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ONSTAGE: AIRBOURNE: IM GESPRÄCH MIT JOEL & RYAN O‘KEEFFE, HARRI HARRISON: Hard Rock: Ein bisschen Schmutz muss sein


Soundcheck - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 15.01.2020

Was die Jungs von Airbourne über ihre Studioarbeit erzählen, beschreibt ebenso treffend ihr auftreten im Interview: Frontmann Joel O‘Keeffe, sein trommelnder Bruder Ryan und Gitarrist Harri Harrison wissen meist genau, was sie sagen wollen und verschwenden keine Zeit auf Haarspaltereien. wie der Humor, so der Sound: freiheraus, beinhart und ungeschliffen.


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Bildquelle: Soundcheck, Ausgabe 2/2020

Lederjacken, Bier und lange Haare: Beim Rocker-Lifestyle werden keine halben Sachen gemacht.


Während Harri Harrison, „der Neue“ an der Rhythmus-Gitarre, sich für eine ES-335 entscheidet, greift Joel final zu einer schwarzen SG. Ob sie ein Stimmgerät ...

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... gebrauchen können? quittiert Joel trocken seine Stimmaktivitäten. Zufall? Wohl kaum. Die Einflüsse Airbournes sind landläufig bekannt. Spontaneität wird dennoch groß geschrieben, erst recht beim neuesten Album Boneshaker, so geht man mit dem neuen Produzenten gleich mal in ein anderes Land. Daher findet sich die komplette Airbourne-Crew plötzlich in Nashville im RCA-Studio A von Dave Cobb wieder. Hier haben Legenden wie Elvis Presley oder aktuelle Country-Stars und Songwriter wie Sturgill Simpson, Jason Isbell oder Chris Stapleton schon auf den ausdruckstarken „Raumsound“ gesetzt – mit entsprechendem Erfolg. Andere Länder, andere Sitten, doch die Chemie zwischen Band und Producer stimmt vom ersten Moment an. Vier Wochen später ist die Band wieder zurück in ihrer Heimat Australien. Dort können die Jungs gar nicht so recht glauben, dass die Zeit im berühmten RCA-Studio schon vorbei ist. schwärmt Joel noch immer sichtlich begeistert, ob des Arbeitstempos und -ethos‘ während der Aufnahmen.

Dass die Jungs in Dave Cobb genau den richtigen Musik- und Sound-Enthusiasten gefunden haben, wird schnell klar, wenn man sich anschaut, wie liebevoll Cobb sich um das historische Erbe seines Studios kümmert. „er sammelt all diese alten, historischen bilder von künstlern wie dolly parton, den stones oder elvis, auf denen oft mikros und altes gear zu sehen ist, mit denen jene stars im rca studio aufgenommen haben. dave versucht, wenn es irgendwie geht, an all dieses alte gear ranzukommen. diese liebe zum historischen detail hat uns echt imponiert. und irgendwie wird er durch seine arbeit selbst teil der geschichte“, gibt Harri, „der Neue“ bei Airbourme, zu Protokoll.

Harri löste jüngst David Roads an der zweiten Gitarre ab. Der hatte sich übrigens statt für ein Leben als tourender Rocker für Frau, Familie und das Leben als Farmer entschlossen. Harri und die Airbourne-Boys kennen sich schon seit Jahren. Für den Sprung in den Airbourne-Tourbus bedurfte es am Ende nicht viel. Ähnlich reibungslos ereignete sich die gemeinsame Studiozeit. „Ich stieß zur band, dann ging es direkt auf gemeinsame club-tour durch australien und dann schon ins studio zu Dave. Es war supercool, dass von beginn an die chemie zwischen uns allen stimmte – wir als Freunde innerhalb der band und dave als fan, enthusiast und Produzent“, erklärt Harri begeistert.

„Dave arbeitet mit uns wie der fünfte mann in der band. wir saßen gemeinsam im studio, jammten und spielten uns gegenseitig akkorde und songteile vor, und irgendwann sagte cobb nur: , … ok Jungs, das ist es. lasst uns diese akkordfolge noch einmal akustisch spielen und dann nehmen wir das direkt auf.‘ wir jammten die parts dann mit der ganzen band so vor uns hin. Harri und ich schauten uns gegenseitig an, und ließen meist nur mal die parts schleife laufen. cobb wuselte derweil zwischen uns umher, stellte ein paar mikros anders ein, und ging dann wieder zurück ans mischpult. als wir ihm dann, sorry, dave! wir haben’s verkackt! lass uns noch mal’ entgegen riefen, kam von ihm nur aus der gegensprechanlage der spruch: , wieso Jungs? ist doch alles schon passiert, der song ist im kasten!’ cobb ist wie ein ninja im studio. er spielte uns dann die einzelnen takes vor. wir haben uns dann nur noch für den einen oder anderen entscheiden müssen. so war es auch mit meinen soli. ein song wie „switchblade angel“ entstand auf diese weise in nur einem take“, erklärt Joel stolz, während Harri noch ein paar entscheidende Details zu der Entstehung des Songs einfallen: „Joels gitarren-solo ist komplett live, und mitten im song hört man noch einen fetten patzer von mir. wenn man genau drauf achtet, dann spiele ich da die rhythmus-gitarre nicht bis zum ende des songs durch. dummerweise dachte ich mitten im song, dass wir da schon aufhören würden. dem war aber nicht so … der take war um einiges länger. aus irgend einem verrückten grund hat es aber super hingehauen. und all das ist bei ‚switchblade angel‘ zu hören.“

Dave Cobb beflügelt die Jungs im Studio zu immer mehr Risikofreude und Spontanität. Herausgekommen ist ein Album, das mit seinen rund dreißig Minuten und dem rohen Knurren der Marshalls Alben wie zu Zeiten von AC/DCs Powerage, Rose Tattoos Debüt und den Thin Lizzy der Siebzigerjahre nahe steht. „es war für uns entscheidend, dass man auf der platte hören kann, dass die amps an sind und nicht alles mit einem gate abgewürgt wird. wir wollten den geist und sound von bands wie ac/ dc und rose tattoo in das album einfließen lassen. der „alberts-sound“, den diese bands zu Zeiten von powerage und dem debüt-album der tatts in besagten alberts-studios festhielten. das ist etwas, das wir auf unseren alben zuvor nie so richtig geschafft haben. aber wir wussten sofort, dass cobb dafür der richtige mann ist. er ist einfach genauso besessen wie wir von dem alberts-sound, den wir alle bei airbourne so lieben.“

Die Songs atmen Schweiß, Leidenschaft und kommen allesamt im Spannungsfeld von drei bis vier Minuten auf den Punkt. „Sex To Go“ ist einer dieser Songs, der mit einer Länge von unter drei Minuten extrem schnell zündet. „was drums und bass angeht, war der song direkt beim ersten take im kasten. und es war tatsächlich der einzige song uf der platte, bei dem ryan und Justin (street, b) es direkt eingenagelt haben und Harri und ich es komplett vergeigt haben … cobb hat uns nach dem take direkt noch auf den arm genommen. er sagte: , die rhythmus-abteilung groovt wie sau, aber die beiden gitarristen haben scheiße gebaut …‘ aber das war der einzige song, bei dem es für die gitarristen nicht so gut ausschaute“, quittiert die AirbourneSaitenfraktion unter schallendem Gelächter die Situation während der Aufnahmen zu diesem Song. Dass die Live-Atmosphäre, in der das Album entstand, Fluch und Segen zugleich sein kann, ist Joel durchaus bewusst: „es ist großartig, wenn dir schon im studio während der aufnahmen klar wird, dass die songs live funktionieren werden, weil man in einer live-atmosphäre aufnimmt. geschieht das dann so fix wie bei uns, dann ist die kehrseite, dass wir selbst unsere songs erst noch mal lernen müssen“, erklären Joel und Harri grinsend. „der song ‚blood in the water‘ ist zum beispiel so schnell und auf gegenseitigen Zuruf entstanden, dass wir uns echt wunderten, als er plötzlich von cobb als fertig angesehen wurde. und das bei einem song, bei dem wir uns im studio buchstäblich die akkorde während des spielens zugeschrien haben. aber wir hatten dieses riff, das hatte die richtige energie, das tempo war auch cool und dann kam cobb schon wieder ins studio und sagte: „Jungs, der song im ist im kasten!‘“ Manchmal kommt die Magie eines Songs eben dadurch zustande, dass man nicht zu viel über alles nachdenkt.

Genau wie Joel spielt Harri gerne Firebird. Aber nicht nur in Schwarz oder Weiß.


Equipment-technisch haben sich die Jungs in Dave Cobbs Studio zwar ordentlich ausprobieren können, am Ende blieb der Schuster aber doch bei seinen Leisten. „wir haben uns im studio natürlich erstmal das ganze Vintage-gear angeschaut und eine menge gitarren und amps ausprobiert. Zuerst nahm ich eine alte 335 von 1959 oder 1960 her, von der wir dachten, dass sie unglaublich klingen würde. dann machte cobb einen koffer mit einer brandneuen 335 auf – und die war es dann am ende“, erklärt Harri seine Hauptgitarre und berichtet von einem entscheidenden Rat, den er von Produzent und Partner-in-crime Cobb bekam: „der wichtigste tipp von dave war für mich, dass er mir riet, das Volumen- poti mehr denn je einzusetzen. davor war das Volume für mich einfach nur komplett zu- oder eben aufgedreht. bei den aufnahmen haben wir nun das Volume beide extrem häufig eingesetzt, um gezielt akzente zu setzen. auf diese weise sind sehr viel rhythmus-spuren auf diesem album entstanden, bei denen das Volume nur auf sechs gedreht war. so konnten wir den sound etwas cleaner oder etwas dreckiger hinbekommen.“

Fragt man die Jungs nach ihren Verstärkern im Studio, so liegt ein Marshall zwar auf der Hand, dennoch drucksen beide mit einem Mal etwas um die Frage nach der konkreten Wahl ihres Amps herum. Joel ist der erste, der mit der Sprache herausrückt: „es waren natürlich einige marshalls im einsatz, die wir aus australien mit rüber gebracht haben – darunter auch hier und da mein eigener marshall Jmp von 1979. trace allen davis von Voodoo amps kam dann zu uns ins studio. er schraubte etwas an den röhren unserer amps. er brachte auch einen 1982er Jcm 800 mit, den er etwas „fleischiger“ machte. den setzten wir ebenfalls ein. aber keine pedale! das Volumen-poti war unser wichtigster effekt!“

Dass bei aller Simplizität die Klangfülle über Mikrofone nicht fehlen darf, liegt da auf der Hand: „cobb verwendete bei den amp-aufnahmen meist ein shure sm57, ein nierenmikro und eins oder auch mehrere raummikrofone. er legte dann beide amp-mikros auf eine spur ins mischpult. wir wollten uns klar auf eine spur festlegen, ohne kompromisse. wir hatten irgendwann diesen einen guten sound mit den mikros und blieben einfach dabei. es war zu keinem moment eine option, diesen sound danach noch mal zu hinterfragen. das war cobb enorm wichtig. er mag es nicht, tausend optionen zu haben. das hat am ende auch den mix sehr vereinfacht.“

Im Anschluss an unser Interview widmet sich Joel noch einmal den zwei Marshall-Combos. Den zugegeben etwas unglücklichen Versuch, Joel zum Low-Kanal des 20-Watt-Combos zu überreden, quittiert er trocken mit: „low ist doch clean, den benutzt keiner.“ Und um dem guitar-Redakteur einen weiteren Stich zu versetzen, schiebt er noch eine – rein rhetorische – Frage hinterher: „du spielst schon auch gitarre, oder?“ Als Augenblicke später Harri und Joel mit zwei voll aufgerissenen Marshall-Studio- Classic-20-Combos den Tagungsraum im achten Stockwerk von Universal Music zum Wackeln bringen, entnimmt man den neugierig bis verschreckt dreinschauenden Blicken einiger Universal-Kollegen, dass das „Live-Sound“-Konzept von Boneshaker ein voller Erfolg werden dürfte.

Marcel thenée

albumr-release

Airbourne – Boneshaker
Die Hardrocker machen genau da weiter, wo sie sowieso nie aufgehört haben. Die neue Platte ist vielleicht noch etwas trockener und härter. Ansonsten wie gewohnt: Auf-die-Schnauze-Riffs, Beats mit Knall und Scheppern, hemmungsloses Geschrei. Fans werden sie lieben.

Drei Fragen An Drummer Ryan O‘Keeffe

„Ich hasse Click-Tracks“

Genau wie seine Bandkollegen ist Schlagzeuger Ryan O’Keeffe auch im Studio ein Verfechter des Live-Spielens. Da werden die natürlichen, kleinen Unebenheiten nicht nur in Kauf genommen, sondern als dazugehörig erachtet. Einzigartige Aufnahmen entstehen bei Airbourne aus der Freiheit vom lästigen Streben nach Perfektion. Dieser Einstellung respektierte auch Produzent Dave Cobb, der mit dem Viergespann unlängst das neue Album „Boneshaker“ aufnahm. Nachfolgend drei Fragen und drei Antworten, in denen uns Ryan seine Rock’n’Roll-Philosophie erklärt …

SC: Ryan, wie kann man im studio für live-atmosphäre sorgen?
Ryan: Eine Band zu haben, die oft zusammenspielt, hilft da schon mal enorm. Ganz im Ernst: Ich glaube, das Geheimnis ist die Band. Die Magie steckt in der Performance. Du kannst den besten Snaredrum- Sound der Welt einfangen, aber wenn die Band nichts taugt, hilft dir das überhaupt nicht weiter. Wir haben alle zusammen in einem Raum aufgenommen. Der Song „Sex to Go“ wurde sogar in nur einem Take eingespielt. Für ein paar Stücke haben wir die Drums in einen anderen Raum gestellt, aber sonst hielten wir uns alle im selben Raum auf. Manchmal sagte Dave schon, als wir eigentlich noch dabei waren, die Songs einzuüben: „Wir habens! Danke.“ Als wir dann widersprachen und meinten, dass wir ja noch gar keinen Take eingespielt hätten, hieß es: „Kommt in den Regieraum und hört es euch an.“

Nicht nur das omnipräsente Totenschädel- Logo macht Airbourne unverwechselbar.


Genau am rechten Platz: Drummer Ryan O‘Keeffe hinter seinem Schlagzeug.


SC: Was verachtest du, wenn andere schlagzeuger es tun?
Ryan: Da sind wir schon beim richtigen Thema: Ich hasse Click-Tracks. Hör dir mal „Girls Got Rhythm“ von AC/DC an. Phil Rudd zieht da im Laufe des Songs ganz klar immer wieder das Tempo an. Und genau das ist es, was dem Song Charakter verleiht. Man hört ja immer wieder, dass die Bands heute nicht mehr wie früher klingen und langweilig geworden seien. Das liegt auch daran, dass die Schlagzeuger sich zu Sklaven des Click-Tracks haben machen lassen. Musik sollte nicht perfekt sein. Irgendwann wurde in der Musik alles homogenisiert.

Und jetzt klingen fast alle Bands gleich. Rock‘n‘Roll lebt aber von Fehlern.

SC: Vermisst du diese einstellung auch auf den bühnen?
Ryan: Definitiv. Keine unserer Shows klingt gleich und die Leute lieben das. Ich kann einfach in der Mitte des Songs aufhören zu spielen, während Joel beschließt, auf ein Gerüst zu klettern. Oder, sagen wir, er entdeckt einen Kerl im Rollstuhl im hinteren Teil des Raums, läuft rüber und spielt ein Solo, während ich das Ganze am Schlagzeug untermale.
Wenn du zu einem Click spielst, funktioniert so etwas nicht. Die Zuschauer wollen keine perfekte Performance. Sie wollen etwas Einzigartiges. Wer möchte schon ein Ticket für etwas kaufen, das man die Nacht davor so auch auf YouTube hätte sehen können?

Unser komplettes Interview mit Ryan O’Keeffe könnt ihr in Ausgabe 1/2020 der DrumHeads!! lesen. Darin spricht Ryan neben Live-Shows und Aufnahme-Sessions auch über sein Schlagzeugspiel, wichtige Vorbilder und den Drumsound auf dem neuen Album.

Ryan setzt auf viel Wirkung mit wenig Schnickschnack - ein kleines Kit mit großen Trommeln.


Fotos: Darren Toms/Universal

Fotos: Lukas Freitag; Javier Bragado