umklappen des Bildschirms für Scharniere und verlegte Kabel eine große Belastung ist. Wen das eher unterdurchschnittliche Display nicht stört, der bekommt mit dem VivoBook Flip ein schönes Convertible zu einem insgesamt durchaus fairen Preis.

HP Envy X360

Dieses Convertible basiert auf Komponenten von AMD, wobei die Kombination aus Ryzen 5 und AMD Radeon Vega 8 im Testlabor nicht ganz mit der Intel-basierten Konkurrenz mithalten konnte. In der Praxis wird man das zwar kaum bemerken, in der Tabelle fehlen am Ende aber ein paar Punkte. Seine Stärken spielt das Envy also nicht unbedingt bei unseren Benchmarktests aus, sondern ganz woanders. Da wäre zunächst einmal das herausragend gute und sehr helle Display zu nennen. Sehr gut ist der Klang, der aus den Lautsprechern von Bang & Olufsen strömt, und auch Tastatur und Touchpad sind von guter Qualität. Verarbeitung und die allgemeine Stabilität sind auf gutem Niveau, können jedoch das Asus VivoBook nicht erreichen. Als problematisch entpuppten sich im Test die Lüfter, die sich häufig und recht laut zu Wort meldeten. Bei der Mobilität lässt das Envy Punkte liegen, da die Akkulaufzeit mit gemessenen 219 Minuten für ein Notebook mit 13,3-Zoll-Display eher kurz ist.

Lenovo Yoga 730-13IKB

Convertible Nummer drei im Testfeld ist das Yoga von Lenovo, das am Ende mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Platz ins Ziel kommt. Preislich liegt es dagegen vorn, denn Lenovo ruft stattliche 999 Euro für das Yoga auf. Ob es das Geld wert ist? Nun, zunächst einmal sind die verbauten Komponenten identisch mit denen der Konkurrenz von Acer oder Asus, die immerhin 200 Euro weniger für ihre Geräte verlangen. Das Display des Yoga misst 13,3 Zoll und ist glänzend; bei der Helligkeit wird es lediglich vom Bildschirm des HP übertroffen. Der Kontrast ist sehr gut, allerdings spiegelt das Display sehr stark. Ein Fingerprint-Sensor ist ebenso verbaut wie ein Helligkeitssensor zur automatischen Regulierung der Bildschirmhelligkeit. Kein Konkurrent kann damit dienen. Die Verarbeitung des Yoga überzeugt, die Stabilität der Scharniere und des Gerätes liegt ungefähr auf dem gleichen, sehr guten Niveau des HP Envy. Bei der Mobilität kann das Yoga zudem punkten wie kein zweiter. Die gute Akkulaufzeit und das niedrige Gewicht verhelfen dem Lenovo zu 15 Punkten und dem Sieg in dieser Unterwertung. Das Yoga empfiehlt sich also für alle Anwender, die ein Convertible für den mobilen Einsatz suchen und auf eine hohe Qualität Wert legen. Qualität, die ihren Preis hat, und den empfinden wir als angemessen.

Eine Kamera zum Ausklappen bietet das MateBook X. Der Blickwinkel ist jedoch gewöhnungsbedürftig.


Medion Akoya P6685

Das Medion Akoya ist voll und ganz auf Leistung getrimmt. Zwar ist es mit dem identischen Core-i5-8250U-Prozessor bestückt wie die Konkurrenz, doch war Medion die dort integrierte Grafiklösung nicht schnell genug. Folglich spendierte man dem Notebook eine Geforce MX150-Grafikkarte, was sich in unseren Benchmarktests deutlich bemerkbar machte. Statt 8300 Punkten erreichte das Akoya satte 13677 Punkte im 3D Mark Cloud Gate. Bis auf die Gaming-Boliden erzielte kein anderes Notebook eine fünfstellige Punktzahl; auch nicht in der Highend-Klasse über 1000 Euro. Doch das ist nicht das einzige Highlight des Akoya: Neben der SSD befindet sich noch eine klassische Festplatte im Gehäuse, die ein TeraByte Speicherplatz bietet. Und schließlich kann das Medion-Notebook mit einem DVD-Brenner auftrumpfen, den ebenfalls kein Rivale dieser Geräteklasse liefert. All das bekommt der Käufer für lediglich 799 Euro – ein wirklich konkurrenzlos günstiger Preis. So toll das alles ist, auch Medion kann nicht zaubern. Der Hersteller muss also an anderer Stelle sparen, und das tut er eindeutig beim Gehäuse. Das ist aus Kunststoff und wirkt im Vergleich zum Rest des Feldes wenig sexy. Dennoch segelt das Akoya als Testsieger durchs Ziel.

Trackpoints sind eine Seltenheit geworden, doch manche Anwender schwören noch immer drauf.


BEIMHP ELITEBOOK IST EINENACHRÜSTUNG VONSPEICHER ODERGRÖSSERER SSD AUCH IN WEITERER ZUKUNFT SICHERLICHNICHT NOTWENDIG .


Highend-Notebooks über 1000 Euro

Kaufpreise jenseits der 1000-Euro-Marke sind für ein Notebook durchaus eine Hausnummer. Bei Notebooksbilliger tragen derzeit jedoch bereits mehr als die Hälfte der Geräte ein vierstelliges Preisschild. Tatsächlich werden gerade bei günstigeren Preisklassen schmerzhafte Sparmaßnahmen getroffen, um bestimmte, psychologisch relevante Preispunkte treffen zu können. So greifen die Hersteller lieber zu einer günstigeren Tastatur ohne Beleuchtung oder sie lassen einen Fingerprint-Sensor weg, bevor eine wichtige Preismarke gerissen werden muss. Natürlich sind Preispunkte auch in der Preisklasse über 1000 Euro von Bedeutung. Doch ob ein Notebook am Ende 1399 statt 1299 Euro kostet, ist in diesen Preisregionen nicht mehr ganz so wichtig. Folglich kann der Käufer hier ein Gerät mit schneller CPU, eine SSD mit genügend Kapazität, eine Tastaturbeleuchtung sowie ein sehr hochwertiges, helles Display erwarten.

Asus ZenBook S UX391UA

Dieses Standard-Notebook, das ein hochwertiges Aluminiumgehäuse besitzt, muss sich in Sachen Ausstattung und Verarbeitung nicht verstecken. Wie in drei der vier Konkurrenten in dieser Preisgruppe arbeitet auch im ZenBook ein Core i7-8550U, ein 2017 vorgestellter Quad-Core-Prozessor mit Kaby-Lake-Architektur. Asus verwendet beim Zenbook den Onboard-Grafikchip von Intel und verzichtet auf eine zusätzliche, potenziell leistungsstärkere Grafikkarte. Als Massenspeicher kommt eine sehr schnelle SSD von Samsung mit 512 GByte Kapazität zum Einsatz. Insgesamt gibt es bei der Leistung absolut nichts zu bemängeln, wie die 42 Punkte in dieser Kategorie beweisen. Die Schwächen des ZenBook finden sich dagegen eher beim Display, das von allen Kandidaten die niedrigste Helligkeit aufweist. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass es sich hier um ein mattes Display handelt, und sich die Reflexionen somit in Grenzen halten. Der Kontrast des Bildschirms erhielt von uns ein sehr gut; lediglich Huawei hat hier besseres zu bieten. Bei der Mobilität ist das ZenBook uneinheitlich. Ein niedriges Gewicht steht einer Akkulaufzeit von nur 207 Minuten gegenüber. Kein Gerät machte eher schlapp.

Dell XPS 13

Zusammen mit dem Asus ZenBook ist das XPS 13 von Dell das preisgünstigste Notebook in diesem Testfeld. Das macht sich auch an einigen Stellen bemerkbar: Als Taktgeber werkelt hier ein Core i5 statt eines Core i7, und die SSD bietet lediglich 256 GByte Kapazität. In der Praxis erreichte der i5 des XPS gleiche Benchmarkergebnisse wie der i7 der diversen Rivalen, musste aber des öfteren den Turbo zuschalten und die Taktfrequenz erhöhen. Daher dreht der Lüfter des XPS gelegentlich etwas höher und ist am Ende ein wenig deutlicher wahrnehmbar. Der in die CPU integrierte Grafikchip ist mit dem der i7-CPUs identisch und sorgt auch für die gleichen Benchmarkergebnisse. Die Akkulaufzeit des XPS kann sich mit 305 Minuten im PC Mark 8 Battery Life gut sehen lassen. Das Display ist in der Mitte hell, fällt jedoch zu den Rändern hin überdurchschnittlich stark ab. Wie das Asus ZenBook ist auch das XPS ein 13,3-Zöller, wiegt jedoch etwa 200 Gramm mehr als der Konkurrent. Ein Grund dafür dürfte der stärkere Akku sein, der sich auch deutlich auf die Laufzeit auswirkt. Ausdrücklich zu loben ist die Verarbeitung des Dell-Notebooks, denn die könnte alles in allem kaum besser sein.

HP EliteBook 840 G5

Eine Sonderrolle nimmt das EliteBook 840 G5 von HP in diesem Testfeld ein, denn es ist der bei weitem teuerste Rechner. Tatsächlich räumt der 14-Zöller von HP dann auch locker den Sieg ab und offenbart so gut wie keine Schwächen. Das beginnt mit der phantastischen Verarbeitung, setzt sich beim mit Abstand hellsten Display fort und endet mit Highlights einer TeraByte-SSD und einem LTE-Modul. Das EliteBook verfügt über Fingerprint-Sensor, Infrarot-Kamera, Helligkeitssensor, Smartcard-Reader und eine sehr praktische mechanische Kameraabdeckung, die das Hantieren mit Post-its erspart. All das wiegt natürlich einiges, und so bringt das Gerät knapp 1,5 Kilogramm auf die Waage. Was die Laborergebnisse betrifft, so arbeitet das HP in etwa auf dem gleichen Niveau wie die Konkurrenten mit identischer CPU. Beim PC Mark sind die Scores etwa 15 Prozent besser, was in großen Teilen auf die üppige Ausstattung mit 32 GByte Hauptspeicher zurückzuführen ist. Und hier liegt auch, neben der tollen Qualität, die größte Stärke des EliteBook: Eine Nachrüstung von Speicher oder größerer SSD wird auch in weiterer Zukunft kaum nötig werden.

Das Asus ROG hat nicht nur ein großes Touchpad, sondern auch eine riesige Leer-Taste zu bieten.


Der Acer Predator liefert eine stattliche Festbeleuchtung. Das macht reichlich Eindruck.


DERGAMER-LAPTOP VON SCHENKER HAT BEI EINEM VERGLEICHSWEISENIEDRIGEN PREIS NAHEZU DIE GLEICHE PUNKTZAHL WIE DER TESTSIEGER.


Huawei MateBook X Pro

Was Qualität, Verarbeitung und Eleganz angeht, macht dem MateBook X Pro von Huawei niemand etwas vor. Weiterhin besticht das 13,9-Touch-Display mit ungewöhnlichem 3:2-Format durch seine hohe Helligkeit, die allerdings nicht ganz an die des EliteBook heran reicht. Die Ausleuchtung ist ausgewogen, die unteren Ecken sind allerdings etwas dunkler als die oberen. Im Kontrast übertrifft der Bildschirm die gesamte Konkurrenz, was die starken Reflexionen ein wenig wett machen kann. Im MateBook arbeitet der gleiche i7-Prozessor wie im Lenovo, HP und Asus; allerdings verwendet Huawei zusätzlich eine GeForce MX150-Grafikkarte von Nvidia. Im Vergleich zur integrierten Intel-Grafik laufen 3D-Games bei gleicher Auflösung flüssiger, was aufgrund der hohen Auflösung des Huawei-Displays von 3000 x 2000 Pixeln auch nötig ist. Der Einsatz der dedizierten Grafikkarte ist also schon aus diesem Grunde sinnvoll. Die Akkulaufzeit des MateBook lag im PC Mark 8 Battery Life bei durchwachsenen 209 Minuten. Aufgrund des niedrigen Gewichts kann das MateBook dennoch viele Mobilitätspunkte abräumen.

Lenovo Yoga 920

Anders als bei den Rivalen in dieser Geräteklasse handelt es sich beim Yoga um ein Convertible. Das Display des überragend verarbeiteten Rechners ist 13,9-Zoll groß und bietet eine hohe Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Leider ist es nicht ganz so hell wie etwa das des MateBook, zudem ist die rechte Seite sichtbar dunkler als die linke. Auch im Yoga kommt der Intel Core i7-8550U zum Einsatz, erhält hier allerdings Gesellschaft von DDR4- statt DDR3-RAM. Bei den Benchmarks machte sich das aber nicht positiv bemerkbar. Bei Convertibles ist die Qualität der Scharniere von höchster Bedeutung. Hier gibt sich das Yoga keine Blöße und überzeugt durch stabile Bauteile und eine gelungene Konstruktion, die eine lange Lebensdauer verspricht. Bei Akkulaufzeit und Gewicht liegt das Convertible im Mittelfeld.

Gaming-Notebooks bis 2000 Euro

Bei Gaming-Boliden zählt hauptsächlich die Leistung, die wir folgerichtig auch mit 60 Prozent gewichten. Die Mobilität bleibt nur ein Nebenaspekt; denn wer ein Notebook für unterwegs sucht, liegt bei einem Gaming-Spezialisten ohnehin falsch. Gleichzeitig wäre es nicht fair, ein Gerät wegen eines höheren Gewichts konsequent niedriger zu bepunkten. Wenn nämlich eine zusätzliche Festplatte im Gehäuse steckt oder das Display deutlich größer ist, steigt das Gewicht zwangsläufig an; und so würde der Hersteller letztendlich für mehr Ausstattung noch bestraft. Ganz außer Acht lassen darf man die Mobilität aber auch nicht, denn schließlich ist und bleibt auch ein Gaming-Notebook ein mobiles Gerät, das der Nutzer ganz bewusst einem kaum transportablen Towergehäuse vorzieht. Unsere drei Gaming-Kandidaten liegen im selben Preissegment knapp unterhalb von 2000 Euro, verfügen über dedizierte Grafikchips von Nvidia sowie einen identischen Sechskern-Core i7-Prozessor, bei dem nicht ein geringer Stromverbrauch im Mittelpunkt steht, sondern fast nur die Leistung.

Acer Predator Helios

Understatement lässt sich dem Predator Helios von Acer nicht vorwerfen. Im Gegenteil: Das bunt blinkende Gehäuse des mächtigen, knapp vier Kilogramm schweren, 17,3-Zöllers sieht aus, als wäre es gerade aus einem Raumschiff gefallen. Wie in den beiden anderen Notebooks des Gaming-Vergleichstests arbeitet auch im Predator ein Intel Core i7-8750H, der durch seine hohe Rechenleistung überzeugt. Dazu gesellt sich neben 16 GByte DDR4-RAM noch eine GeForce GTX 1070-Grafikkarte, die etwa 15 Prozent mehr Leistung liefert als die 1060er der Konkurrenten. Die SSD kommt von Hynix und hat 256 GByte Kapazität. Für zusätzlich anfallende Daten wie Games, Filme oder Musik ist eine klassische Festplatte mit einem Terabyte Speicherplatz verbaut worden. Die Punkte zum Testsieg verpasst das Predator Helios am Ende wegen seines Gewichts und seiner Abmessungen. Wen das nicht stört, der kann beim Helios bedenkenlos zugreifen, denn Leistung und Preis sind stimmig.

Asus ROG Zephyrus M

Das Kürzel ROG im Namen des Zephyrus steht für Republic of Gamers, womit Asus seine gesamte Spiele-Hardware kennzeichnet. Dass auch das Zephyrus M zu Recht Teil dieser auserlesenen Gruppe ist, verdeutlicht das schnittige Gehäuse mit seinen beleuchteten Elementen. Beim Aufklappen des Deckels hebt sich die Tastatur leicht an, was die Belüftung verbessern soll. Dennoch läuft der Lüfter des Zephyrus öfter an als bei der Konkurrenz, und die Lautstärke ist ebenfalls etwas höher. Neben einer schnellen SSD von Samsung verbaut Asus eine zusätzliche Festplatte mit einem Terabyte Kapazität. Die Tastatur ist gut und mehrstufig beleuchtet. Großzügig dimensioniert sind das präzise Touchpad sowie die Leertaste, die auch im Eifer des Gefechts kaum zu verfehlen sein dürfte. Die Verarbeitung des Zephyrus bewerten wir als sehr gut. Die Stabilität der mechanischen Elemente scheint nicht ganz perfekt. Insgesamt ist das ROG ein vorzüglicher Gamer mit gelungenem Gesamtpaket. Es ist schnell, gut verarbeitet und leicht genug, um auch als mobil gelten zu können. So reicht es ganz knapp für Platz eins.

Schenker XMG Neo 15

Wie bei der Konkurrenz sorgen auch beim XMG diverse LEDs für spektakuläre Lichteffekte. So leuchtet etwa die Tastatur in mehreren Farben, wenn das gewünscht ist. Die Tastaturbeleuchtung ist im übrigen nahezu perfekt, denn anders als bei vielen anderen Laptops blendet sie auch dann nicht, wenn man die Tastatur von schräg vorn betrachtet. Die Tasten sind leichtgängig und jeder Anschlag wird von einem lauten Klackern begleitet. Auch das präzise Touchpad arbeitet nicht ganz geräuschlos. Die Verarbeitung des XMG ist gut, die Stabilität der mechanischen Elemente nur befriedigend. Hier liegen die beiden Rivalen knapp vorn. Das Display des Schenker-Notebooks ist dagegen ein wenig heller als bei Acer und Asus. Den größten Unterschied bei der Ausstattung macht die Bestückung des Massenspeichers aus: Während die beiden Konkurrenten auf jeweils eine kleinere SSD und eine große HDD setzen, verbaut Schenker eine einzelne SSD mit 512 GByte Speicherplatz. Reicht diese Kapazität aus, fährt man wegen der höheren Geschwindigkeit beim XMG besser.

TESTVERFAHREN NOTEBOOKS

Die Geräte müssen in unserem Testlabor eine Vielzahl von Prüfungen bestehen. Neben Benchmarktests wie 3D Mark oder PC Mark, die Grafik- und Systemleistung benchen und bewerten, verwenden wir HD Tune zur Messung der Festplatten-Performance. Die Akkulaufzeit messen wir mit dem anspruchsvollen PC Mark 8 Battery Life und setzen Cinebench ein, der ebenfalls ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems sowie der 3D-Leistung ist.

Displayqualität
Von großer Bedeutung ist die Qualität des Displays, das ein scharfes, gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild liefern muss. Wir messen unter anderem die Helligkeit in allen Bildschirmbereichen, den Kontrast, die Blickrichtungsabhängigkeit sowie das Reflexionsverhalten. Weiterhin gibt es Punkte für Schnittstellen, Gewicht und vieles andere mehr.

Den 3D Mark verwenden wir, um die Grafik- und Gaming-Leistung unserer Testkandidaten zu testen.


Stefan Schasche, Autor PCgo


EXPERTEN-MEINUNG Welches Notebook würde ich mir zulegen, wenn ich die freie Wahl hätte? Da ich nicht zu den Spielefans gehöre, würde ich die Gamer nicht in die engere Wahl ziehen. Viel wichtiger als eine herausragende Grafikleistung sind mir Akkulaufzeit, ein geringes Gewicht, die Qualität des Gehäuses und des Displays sowie die Tastatur, die zwingend eine Beleuchtung aufweisen muss. All das ist beispielsweise beim Dell XPS 13 gegeben, welches ich daher in meine persönliche engere Wahl ziehen würde. Viel weniger Geld muss man für das Lenovo IdeaPad 320S ausgeben. Das wäre mein Tipp für Käufer mit begrenztem Budget, die dennoch auf gute Qualität Wert legen.