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OSTERREICH: Park der Superlative


Bergsteiger - Das Tourenmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 14.12.2019

Gleich zwei Superlative machen Werbung für den Nationalpark Hohe Tauern: Es ist der größte Park in den Alpen und beherbergt den höchsten Berg Österreichs. Natürlich gibt es zahlreiche Trekking-Routen.


Artikelbild für den Artikel "OSTERREICH: Park der Superlative" aus der Ausgabe 1/2020 von Bergsteiger - Das Tourenmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bergsteiger - Das Tourenmagazin, Ausgabe 1/2020

1 Nicht ganz so bekannt wie Großvenediger und Großglockner, aber ebenfalls ein Wahrzeichen des Parks: der Sonnblick


2 Das Virgental ist prädestiniert für mehrtägige Bergtouren.


Wo anfangen, wo aufhören? Während sich in anderen Nationalparks die Frage in den Vordergrund drängt, wie Trekkingtouren dort funktionieren können, drängen sich ...

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... im riesigen Areal des Schutzgebiets in den Hohen Tauern die Möglichkeiten nur so auf. Denn hier liegen nicht nur abgeschiedene Berglandschaften, sondern auch welt- oder zumindest europaweit bekannte Gipfel wie der Großvenediger (3657 m) oder der »dunkle Fürst der Ostalpen «, der Großglockner (3798 m).

Das alles zieht Menschen in das nicht ganz einfache Konstrukt des Nationalparks Hohe Tauern. Dieser erstreckt sich über die drei Bundesländer Tirol, Salzburg und Kärnten. Zudem spart das unter strengstem Naturschutz stehende Gebiet die Täler meist aus – zumindest bis zu einer gewissen Höhe. Trotzdem bedeckt der Park eine Fläche von 1856 Quadratkilometern – fast so viel wie die drei deutschen Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen zusammen. Wer diese Landschaft erleben will, ohne in die eisigen Höhen über 3000 Meter vorzudringen, kann zum Beispiel in die Lasörlinggruppe auf brechen. Über dem Defreggental geht es noch ruhig zu. Touristenmassen gibt es hier nicht und auch die meisten Bergsteiger zieht es woanders hin. Trotzdem bietet sich auch rund um den Lasörling eine Hüttendichte, die es erlaubt, Touren auf längere oder kürzere Distanzen zu verteilen. Doch mit einem Superlativ wartet auch das Defreggental auf: Der Oberhauser Zirbenwald unter der Jagdhausalm ist der größte in den Ostalpen. Im Herbst eine optische Konkurrenz für den Indian Summer im Engadin.

Wem das nicht genug ist, der findet Tourenoptionen an den Gletscherriesen. Wer einmal durch das Teischnitztal in Richtung Großglockner aufgebrochen ist oder von Innergschlöss dem Großvenediger entgegenstiefelte, wird die Szenerie nicht mehr vergessen. Gleiches gilt für Gabler (3263 m) und Reichenspitze (3303 m). Sie sind, obwohl sie bereits in den Zillertaler Alpen liegen, Teil des Nationalparks Hohe Tauern.

▶ Lasörlingtrek

WO STARTEN?

St. Jakob in Defreggen (1390 m)

WO ANKOMMEN?

St. Veit in Defreggen (1495 m), von dort zurück nach St. Jakob in wenigen Minuten per Bus (Linie 4414)

WAS ERWARTET EINEN?

Lange Wanderung mit zwei bis drei Hüttenübernachtungen – je nachdem, wie entschleunigt man wandern möchte. Die Tour bewegt sich auf dem Lasörling Höhenweg lange auf etwa 2500 Meter und bietet die Möglichkeit, Donnerstein (2725 m) und Speikboden (2653 m) zu besteigen.

WELCHE ROUTE?

St. Jakob in Defreggen – Trojermühle – Trojeralm – Neue Reichenberger Hütte – Rote Lenke – Lasörling Höhenweg – Lasörling Hütte – Merschenhöhe Merschenalm – Zupalseehütte – westlich an Griften vorbei – Donnerstein – Speikboden – St. Veit in Defreggen

BESTE ZEIT

Juni bis Oktober. Wer im Herbst kommt, sollte sich das Farbenspiel im Oberhauser Zirbenwald nicht entgehen lassen.

WO ANKLOPFEN?

Besucherzentrum Nationalpark Hohe Tauern Tirol, Kirchplatz 2, 9971 Matrei in Osttirol, Tel. 00 43/48 75/5 11 20, www.hohetauern.at

SICH ORIENTIEREN

Nationalpark Hohe Tauern Karte 1:50 000 »Riesenferner-, Lasörling, Venediger-, Granatspitz-. Glockner- und Schobergruppe«


Fotos: TVB Osttirol, Nationalpark Hohe Tauern