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OLED-TVS: DIE BES TEN OLEDS


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video - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 06.09.2019

Die Topmodelle so gut wie jedes TV-Herstellers basieren auf OLED-Displays. Sie sind in den letzten Jahren stets einen Tick heller, farbenfroher und deutlich preiswerter geworden. Mit den neuesten Videoprozessoren kommt jetzt der finale Schritt zum TV-Glück.


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Bildquelle: video, Ausgabe 10/2019

Genau sechs Jahre ist es her, da fand invideo das weltweit erst Duell von ausgewachsenen OLED-TVs statt. Damals traten zwei Koreaner mit ultraflachen 55”-Geräten im Curved-Design ...

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Genau sechs Jahre ist es her, da fand invideo das weltweit erst Duell von ausgewachsenen OLED-TVs statt. Damals traten zwei Koreaner mit ultraflachen 55”-Geräten im Curved-Design gegeneinander an. Die innovativen Geräte kosteten 8000 bzw. 9000 Euro, hatten aber noch keine Ultra-HD-Auflösung geschweige denn High Dynamic Range. Dafür war 3D an Bord.

Damals ging es eigentlich um einen internen Technologiewettstreit der „O rganischenL ichtE mittierendenD ioden“, denn Panelhersteller LG Display hatte teure Patente eingekauft, um die spezielle Form der RGBW-Technik (siehe Bild rechts) einsetzen zu können. Durch Farbfilter geht viel Lichtenergie als Wärme verloren, dazu sind perfekte Farbreinheit und idealer Blickwinkel schwerer zu erreichen. Dennoch bleiben der perfekte Schwarzwert und die ultraschnelle Reaktionszeit als genialer Systemvorteil gegenüber LCD. Und weil ein TV-Bild größtenteils aus ungesättigten Farben besteht, war LGs Trick mit dem weißen Subpixel sehr erfolgreich. Interessanterweise zeigten wir uns bereits im damaligen Test „schockiert durch die Memoryeffekte von OLED“.

Der Konkurrent setzte damals auf reinste OLED-Pixel in Rot, Grün und Blau und gewann den Vergleich. Leider waren die besseren OLEDPanels tatsächlich schwieriger zu fertigen oder weniger haltbar. Der Mitbewerber gab auf, und heute kommt jedes OLED-Panel in einem TVGerät von LG Display. Einige Jahre lang hatte der TV-Hersteller LG Electronics die Technik exklusiv nutzen können, doch jetzt ist (fast) jeder mit OLED am Start – von Panasonic über Sony und Philips bis hin zu Metz und Grundig. Seit damals blieb die Grundidee bestehen, die Panels haben aber ihre Auflösung erhöht und können durch bessere Filter den Kinofarbraum DCI darstellen. Für HDR sind sie deutlich brillanter geworden, und mit optimierten Leuchtmaterialien sollen sie erheblich länger halten. Die Darstellung ist so klar, scharf und präzise, dass sich Qualitätsunterschiede nicht durch grobe Abstimmungsfehler zeigen, sondern durch die Art und Weise, wie mittelmäßiges oder schlechtes TV-Material aufbereitet wird. Und hier haben die Prozessoren der einzelnen Hersteller gerade 2019 gewaltig dazugelernt – wohl auch durch maschinelles Lernen von Skalierungs- und Glättungsalgorithmen, Noch mehr als mit den aktuellen Top-TVs, die auf den kommenden Seiten getestet werden, kann man aus der aktuellen Paneltechnik derzeit kaum herausholen.

Weiße OLED-Pixel

Der Durchbruch bei der Fertigung von OLED gelang erst durch ein weißes Zusatzpixel. Die Lichtenergie wird durch blaue OLEDs mit gelber Luminiszenzschicht erzeugt. Neben RGB-Filtern erzielt ein farbloser Bereich den größten Helligkeitsanteil.