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NUR MIT BORDMITTELN: MEHR POWER FÜR WINDOWS


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 21/2021 vom 08.10.2021

Windows-Tipps

WINDOWS 10

Artikelbild für den Artikel "NUR MIT BORDMITTELN: MEHR POWER FÜR WINDOWS" aus der Ausgabe 21/2021 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 21/2021

Sie kennen das: Mit einem frischen Windows läuft meist alles wie am Schnürchen: Der PC startet flott, Programme stehen schnell bereit. Doch im Laufe der Zeit geht immer mehr Tempo verloren. Mit wachsendem Datenballast braucht das Betriebssystem zunehmend länger, um Dateien und Programme einzulesen. Zudem wird Windows selbst immer unübersichtlicher.

Temposchub mit Bordmitteln

Diese Probleme treten zwangsläufig auf, wenn Sie hin und wieder Programme installieren und viel mit Ihrem Computer arbeiten. Eine Möglichkeit wäre, Windows neu zu installieren. Eine andere wäre, die Hardware aufzurüsten oder gleich ein neues Gerät zu kaufen. In beiden Fällen müssten Sie alles neu einrichten, aber dank der Tipps in diesem Spezial geht’s viel einfacher. Denn Windows selbst hat jede Menge Werkzeuge an Bord, die das System schlanker machen und von unnötigem Ballast befreien. Und das Beste: ...

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... Die Tipps und Tricks funktionieren nicht nur unter Windows 10, sondern auch unter dem brandneuen Windows 11.

Ihr PC ist schon flott? Probieren Sie die Tuning-Tipps dennoch aus, denn er läuft anschließend in der Regel noch ein bisschen flüssiger. Denn einige Bremsen hat Microsoft eingebaut, damit teils alte, teils exotische Hard- und Software funktioniert.

[nm]

WINDOWS 11

1 WINDOWS-EXPLORER BESCHLEUNIGEN

Windows ermittelt im Explorer stets die Größeninformationen der Ordner und Dateien des aktuell geöffneten Verzeichnisses. Das kann gerade etwas ältere PCs aus der Puste bringen.

1 Öffnen Tastenkombination Ü + E. Bei Windows 10 folgen Klicks auf Ansicht, Optionen und Ansicht. In Windows 11 klicken Sie oben rechts auf die drei Punkte und Optionen.

2 Wechseln sicht, und deaktivieren Sie die Option Dateigrößeninformationen in Ordnertipps anzeigen. Klicken Sie dann auf OK.

2 TEMP-ORDNER LEEREN

Eigentlich sollte jedes Programm seine erzeugten Temporärdaten auch wieder löschen – sobald es beendet wird. In der Praxis funktioniert das allerdings eher schlecht als recht. So bleiben etwa überflüssige Daten übrig, wenn die Software abstürzt, Dateien zur Zwischenspeicherung zurücklässt oder das Löschen einfach vergisst. Deshalb kommen nach und nach oft mehrere Tausend Dateileichen zusammen. Das behindert ältere wie jüngere PCs, lässt sich aber mit folgendem Trick beheben.

1 Schließen Sie zunächst alle laufenden Programme. Zum Leeren der Temp-Ordner starten Sie den Explorer mit der Tastenkombination Ü + E. Tippen Sie in einen freien Bereich der Adresszeile, sodass der aktuelle Pfad blau hinterlegt ist.

Tippen Sie dann %temp% in das Adressfeld oben ein, und bestätigen Sie mit Enter.

2 Mit der Tastenkombination s + A markieren Sie alle Dateien und verfrachten diese mit der t-Taste oben rechts auf der Tastatur in den Papierkorb. Erscheint wegen geöffneter Dateien eine Fehlermeldung, aktivieren Sie Für alle aktuellen Elemente wiederholen und fahren mit Überspringen fort.

3 LEISTUNGSFRESSENDE EFFEKTE ABSCHALTEN

Eine einfache Möglichkeit, Windows vor allem auf leistungsschwächeren Computern leistungsfähiger zu machen, ist das Abschalten visueller Effekte. Denn die sehen zwar schick aus, sind aber zum großen Teil überflüssig. Deshalb schalten Sie den Grafik-Firlefanz zugunsten der Leistung am besten ab.

1 Öffnen Sie das Suchfenster. Bei Windows 11 klicken Sie dazu auf das Lupen-Symbol, bei Windows 10 klicken Sie in den Suchschlitz. Tippen Sie nun sysdm.cpl ein und drücken kurz auf Enter. Dadurch öffnen Sie das Fenster „Systemeigenschaften“.

2 Nach Klicks auf Erweitert und im Bereich „Leistung“ auf Einstellungen wählen Sie den Reiter Visuelle Effekte. Hier sehen Sie eine Liste mit allen Effekten, die derzeit eingeschaltet sind. Für bestmögliche Leistung und wenig optisches Gedöns markieren Sie hier Für optimale Leistung anpassen.

3 Das führt aber dazu, dass die Vorschau im Explorer abgeschaltet wird. Wenn Sie darauf nicht verzichten wollen, markieren Sie Benutzerdefiniert und setzen einen Haken vor Miniaturansichten anstelle von Symbolen anzeigen und bestätigen mit OK.

4 HINTERGRUND-APPSDEAKTIVIEREN

Laufen zu viele Programme gleichzeitig, rackert der Arbeitsspeicher stets am Limit. Das bremst den PC und verkürzt die Lebensdauer der Festplatte. Schalten Sie daher Apps ab, die ständig im Hintergrund laufen, aber oft nicht benötigt werden.

1Öffnen Sie dazu mit Ü + I die Einstellungen. Hier klicken Sie auf Datenschutz und Hintergrund-Apps.

2 Über die Schieberegler können Sie nun einfach die Apps deaktivieren, die Sie selten bis nie nutzen.

Hinweis: Das bedeutet nicht, dass Sie die Programme nicht mehr nutzen können, sondern nur, dass sie nicht mehr permanent im Hintergrund laufen. Abhängig von der Ausstattung Ihres Computers sollte Windows 10 dadurch spürbar flotter laufen.

NUR MIT WINDOWS 10

5 AUTOSTART AUSMISTEN

Viele Programme nisten sich ungefragt in den sogenannten Autostart-Bereich von Windows 10 ein. Das bedeutet, dass diese Programme jedes Mal automatisch mit Windows 10 starten.

Und das kostet jedes Mal Zeit. Misten Sie hier also aus.

1 Drücken Sie gleichzeitig s + u + t und klicken auf Task-Manager.

2 Klicken Sie hier gegebenenfalls auf Mehr Details und dann auf den Reiter Autostart. Nun sehen Sie eine Liste mit Programmen, die mit Windows zusammen starten können. Ob das der Fall ist, erkennen Sie am „Status“. Steht dieser auf „Aktiviert“, ist das der Fall.

3 Entscheiden Sie, welche Programme Sie bei jeder Windows- Sitzung benötigen – dazu gehört in jedem Fall das Antiviren-Programm. Möchten Sie den Status eines überflüssigen Programms ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen und wählen Deaktivieren.

6 PROGRAMMEN MEHR LEISTUNG ZUWEISEN

Sie wollen ein Video schneiden? Oder große Bilder bearbeiten? Oder ein Spiel ruckelfrei genießen? In solchen Fällen verlangen die entsprechenden Programme dem Computer, im Speziellen dem Prozessor, vieles, aber oft nicht alles ab. Die Berechnungen könnten also noch schneller erfolgen. Und zwar dann, wenn Sie bestimmten Prozessen eine höhere Priorität zuweisen. In diesem Fall kann das Programm mehr Leistung abrufen.

Das geht so:

1 Drücken Sie gleichzeitig s + u + t und klicken anschließend auf Task-Manager.

2 Im Task-Manager klicken Sie auf den Reiter Details. Suchen Sie hier in der Liste den Namen des Programms, das mit voller Leistung laufen soll.

3 Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf die Software, bewegen den Mauszeiger auf Priorität festlegen und klicken dann auf Hoch. „Echtzeit“ ist dagegen keine gute Wahl, da in diesem Fall Windows nahezu unbedienbar wird.

Hinweis: Nach einem Windows-Neustart laufen alle Programme wieder mit „normaler“ Priorität.

7 SPIELMODUS NUTZEN

Wenn ein aufwendiges Programm hakt, etwa für Videoschnitt oder Fotobearbeitung, können Sie ihm mit dem Spielmodus einen Geschwindigkeitsschub verpassen.

1 Während das Programm läuft, drücken Sie auf der Tastatur gleichzeitig Ü + G. Dadurch erscheinen auf dem Desktop weitere Menüs.

2 Klicken Sie darin auf das Zahnrad-Symbol und setzen einen Haken bei Diese App als Spiel erkennen.

8 ÜBERFLÜSSIGE DIENSTE ABSCHALTEN

Windows-Dienste sind im Prinzip kleine Programme, die aber kein eigenes Fenster oder Benutzeroberfläche haben. Sie sorgen mit ihrer permanenten Aktivität dafür, dass bestimmte Funktionen stets zur Verfügung stehen. Ein gutes Beispiel ist der Indexierungs-Dienst. Der soll helfen, bei der Suche nach Dateien schneller Ergebnisse zu erhalten. Da er permanent aktiviert ist und alle Ihre Dateiänderungen dokumentiert, bremst er PCs aus. Doch das gilt auch für viele andere der über 100 Dienste und Prozesse, die auf den meisten Windows-PCs im Hintergrund laufen.

1 Starten Sie die Suche. Bei Windows 11 klicken Sie dazu auf das Lupen-Symbol, bei Windows 10 klicken Sie in den Suchschlitz. Tippen Sie services.msc ein und drücken r. Dann sehen Sie die Dienste in Ihrem Windows-10-PC.

2 Markieren Sie per Klick einen Dienst. Klicken Sie nun unten auf Erweitert. Dann sehen Sie im Programmfenster eine kurze Beschreibung des Dienstes.

3 In der Spalte „Status“ sehen Sie, ob der Dienst momentan aktiv ist oder nicht. In der Spalte „Starttyp“ daneben sehen Sie, was beim Start des PCs passiert:

Automatisch: Windows lädt den Dienst bei jedem Start automatisch mit. Das Gleiche gilt für „Automatisch (Verzögerter Start)“.

Manuell: Der Dienst wird erst einmal nicht aktiviert. Erst wenn eine Software oder Sie selbst ihn benötigen, kommt er zum Zuge.

Deaktiviert: Der Dienst kann weder von Windows noch von einem Programm gestartet werden. Zumindest so lange, bis Sie selbst den Status auf „Manuell“ oder „Automatisch“ ändern.

4 Um den Status oder den Starttyp eines Dienstes zu ändern, klicken Sie den entsprechenden Eintrag doppelt an. Im Register Allgemein können Sie ihn über die entsprechenden Schaltflächen starten, beenden und anhalten. An gleicher Stelle können Sie den Starttyp ändern.

Soll ein Dienst nur beim Hochfahren von Windows nicht mehr laden, aber schon sobald ein Programm ihn braucht, passt als Starttyp Manuell. Diese Variante ist der beste Kompromiss aus Tempo-Plus und Stabilität.

Folgende Dienste können Sie problemlos auf „Manuell“ stellen, weil diese nur bei Bedarf benötigt werden:

Manager für heruntergeladene Karten

Geolocation-Dienst (teilt den PC-Standort)

WAP-Push-Nachrichtenroutingdienst

Sekundäre Anmeldung

TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst

Überwachung verteilter Verknüpfungen

Windows-Bilderfassung (WIA)

Telefonie

Diagnoserichtliniendienst

Tablet-PC-Eingabedienst

9 AUFGABENPLANUNG AUFRÄUMEN

Auf Ihrem Computer installierte Programme nutzen mitunter die Aufgabenplanung von Windows. Beim Deinstallieren „vergessen“ sie es dann aber, die geplanten Aufgaben zu entfernen.

Diese geplanten, aber gewissermaßen in der Luft hängenden Tasks können Windows ausbremsen.

1 Um überflüssige Aufgabenplanungs-Aufrufe abzustellen, tippen Sie taskschd.msc ins Windows-Suchfenster unten links ein (Windows 11: erst auf das Lupen-Symbol klicken) und drücken die Eingabetaste. Klicken Sie auf Aufgabenplanungsbibliothek.

2 Finden Sie hier Einträge von bereits gelöschten Programmen, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und wäh-len im Kontextmenü Deaktivieren.

10 AUSLAGERUNGSDATEI DEAKTIVIEREN

Fehlt es mal an Arbeitsspeicher, nutzt Windows eine sogenannte Auslagerungsdatei, um aktuell benötigte Daten auf der Systemfestplatte auszulagern. Das kostet aber Speicherpatz und obendrein Tempo. Zum Glück lässt sich die Auslagerungsdatei aber auf PCs und Notebooks mit mehr als 8 Gigabyte Arbeitsspeicher in der Regel problemlos deaktivieren.

1 Tippen Sie ins Windows-Suchfenster sysdm.cpl ein (Windows 11: erst auf das Lupen-Symbol klicken) und drücken Enter. Dadurch gelangen Sie in die „Systemeigenschaften“. Nach Klicks auf Erweitert und im Bereich „Leistung“ auf Einstellungen wählen Sie den Reiter Erweitert. Hier klicken Sie auf Ändern.

2 Schalten Sie die Auslagerungsdatei ab, indem Sie das Häkchen vor Dateigröße für alle Laufwerke automatisch ver-walten entfernen. Markieren Sie stattdessen Keine Auslagerungsdatei und bestätigen mit Festlegen, Ja und zweimal auf OK. Fahren Sie dann Ihren PC neu hoch.

11 FESTP LATTE AUFRÄUMEN (SPEICHEROPTIMIERUNG)

Windows 10 kann Festplatten automatisch mit der Funktion „Speicheroptimierung“ aufräumen. Man könnte fast meinen, die Macher hätten sich beim bekannten Aufräumprogramm CCleaner inspirieren lassen. Es gibt auch in der Windows-Funktion zahlreiche Möglichkeiten, sich von Datenmüll dauerhaft zu befreien.

1 Öffnen Sie die Windows-Einstellungen mit der Tastenkombination Ü + I. Hier klicken Sie auf System, Speicher und Speicheroptimierung …

2 Als Erstes setzen Sie den Schieberegler neben „Speicheroptimierung“ auf Ein. Zusätzlich setzen Sie unter „Temporäre Dateien“ (Windows 10) beziehungsweise „Konfigurieren von Bereinigungszeiten“ (Windows 11) die Einstellung „Dateien aus dem Papierkorb löschen …“ sowie „Dateien aus dem Ordner Downloads löschen …“ jeweils auf Nie. Dadurch verhindern Sie, dass Windows 10 oder 11 eventuell wichtige Dateien automatisch entfernt. Sicher ist sicher.

3 Klicken Sie anschließend ganz unten auf Jetzt bereinigen (Windows 10) beziehungsweise Speicheroptimierung jetzt ausführen (Windows 11).

Windows untersucht daraufhin die Festplatten nach überflüssigen Daten und löscht diesen Müll anschließend automatisch.

12 KO NTEXTMENÜS AUSMISTEN

Nach der Installation von vielen Programmen kann das Kontextmenü des Explorers unübersichtlich werden – es wimmelt vor Einträgen, sodass Sie die gewünschten Funktionen nur noch schwer finden. Schlimmstenfalls stürzt sogar der Explorer ab. Trennen Sie sich daher von verzichtbaren Einträgen.

Möglichkeit 1: Sie deinstallieren nicht nötige Programme. Das klappt etwa im Startmenü per Rechtsklick auf die unerwünschte App und Klick auf Deinstallieren. Im Normalfall verschwinden dadurch auch die der App zugeordneten Kontextbefehle.

Möglichkeit 2: Sie löschen die Einträge mithilfe der Registrierungsdatenbank. Die öffnen Sie, indem Sie regedit ins Suchfenster eintippen und r drücken. Klicken Sie nacheinander jeweils doppelt auf HKEY_CLASSES_ROOT, *, shellex und ContextMenuHandlers. Löschen Sie dann links per Rechtsklick und Klick auf Ja die Schlüssel jener Programme, die Sie schon längst gelöscht haben. Aber auch nur die. Beenden Sie den Registrierungseditor danach wieder.

13 ENERGIESPARPLAN AUF „HÖCHSTLEISTUNG“

Bei Schreibtisch-PCs spielt der Stromverbrauch meist eine untergeordnete Rolle – hier empfiehlt sich ein Wechsel vom standardmäßig aktiviertem Ausbalanciert-Plan zum Höchstleistungsmodus.

1 Tippen dows-Suchfenster ein (Windows 11: erst auf das Lupen-Symbol klicken), und drücken Sie r.

2 Klicken von „Weitere Energiesparpläne einblenden“. Markieren Sie dann Höchstleistung.

14 SYSTEMKOMPONENTEN STILLLEGEN

Zusätzlich können Sie Ballast abwerfen, wenn Sie unerwünschte Systemkomponenten entfernen, beispielsweise den altmodischen Internet Explorer (nur Windows 10), den Windows Media Player oder die veraltete Windows PowerShell 2.0.

1 Tippen features ein (Windows 11: erst auf das Lupen-Symbol kli-ie im Windows-Suchfenster den Befehl windows cken) und drücken die Eingabetaste.

2 Im neuen Fenster beseitigen Sie eine Komponente, indem Sie das Häkchen davor entfernen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl per Klick auf OK.

Finden Sie eine Komponente nicht, fahnden Sie in den übergeordneten Kategorien danach. Den Windows Media Player etwa finden Sie unter „Medienfeatures“.

SCHNELLER RUNTER-FAHREN

Feierabend! Viele fummeln dann im Windows-Menü, um den PC per Ausschalt- Button auszuknipsen. Das geht mit diesen Tipps viel flotter:

Notebook: Zuklappen

Sie können gezielt einstellen, was passiert, wenn Sie Ihr Notebook zuklappen. Das funktioniert so:

1 Öffnen Sie wiederum die Windows-Suche. Tippen Sie Verhalten ein und tippen auf Verhalten beim Zuklappen

2 Dann erscheint ein Fenster, in dem Sie einstellen, was beim Zuklappen des Computers geschehen soll. Öffnen Sie in der Zeile „Beim Zuklappen“ die beiden Menüs unter „Akku“ und „Netzbetrieb“. Sie haben darin die Wahl zwischen „Energie sparen“, „Herunterfahren“, „Ruhezustand“ und „Nichts unternehmen“.

PC: Knopf drücken

Basteln Sie sich ein Herunterfahren-Symbol für den Desktop. Ein Doppelklick darauf reicht dann zum Runterfahren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf dem Desktop und wählen Neu und Verknüpfung. Tippen Sie shutdown.exe -s -t 0 ein, klicken auf Weiter, tippen Herunterfahren ein und bestätigen mit Fertig stellen. Klicken Sie mit rechts auf die neue Verknüpfung und bei Windows 11 noch auf Show more options und Eigenschaften. Nach Klick auf Anderes Symbol wählen Sie noch ein schickeres Icon aus.