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PANASONIC LUMIX S1 IM TEST: Starkes Schwestermodell PANASONIC LUMIX S1 IM TEST sollte


DigitalPHOTO - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 07.06.2019

PANASONIC | In der Digital PHOTO 05/19 haben wir Ihnen die Lumix S1R als spiegelloses Vollformat-Topmodell von Panasonic vorgestellt. Nun ist auch das günstigere Schwestermodell Lumix S1 verfügbar. Wir vergleichen die beiden Kameras für Sie, und verraten, welche der beiden die bessere Wahl ist.


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Bildquelle: DigitalPHOTO, Ausgabe 7/2019

TIM HERPERS


Mit einem Testergebnis von 93,3 Prozent legte die Panasonic Lumix S1R die Messlatte für spiegellose Vollformatalternativen hoch. Zu diesen Alternativen zählt auch die neue Lumix S1 aus Panasonics eigenen Reihen. Die aus Fotografensicht gravierendsten Unterschiede beider Kameras zeigen sich in ...

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... Sensorauflösung und Preis. Aufseiten der S1R stehen ein 47,3-Megapixel-Sensor und ein Neupreis von 3.699 Euro. Die Lumix S1 ist mit 24,2 Megapixeln nur fast halb so hochauflösend, allerdings auch 1.200 Euro günstiger: Panasonic setzt einen Neupreis von 2.499 Euro für die S1 fest. Die wichtigste Frage lautet demnach: Wie steht es um die Bildqualität des Vollformatsensors? Im Digital PHOTO-Testlabor bestätigte sich unser Eindruck aus den Praxistests: Die Auflösung der S1 ist samt Dynamikumfang einsame Spitze! Ebenso kann das Rauschverhalten überzeugen. Bis in hohe ISO-Stufen von 12.800 sind die Fotos sehr rauscharm. Im Notfall lässt sich die Lichtempfindlichkeit bei der Lumix S1 auf bis zu ISO 204.800 erhöhen. Darauf sollte aber tatsächlich nur im Notfall zugegriffen werden. In Summe ist die Bildqualität der S1 nur 0,1 Prozentpunkte schlechter als die der S1R.

Sehr viel Ausstattung

In Sachen Ausstattung schöpft Panasonic aus den Vollen und schenkt seiner günstigeren Vollformatkamera eine nahezu identische Ausstattung wie bei der Lumix S1R. Das heißt, in der Lumix S1 arbeitet das mit 225 Fokusmessfeldern sowie Gesichts- und Augenerkennung ausgestattete DFD-Autofokussystem. Ebenso verfügt die S1 über eine duale Bildstabilisierung, das bedeutet, Sensor und Objektiv (sofern kompatibel) sind stabilisiert. Videos in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde sind ebenfalls bei beiden Kameras möglich. Bewegtbild zeichnet die Lumix S1, anders als das Topmodell S1R, auf Wunsch als HDR-Video auf. Ein weiterer Unterschied liegt im Serienbild, das zwar mit bis zu 8,3 Bildern pro Sekunde ähnlich schnell aufgezeichnet wird, aufgrund der geringeren Auflösung der S1 aber weniger Pufferspeicher benötigt. 999 JPEGs und mehr sind mit der S1 in Serie möglich.


Die größten Unterschiede zwischen der Lumix S1 und S1R zeigen sich in der Auflösung und im Preis.


Sporttauglich: Mit bis zu sechs Bildern pro Sekunde bei Schärfenachführung fängt die Panasonic Lumix S1 Sportmomente gut ein.


Handling nach Maß

Äußerlich unterscheiden sich die Lumix S1R und S1 nur im Logo, sprich die üppigen Abmessungen und das vergleichbar hohe Kameragewicht von rund 900 Gramm zählen für beide Kameras. Das dreh- und kippbare Touchdisplay liefert einen ebenso guten Überblick auf das Bild wie der hochauflösende OLED-Sucher. Frei belegbare Funktionstasten, ein Joystick sowie ein Schulterdisplay runden den professionellen Auftritt der Lumix S1 ab. Panasonic gibt bei beiden Modellen einen Staub- und Spritzwasserschutz an. Auch sollen die Kameras Kälte bis minus zehn Grad Celsius trotzen. Ein seitlicher, dualer Kartenslot für eine SD- und eine XQD-Karte ermöglichen simultane Datenaufzeichnung. Folglich erzielt die S1, wie bereits die S1R, unsere Bestnote. Das einzige Manko stellt die schwache Akkulaufzeit dar, auch wenn sich diese über eine USB-Ladefunktion unterwegs verlängern lässt.

Beweglicher Touchscreen, hochauflösender OLEDSucher und ein zum Teil beleuchtetes Bedienfeld: Die Ausstattung der Panasonic Lumix S1 ist riesig.


Soll es eine spiegellose Vollformatkamera von Panasonic werden, dann empfehlen wir den Griff zur 1.200 Euro günstigeren Lumix S1. Das Schwestermodell der hochauflösenden S1R überzeugt mit professioneller Bildqualität, gigantischer Ausstattung und einem ebenso exorbitanten Handling. Klein und leicht ist anders. Doch das Gesamtpaket ist mehr als stimmig. Einzig in puncto Akkulaufzeit hapert es: Trotz 3.050-m Ah-Akku ist die Laufzeit bei aktiviertem Sucher mit nur 360 Fotos zu schwach. Hier muss Verbesserung her.

PANASONIC LUMIX G91 IM TEST: Foto- & Videohybrid

PANASONIC | Wenn ein MFT-Sensor einer spiegellosen Systemkamera auf Ausstattung wie eine 4K-Videofunktion stößt, kann es sich nur um eine neue Lumix handeln: Die G91 war zu Besuch in unserem Testlabor.

TIM HERPERS


Die Neuvorstellung einer jeden neuen Lumix klingt stets wie die einer eierlegenden Wollmilchsau. Ausgestattet mit dualer Bildstabilisierung, 4K-Videomodi und einem dreh- und schwenkbaren Touchmonitor bietet der neueste Lumix-Streich aus dem Hause Panasonic eine Reihe technischer Finessen, die viele Fotound Videobegeisterte ansprechen. Beim Sensor der Lumix G91 baut Panasonic auf einen 20,3-Megapixel-Live-MOS im Micro-Four- Thirds-Format ohne Tiefpassfilter. Die Bildqualität kann sich sehen lassen: Wie üblich sind im Low-ISO-Bereich die besten Bildergebnisse drin. Doch auch bei ISO 1600 sind noch detailreiche Fotos möglich. Ab ISO 3200 schwindet der Schärfeeindruck sichtbar. Die duale Sensorbildstabilisierung, beispielsweise mit dem im Kit verfügbaren G Vario Lumix 12-60mm F3.5-5.6 ASPH. Power O.I.S., ist ein toller Benefit für Situationen mit wenig Umgebungslicht. Einen ebenso erfreulichen Eindruck macht das aus der gut drei Jahre alten Vorgängerkamera G81 bekannte Kontrast-AF-System.

Für Hobbyfilmer geeignet

In der Regel sind Videoaufnahmen bei Fotokameras durch ein Zeitlimit von rund 30 Minuten limitiert. Die Hintergründe dafür liegen in einer anderen Einstufung des Zolls. Wie bei nur sehr wenigen Fotokameras sind Videos mit der G91 aber nicht zeitlich begrenzt. Toll ist außerdem, dass Panasonic an Eingänge für Mikrofon- und Kopfhörer gedacht hat. Ebenso hilft der von der Lumix G81 bekannte dreh- und schwenkbare Touchmonitor beim Fotografieren und Filmen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Leider benötigt die Technik eine Menge an Energie, so dass laut CIPA nur rund 290 Fotos möglich sind. Fazit: Die Lumix G91 ist eine sehr gute Allrounderin.