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OB DAS KLAPPT?


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 30.09.2021

SAMSUNG FOLDABLES

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Bildquelle: connect, Ausgabe 11/2021

Der Hype um das Falt-Smartphone ist abgeflaut. Vorbei die Zeiten, als das Huawei Mate X auf dem Mobile World Congress 2019 im Blitzlichtgewitter abfotografiert wurde wie ein Superstar. Heute ist es nicht nur still geworden um Huawei; auch von den Foldables redet kaum jemand mehr. Der einzige Hersteller, der das Konzept weiter ernsthaft verfolgt, ist Samsung.

Der Weltmarktführer hat mit dem Galaxy Flip und mit dem Galaxy Fold zwei Produktlinien aufgebaut, die nun schon in die dritte Generation gehen. Damit verbunden ist ein Technologie- und Wissensvorsprung, der nun auch in Marktanteile umgemünzt werden soll. Samsung will mit dem Flip3 und dem Fold3 den Massenmarkt erobern. Vor allem beim Fold3 kommen aber Zweifel daran auf. Der 16 Millimeter dicke Riegel sprengt so manche Hosentasche, und seine knapp 300 Gramm Gewicht sind nicht alltagstauglich. Als störend empfinden wir auch die ...

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... unsymmetrische Anordnung des Außendisplays: Weil auf der Schar-nierseite ein breiter Streifen bleibt, schaut man nicht mittig auf das OLED, sondern etwas versetzt.

Das sind allerdings Defizite, die der Bauweise geschuldet sind – kompakter und leichter kann man ein Foldable momentan nicht bauen. Was Samsung hier präsentiert, ist State oft the Art. Mit dem Rahmen aus besonders gehärtetem Aluminium und der großzügigen Verwendung von Gorilla Glass Victus fühlen sich beide Foldables so wertig und stabil an wie ein klassisches High-End-Smartphone, was in Anbetracht der Scharnierkonstruktion keine Selbstverständlichkeit ist. Auch die IPX8-Zertifizierung gibt ein gutes Gefühl: Beide Modelle vertragen einen Tauchgang bis maximal 1 Meter für 30 Minuten in klarem Süßwasser. Falls doch etwas kaputtgeht, kommt Samsung seinen Kunden weit entgegen: Käufer eines Flip3 und eines Fold3 erhalten ein Jahr lang den Versicherungsschutz Samsung Care+, der versehentlich entstandene Schäden abdeckt, darunter den Austausch des Bildschirms, Wasserschäden und den Austausch der Rückabdeckung. Ein guter Deal, trotz der Selbstbeteiligung in Höhe von 108 Euro (Flip3) beziehungsweise 130 Euro (Fold3).

Kein Ersatz für Glas

Diese Details können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem neuen Formfaktor weiterhin Nachteile verbunden sind. Zum einen macht das Scharnier mit den beweglichen Teilen das Foldable generell verschleißanfälliger. Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass ein zertifizierter Schutz gegen Staub fehlt (üblich ist IP68 statt wie bei Samsung IPX8). Das liegt an der speziellen Bauweise: Durch das Scharnier kann Wasser eindringen, es gelangt aber nicht bis zur empfindlichen Elektronik, weil die Dichtungen erst hinter dem Scharnier platziert wurden. Das genormte Verfahren zur Ermittlung der Staubschutzklasse verträgt sich nicht mit dieser halbdurchlässigen Konstruktion. Das bedeutet auch, dass Staub und feiner Sand hinter das Scharnier gelangen können – am Strand ist also Vorsicht geboten.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das biegsame OLED. Nach wie vor markiert eine Falz die Knickstelle. Man nimmt sie zwar nicht wahr, wenn man bei aktiviertem Display direkt draufschaut, ausgeschaltet oder bei schräger Draufsicht wird sie jedoch deutlich sichtbar. Diese Falz ist auch spürbar, wenn man den Touchscreen benutzt. Der wird zwar von einer hauchdünnen Glasschicht geschützt (dem von Schott entwickelten „Ultra Thin Glass“), die ist aber bei Weitem nicht so druckstabil und kratzfest wie das Displayglas klassischer Smartphones. Aus diesem Grund haben auch die neuen S Pen (S Pen Fold Edition und S Pen Pro), die Samsung zusammen mit dem Fold3 auf den Markt bringt, eine speziell entwickelte Stiftspitze, die bei zu viel Druck zurückfedert. Allzu temperamentvolle Zeitgenossen könnten das Panel sonst beim schwungvollen Punktsetzen eindrücken.

Samsung Fold3 und Flip3 im Kameratest

Samsung statt das Flip3 mit zwei 12-Megapixel- Kameras aus: einer Weitwinkel- und einer Superweitwinkelkamera. Das größere Fold3 hat zudem ein optisches Zweifachzoom mit 12 Megapixeln.

Samsung verwendet im Fold3 einen 1/1,76-Zoll-Sensor statt des 1/2,55-Zoll-CMOS aus dem Flip3. Die Lichtstärke der Objektive ist gleich. Dies lässt bei wenig Licht Vorteile für das Fold3 5G erwarten – was sich in der Praxis bestätigt. Allerdings sind die Unterschiede sehr klein und selbst im direkten Vergleich nicht einfach auszumachen (2 und 4). Das gilt auch für Aufnahmen, die bei viel Licht (1 und 3) gemacht wurden, allerdings liegt dann das Flip3 knapp vorne.

In Summe schneiden die beiden Samsung-Modelle unter den drei getesteten Lichtbedingungen gut ab, bei viel Licht sind sie sehr gut. Fast schon Samsung-typisch stimmen beide Smartphones die Aufnahmen aggressiv ab. Im direkten Vergleich scheint das Fold3 bei Gesichertern etwas zurückhaltender vorzu gehen.

■ Die Weitwinkelkamera

Dem Fold3 spendiert Samsung einen 1/1,76-Zoll-Sensor mit Brennweite 1,8/5 mm. Im Flip3 kommen ein 1/2,55-Zoll-CMOS-Sensor und eine 1,8/4,3-mm-Optik zum Einsatz. Für einen 12-Megapixel-Sensor schlagen sich beide gut und können sogar einige Konkurrenten wie Apples iPhone-12-Generation überholen. Am Ende liegt das Samsung Flip3 knapp vorne. Allerdings arbeitet die Signalverarbeitung in den beiden Samsung-Modellen aggressiver als in Apple-Phones: Sie hebt die Kontraste stärker an und betont die Kanten deutlicher. Das lässt einen schärferen, allerdings auch etwas unnatürlicheren Bildeindruck entstehen.

Bei viel Licht (5000 Lux) ist die Bildqualität, abgesehen von zu viel Kontrast, sehr gut. Das Flip3 zeichnet die Motive etwas detailreicher als das Fold3, zeigt aber auch etwas mehr Rauschen. Bei einsetzender Dunkelheit (200 Lux) lässt die Feinzeichnung etwas nach, liegt aber weiterhin auf gutem Niveau. Die Farben werden blasser, die Artefakte nehmen zu – sie sind vor allem an den Kanten sichtbar. Die Feinzeichnung wird hauptsächlich in Strukturen mit niedrigen Kontrasten schwächer. Rauschen ist kein Problem. Das ändert sich auch bei Dunkelheit (5 Lux) nicht – die Rauschunterdrückung arbeitet zuverlässig, allerdings sinkt die Auflösung noch weiter ab. Die Signalverarbeitung versucht gegenzusteuern und zeichnet nun die Kanten kräftiger nach. Wirklich überzeugen können die beiden Smartphones bei Dunkelheit nicht – doch sie sind nutzbar.

■ Kurzes Tele/Zweifachzoom

Das Flip3 hat kein optisches Telemodul mit längerer Brennweite und zoomt daher digital. Beim Zoomen wird ein entsprechend großer Sensorbereich in der Bildmitte ausgelesen. Hier zeigt sich der Nachteil des digitalen Zoomens und der kleinen Auflösung. Das Flip3 kann beim Zoomen auch unter den besten Lichtbedingungen nicht überzeugen. Im Vergleich zur Weitwinkelkamera halbiert sich die Auflösung. Als Zweifachzoom empfehlen wir dieses Modul nicht.

Das Fold3 hat dagegen ein optisches Zweifachzoom, das bei viel Licht nicht nur die digitale Lösung des Flip3 schlägt, sondern auch dem eigenen Weitwinkelmodul Konkurrenz macht. Bei gutem Licht kann es noch etwas mehr Details einfangen. Mit nachlassendem Licht verlieren seine Aufnahmen jedoch schneller an Qualität.

Sein Objektiv ist lichtschwächer – Blende 2,4 statt 1,8 bei der Weitwinkelkamera – darum muss es die Empfindlichkeit früher erhöhen. Bei wenig Licht ist es nutzbar, bei Dunkelheit ist die Performance aber schwach.

■ Das Superweitwinkelmodul

Samsung integriert in beide Modelle die gleiche Superweitwinkelkamera. Allerdings scheint bei unseren Testmustern das Fold3 etwas exakter justiert zu sein, denn es liegt bei allen Helligkeitsstufen vor dem Flip3-Pendant.

Wir hatten zwei Flip-Geräte im Labor, die vergleichbar abschnitten. Bei viel Licht ist das Superweitwinkelmodul des Fold3 gut. Mit nachlassendem Licht baut die Detailwiedergabe ab – sie reicht aber noch für ein befriedigendes Ergebnis. Bei Dunkelheit ist diese Kamera eher eine Notlösung. In der Summe verpasst die Ultraweitwinkelkamera des Fold knapp ein gutes Gesamtergebnis. Ihr Flip­ Kollege kommt nicht über ein „ausreichend“ hinaus.

■ Fazit

12 Megapixel reichen heute nicht mehr für eine absolute Topplatzierung, aber in der 12-Megapixel-Liga zählen die beiden Samsungs zu den besseren Modellen. In unserem Test punktet das Samsung Fold3 mit guten Ergebnissen bei Weitwinkel und optischem Zweifachzoom. Die Superweitwinkelkamera erreicht ebenfalls gute Ergebnisse bei viel Licht. Die Weitwinkelkamera des Flip3 5G erreicht ebenfalls ein gutes Ergebnis, einen Punkt über Fold3 5G. Doch als Digitalzoom eignet sich dieses Modul wenig. Zu unserer Überraschung schwächelte das Ultraweitwinkelmodul des Flip3 – vermutlich ist es nicht sauber justiert.

Wadim Herdt

Auch beim Zoomen arbeiten beide Samsung-Smartphones mit 12 Megapixeln. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Im Fold3 steckt ein optisches Zweifachzoom (1), das Flip3 zoomt digital mit der Weitwinkelkamera (3). Die erste Lösung kann einen Kantersieg verbuchen. Die Auflösung des Fold3 ist bei allen Helligkeitsstufen deutlich höher, bei viel Licht ist es der Weitwinkelkamera sogar etwas überlegen. Obwohl seine Signalverarbeitung erneut zu hart ist und es bei Dunkelheit schwächelt, zählt das Zweifachzoom des Fold3 zu den besseren Modulen im Markt. Differenzen zeigen sich auch beim Superweitwinkel, obwohl in beiden Geräten das gleiche Modul verbaut wird. Doch während das Fold3 (2) fast ein „gut“ erreicht, kann das Ultraweitwinkelmodul des Flip3 nicht überzeugen (4). Die Aufnahmen wirken nicht sauber fokussiert.

Noch nicht das Nonplusultra

Mit Blick auf die Ausstattung erreichen sowohl das Flip als auch das Fold nicht ganz das Spitzenniveau, das man von einem 1000-Euro- Phone erwarten kann. In dieser Preisklasse liegt bei der Konkurrenz auch mal ein 60-Watt-Stecker im Karton, während Samsung seine Modelle ohne Netzteil verkauft. Beim Fold enttäuscht die Under-Display-Frontkamera (zum Glück macht es die zweite Selfiekamera außen besser), und beim Flip wird klar, dass Samsung Platzprobleme hat: Es reicht nur für zwei Brennweiten und es gibt nur einen physischen Steck-platz (für eine Nano-SIM). Der Speicher lässt sich bei beiden nicht erweitern.

Entschädigt wird man mit exzellenten Displays und gutem Stereosound, der vor allem beim Fold druckvoll und voluminös rüberkommt (was man im Lautsprecherfrequenzgang gut sehen kann). Das kompakte Flip3 entfaltet mit 6,7 Zoll ein überraschend großes XXL-Format, das nur noch von wenigen Smartphones übertroffen wird.

Neben dem Fold3 wirkt es allerdings klein. Dessen 7,6-Zoll-Panel mit schnellen 120 Hertz schlägt jedes andere Smartphone-Display um Längen und ersetzt beim Surfen auf dem Sofa ein Tablet. Beim Anschauen von Filmen tritt allerdings Ernüchterung ein: Das fast quadratische 4:3-Format sorgt für breite Ränder oben und unten. Trotzdem: Die Displays sind neben dem Formfaktor das zentrale Alleinstellungsmerkmal bei beiden Smartphones.

Die Displays werden gut in Szene gesetzt

■ Samsung bindet die Zweitdisplays gekonnt in seine Benutzeroberfläche ein.

Über die experimentellen „Labs“-Einstellungen lässt sich der Flex-Modus für viele Apps aktivieren. Die Anzeige wird bei angewinkeltem Display zweigeteilt, was etwa bei Videochats praktisch ist. Beim Flip3 hat Samsung das Außendisplay um den Faktor 4 vergrößert, auf dem OLED-Touchscreen kann man ganze Nachrichten lesen, Termine und Wetterinfos einblenden. Es gibt eine Always-on- Funktion, die umfassend angepasst werden kann (Screenshot rechts). Aber Raum für Verbesserungen bleibt: Fotos über das Außendisplay werden nur im quadratischen 1:1-Format geknipst, das Kalender-Widget funktioniert nur in Verbindung mit dem Samsung-Kalender. Das sind typische Startprobleme, die per Update zu beheben sind. Samsung garantiert drei neue Android- Versionen für seine High-End-Phones und nimmt im Android-Universum eine Vorreiterrolle ein.

Beim Prozessor setzt Samsung auf das stärkste Pferd im Qualcomm- Stall, den Snapdragon 888, der eine starke Performance und eine umfassende Connectivity von 5G bis NFC bereitstellt. Dabei gibt sich das Fold3 verbindungsfreudiger und unterstützt neben dem neuen Nahfunkstandard Ultra Wide Band (UWB) auch WinFi 6E. Unser neues WLAN-Testverfahren zeigt, dass sich das direkt in höheren Datenraten niederschlägt.

Der Aufpreis für den Knick

Samsung-typisch beherrschen beide Smartphones den Qi-Standard in beide Richtungen: Sie können kabellos geladen werden (mit maximal 15 Watt), und sie geben ihre Energie kabellos an Peripheriegeräte wie Kopfhörer weiter (4,5 Watt). Bei der Akkulaufzeit hören die Gemeinsamkeiten auf, denn dem Flip fällt hier die knapp kalkulierte Kapazität (nur 3300 mAh) auf die Füße: Mit einer Laufzeit von 8:07 Stunden kommt man zwar noch gut durch den Tag, bei intensiver Nutzung könnte es zum Abend hin aber knapp werden. Der Vergleich zeigt: Im High-End-Segment bildet das Flip3 das Schlusslicht, 10 Stunden sind hier guter Durchschnitt, den das Fold3 knapp erreicht. Auch in Sachen Akustik schwimmt das Fold3 im Mittelfeld, eine niedrige Lautstärke verhindert eine bessere Platzierung. Das Flip3 dreht den Pegel etwas höher. Insgesamt bietet Samsung zu wenig (vor allem bei Kamera und Akku), wenn man klassische Smartphone-Maßstäbe anlegt. Das heißt im Umkehrschluss: Für den Knick im Display zahlt der Käufer ordentlich drauf – die Antwort auf die Frage, ob dieser Aufpreis gerechtfertig ist, hängt davon ab, wie fasziniert man von dem neuen Formfaktor ist. Wir würden ein klassisches Smartphone vorziehen – noch.

Andreas Seeger

Displaymessung

Das OLED ist blickwinkelstabil, aber relativ leuchtschwach, was die Kontrastausbeute und damit die Ablesbarkeit bei Tageslicht mindert. Samsung drosselt mit Absicht so stark, um den Akku zu schonen, denn im Boost-Modus regelt das Panel kurzzeitig auf beeindruckende 950 cd/m 2 hoch.

Displaymessung

Das kleinere Panel ist blickwinkelstabiler und leuchtstärker, entsprechend lassen sich Inhalte bei Tageslicht besser erkennen. Auch im Boost- Modus setzt das Flip mit starken 1041 cd/m 2 noch einen drauf. Samsung liefert hier eine gute Qualität, erreicht aber kein Topniveau.