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Ohne iCloud fehlt die Hälfte


Mac Life Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 30.09.2021

iCloud einrichten

Die perfekte Abstimmung mehrerer Macs und anderer Apple-Produkte wie iPhone, Apple TV oder der zugehörigen Mediatheken gehört zu den großen Stärken der Apple-Welt. Eine Schlüsselrolle kommt dabei iCloud zu. Der Dienst synchronisiert nicht nur persönliche Daten, etwa Kontakte und Termine, sondern speichert auch Dokumente auf dem iCloud Drive. Außerdem verwaltet er Passwörter und ist die Basis für Dienste wie Handoff, Instant Hotspot, die Familienfreigabe oder die zentrale Verfügbarkeit deiner Einkäufe.

Schnellstart mit iCloud

Der Installationsassistent von Monterey fragt schon bei der Einrichtung sehr nachdrücklich, ob du deine iCloud-ID eingeben oder dir, falls noch nicht geschehen, eine zulegen möchtest. Wenn du bereits iCloud nutzt, erhältst du durch die Anmeldung sofort Zugriff auf Kontakte, Kalender, Notizen, Safari-Lesezeichen und viele andere wichtige Daten. Ein Mail-Account ...

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... gehört ebenfalls dazu, wenn du eine iCloud- Adresse als ID verwendest.

Neue Funktionen in iCloud+

Die kostenpflichtigen iCloud- Konten vermarktet Apple in Zukunft unter dem Namen iCloud+. Sie enthalten nicht nur Speicherplatz, sondern auch die neuen Funktionen „iCloud Private Relay“ zum verschlüsselten Surfen und „E-Mail-Adresse verbergen“ für Alias-Konten. Außerdem erlaubt HomeKit Secure Video nun bereits im kleinsten Tarif die Aufzeichnung einer Kamera, im größten sogar beliebig vieler.

Dadurch ist ein neues Gerät praktisch sofort mit den gewohnten Daten einsatzfähig. Willst du nur einen Teil der Daten nutzen, kannst du in den iCloud-Einstellungen detailliert festlegen, welche App-Daten der Mac synchronisieren soll. Der Abgleich läuft in beide Richtungen. Änderst du eine Telefonnummer in Kontakte oder trägst du einen neuen Termin ein, stehen diese Daten auch auf deinen anderen Geräten zur Verfügung. Safari weiß, welche Fenster auf anderen Geräten geöffnet sind („iCloud-Tabs“). Die Aufzählung lässt sich fortsetzen.

Vorsicht, Platzfresser

Aktivierst du in den Optionen für iCloud Drive das Speichern von Schreibtisch- und Dokumente Ordner, schiebt macOS diese vom Privatverzeichnis auf iCloud Drive und erzeugt so eine Kopie auf dem iCloud-Server. Das unterstützt auch Apps, die ihre Daten nicht automatisch in iCloud ablegen können. Außerdem kannst du Objekte auf dem iCloud Drive für andere freigeben. Dabei kannst du gezielt Personen auswählen und einladen oder einen Link erzeugen, über den dann jeder zugreifen kann.

Aktiviere „iCloud-Fotos“ in der App Fotos und in den iCloud-Einstellungen, um iCloud als Fotospeicher im Internet zu nutzen. Der Platzbedarf wächst dann kräftig an, da die Fotosammlung dein iCloud-Konto belastet. Dafür können sich alle Geräte mit den iCloud-Fotos synchronisieren.

iCloud ist der Dienst, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der dafür sorgt, dass Apples Produkte so perfekt zusammenarbeiten.

Sicherheit und Komfort

Als Sicherheitsfeature kannst du den iCloud-Schlüsselbund aktivieren. Darin speichern Macs und iOS-Geräte Konten und Zugangsdaten. Safari kann zum Beispiel bei der Anmeldung auf einer Website Daten im Schlüsselbund speichern oder umgekehrt auf den Schlüsselbund zugreifen, um vorhandene Daten zu übernehmen. Benutzte WLANs werden ebenfalls gespeichert. Du kannst dadurch sichere und unterschiedliche Passwörter für alle Dienste nutzen, da du dir nur noch das von iCloud merken musst. Dieses solltest du dann natürlich umso sorgfältiger wählen.

„Meinen Mac suchen“ macht den Standort des Rechners über iCloud verfügbar. Du kannst ihn im Notfall per Fernzugriff sperren oder sogar löschen.

Wer HomeKit nutzt, kann das Bild kompatibler Kameras live streamen. Zum automatischen Speichern der Aufnahmen auf iCloud benötigst du jedoch einen kostenpflichtigen Account.

Mehr Platz für iCloud

Mit der iCloud-Anmeldung erhältst du kostenlos 5 GB Speicherplatz.

Dieser freie Account reicht für die Basisfunktionen, doch die Fotosammlung, Back-ups mehrerer iOS-Geräte oder der Abgleich vieler Dokumente brauchen mehr. 50/200/2000 GB Platz kosten monatlich 0,99/2,99/ 9,99 Euro. Der Speicher lässt sich ab 200 GB im Rahmen der Familienfreigabe teilen.

Workshop: So meldest du dich bei iCloud an und konfigurierst dein Konto

1 Um dich erst nach der Installation bei iCloud anzumelden, klickst du in den Systemeinstellungen oben rechts auf „Anmelden“.

Anschließend gibst du deine ID und das Passwort ein.

2 In den Apple-ID-Einstellungen findest du unter „iCloud“ eine Liste der unterstützten Datenarten. Über eine Checkbox kannst du jede einzeln zur Synchronisierung des Mac mit iCloud auswählen.

3 Klicke in der Zeile „iCloud Drive“ auf „Optionen“, um die Ordner „Schreibtisch“ und „Dokumente“ auf dein iCloud Drive auszulagern oder einzelne Apps für den Abgleich auszuwählen.

4 Klicke u nten rechts neben dem Balken der iCloud-Belegung auf „Verwalten“, um zu sehen, wie viel Platz deine Apps belegen, zum Teil auch womit. Hier kannst du auch Back-ups von iOS-Geräten löschen.

5 Wähle in der Verwaltung oben rechts „Mehr Speicher kaufen“ oder „Speicherplan ändern“, um mehr Speicher zu buchen. Unter „Downgrade-Optionen“ kannst du dort auch den Umfang reduzieren.

6 Klickst du in der linken Spalte der Apple-ID-Einstellungen auf „Übersicht“ und meldest dich von iCloud ab, fragt das System, ob du Kopien der Daten einiger Apps auf dem Rechner behalten willst.

Workshop: Ordner per iCloud freigeben

1 Um einen Ordner (oder eine Datei) auf iCloud Drive für andere freizugeben, markiere ihn und klicke in der Fensterleiste auf die Teilen- Taste. Im folgenden Menü wählst du „Ordner teilen“.

2 Wähle die App für die Einladung, oder erzeuge einen Link. Darunter wählst du, ob nur eingeladene Personen zugreifen dürfen, und erlaubst optional Änderungen.

Klicke dann auf „Teilen“.

3 Mit dem Versand der Einladung aktivierst du die Freigabe. Später kannst du mit „Teilen > Geteilten Ordner verwalten“ Personen hinzufügen und entfernen, deren Rechte ändern oder die Freigabe stoppen.