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OSTER GELB


Landlust - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 14.02.2018

Kaum eine andere Blüte weckt in uns den Frühling wie die Narzisse. Zum Osterfest holen wir die gelben Kronen ins Haus.


Artikelbild für den Artikel "OSTER GELB" aus der Ausgabe 2/2018 von Landlust. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Landlust, Ausgabe 2/2018

Ein Arm voll Gelb bekommt einen grünen Schleier aus Birkenzweigen. In der Vase halten sich die Blüten oft über eine Woche lang frisch.


Kurz geschnitten oder auf langem Stiel bringen Narzissen Fröhlichkeit ins Frühlingshaus.


Zu dritt: Gerade öffnen sich die dicht gefüllten Blüten und wandeln sich zu gelben Farbklecksen.


Narzissen haben viele Gesichter: Neben der klassischen Osterglocke bieten Beet oder Blumenladen gefüllte, zweifarbige, ...

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... mehrblütige und duftende Arten und Sorten.


NARZISSEN IM GARTEN

Erste Narzissen blühen im Garten! Je nachdem, ob man im Herbst frühe oder späte Sorten ins Beet gepflanzt hat, öffnen sich die Blüten von Februar bis Ende April.

Als kleine Gruppe unter Sträuchern oder flächig auf dem Rasen sind sie der Inbegriff des Frühlings. Wie in ihrer Heimat im südlichen Europa und Nordwestafrika kommen die meisten Narzissen im Garten mit halbschattigen bis sonnigen Plätzen und normalen Böden zurecht. Allen Narzissen gemeinsam ist der Blütenaufbau: Neben der Hauptkrone, die sich aus sechs Blütenblättern zusammensetzt, tragen sie mittig eine Nebenkrone – die kann ganz unterschiedlich ausfallen: klein, groß, kurz oder lang. Nach der Blüte sollten die Stiele abgeschnitten werden, damit keine unnötige Kraft in die Samenbildung investiert wird. Die Blätter verbleiben an der Pflanze und dienen als Energiereserve für die Zwiebel. Passend zu Ostern öffnen sich die großen, gelben Blüten der Trompeten-Narzisse Narcissus pseudonarcissus, was ihnen den Namen Osterglocke eingebracht hat. Beliebt sind auch die großkronigen weißen Narzissen mit flacher, orangefarbener Trompete, die früher gerne mit Blut-Johannisbeere zu Ostersträußen gebunden wurden. Später blühen die Tazetten N. tazetta, die gleich mehrere duftende Blütchen am Stiel tragen. Neben diesen Klassikern gibt es weitere Arten und unzählige Sorten, schätzungsweise über 20 000 Stück, die in 12 Klassen unterteilt sind. Darunter dicht gefüllte in Gelb oder Weiß, die spät blühenden weißen Dichter-Narzissen N. poeticus, angenehm duftende Sorten oder die kleinen Alpenveilchen-Narzissen N. cyclamineus mit zurückgeklappten Blütenblättern – sie eignen sich zum Verwildern.

EINZELGÄNGER IN DER VASE

Wer keine Narzissen im Garten hat oder es nicht übers Herz bringt, eine Vase mit ihnen zu füllen, wird auf Wochenmärkten und in Gärtnereien fündig. Schon zu Beginn des Jahres werden knospige Narzissen als Schnittblumen angeboten. Meist sind es die klassischen Osterglocken, die bundweise gekauft werden. Narzissen sind etwas eigenwillig, wenn sie sich die Vase mit anderen Schnittblumen oder Beiwerk teilen sollen. Ähnlich wie bei Hyazinthen und Maiglöckchen sondern ihre Stiele einen Schleim ab, der die Leitungsbahnen anderer Blumen verstopft und sie zum Welken bringt. Wer kombinieren möchte, schneidet die Stiele frisch an und stellt sie über Nacht allein zum Ausschleimen in einen Wassereimer. Anschließend nicht erneut anschneiden, sondern in die Vase mit frischem Wasser stellen. Ganz verhindern lässt sich das Schleimen nicht, aber durch häufiges Wasserwechseln verlängert sich die Haltbarkeit des Straußes.

Kuchenkränzchen: Zwischen Moos, Grashalmen und Frühlingszweigen stecken Osterglockenblüten.


Mit blassgelber Krone zwischen weißen Blütenbättern schmücken mehrblütige Narzissenstiele den Ostertisch.


Den Frühling verschenken: ein Strauß gefüllter, knallgelber Narzissen.


Gartenfreude: Umhüllt mit Birkenrinde hockt der Narzissentopf im Schlauchgewickel. Grüne Juteschnur hält alles zusammen.


■ Ideen und Umsetzung: Uta Schulte-Arens Text: Ulrike Strothmann, Fotos: Elisabeth Wenzel