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PANORAMA: Klassiker: Zitronat und Orangeat


Diabetes-Journal - epaper ⋅ Ausgabe 11/2020 vom 30.10.2020

In Stollen, Früchtebrot, Lebkuchen oder Plätzchen - Zitronat und Orangeat sind fester Bestandteil insbesondere in der Weihnachtsbäckerei. Wie ist mit ihnen im Hinblick auf ihren Kohlenhydratgehalt bei Diabetes umzugehen?

Einer mag sie besonders, ein anderer schüttelt sich, wenn er nur daran denkt: Orangeat und Zitronat (Sukkade) sind für den puren Genuss wenig geeignet. Doch Kuchen und Gebäck können damit eine ganz besondere Note bekommen. Klassiker mit ihnen sind z. B. Königskuchen oder Christstollen. Wussten Sie, dass Orangeat und Zitronat nicht aus herkömmlichen Orangen und Zitronen hergestellt sind? Zur Produktion von Orangeat werden Bitterorangen verwendet. Bekannt sind sie auch als Zutat für Orangenmarmelade, Liköre und Bittergetränke. Die besonders dicke Schale von Pomeranzen kommt sogar zum Gewinnen von Duftwässern zum Einsatz. Zitronat hingegen wird aus den Schalen der Zitronat- oder Zedratzitrone gewonnen. Auch sie haben eine sehr dicke Schale, die sie für die Zubereitung von Zitronat, Konfitüre und Likör prädestiniert. Um Orangeat und Zitronat herzustellen, werden die Fruchtschalen kandiert. Dazu bedient man sich eines Zucker-Glukose-Gemischs.

Artikelbild für den Artikel "PANORAMA: Klassiker: Zitronat und Orangeat" aus der Ausgabe 11/2020 von Diabetes-Journal. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Diabetes-Journal, Ausgabe 11/2020

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Schon kleine Mengen sind kohlenhydratreich

Der Zuckergehalt von Orangeat und Zitronat liegt am Ende des Kandierens bei mindestens 65 % - kein Wunder, dass ihr Kohlenhydratgehalt entsprechend hoch liegt. Eine 100-g-Packung gehacktes Orangeat liefert im Schnitt rund 300 kcal und 74 g Kohlenhydrate. Bei Zitronat sieht es ähnlich aus: Eine 100-g-Packung gehackter Sukkade enthält im Schnitt 285 kcal und 70 g Kohlenhydrate. Kommen sie bei Kuchen, Plätzchen oder Konfekt in den Teig, sollte ihr Kohlenhydratgehalt unbedingt berücksichtigt werden. Der hohe Zuckeranteil hat natürlich Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.

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