Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 7 Min.

ONSTAGE: GITARRENLAUTSPRECHER: Der siegeszug des 12-Zöllers


Soundcheck - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 09.09.2019

Euer Gitarrensound wird von vielen Faktoren beeinflusst: euren Fingern, eurem Amp, aber auch von den Lautsprechern, die ihr spielt. Workshop-autor sven Kühbauch hat sich die verschiedenen Faktoren mal näher angeschaut und einige 12-Zoll-Speaker unter die Lupe genommen.


Und so beginnt es: 1924 gründete Cyril French in England die Firma Celestion. Peter Jensen folgte 1927 mit Jensen. Aber es war Celestion, die 1936 einen ersten 10-Zoll-Lautsprecher, den G12, vorstellten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der G12 dann als 12-Zoll-Lautsprecher in England von Vox und Marshall für ihre Verstärker und Boxen ...

Artikelbild für den Artikel "ONSTAGE: GITARRENLAUTSPRECHER: Der siegeszug des 12-Zöllers" aus der Ausgabe 10/2019 von Soundcheck. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Soundcheck, Ausgabe 10/2019

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,49€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Soundcheck. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 10/2019 von NEWS: FRONTSTAGE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
NEWS: FRONTSTAGE
Titelbild der Ausgabe 10/2019 von BACKSTAGE: PETER FRAMPTON: „Ich bin schwer beschäftigt“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BACKSTAGE: PETER FRAMPTON: „Ich bin schwer beschäftigt“
Titelbild der Ausgabe 10/2019 von CHRIS SHIFLETT: „Gitarren- Musik ist heute kein Mainstream mehr“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
CHRIS SHIFLETT: „Gitarren- Musik ist heute kein Mainstream mehr“
Titelbild der Ausgabe 10/2019 von OFFSTAGE: MUSIKVERSICHERUNG: Auf nummer sicher gehen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
OFFSTAGE: MUSIKVERSICHERUNG: Auf nummer sicher gehen
Titelbild der Ausgabe 10/2019 von ONSTAGE: WORKSHOP SOUNDCHECK: 10 Tipps für den optimalen soundcheck. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ONSTAGE: WORKSHOP SOUNDCHECK: 10 Tipps für den optimalen soundcheck
Titelbild der Ausgabe 10/2019 von OFFSTAGE: BAND-BOOKING: So klappt’s mit dem Gig!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
OFFSTAGE: BAND-BOOKING: So klappt’s mit dem Gig!
Vorheriger Artikel
OFFSTAGE: MUSIKVERSICHERUNG: Auf nummer sicher gehen
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel ONSTAGE: WORKSHOP SOUNDCHECK: 10 Tipps für den optimalen sou…
aus dieser Ausgabe

Und so beginnt es: 1924 gründete Cyril French in England die Firma Celestion. Peter Jensen folgte 1927 mit Jensen. Aber es war Celestion, die 1936 einen ersten 10-Zoll-Lautsprecher, den G12, vorstellten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der G12 dann als 12-Zoll-Lautsprecher in England von Vox und Marshall für ihre Verstärker und Boxen verwendet. Ab 1960 stellte Celestion auch Keramik-Lautsprecher her und verzichtete ab 1970 aus Kostengründen ganz auf die bisher übliche Produktion von Alnico-Lautsprechern. Ohne diese Lautsprecher wäre ein Ton wie zum Beispiel der von Pete Townsend, Eric Clapton, Jimmy Page, Slash oder Zakk Wylde nie denkbar gewesen. Die Liste läßt sich beliebig fortführen. Fast jeder Gitarrist hat schon einmal einen G12 Lautsprecher gespielt.
Es ist sehr wichtig, dass ihr wisst, welcher Lautsprecher in eurem Gitarrenverstärker oder eurer Box verbaut ist. Auch ist es sinnvoll, mal zu recherchieren, was deine Gitarrenhelden in ihren Kisten verbaut haben. Damit du mitreden kannst, stelle ich euch hier die typischen Spezifikationen der Lautsprecherhersteller und deren Bedeutung für den Klang des Lautsprechers vor.

Die Qual der Wahl

Die Wahl des Lautsprechers solltet ihr immer aus klanglichen Gründen treffen. Es ist durchaus akzeptabel, beispielsweise einen 100-Watt-Lautsprecher mit einem 50-Watt-Verstärker zu verwenden, wenn dieser hellere und sauberere Ton für euch als Gitarrist geeignet ist. Umgekehrt könntt ihr, wenn ihr euch einen komplexen, harmonischen Ton wünscht, einen 50-Watt-Lautsprecher über ein 100-Watt-Topteil spielen: Wenn du hier mehrere Lautsprecher verwendest, könntt ihr die 100 Watt problemlos kompensieren.

Es gibt verschiedene Faktoren, die den Klang beeinflussen. Meist findet ihr die Angaben der Hersteller zu den nun folgenden einzelnen Punkten in den Produktdetails. Damit ihr zukünftig wisst, wovon da die Rede ist, habe ich die üblichsten Parameter hier zusammengestellt. Natürlich kann ich nicht ausführlich jedes Detail erörtern – aber du weißt zumindest, worum es geht. Und vielleicht wecken meine Ausführungen ja auch die Lust in dir, dich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Celestion V- und A-Type-Speaker. Amercian- und Vintage-Sound vereint.


Magnettypen: Gitarrenlautsprecher werden normalerweise aus Keramik-, Alnico- oder Neodym-Magneten gebaut, wobei Keramik-Magnete am häufigsten verwendet werden. Es ist äußerst schwierig, diese drei Magnettypen allgemein zu betrachten, da sie jeweils eine signifikant unterschiedliche Magnetstruktur haben. Diese unterschiedlichen physikalischen Anordnungen verursachen dabei ihre eigenen Tonunterschiede zum Beispiel aufgrund von Wirbelströmen. Es geht dabei also um wesentlich mehr als nur um die Komposition der unterschidelichen Magnet-Typen.

In der Praxis läßt sich dies in Bezug auf den Sound natürlich verallgemeinern. Alnico-Magnet-Lautsprecher werden als „laid-back“ bezeichnet, mit einem gewissen Gefühl für die Anschlagsdynamik und einer insgesamt gleichmäßigen Reaktion. Der Lautsprecher hat einen weichen Ton und klingt eher eng am unteren Ende des Klangspektrums, dafür begeistert er durch klare, glockenartige Obertöne. Lautsprecher mit keramischen Magneten sind mit einem körnigen Charakter in den oberen Mitten und Höhen verbunden. Dieser Charakter verleiht eine ausdrucksstarke „Attitude” und Detailtreue und eine subjektiv schnellere Reaktion auf Anschlag und Dämpfung der Noten. Neodym-Magnete kombinieren einige Elemente von sowohl Alnico- als auch Keramik-Magneten, als da wären ein sehr schnelles Attack sowie ein Gefühl der Präzision.

lautsprecherdurchmesser: Obwohl Vier-, Sechsund Acht-Zoll-Lautsprecher verfügbar sind, sind in den meisten Gitarren-Combos und Lautsprecherboxen 12-, 10- oder manchmal 15-Zoll-Lautsprecher verbaut. Der 12-Zoll-Lautsprecher hat sich zum Industriestandard entwickelt und stellt die grundlegenden Bandbreiten, die wir heute von einem Gitarrenlautsprecher erwarten. Er ist mit Abstand die heute gebräuchlichste Größe der Lautsprecher. Neben der Platzersparnis bietet der 10-Zoll-Laut- sprecher natürlich eine höhere Frequenzbandbreite, was sowohl auf der Bühne als auch im Studio nützlich sein kann. 15-Zoll-Lautsprecher produzieren eine geringere Bandbreite und haben eine Tendenz zum satten, tiefen Ton mit wenigen hohen Frequenzen.
Neben den 10- und 12-Zoll-Lautsprechern können auch die 15-Zoll-Lautsprecher harmonisch komplex sein, aber eine niedrigere Frequenz aufweisen, sodass sie dunkler und vokaler klingen. Bist du jetzt schon mit deinem Latein am Ende und verstehst nur noch Bahnhof? Dann grab mal tief in deiner Erinnerung an den Physikunterricht. Denn jetzt geht es ans Eingemachte:

AUFEINEN BLICK

Celestion A-Type 12‘‘

LEISTUNG
50 Watt
IMPEDANZ
16 Ohm
GEWICHT
3,5 Kg
FREQUENZBEREICH
75-5000Hz
SENSITIVITY
98dB
SCHWINGSPULENDURCHMESSER
1,75 Zoll

Celestion A-Type

Der Lautsprecher besticht durch seine modernen, amerikanischen Sounds (das A steht für „amerikanisch“). Durch leicht reduzierte Mittenanteile liefert der A-Type viel Raum für deinen Ton. Er ist sehr vielseitig in den Höhen und hat einen vollen, satten Sound in den Bässen. Die erhöhte Headroom-Grenze erlaubt hier dem Gitarrenton, sich deutlicher zu entfalten. Gerade für die kernigen Rock-Gitarristen bis hin zum Schwermetaller hat dieser Lautsprecher einiges zu bieten.

Die F90-Speaker von Fane liefern Präzsision und Druck.


Leistung: In Watt angegeben, gibt die Nennleistung die maximale Verstärkerleistung an, mit der der Lautsprecher sicher betrieben werden kann. Die Nennleistung und der resultierende Klang sind miteinander verbunden. Um auf dem „Sweet Spot“ zu surfen ist es wichtig, auch die Nennleistung auszufahren.

Schwingspulendurchmesser: Der Durchmesser der Schwingspule wird hauptsächlich so gewählt, dass er der thermischen Belastung am besten entspricht. Größere Durchmesser (1,5- bis zwei Zoll) erzeugen jedoch naturgemäß mehr Induktivität und Masse als kleinere (ein- bis 1,25-Zoll). Dies hat zur Folge, dass die hohen Frequenzen zurückgehalten werden. Mit zunehmendem Schwingspulendurchmesser muss ein entsprechend energiereicherer Magnet verwendet werden, um die gleiche Lautsprecherempfindlichkeit aufrechtzuerhalten. Aber nicht nur aus Gründen der Leistungsfähigkeit, sondern auch wegen der Wärmeabfuhr besitzen hochwertige Lautsprecher besonders große Magneten.

Impedanz: Unabhängig davon, ob es sich um einen einzelne Lautsprecher, ein Paar oder eine Viererbox handelt, werden die Lautsprecher letztlich zur Last des Verstärkers, und die resultierende Impedanz muss für den verwendeten Verstärker angepasst sein. Das heißt: Wenn der Verstärker einen 8-Ohm Ausgang hat, muß er auch mit einem 8-Ohm-Lautsprecher betrieben werden oder mit zwei 16-Ohm Lautsprechern im Parallelbetrieb. In der Regel klingen 16-Ohm-Lautsprecher etwas heller als 8-Ohm-Lautsprecher.

AUFEINEN BLICK

Celestion V-Type G12

LEISTUNG
70 Watt
IMPEDANZ
16 Ohm
GEWICHT
3,5 Kg
FREQUENZBEREICH
75-5000Hz
SENSITIVITY
98dB
SCHWINGSPULENDURCHMESSER
1,75 Zoll

Celestion V-Type

Hier hat Celestion dem Vintage-30-Klassiker wohl eine kleine Dosis Greenback verpasst und ihn etwas in den Mitten entschärft. Dem Celestion V-Type gelingt es, einen spannenden und modernen Vintage-Sound zu zaubern, ohne den authentischen Celestion Charakter zu verlieren. Der V-Typ ist ein sehr gut klingender Lautsprecher mit sehr ausgewogener Klangstruktur. Die Mitten und Höhen sind leicht angehoben; gerade genug, um für frischen Glanz, Klarheit und Definition im oberen Frequenzbereich zu sorgen, während der tiefere Frequenzbereich den Druck gewährleistet, wie man ihn von Celestion Lautsprechern gewohnt ist. Ich selbst bin großer Vintage-30-Fan und kann nur sagen, dass dieser Lautsprecher wirklich das i-Tüpfelchen für den legendären Vintage- 30-Sound ist.

AUFEINEN BLICK

Celestion G15V-100 Fullback

LEISTUNG
100 Watt
IMPEDANZ
8 und 16 Ohm
GEWICHT
4,8 Kg
FREQUENZBEREICH
65-4000Hz
SENSITIVITY
99dB
SCHWINGSPULENDURCHMESSER
2 Zoll

Celestion G15V

Auch Celestion bietet mit dem G15V-100 Fullback Keramik-Lautsprecher eine echte tonale Alternative zu ihrem 12-Zoll-Lautsprecher-Programm. Der Lautsprecher wiegt 4,8 kg, ist als 8-Ohm-Lautsprecher und 16-Ohm-Lautsprecher erhältlich.

Fane Ascension F90

Die klaren Höhen und tighten Bässe sorgen für enorm viel Präzision und Druck. Der Lautsprecher klingt sehr offen und natürlich schwingt dabei der legendäre Fane-Ton immer mit. Dieser läßt nicht nur den Gitarrenton aufgehen, sondern auch die sprochwörtliche Sonne im Herzen eines jeden Gitarristen, völlig unabhängig davon, ob der Gitarrist ein Flying-V-, ein Stratocaster- oder Les-Paul-Player ist. Die Lautsprecher werden in England handgefertigt – und das hört man auch. Die Firma Fane wurde nicht nur durch den Pink-Floyd-Gitarristen und Sänger David Gilmour bekannt, der seine Box mit den legendären Fane-Crecendo-Lautsprechern bestückte. Der Crecendo ist ein „Must Have“ für jeden Pink-Floyd-Sound-Fetischisten. Aber auch der Ascension F90 zeigt, dass Fane noch viel mehr zu bieten hat.

AUFEINEN BLICK

Fane Ascension F90 12“

LEISTUNG
90 Watt
IMPEDANZ
16 Ohm
GEWICHT
4,85 Kg
FREQUENZBEREICH
75-5000Hz
SENSITIVITY
100dB
SCHWINGSPULENDURCHMESSER
1,75 Zoll

Frequenzbereich: Der Frequenzbereich, der normalerweise für E-Gitarren und Verstärker geeignet ist, wird im allgemeinen bei etwa 70 Hertz bis 6000 Hertz angelegt. Wenn der Lautsprecher über 6000 Hertz abstrahlt, kann er dazu neigen, übermäßig hart zu klingen, deutlich unter 6000 Hertz und darunter klingt weniger hell oder eher dunkel.

Sensitivity: Bezieht sich auf den Schalldruck. Dieser wird in der Regel in Dezibel (dB) für 1 Watt Leistung auf einem Meter angegeben. Es gibt tonale Gründe, die bewegte Masse niedrig zu halten um das Original-Signal nicht zu verfärben. Die Empfindlichkeit des Lautsprechers lässt sich hauptsächlich durch den BL-Faktor steuern. Hochempfindliche 12-Zoll-Lautsprecher (zum Beispiel 98-100 dB) mit großen Magneten klingen bei gleicher Verstärkerleistung nicht nur lauter, sondern auch „schneller“ und heller. Ein höherer BL-Faktor bedeutet eine stärkere, elektromagnetische Dämpfung. Solche Lautsprecher klingen auch am unteren Ende des Klangspektrums enger und haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, dass sie dröhnend klingen. Weniger empfindliche 12-Zoll-Modelle (etwa 95-97 dB) tendieren dazu, wärmer zu klingen.

Noch ein Wort zu den Boxen

Die Lautsprecher habe ich in Mojotone-Boxen, im 2 x12-Zoll Bluesbreaker Design, getestet. Diese können auf Wunsch mit dreiteiliger Rückwand geliefert werden. Mit dieser Box hast du noch mehr Möglichkeiten zum ausprobieren und experimentieren: Du kannst die Box ganz offen, komplett geschlossen oder zu Dreivierteln offen anspielen und deinen Sound damit zusätzlich variieren. Generell kann man sagen, dass eine geschlossene Gitarrenbox mehr Druck aufbaut, also mehr „Bunch“ hat.

Testen, testen, testen!

Gitarren-Lautsprecher gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, neben Firmen wie Celestion und Jensen gibt es Fane, Eminence und viele mehr. Und natürlich haben einige Gitarrenverstärker-Hersteller auch ihre eigenen Lautsprecher auf den Markt gebracht. Um euch ein paar tolle Empfehlungen für Lautsprecher mit Keramik-Magneten für deinen Gitarren-Sound zu geben, habe ich mich mit Torben Müller von Tube Amp Doktor aus Worms zusammengetan und drei Lautsprecher vorselektiert – damit auch du Rockgeschichte schreiben kannst.

Als Reverenz habe ich erstmal einen Celestion G12 M angespielt, um dann die Testlautsprecher zu spielen. Probegespielt habe ich alle Lautsprecher mit einer Music Man Cutlass mit Singlecoils und mit einer Gibson Les Paul Custom mit Humbucker. Als Topteil kam ein Peavey Valve King 100 Watt zum Einsatz.

Ich hoffe, mit diesem kleinen Überblick konnte ich euch einen Einblick in das breite Sortiment der 12-Zoll-Lautsprecher geben. Nun seid ihr dran. Testet, probiert aus und dann besorgt euch den Lautsprecher, der euren Sound am besten wiedergibt. Viel Spaß dabei!

AUFEINEN BLICK

Peavey 1501-4 Neodymium Black Widow

LEISTUNG
240 Watt
IMPEDANZ
4 Ohm
GEWICHT
7, 71 Kg
FREQUENZBEREICH
35-10000Hz
SENSITIVITY
100dB
SCHWINGSPULENDURCHMESSER
4 Zoll

Peavey Black Widow

Eine echte Alternative zu den 12-Zoll-Lautsprechern können 15-Zoll-Lautsprecher sein. Wie schon gesagt können diese vokaler klingen. Das machen sich viele Lapsteel- und Pedalsteel-Gitarristen zu nutze. Als Geheimtipp handle ich den Peavey 1501-4 Neodymium Black Widow-Lautsprecher. Diesen gibt es auch schon fertig montiert in einer 1x15-Zoll Box. In Amerika ist die Nutzung von 15-Zoll-Lautsprechern schon gebräuchlicher – und sie finden immer öfter den Weg in eine E-Gitarrenbox.


Fotos: Sven Kühbauch