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NUR DIE SMARTEN KOMMEN IN DEN GARTEN


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 03.06.2022

SMARTER GARTEN

Artikelbild für den Artikel "NUR DIE SMARTEN KOMMEN IN DEN GARTEN" aus der Ausgabe 7/2022 von connect. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: connect, Ausgabe 7/2022

Die Sonne hat den Garten längst geweckt, und viele Hobbygärtner haben Harke und Schaufel schon griffbereit, um bestmöglich ausgestattet zur Tat zu schreiten. Doch reicht dieses Equipment wirklich aus, um das Beste aus dem Garten herauszuholen? Aus technik-verliebter Sicht ist die Antwort natürlich ein klares Nein!

Wässern per Sprachbefehl

Gießkannen sind ein nostalgisches Relikt aus Zeiten, in denen wir frühmorgens mit Wasser durch unseren Garten geeilt sind, um das liebevoll herangezogene Gemüse zu wässern, bevor die Mittagssonne es verbrennt. Im smarten Garten ist das nicht mehr nötig. Hier passiert alles vollautomatisch. Wer jetzt an eine gute alte Bewässerungsuhr denkt, erlebt eine smarte Überraschung. Heute kann die Bewässerung, die natürlich völlig ohne jedwedes Handanlegen startet, zum Beispiel mit der Wettervorhersage oder einem Bodensensor verknüpft werden. Soll es laut ...

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... meteorologischer Auswertung in Kürze regnen, bleibt die Bewässerung untätig und wartet auf das kühle Nass aus der Natur. Das ist nicht nur clever, sondern spart auch Wasser. Die Versorgung des Gartens gestaltet sich somit nachhaltiger.

In Verbindung mit einem Bodensensor wird das System noch ein wenig klüger. Er misst die Feuchtigkeit in der Erde und weiß, ob Ihre Rosen eine Dusche benötigen oder nicht. Smarte Gesamtsysteme, beispielsweise von Gardena, können zudem zahlreiche Geräte in den vollautomatischen Garten integrieren. Der Mähroboter von Gardena verrichtet sein Werk nur, wenn gerade nicht bewässert wird, und stoppt, sobald es zu regnen anfängt. Das Gardena-System lässt sich sogar in ein bestehendes Smarthome integrieren und gärtnert gemeinsam mit dem Apple Homekit, Amazon Alexa und IFTTT.

Gardena Smart Sensor Control Set

Das Smart Sensor Control Set von Gardena erledigt wie von Zauberhand die Bewässerung des Gartens. Es besteht aus einem smarten Bodensensor, einer vernetzten Bewässerungseinheit und dem Herzstück Gardena Smart Gateway.

Der Sensor meldet direkt aus dem Gemüsebeet, wie feucht der Boden im Bereich der Wurzeln ist und übermittelt (via Smart Gateway) die Werte in die App. Die smarte Bewässerungseinheit von Gardena sitzt derweil auf dem Wasserhahn und ist an den Schlauch oder ein Bewässerungssystem angeschlossen. Dort wartet sie darauf, zur richtigen Zeit das Go zum Bewässern zu geben. Wann dies geschehen soll, lässt sich bequem in der App festlegen. Dabei werden die Messung des Bodensensors, Sonnenauf- und -untergang und die Wettervorhersage einbezogen. So wird einerseits wassersparend gegossen, andererseits ist ausgeschlossen, dass die Pflanzen durch das Wasser in der Sonne verbrennen. Wenn die Feuchtigkeit zum gewünschten Bewässerungszeitpunkt den festgelegten Richtwert unterschreitet und kein Regen in Sicht ist, startet die Bewässerung automatisch. Wer das System beispielsweise im Gewächshaus einsetzen will, kann die Kopplung an die Wettervorhersage auch aufheben. Die Einbindung ins Smarthome ist ebenfalls möglich. Gardena hat hier an alles gedacht. Die App ist übersichtlich und intuitiv, der Lieferumfang umfassend. Der Preis für das Set liegt bei 299,24 Euro.

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SEHR GUT Gardena smart Sensor Control Set Ausgabe 7/2022

Ein smarter Garten ist vor allem dann praktisch, wenn Sie gerade im Urlaub sind. Im Liegestuhl an der Côte d’Azur stellen Sie via Smartphone lässig sicher, dass im Garten daheim alles wächst und gedeiht. Auch in Schrebergärten kann eine intelligente Vernetzung nützlich sein. Smarte Bewässerungssysteme und Tools für den Garten gibt es von verschiedenen Herstellern. Darunter das Bewässerungssystem Eve Aqua, das speziell für die Integration in die Apple-Welt vorgesehen ist.

Bye bye, Wetterfrosch

Die Wettervorhersage auf dem Smartphone ist zwar praktisch, aber oft auch recht unpräzise. Mit einer smarten Wetterstation im Garten, wissen Sie ganz genau, welchen meteorologischen Launen Pflanzen, aber natürlich auch die Polster in der Gartenlounge oder die Markise ausgesetzt sind.

Die gängigen Wetterstationen ermitteln die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck. Damit ist man über die Gegebenheiten im Garten bestens informiert. Die smarte Wetterstation von Netatmo hat darüber hinaus noch einen Windund einen Regensensor im Sortiment. Diese Extras sind zum Beispiel praktisch, wenn die Wäsche im Garten zum Trocknen hängt und plötzlich starker Wind oder Regen einsetzt. Vielleicht befinden Sie sich ausgerechnet dann gerade im Haus oder zum Kaffee bei den Nachbarn. In diesem Fall hilft das System mit einer Push-Benachrichtigung auf Ihr Smartphone, nasse Socken oder einen kaputten Sonnenschutz zu verhindern.

Wilde Besucher vor der Linse

Es raschelt im Gebüsch, trippelt auf dem Gewächshaus oder hinterlässt geheimnisvolle Spuren im Blumenbeet. Welche Gäste wir in unserem Garten empfangen, lässt sich häufig nur erahnen. Die Installation einer smarten Wildtierkamera bringt Klarheit. In unauffälligem Camouflage-Look lassen sich die kleinen Kameras im Garten platzieren und sorgen dafür, dass Sie bequem über das Smartphone beobachten können, wenn sich Igel und Hase unter dem Apfelbaum gute Nacht sagen. Besonders spannende Bilder liefern Wildtierkameras mit Bewegungsund Infrarot-Sensor. Ersterer sorgt dafür, dass die Aufnahme beginnt, sobald sich vor der Linse etwas tut.

Netatmo Wetterstation

SEHR GUT Netatmo Wetterstation Ausgabe 7/2022

Die Wetterstation von Netatmo kommt mit einem Indoor- und einem Outdoor-Modul daher, um die persönlichen Wetterdaten auszulesen und entsprechende Empfehlungen zu geben. Im Haus misst sie Temperatur, Feuchtigkeit, Luftqualität und bietet auch eine Lärmmessung. Bei einer zu hohen CO2-Konzentration im Raum gibt das System eine Lüftungsempfehlung via Smartphone aus. Von draußen liefert das Outdoor-Modul Daten, die direkt im eigenen Garten gemessen wurden. Wetter, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, -qualität sowie -druck werden ermittelt und in die App übertragen. Auf dem Smartphone behält der passionierte Gärtner Zyklen, Veränderungen oder Vorhersagen im Blick und kann auf die meteorologischen Daten entsprechend reagieren.

Mit dem Wetter verändern sich auch die Bedürfnisse des Gartens. Gibt es überraschend Bodenfrost, würde das ohne entsprechenden Schutz der Setzlinge den sicheren Weg zum Kompost bedeuten. Netatmo sendet eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone, und das junge Gemüse ist gerettet. Zusammen mit den optionalen Regen- und Windmessern von Netatmo wird die Pflege des Gartens mit aktuellen Umgebungsdaten noch präziser. Die Frage, ob es ausreichend geregnet hat, damit die Pflanzen genug Wasser haben, beantwortet das smarte System ebenso wie die, ob sie vor Wind geschützt werden müssen. Das System funktioniert zuverlässig, die Einbindung ist benutzerfreundlich. Die Wetterstation kostet 189,99 Euro, den Regenmesser gibt es für 79,99 Euro, den Windmesser für 109,99 Euro.

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Der Infrarot-Sensor dient der Nachtsichtfunktion. Viele Tiere sind nachtaktiv und haben entsprechend erst bei Dunkelheit ihren großen Auftritt in Ihrer Tierdokumentation.

Technaxx Full HD Birdcam TX-165

In Ihrem Garten piept’s wohl. Aber wer genau ist denn da eigentlich zu hören? Diese Frage beantwortet die Technaxx Full HD Birdcam, und zwar in Form von Fotound Videoaufnahmen. Die Kamera kommt im grünen Kunststoffhäuschen daher und bringt gleich noch einen Behälter für Vogelfutter und ein Wasserbecken mit. Damit sollen die gefiederten Gartenbesucher vor die Linse gelockt werden.

Die wilde Technaxx-Kamera tarnt sich als Vogelhaus und verfügt über einen PIR-Sensor, der Bewegungen vor der Linse erkennt und die Aufnahme passend startet. Dank IR-Sensors liefert die Birdcam sogar Nachtaufnahmen. Damit der Gesang der Vögel ebenfalls aufgezeichnet werden kann, ist überdies ein Mikrofon an Bord.

Die Videos können auf Wunsch im Zeitlupenmodus aufgezeichnet werden. Ein recht unkompliziertes Menü erlaubt die Wahl verschiedener Modi ebenso wie die Einstellung von Parametern wie Empfindlichkeit des Bewegungssensors, Aufnahmequalität etc. Die Vogeldokumentation aus dem Garten wird auf einer microSD-Karte gesichert, die nicht zum Lieferumfang gehört. Damit die Birdcam bei Wind und Wetter draußen aktiv sein kann, ist sie nach IP56-Schutzklasse vor Staub und Wasser geschützt. Für 149 Euro (UVP) wandert die Kamera in den Garten. Dort lässt sie sich mit einem Gurt am Baum befestigen, außerdem liegen eine Wand- und eine Geländerhalterung im Karton.

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GUT Technaxx Full HD Birdcam TX-165

Ausgabe 7/2022

Wer in seinem Garten keine Rehkitze oder Grizzlys erwartet, kann die Artenvielfalt seiner Außenanlage auch mit einer Kamera im Vogelhaus erkunden. Besonders einladend kommen diese dank Futter- und Wasserstation daher. Die Besucher aus der Luft machen Rast vor der Linse, und der Gartenbesitzer kann anschließend auf den Videoaufnahmen betrachten, wie sich Amsel, Drossel, Fink und Star in seinem Garten satt essen.

Grillen mit dem Smartphone

Damals, als die Geheimzutat für das Lieblingsessen noch eine gehörige Portion Liebe war, wurden dann und wann noch Steaks mit dem falschen Gargrad serviert. Heute erhalten Grills kurzerhand ein smartes Update, und schon signalisieren sie uns pünktlich auf dem Smartphone, wenn es Zeit ist, das Fleisch vom Rost zu nehmen. Dazu werden die gewünschten Grillspezialitäten mit einem smarten Grillthermometer ausgestattet, das eben die Temperatur misst und dadurch den genauen Garzeitpunkt erkennt. Ein Beispiel dafür ist das Meater Plus, ein sehr schickes und edles Fleischthermometer, das komplett kabellos funktioniert und vom Grill aus via App mit dem Smartphone kommuniziert. Um den perfekten Garpunkt zu ermitteln, arbeitet es mit einer Dual-Sensor-Technologie, die Kern- und Umgebungstemperatur misst. Daraus errechnet es, wie lange der Grillvorgang noch dauert, wie heiß es unter der Haube ist, und wie lange das Fleisch ruhen sollte, bevor es auf den Teller darf. Anschließend darf das Thermometer sogar in die Spülmaschine. Na dann, smarten Appetit.

Intelligentes Ambiente

Wir haben uns schon fast daran gewöhnt, dass wir im Haus per Sprachbefehl kommunizieren, um Musik einzuschalten, oder dass die Beleuchtung über das Smarthome- System automatisch erfährt, wann sie gebraucht wird. Dieser Komfort lässt sich mit intelligenten Produkten auch in den Garten transportieren. Outdoor-Lautsprecher wie der Sonos Move oder der Bose Portable Smart Speaker sorgen für die musikalische Untermalung unserer Gartenabenteuer. Via WLAN oder Bluetooth finden die Lautsprecher kabellos Anschluss an die entsprechende Musikquelle und lassen sich zum Teil direkt in das Smarthome-System integrieren. Um ihrem Outdoor-Charakter gerecht zu werden, stecken die Speaker in einem wasserfesten Gehäuse, das je nach Modell gegen Spritzwasser oder auch eine amtliche Dusche geschützt ist. Die IP-Schutzklasse verrät, wie es um die Wasserresistenz bestellt ist. Mit einem Schutz nach IP56 hält die Box starkem Strahlwasser und Staub stand.

Weber Connect Smart Grilling Hub

SEHR GUT Weber Connect Smart Grilling Hub Ausgabe 7/2022

Wer beim Fleischer seines Vertrauens ein köstliches Steak erworben hat, möchte sichergehen, dass das Geschmackserlebnis nicht durch eine unsachgemäße Zubereitung getrübt wird. Denn das ist vermutlich jedem schon passiert: Das 15-Euro-Steak ist pulvertrocken oder das Hähnchen noch nicht durch. Mit dem Weber Connect Smart Grilling Hub soll Derartiges nicht mehr vorkommen.

Menschliches Versagen beim Grillen kann vielerlei Gründe haben:

Unwissenheit, Unaufmerksamkeit oder eine fehlerhafte Einschätzung der Temperatur. Mit dem smarten Grillthermometer gelten diese Ausreden nicht mehr. Es verfügt über ein Fleischthermometer sowie einen Umgebungstemperaturfühler und ermittelt so genau, was auf dem Grill zu tun ist.

Die App versendet die Benachrichtigung zum Wenden, zeigt einen Garstufen-Countdown und ermittelt die voraussichtliche Grillzeit. Dazu ist es sowohl mit einer WLAN- als auch mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Auf dem Smartphone sind lediglich das gewünschte Grillgut und die Garstufe auszuwählen, schon führt die App den Grillmeister Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Nicht nur für Fleisch, auch für Fisch, Obst und Gemüse kennt die App die optimale Grillstrategie und liefert Rezepte und Inspirationen.

Das Weber Connect Smart Grilling Hub ist ein zuverlässiges Gadget für punktgenauen Grillgenuss.

Die Handhabung ist einfach und flexibel. Das smarte Grillthermometer gibt es für 167,99 Euro.

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Fryd

Die App Fryd möchte Hobbygärtnern, aber auch Fortgeschrittenen auf dem Smartphone zu üppigen Erträgen verhelfen. Dazu bietet sie ein Beetplanungstool, eine Community und umfangreiches Gartenwissen.

Mit dem Beetplaner lässt sich der Garten mithilfe von Google Maps gestalten, dazu muss er aber ausreichend groß sein. Hier können Beete, Bäume, Sträucher oder Wege digital eingezeichnet werden. Ist das erledigt, geht es ans Pflanzen. Obst, Gemüse und Kräuter werden auf die Beete verteilt. Dabei gibt die App Tipps, welche Pflanzen gern beisammen sind und wie Mischkulturen im Garten gelingen.

Wurde der virtuelle Plan in die Tat umgesetzt, hält die App Tipps und Anweisungen zum Gärtnern bereit. Sie empfiehlt beispielsweise das Anbinden der Strauchtomaten oder das Düngen des Korianders. Ein Saisonkalender informiert, wann die Ernte zu erwarten ist und bezieht dabei sogar ein, wann die Pflanze gesät wurde oder vorgezogen ins Beet gewandert ist.

Die Gartenplanung und Organisation mit Fryd macht Spaß. Die Basis-Version ist kostenfrei. Die Plus-Version enthält den automatischen Beetplan, die Arbeitsanweisungen sowie Vorund Nachkulturen. Dafür fallen 21,99 Euro pro Jahr an. Wer gleich mehrjährige Pläne erstellen möchte, benötigt einen Pro-Account für knapp 30 Euro. Die App gibt es für Android und iOS.

Kühle Drinks, entspannte Klänge auf der Terrasse – da fehlt zur Abrundung nur noch die passende Beleuchtung, natürlich eingebunden in ein smartes Gartensystem. Die Leuchten der Philips-Hue-Reihe zum Beispiel lassen sich mittels App, Fernbedienung, Sprachsteuerung oder dem passenden Outdoor-Bewegungssensor steuern. Wandleuchten, Spots oder Sockelleuchten: Die Möglichkeiten der intelligenten Lichtgestaltung im Garten sind vielfältig. Zur Philips-Hue- Leuchte empfiehlt sich auch die Nutzung der entsprechenden Bridge, die dem System seine volle Smartness verleiht.

Apps für satte Ernte

Viele Hobbygärtner starten äußerst ambitioniert in die Gartensaison. Das eigene Obst und Gemüse auf dem Tisch oder die Blumen in voller Pracht zu sehen, ist jedoch oftmals gar nicht so einfach. Clevere Apps für Smartphone oder Tablet schaffen hier Abhilfe. Sie liefern alle nötigen Informationen, Tipps und Tricks für eine ertragreiche Ernte oder helfen dabei, den Garten optimal zu gestalten. Beetplaner, Pflanzenlexika oder Gemüsekalender finden sich zum Teil sogar gratis in den App-Stores. Mit der richtigen App kann jeder zum Profigärtner werden. Was soll da noch schiefgehen?

Corinna Ingenhaag

Plantura

Die Plantura App punktet mit ihrer Funktionsvielfalt und einem hohen Entertainment-Faktor. Besonders praktisch ist die Pflanzensuche per Foto. Ein Bild vom Gewächs gibt sogleich Aufschluss über ihren Namen, Vorlieben, Wuchshöhe, Genießbarkeit etc. Eine Möglichkeit, sich ans Gießen erinnern zu lassen, ist ebenso vorhanden wie die zum Speichern der Pflanze in der eigenen Sammlung. Darin können verschiedene Orte erstellt werden – zum Beispiel Gemüsebeet oder Rosengarten.

Die App lebt von ihrem Magazin-Charakter und liefert zum Teil umfangreiche Beiträge und Ratgeber über unterschiedliche Gartenthemen. Die beantworten zum Beispiel Fragen wie: Welche sind beispielsweise die besten Pflanzen für das Hochbeet, wie gelingt der Gurkenanbau?

Auch zu diese App gehört ein Kalender. Hier warten je nach Monat relevante Aufgaben auf die Hobbygärtner. Sie lassen sich nach dem Anbauort Garten, Balkon, Gewächshaus oder Zimmer filtern. Auch Interessen werden abgefragt. Die Aufgaben können anschließend in der App als erledigt markiert werden und sind in der Übersicht anschließend ausgegrünt. So behält man die Übersicht und geht sicher, dass dem Garten oder dem Balkon alle nötige Pflege zuteil geworden ist.

Die Plantura-App motiviert und informiert auf unterhaltsame Weise. Sie ist kostenfrei für iOS und Android nutzbar.

Gartenplaner fürs Gemüsebeet

Der Gartenplaner fürs Gemüsebeet tut exakt das, was er verspricht. Auf dem Smartphone oder Tablet sorgt die App dafür, dass im Beet alles wächst und gedeiht. Die Anwendung, die für Android und iOS erhältlich ist, startet mit einer Gemüseliste. Diese enthält zahlreiche Pflanzen, die sich in unseren Beeten wohlfühlen möchten. Eine begrenzte Auswahl gibt es gratis, wer alle Sorten freischalten möchte, zahlt dafür 2,99 Euro.

Hat man sich beispielsweise für Tomaten entschieden, liefert die App wertvolle Informationen über das Gewächs. Welche Anforderungen stellt sie an ihren Platz im Beet, braucht sie viel Sonne, und wann trägt sie Früchte? Außerdem schlägt die App gute Nachbarn für die Tomate vor und warnt wiederum vor der Vergesellschaftung mit Obst und Gemüse, in deren Nachbarschaft sich die Tomate nicht wohlfühlt. Das Gemüse, das schließlich ins Beet wandern soll speichert die App in einer separaten Übersicht und visualisiert die Pflanzgesellschaft noch einmal. In den App-Kalender gelangen die favorisierten Pflanzen ebenfalls.

Dort zeigt sie, wann sie gepflanzt und wann sie geerntet werden sollten. Das Highlight der App ist der Beetplaner. Damit lassen sich individuell große Beete anlegen und mit den ausgewählten Obstund Gemüsesorten bestücken. So gelingen eine übersichtliche Organisation und der Anbau mit verträglichen Nachbarn.

Sunny track

Sunnytrack ist keine typische Garten-App. Trotzdem hilft sie, den Garten optimal zu planen und zu gestalten. Denn sie kennt sich mit einem der wichtigsten Faktoren beim Gärtnern aus: mit der Sonne. Die App kennt den Sonnenstand und den -verlauf an jedem Ort der Welt. So eben auch in Ihrem Garten. Via Google Maps suchen Sie Ihren Garten in der App, und schon können Sie erkennen, wo die Sonne auf- und untergeht und welchen Verlauf ihre Bahn über den Tag nimmt.

Das lässt sich entweder für den aktuellen Zeitpunkt darstellen oder für jeden anderen Tag und jede beliebige Uhrzeit. Bei der Gestaltung eines Gartens lässt sich damit genau verfolgen, welche Bereiche besonders viel Sonne abbekommen und welche nicht. Das Gemüsebeet erhält also einen Platz an der Sonne, während schattige Orte mit Pflanzen verschönert werden, die kein direktes Sonnenlicht vertragen.

Befinden sich Gartenlauben, Bäume oder Gebäude in oder um den Garten, kann die App deren Schattenwurf ebenfalls simulieren. Die Datenansicht der App informiert über die Zeitspannen von Dämmerung, Blauer sowie Goldener Stunde. Wer gerade im Garten steht, kann sich den Verlauf der Sonne sogar mithilfe von Augmented Reality live im Bild der Smartphone-Kamera ansehen. Die App ist mit einem Android- oder einem iOS-Gerät für 6,49 bzw. 6,99 Euro nutzbar.