Lesezeit ca. 8 Min.

ÖFTER MAL ANDERS


Logo von Off Road
Off Road - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 09.08.2022

RALLYE BRESLAU POLEN 2022

Artikelbild für den Artikel "ÖFTER MAL ANDERS" aus der Ausgabe 9/2022 von Off Road. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Off Road, Ausgabe 9/2022

Sonntag in Zagan. Höllenlärm aus 267 Motoren, die Luft voll gespannter Erwartung. Unter dem Startbogen im Herzen der polnischen Stadt fiebern altbekannte Rallye-Haudegen und solche, die es noch werden wollen, auf Motorrädern, Quads, SSV, Pkw und Lkw dem Moment entgegen, wo sie sich in Europas größtes Offroad-Rennen stürzen dürfen. Und los! Mit Vollgas geht’s in den Prolog, der bei der Breslau – anders als üblich – Teil der ersten Etappe ist, deren Startpositionen von den Prologergebnissen abhängen, die dann auch in die Gesamtwertung einfließen. Bei den Motorradfahrern preschen gleich drei KTM vorneweg: Auf der ersten sitzt der Pole Krzysztof Jarmuz, der die zwar nur 7,35 km lange, durch knifflige Navigation, Staub und Bodenwellen aber doch recht anspruchsvolle Strecke in gut sieben Minuten schafft. Eine Minute später fetzt der Niederländer Eduard Hillebrand, KTM) ins ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 2,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Off Road. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 9/2022 von Zu kompliziert gedacht.. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Zu kompliziert gedacht.
Titelbild der Ausgabe 9/2022 von LESERBRIEFE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
LESERBRIEFE
Titelbild der Ausgabe 9/2022 von KOMPLETT NEUER GLC. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
KOMPLETT NEUER GLC
Titelbild der Ausgabe 9/2022 von SECHSZYLINDER!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
SECHSZYLINDER!
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Ein Stück Lebensfreude
Vorheriger Artikel
Ein Stück Lebensfreude
MATERIALSCHLACHT
Nächster Artikel
MATERIALSCHLACHT
Mehr Lesetipps

... Ziel, gefolgt von Marian Augustyn (KTM) einem weiteren polnischen Fahrer. In der ATV-Klasse, die sich komplett aus Polen mit Polaris-Maschinen rekrutiert, herrscht Freude über einen dreifachen Etappensieg, errungen von Ireneusz Ostafin, Rafal Jawien und Adam Krysiak.

Auch in der SSV-Klasse gibt es einen dreifachen Etappensieg, hier allerdings für die Niederlande, vertreten durch Janus Van Kasteren Jr., gefolgt von Hans Weijs – beide auf den speziell für Wüstenmarathons entwickelten, surreal anmutenden T3-Buggys Arcane – und Maurik Van Den Heuvel auf einer Can-Am.

In der Car-Cross-Country-Klasse ist Urvo Mannama, Sieger der letzten Fenix Rallye, mit dem Vorsatz angetreten, sich auch bei der Breslau den Titel zu holen. Der estnische Pilot des prächtigen Wüstenboliden Century CR6 benötigt für die Etappe 6:45 Minuten und damit 41 Sekunden weniger als der Niederländer Ronald Schoolderman (Mitsubishi ASX), dem nur 7 Sekunden später sein Landsmann Rik Van Den Brink (Borgward) ins Ziel folgt. Der niederländische Truckpilot William Van Groningen (Iveco), wie Mannama mental gestärkt durch seinen Erfolg bei der Fenix Rallye, spekuliert jetzt auf Platz eins in der Truck-Cross-Country-Klasse der Breslau – und kämpft sich im Prolog tatsächlich an die Spitze. Dicht hinter ihm sein Landsmann Aad Van Velsen (Scania). Komplettiert werden die Tages-Top-3 wurde durch Florian Skibba (Iveco) aus Deutschland. Gut für Estland entwickelt sich der Tag auch in der Extreme-Kategorie, denn Joel Purga ist mit seinem Mulkland MOS1 Prototyp der Schnellste bei den Autos und den dritten Platz erringt dort mit Hardo Mere (HM7 PROTO) ebenfalls ein Este.

Bei den bekanntlich in zwei Gewichtsklassen aufgeteilten extremen Trucks erzielen der Deutsche Felix Müllenheim (Unimog) in der „kleinen“ EX-Klasse (unter 7,5 Tonnen) und sein Landsmann Oliver Leyh (MAN) in der größten Klasse die besten Zeiten.

JETZT GEHT‘S IN DIE VOLLEN!

Montag. Der erste volle Renntag bricht an. Auf dem Programm stehen drei selektive Abschnitte (zwei kurze und ein längerer), zu absolvieren auf drei verschiedenen Terrains in der polnischen „Sahara“ rund um Zagan. Gesamtdistanz (inklusive 59 km Verbindungstrecken) 186 km, davon 127 gegen die Uhr. Zwei Gruppen werden gebildet, denn für die Motorräder und Quads ist eine andere Streckenführung vorgesehen als für die übrigen Fahrzeuge. Eines haben aber alle Wettkämpfer gemeinsam: Sie brennen darauf, ihr fahrerisches Können bei Europas größter Offroad-Rallye unter Beweis zu stellen. Aber schon kommt ein Dämpfer – nämlich die Nachricht, dass bestimmte, besonders für die Extremkategorie interessante Gelände wegen ständiger Armeeübungen nicht zugänglich sein werden. Militärische Aktivitäten sind auch der Grund für einen verzögerten Start in die erste Etappe. Bis grünes Licht gegeben wird, checken die Teilnehmer nochmals ihre Fahrzeuge und Roadbooks. Dann geht es endlich los. Die Gruppe der Motorräder, Quads und Trucks hat zunächst die beiden zeitlich kürzeren Abschnitte zu bewältigen und als Nachtisch den längeren. Bei den Zweirädern ist Nerimantas Jucius aus Litauen (Husqvarna) am Etappenende die Nummer 1 in der Rangliste – mit acht Minuten Vorsprung auf den Niederländer Eduard Hillebrand (KTM) und ein paar Sekunden mehr auf Tomasz Dabrowski aus Polen (KTM).

In der ATV-Klasse holen Rafal Jawien Marcin Wilkolek und Ireneusz Ostafin mit Bravour den zweiten Dreifachsieg in Folge für Polen und Polaris ein, wobei die Abstände zwischen den dreien nur Sekunden betragen. Die Strecke ist sowohl für die Cross-Country- als auch für die Extrem-Trucks die gleiche wie für die Pkw. In der Klasse der Rallye-Raid-Trucks erwischt der Deutsche Florian Skibba auf Iveco einen guten Tag und siegt mit 13 Minuten Vorsprung vor dem niederländischen Piloten Gerrit Zuurmond (MAN). Dritter des Tages wird mit Aad Van Velsen (Scania) ein weiterer Niederländer. In der Klasse der Extrem-Trucks fahren mit Steffen Braun und Alfred Wemhof (jeweils Unimog) sowie Oliver Leyh (MAN KAT) drei Deutsche auf die Plätze eins, zwei und drei.

Die zweite Gruppe (SSV und PKW) startet mit der längeren Etappe und fährt danach die beiden kleineren Abschnitte. In der Leichtgewichtsklasse der SSV-Maschinen setzt sich Kees Box aus den Niederlanden erfolgreich gegen die beiden estnischen Piloten Tomas Triisa und Kris Maennama durch.

In der Car-Cross-Country-Klasse ist Ronald Schoolderman (Mitsubishi ASX) der einzige Pilot, dem es gelingt, in der gemischten Wertung mit SSV unter die Top 3 zu kommen. Damit erzielt der Niederländer den Etappensieg in der Autoklasse, gefolgt von seinen Landsleuten Rik Van Den Brink (Borgward, 7. Gesamt) und Dave Klaassen (Nissan, 12. in der Mixed-Wertung). Schoolderman hat etwa fünf Minuten Vorsprung auf seinen Hauptkonkurrenten. Bei den Extreme Cars erlebt Joel Purga aus Estland einen weiteren Erfolgstag. Er gewinnt nach dem Prolog nun auch noch die erste Etappe, indem er mit seinem einzigartigen Mulkland MOS1 Prototyp ganze zwölf Minuten auf den Franzosen Romain Porchere (Construmental XR4) und eine weitere Minute auf dessen Landsmann Benoit Bonnefoy (Mercedes Proto) herausholt.

ES WIRD HEISSER

Etappe 2 konfrontiert die Wettkämpfer in dem schon von Etappe 1 bekannten Gebiet abermals mit drei schnellen, staubigen Wertungsprüfungen – wobei nun allerdings zwei davon in umgekehrter Richtung zu fahren sind. Außerdem gab es einige Änderungen bei den Navigationspunkten, um das Ganze interessanter zu gestalten.

Wieder werden die Teilnehmer in zwei getrennte Gruppen aufgeteilt. Motorräder, Quads und Lastwagen aller Klassen bilden die eine, SSV und Autos EX und CC die andere. Diesmal starten die „leichte Kavallerie“ und die Giganten mit der längsten Strecke (fast 90 km) und fahren danach die beiden kürzeren. Die Autos und Buggys haben zunächst eine 23 km lange Sonderprüfung zu bewältigen, danach eine 15 km lange und zum Schluss die härtere, 90 km lange Rennstrecke bei Zagan. Bei den Autos ist der Este Urvo Mannama mit seinem Century nicht nur in seiner Klasse, sondern auch in der gemischten Wertung mit den SSV der Fixeste. Fast drei Minuten nimmt er dem schnellsten Kleinbuggy (dem Arcane T3 des Niederländers Hans Weijs) ab. Tagesdritter: Can-Am-Pilot Kris Maennama aus Estland.

In der Auto-Cross-Country-Klasse belegt der Niederländer Ronald Schoolderman (Mitsubishi) Platz zwei (mehr als 12 Minuten Rückstand auf Mannama) und sein Landsmann Dave Claasen (Nissan), Platz drei. Dritter in der SSV-Klasse wird Jonad Raudeliunas aus Litauen (Can-Am).

Wegen der verstärkten militärischen Aktivitäten in der Nähe von Zagan fahren die Extreme Cars nun die gleichen Strecken wie die Geländewagen, allerdings ohne schwierige Windenabschnitte. Doch die für die Trophy vorbereiteten Fahrzeuge zeigen, dass sie nicht nur schlammtauglich sind, sondern auch rasant im Sand und auf den Pisten der Rallye. Der schnellste Fahrer kommt wieder aus Estland: Hardo Mere mit seinem mächtigen H7-Proto.

Bei den Motorrädern erkämpft sich Nerimantas Jucius (Husvarna) aus Litauen den Tagessieg – trotz der fünf Strafminuten wegen eines verpassten Wegpunkts. In der Truck-Cross-Country-Klasse erringt Johan Elfrink auf Mercedes den Etappensieg. Als Tagesschnellste bei den Extrem-Trucks erweist sich seine Landsmännin Floor Dekkers mit ihrem Unimog.

Wieder: Unliebsame Änderungen Etappe 3. Der Rallye-Konvoi verlässt Zagan in Richtung Drawsko Pomorskie. Eigentlich stehen dort zwei Wertungsprüfungen mit Start am Nachmittag auf dem „Speiseplan“. Inzwischen beschlossene Ausweitungen der Armee-Aktivitäten haben jedoch Einschränkungen der Nutzungsgenehmigung durch die Militärbehörden sowie Änderungen hinsichtlich der Zufahrt zu Biwak und Trainingsgelände zur Folge. Aus diesen Gründen kommt es zwangsläufig wieder zu einer Verschiebung des Etappenstarts, sodass sich erst nach 20 Uhr die ersten Teilnehmer auf die Strecke begeben können. Geändert werden müssen auch die „Etappenfahrpläne“. So fährt nun jede der zwei Gruppen (Bikes, Quads, Trucks und Cars, SSV) nur einen selektiven Abschnitt, wobei die Motorräder, Quads und Lastwagen auf der Sektion „Pomierzyn“ fast 82 Wertungskilometer unter die Räder zu nehmen haben, die Autos und Buggys auf dem Teilstück „Czertyn“ etwas mehr als 83. Die Strecken für die Cross-Country- und die Extreme-Fahrzeuge werden getrennt, und letztere landen in den legendären Sümpfen und Löchern um Drawsko, wo auf ihre Fahrer eine ganz spezielle Herausforderung war- tet, nämlich ein nächtlicher Windeneinsatz.

Als die schnellsten Fahrer erweisen sich die der ATV-Klasse. Dort holt sich der Lette Adomas Gancierius (CFMOTO) mit 37 Sekunden auf den Franzosen Gaetan Martinez (Can Am) den Tagessieg und wird damit auch zum vorläufig Führenden in der Gesamtwertung.

Schnellster auf zwei Rädern ist der holländische Pilot Eduard Hillebrand (KTM). Er und Michal Janaszek liefern sich einen sehenswerten Fight. Führer in der Motorradklasse ist nach den ersten 3 Etappen aber der Pole Bartlomiej Tabin (KTM), der den Tag auf Platz 8 beendet.

Der Niederländer Michiel Becx (Arcane T3) gewinnt die Etappe in der SSV-Klasse, nachdem er 57 Sekunden auf seinen Landsmann Kees Box (Can Am) gutgemacht hat. Becx ist weiterhin Zweiter in der Gesamtwertung, da der 7. Platz seines Teamkollegen Hans Wejsbest die beste Position in der Gesamtwertung hält. Bei den Cross Country Cars führt der Este Urvo Mannama wieder einmal vor, wie perfekt er seinen Century C6 zu steuern versteht. Er bringt die klassenbeste Zeit ins Ziel und setzt sich damit vorläufig an die Spitze der Wertung. Der Niederländer Rick Van Den Brink (Borgward DKR) wird Zweiter in der Tageswertung, während sein Landsmann Ronald Schoolderman (Mitsubishi) diesen Platz in der Gesamtwertung einnimmt. William Van Groningen (Iveco) schließlich hält die Bestzeit in der Klasse Cross Country Trucks ebenso wie Steffen Braun (Unimog) in der Gruppe Extreme Trucks.

Apropos Extreme: In der Pkw-Klasse erzielt Hardo Mere zwar einen weiteren Etappensieg, was aber nicht ausreicht, um den in der Gesamtwertung führenden Romain Porcher einzuholen, so dass sich Mere dort mit Platz drei begnügen muss.

REGNET ES?

Etappe 4. Zwei Sonderprüfungen rund um Drawsko Pomorskie stehen an. Gesamtlänge: fast 165 Kilometer. Und: Laut Wettervorhersage müssen sich die Wettkämpfer auf Regen einstellen. Dass die Teilnehmer wieder in die zwei bekannten Gruppen aufgeteilt werden, ist bei der diesjähri- gen Rallye ja schon beinah Tradition. Motorräder, Quads und Lkw starten mit der exakt 67,53 km langen Glebokie-Etappe, Autos und SSV stellen sich zunächst dem 97,35 km langen Abschnitt Jaworze. Danach heißt es: Wechsel zur jeweils anderen Strecke. Die Teilnehmer der Extrem-Kategorie dürfen sich stellenweise noch einmal mit Schlammlöchern und Flussdurchquerungen vergnügen., während die der Cross-Country-Kategorie auf schnellen, aber mit technisch schwierigen Passagen und kniffligen Navigationsaufgaben durchsetzten Strekken ihr Können beweisen müssen. Vorhersagegemäß beginnt es zu regnen, jedoch nicht so stark wie befürchtet.

In der Kategorie Cross-Country ist der Century CR6 von Urvo Mannama wieder das schnellste Fahrzeug in der gemischten Gruppe mit den SSV. Der estnische Fahrer überholt einen Pulk von Buggys und führt dann in der Fahrzeugklasse. Zweitschnellster ist der SSV-Pilot Hans Weijs (Arcane T3), der sich den Sieg in seiner Klasse sicherte.

Die ATV-Fahrer sind in der gemischten Gruppe mit den Bikes wieder die Schnellsten und belegen an diesem Tag das komplette Podium. Bester unter ihnen ist Adam Krysiak, der Rafal Jawien 12 Sekunden und Ireneusz Ostafin anderthalb Minuten abnimmt. Fixester Biker: Mathew Gird, der in der Mixed-Wertung auf Platz 4 ins Ziel kommt. In der Lkw-Cross-Country-Klasse schneidet Aad Van Velsen mit seinem Scania am besten ab. Der Niederländer schlägt seinen Landsmann Marc Leeuw (Ginaf) um 6 Minuten und liegt ganz knapp (20 Sekunden) vor dem Deutschen Benjamin Kittler (KAT 1A). Ein Duell im Schlamm liefern sich in der Extreme-Kategorie der Franzose Benoit Bonnefoy (Mercedes Proto) und sein Landsmann Romain Porchere (Contrumental XR4) passierte. Die Oberhand behält dabei Bonnefoy mit satten 20 Minuten Vorsprung. In der Lkw-Klasse kommt es zum Zweikampf zwischen den Deutschen Felix Müllenheim und Steffen Braun, beide mit Unimog-Fahrzeugen der „kleinen“ Klasse.

Am Ende gewinnt Müllenheim die Etappe mit knapp 4 Minuten Vorsprung. Als Dritter rollt Henri Verhoeven mit seinem Ginaf (Lkw>7,5t) und über 40 Minuten Rückstand ins Ziel.

Am späten Abend heißt es noch: Start frei in die berühmte Nachtetappe von Breslau mit rund 60 Kilometern gegen die Uhr. Danach haben die erschöpften Teilnehmer nicht mehr sehr viel Zeit zum Schlafen, denn frühmorgens wartet auf sie die letzte Etappe des diesjährigen Rennens. Und da brauchen sie noch genügend Kampfgeist, um 70 km (für Motorräder, Quads und Lkw) bzw. 79,5 km (für Autos und SSV) auf schwierigem Terrain zu bewältigen – bis dann am frühen Nachmittag die neuen Sieger der größten Offroad-Rallye Europas gekürt werden. ■

T| |RBI Media