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ÖSTERREICH: Traumhafte Wanderung entlang der Nordkette des Karwendels: Österreich


Reisefieber - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 17.04.2019

Herrliche Naturerlebnisse auf dem Goetheweg


Artikelbild für den Artikel "ÖSTERREICH: Traumhafte Wanderung entlang der Nordkette des Karwendels: Österreich" aus der Ausgabe 3/2019 von Reisefieber. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Reisefieber, Ausgabe 3/2019

Die Pfeishütte mit ihren tibetischen Gebetsfahnen liegt wunderschön inmitten eines kolossalen Gipfelrunds.


Geradezu traumwandlerisch verläuft der Goetheweg entlang der Nordkette des Karwendels: Vom Hafelekar bis zur Pfeishütte windet er sich auf exponierten Pfaden um stattliche Gipfel. Er gewährt dabei stets faszinierende Blicke hinunter auf die Landeshauptstadt Innsbruck und den Inn. Belohnt werden die Wanderer außerdem mit weitreichenden Ausblicken auf die gewaltigen Gebirgsketten des Karwendels, hinüber ins Wipptal und ins Stubaital. Der König der Dichter hat ...

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... zwar nie einen Fuß auf diesen grandiosen Höhenweg gesetzt – er durfte das Karwendel nur aus dem Fenster der Postkutsche bestaunen. Aber so viel steht fest: Diese opulente Höhenwanderung hätte ihm gefallen.

BILDER UND TEXT: NORBERT EISELE-HEIN

Im September 1786 reiste ein gewisser Johann Philipp Möller mit der Postkutsche über Wallgau und Mittenwald nach Innsbruck. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich kein Geringerer als der deutsche Dichterfürst, der ewige Schwerenöter und stets naturforschende Wandersmann Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832). Er hatte sich für alle unglücklich Verliebten dieser Welt bereits „Die Leiden des jungen Werther“ von der Seele geschrieben und war längst zu einem Szenestar geworden. Zudem genoss er ein erkleckliches Einkommen als Geheimrat und Minister am Hofe seines jungen Gönners Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach.

DEM GOLDENEN KÄFIG ENTFLIEHEN

Schwierige Liebschaften, ein vorübergehendes Abflauen von Sturm und Drang und wohl das Gefühl, am Hofe Weimars irgendwie in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, veranlassten den wortgewandten Frauenhelden zur wohl berühmtesten aller Kavaliersreisen – seiner Reise nach Arkadien. Dies war damals bei jungen Adligen und Künstlern durchaus en vogue. Goethe schaffte es auf dieser beschwerlichen Reise bis nach Sizilien, bestieg unterwegs die Vulkane Vesuv und Ätna und kehrte erst zwei Jahre später wieder nach Deutschland zurück. Somit scheint es nicht verwunderlich, dass das Hotel- und Gasthaus Alter Wirt in Wallgau mit dem Genie wirbt, sich Mittenwald eines Goethe-Hauses erfreut und auch Innsbruck, die – wenn auch nur kurze – Präsenz des inkognito Reisenden Goethe werbewirksam nutzt.

EIN ARCHITEKTONISCHES HIGHLIGHT ZUMAUFTAKT

Die Reminiszenz an Goethes Reise ist ein wunderschöner Wanderweg. Eigentlich startet der Goetheweg ja hoch oben am Hafelekar, doch bereits der Aufstieg oder die Auffahrt mit der Gondelbahn von der Hungerburg ganz unten beschert einen außergewöhnlichen Höhepunkt: Die stylischen Rundungen der Gondelstation stechen positiv ins Auge. Die Glaskonstruktion trägt untrüglich die Handschrift von Zaha Hadid, der im Jahr 2016 verstorbenen britisch-irakischen Stararchitektin. Sie ließ sich bei ihrem Entwurf in ihrer klaren Formensprache erkennbar von Eis- und Schneelandschaften inspirieren, ein architektonischer Leckerbissen und sicherlich ein Meisterwerk – vor allem, wenn die Station in der Nacht illuminiert ist und in voller Pracht erstrahlt – und ein fulminanter Auftakt für den Goetheweg. Und egal, ob man nun gemütlich mit der Gondel einschwebt oder die unzähligen, heftig in den Waden beißenden Serpentinen von der Hungerburg auf 860 Metern Höhe bis zum Hafelekar auf immerhin 2256 Metern niederringt – einmal oben, steht im Nu fest: Dieser Höhenweg hat das Prädikat „Goethe“ verdient. Westlich verläuft der Innsbrucker Klettersteig im Zickzack mächtig steil und haarsträubend ausgesetzt über zahllose spitze Zinken – ein tolles Zusatzprogramm, allerdings nur für erfahrene Kletterer zu empfehlen. Der Goetheweg führt indes angenehm geschottert gen Osten, leitet leicht an- und absteigend, traumtänzerisch wie eine Himmelsleiter entlang des schmalen Grats, kurvt mal links, mal rechts wie eine Murmelbahn herum um steile Felsnasen und bietet einen steten Augenschmaus.

ÜBER DEN DÄCHERN VON INNSBRUCK

Unten leuchtet der mächtige Inn wie ein metallenes Band. Unter den reflektierenden Dächern erahnt man die geschäftige Universitätsstadt Innsbruck. Südwärts umschifft der Steig die 2334 Meter hohe Hafelekarspitze und die 2317 Meter hohe Gleirschspitze.

Der Innsbrucker Klettersteig bildet die felsige Verlängerung des Goethewegs auf der Nordkette des Karwendels.


1: Direkt am Goetheweg grasen große Herden Tiroler Bergschafe in den Sommermonaten.


Zum Gleirschjöchl führen ein paar Kehren auf einem steilen Felsenpfad hinab. Immer noch südseitig geht es eben dahin bis zur Mühlkarscharte. Klettertaugliche Tiroler Bergschafe in Weiß, Braun und Schwarz säumen gemütlich schmatzend die sattgrünen Matten. Der Schäfer mit seinem wettergegerbten Gesicht sitzt völlig tiefenentspannt auf einem Grasbuckel. Dann wechselt die Route in den kargen Norden, führt weiterhin vorbildlich beschildert über riesige Schutthalden mit einer geradezu erschlagenden Weite hinüber zur Zugspitze. Ein erneuter Schwenk gen Süden führt uns auf stolze 2267 Meter hinauf zur Mandlscharte, dem höchsten Punkt der Tour. Direkt vor uns türmt sich der 2366 Meter hohe Gipfel auf, der sich ohne allzu große Mühe noch erklimmen lässt.

Nach der Mandlscharte geht es konstant bergab. Der Blick streift immer wieder in das gewaltige, sich immer mehr öffnende Felsenkino im Kessel unterhalb der Arzler Scharte. Je tiefer wir absteigen, desto weiter wachsen ausgedehnte Latschenfelder an den steinigen Pfad heran. Ein zarter Duft von Almenrausch liegt in der Luft. Tiefblaue Schusternägel und quietschgelbe Dotterblumen leuchten von den Grashängen herab ins Tal. Doch mitten in diesem Idyll erinnert eine Bronzetafel auf einem schlichten Gedenkstein an eine herzzerreißende alpine Tragödie: Zwei schwedische Urlauberinnen gerieten mit ihren Begleitern, ein paar jungen Tiroler Burschen, am 3. Oktober 1970 in einen fürchterlichen Schneesturm. Viel zu leicht bekleidet verloren sie die Orientierung und erfroren an Ort und Stelle – nur wenige Minuten von der rettenden Pfeishütte entfernt.

BROTZEIT IST DIE SCHÖNSTE ZEIT!

Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten, erfrischenden Brise kündigt sich uns mit wehenden buddhistischen Gebetsfahnen die Pfeishütte an. Sie liegt wie in einem Gemälde zu Füßen der wuchtigen Rumer Spitze. Der Biergarten auf der großen Terrasse wird am späten Nachmittag noch von den Sonnenstrahlen gestreichelt. Die Speisekarte ist auch von Weitem sichtbar, hängt sie doch in Form einer gusseisernen Bratpfanne auf der Rauputzfassade. Der Hüttenhund L’Anouk, ein großer weißer Schäferhund, ähnelt fast schon einem Eisbären. Er begrüßt uns beiläufig, indem er das linke Augenlid kurz anhebt und sofort wieder weiterdöst. Die Hüttenwirte Veronika und Michael Kirchmayer haben die Pfeishütte zu einem echten Kleinod herausgeputzt. Ein wahrer Kraftort mit 360-Grad-Panoramablick – da schmecken die leckeren Spaghetti all'arrabbiata gleich noch besser.

2: Das Marterl zeugt von einem herzzerreißenden Bergdrama.


3: Die hier heimischen Schafe genießen neben dem saftigen Gras sicher auch die tolle Aussicht.


Die „Pfeis“ eröffnet ein üppiges Spektrum weiterer Gipfeltouren: auf die einfache 2529 Meter hohe Stempeljochspitze, über einen gesicherten Steig auf die 2575 Meter hohe Sonntagkarspitze, die Pfeiserspitze oder das Gleirschtaler Brandjoch. Und ein letztes Faust-Zitat auf einer schlichten Schiefertafel der Bergstation Hafelekar bündelt unser Erlebtes noch einmal, bevor wir mit der Gondel wieder sanft Innsbruck entgegenschweben: „Erhabner Geist, du gabst mir, gabst mir alles, worum ich bat… Gabst mir die herrliche Natur zum Königreich, Kraft, sie zu fühlen, zu genießen.“

GOETHE VS. BUHL

Übrigens hieß der Goetheweg nicht immer so. Zur Erinnerung an den 100. Todestag des Ausnahmedichters 1932 beschloss die Stadt Innsbruck, den neu geschaffenen Abschnitt vom Hafelekar bis zur Mandlscharte „Goetheweg“ zu nennen. Das passte auch in die Zeit großdeutschen Gedankenguts. Doch im Jahr 1977 vollzog die Stadt zum 20. Todestag des Innsbrucker Bergsteigers Hermann Buhl, dem Erstbezwinger des 8126 Meter hohen Nanga Parbat, einen Namenswechsel. In der Bevölkerung fand diese Änderung nur wenig Zustimmung, denn für den Karakorum-Heroen Buhl – so bekundeten viele Innsbrucker – hätte es durchaus etwas Anspruchsvolleres sein dürfen. Da der Weg weiterhin als Goetheweg gehandelt wurde, sprachen die Stadtväter nach einer langen, zähen Diskussion am 27.11.2009 schließlich Klartext: Hermann Buhl erhielt für seine alpinistischen Großtaten eine Gedenktafel an der Seilbahnstation und der wunderbare Wanderweg hieß fortan wieder – und hoffentlich endgültig – Goetheweg.

4: Wanderern liegt die prächtige Universitätsstadt Innsbruck zu Füßen.


1: Der Goetheweg verläuft zunächst immer nahe an der Schneide des Gipfelgrats entlang.


2: Die Route schlängelt sich zwischen den kleineren Zwischengipfeln hindurch.


3: Der Innsbrucker Klettersteig erfordert beherztes Zupacken am Fels.


4: Vom Gipfel des Klettersteigs aus reicht der Blick bis zurück auf die Bergstation.


1: Für die Bewältigung des Innsbrucker Klettersteigs ist Schwindelfreiheit Voraussetzung.


2: Bei Kaiserwetter und betörender Aussicht genießt dieser Schäfer seinen Job sichtlich.


3: Ein Goethe-Zitat hoch oben am Hafelekar bildet den Auftakt zum Goetheweg.


4: Die Speisekarte der „Pfeis“ steht auf gußeisernen Pfannen, die an der Fassade hängen.


Egal, ob vor oder nach dem Goetheweg, eine kleine Stadtrunde durch die quirlige Universitätsstadt Innsbruck mit ihren vielen schönen Gärten, Cafés und Kneipen ist ein absolutes Muss. Die Hungerburg trägt unverkennbar ebenfalls die Handschrift von Zaha Hadid. Hadid hat übrigens auch die gegenüberliegende Bergisel-Sprungschanze entworfen. Die Seegrube (Mittelstation der Bergbahn) auf 1905 Metern eröffnet eine zusätzliche An- oder Abstiegsvariante zum Goetheweg. Hier lässt sich zudem gepflegt einkehren und es gibt eine kleine Panoramaschleife, die auch zu einer Kletterarena führt.

Das Hafelekar markiert die Endstation der Gondelfahrt. Von hier aus lässt sich mit geringem Aufwand auch noch der lohnende Aussichtsgipfel Hafelekarspitze (2334 Meter) in die Tour einbauen. Im kleinen Café beim Ausgang zum Goetheweg gibt es leckere hausgemachte Torten und Kuchen – unser Favorit ist die Käsesahne.

Der Goetheweg ist wohl eine der schönsten Höhenwanderungen der Alpen. Der Wanderweg zirkelt in fast schon hochalpinen Gefilden um mächtige Gipfel herum, bleibt dabei aber mit etwas Trittsicherheit immer ein sicherer Wanderweg. Die wenigen kurzen Steilaufschwünge sind mit Drahtseilen gesichert, somit ist die Wanderung durchaus auch tauglich für Familien mit etwas größeren Kindern. Die Ausblicke auf Innsbruck und das Karwendel sind grandios, eine Übernachtung auf der urgemütlichen Pfeishütte sollte unbedingt mit eingeplant werden.

TOURENHÖHEPUNKTE DES GOETHEWEGS IM TELEGRAMMSTIL

Der Goetheweg startet bereits im Stadtzentrum von Innsbruck. Diese Stadt gefiel Goethe ganz besonders, wie das folgende Zitat aus seiner „Italienischen Reise“ belegt: „Innsbruck liegt herrlich in einem breiten, reichen Tal, zwischen hohen Felsen und Gebirgen. Erst wollte ich dableiben, aber es ließ mir keine Ruhe.“

Vom Parkplatz am Congress aus – nur fünf Minuten Fußmarsch vom berühmten Goldenen Dachl entfernt – führt die moderne Bahn über das Löwenhaus und den Alpenzoo, ein tolles Ausflugsziel für Familien, über den Inn bis zur Haltestelle Hungerburg auf 860 Metern. Wer mit dem Auto anreist, kann auch gleich hier parken. Mit der luftigen Seilbahn geht es über die Seegrube hoch bis zum Hafelekar. Sportlich ambitionierte und schwindelfreie Wanderer können sich an einem Extratag dem Innsbrucker Klettersteig widmen. Einfacher und gemütlicher verläuft der Goetheweg von der Gondelstation ostwärts, windet sich auf fast 2100 Höhenmetern leicht an- und absteigend um prächtige Gipfel – weitere Gipfelmöglichkeiten sind die Hafelekarspitze, die Gleirschspitze, das Gleirschtaler Brandjoch und die Mandlspitze. Der Blick von hier aus reicht bei schönem Wetter bis weit nördlich über das graue Hochkare des Karwendels bis zu Deutschlands höchstem Berg im Wettersteingebirge, der Zugspitze. Später geht es eine Weile bergab bis zur wunderschön gelegenen Pfeishütte.

1: Die Pfeishütte ist ein alpines Kleinod – Übernachtungen in der Hauptsaison sollte man besser rechtzeitig reservieren.


2: Der Abstieg zur Hütte erfolgt auf einem einfachen Wanderweg und ist vorbildlich markiert.


3: Die Hungerburg, die Talstation der Gondelbahn, trägt unverkennbar die Handschrift Zaha Hadids.


4: Im Abendlicht wirken die umliegenden Gipfel der „Pfeis“ wie modelliert.


5: Veronika und Michael Kirchmayer, nebst Schäferhund Anouk, haben sich ihren Lebenstraum „Hüttenwirt“ realisiert.


6: Geübte Alpinisten können zusätzlich zum Goetheweg den steilen Innsbrucker Klettersteig, der auf Höhe der Bergstation in westlicher Richtung verläuft, in Angriff nehmen.