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Panther Ausf. A „spät“ I Maßstab 1:35 I Bau mit Verfeinerungen: Takoms Panther A „spät“ mit Inneneinrichtung – Teil 2: EINSATZ BEREITSCHAFT


ModellFan - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 30.03.2020

Zimmerit ist hier Pflicht! Darauf und auf die Vervollständigung des überzeugenden „Panther“ plus Außenbemalung und Alterung geht Teil 2 ein


Artikelbild für den Artikel "Panther Ausf. A „spät“ I Maßstab 1:35 I Bau mit Verfeinerungen: Takoms Panther A „spät“ mit Inneneinrichtung – Teil 2: EINSATZ BEREITSCHAFT" aus der Ausgabe 4/2020 von ModellFan. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ModellFan, Ausgabe 4/2020

Achtung, Panther! Einer der Kits von Takom – eine sehr solide Basis für einen deutschen Panther der Ausführung „A“. Das Tarnmaterial ist handgefertigt und kommt von Mantis Miniatures


Beeindruckend: Das Innenleben des Takom-Pantherss


Der Panther Ausf. A lief von August 1943 bis Juni 1944 vom Band. Nur wenige dieser Fahrzeuge von den späten Ausführungen „D“ beziehungsweise frühen „A“ wiesen kein Zimmerit auf. Das heißt, dass für einen späten „Panther Ausf. A“ dieser ...

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... Belag Plicht ist.

Ich hatte mich bei diesem Modell für fertige Platten aus Resin (#35021) von der Firma Atak entschieden. Dieses dünne, passgenau zum jeweiligen Fahrzeug gefertigte Material bringe ich gerne mit dem Flüssigkleber „Flinke Flasche“ von Uhu auf: Klebeflächen etwas aufrauen und aufkleben (1).

Da dieses Zimmerit-Set eigentlich für den Panther von Dragon gemacht ist, passte es für den Bausatz von Takom nicht zu 100 Prozent genau. Das war aber nicht weiter schlimm, denn die Kanten und Ecken muss man sowieso mit Spachtelmasse passgenau anarbeiten (2). In diesem Fall verwendete ich Zweikomponentenmasse von Magic Sculp (knetbares Epoxydharz plus Härter, Mischverhältnis 1:1). Ich drückte die fehlende Struktur einfach mit einem Schraubendreher in die aufgetragene Masse, sodass die Oberflächen optisch einheitlich zum Rest passten. So verfuhr ich an allen sichtbaren Stoßkanten (Fehlstellen) des Zimmerits (3). Wenn man möchte, kann man auch noch einige Abplatzer und Beschädigungen im Zimmerit einbringen. Solche Schäden sieht man oft auf zeitgenössischen Bildern von Panthern, die bereits im Einsatz standen.

Bemalen oder nicht? Die Metall- und Ätzteile überzeugen ohne Farbe mehr


Außendetails, auch geätzt

Nachdem der Arbeitsschritt „Zimmerit“ erledigt war, konnte ich mit dem Anbringen der weiteren Anbauteile fortfahren. Dafür verwendete ich auch drei Ätzteilsätze von eduard und Aber (4). Der Detailgrad der Bausatzteile im Kit ist schon sehr hoch und zufriedenstellend, aber gerade bei Beschädigungen gelingt die Darstellung mit Ätzteilen noch einen Tick realistischer.

Für die Schleppkabel und das Drahtseil für das Aufziehen der Gleisketten legt Takom hervorragende Kupferkabel bei. Sogar die Kauschen dafür sind hohl gespritzt. Man sollte sie lediglich im Durchmesser der Kupferkabel noch etwas weiter aufbohren, um ein Einfädeln zu erleichtern (5).

Bis auf ein paar filigrane Kleinteile, welche ich später noch anbrachte, war der Panther damit bereits fertig (6). Da ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher bin, ob das Fahrzeug später in ein Diorama kommt, zog ich vorübergehend Metallketten von Friulmodel auf (#ATL-08). Vermutlich verwende ich aber final zum „Einschlammen“ doch die recht guten Bausatzketten.

Farben nach Vorgaben

Bei der Verwendung von Metallteilen empfiehlt es sich ebenfalls, das Modell zu grundieren, denn dann haftet die vorgesehene Farbe um einiges besser als ohne eine Primer-Schicht. Ich verwende gerne Haftgrund aus der Spraydose, in diesem Fall Fine Surface Primer #87044 von Tamiya (7).

Die dunkelgelbe Grundfarbe mischte ich aus Tamiya XF-60 „Dark Yellow“ und XF-2 „Flat White“ im Verhältnis 50:50. Dabei lackierte ich auch die braun bemalten Ersatzkettenglieder mit, allerdings nicht ohne vorher dort etwas „Heavy Chipping“ (#089) von AK aufgetragen zu haben. Haarspray geht natürlich auch. Nach kurzer Trocknung ließen sich mithilfe von etwas Wasser und einem Borstenpinsel kleine Bereiche der Farbe wieder abkratzen, was zu schönen Abnutzungseffekten führte (8). Vor der anschließenden Tarnlackierung mit Tamiya XF-67 „Nato Green“ und XF-64 „Red Brown“ spritzte ich wieder eine Schicht Chipping Fluid auf das Modell. Dadurch ließ sich später die Farbe der Tarnstreifen mit einem Borstenpinsel und einem Zahnstocher stellenweise etwas abtragen (9).

Im Anschluss, noch vor dem Filtern und einem Washing, stand wieder ein Chipping an, denn die Abplatzer und Kratzer wollte ich auch in das Weathering mit einbinden, damit die Schadstellen nicht zu grell und unnatürlich wirken. Realistische Effekte sind darstellbar, indem man etwa mit einem Schwämmchen oder spitzem Pinsel, zuerst etwas aufgehellte Grundfarbe „chipt“ und da hinein dunkles Braun einarbeitet. Bewährt hat sich „German Black Brown“ #70.822 von Vallejo, bevorzugt an Ecken und Kanten, wo der Lack stärkerer Beanspruchung ausgesetzt ist (10).

Letzte Kleinteile habe ich nicht sofort ans Modell geklebt, sondern erst nach der Bemalung und Alterung. So konnte ich sie viel genauer und präziser kolorieren (11).

Filter und Washing

Nach dem Chipping stand eine Behandlung der Oberflächen mit Ölfarben an. Zuerst spritzte ich einen sogenannten Filter auf das Modell. Der sollte die zum Teil recht grellen Farben etwas homogener erscheinen lassen und auch für einen gewissen Ausbleicheffekt sorgen. Dazu eignen sich hervorragend hellere Farbtöne wie „Buff“ (#Abt035) von 502 Abteilung oder Lichter Ocker #231 von Lukas. Auch andere Töne kann man selbstverständlich verwenden. Diese Farben lassen sich gut mit „White Spirit“ #AK047 stark verdünnen und auf die Oberflächen pinseln. Trägt man die Medien an einigen Stellen etwas dicker auf, kann man so auch Staubablagerungen simulieren.

Auf dem noch feuchten Filter stand bei diesem Modell quasi nass-in-nass auch gleich das sogenannte Pin Washing an. Dabei trägt man mit einem feinen Pinsel dunkle, verdünnte Ölfarbe in die Vertiefungen und um erhabene Stellen herum auf. Ich verwendete auch hier „Van Dyck Brown“ #312 von Lukas (12). Dadurch erzielte ich eine gewisse optische Tiefenwirkung.

1 Die Resinplatten haften sehr gut mit Uhu „Flinke Flasche“ (Vielzweck-Kleber) und lassen sich damit leicht in Position schieben


2 Alle Ecken und Stoßkanten am Zimmerit muss man verspachteln, um letztlich einen überzeugenden Eindruck zu erhalten


3 An den gespachtelten Stellen drückt man mit dem Schraubenzieher dann noch die passende Struktur in die noch feuchte Masse


4 Um leichte und schwere Beschädigungen, verbeultes Blech und feinste Details darzustellen, eignen sich Ätzteile hervorragend


5 Wenn man die dem Kit beiliegenden Seilkauschen aufbohrt, erleichtert dies das Einfädeln der Kupferseile aus der Box erheblich


6 Bis auf ein paar filigrane Kleinteile, welche später noch anzubringen sind, ist der Panther in diesem Stadium fertiggebaut


7 Bei der Verwendung von Metallteilen empfiehlt es sich, das Modell zu grundieren. Dann haftet die Farbe um einiges besser


8 An den original Kettengliedern haftet Lack nicht ganz so gut, deshalb wird am Modell mittels Haarspraymethode kräftig „gechippt“


9 Auch bei der „im Felde“ aufgebrachten Tarnlackierung war die Haftung nicht perfekt. Also auch hier fleißig „chippen“


10 Besonders an Ecken und Kanten sollte man Abplatzer und Kratzer anbringen. Ein kleiner Schwamm ist dabei hilfreich


11 Kleinteile kann man viel besser bemalen und altern, wenn sie noch nicht fest am Modell verklebt sind


Das Sd.Kfz. 171 macht von allen Seiten eine gute Figur. Die Resin-Zimmerit-Teile für Dragon passen hier nach etwas Zusatzarbeit


Teile wie die Blende mit Zimmerit und die Heckkisten liegen als massive Gussteile dem Zubehörset bei


Auspuff mit Kühlrohren

Den Auspuff bemalte ich mit einem dunklen Braun (Chipping Color #AK711). Darauf chippte ich dann subtil mit einem Schwamm ein noch dunkleres Braun („German Black Brown“ #70.822, Vallejo) und brachte verschiedene Rostpigmente auf, hier „Old Rust“ #P230, „Standart Rust“ #P025, „Track Brown“ #P414 sowie als Ruß „Black Smoke“ #P023 von Mig. Dabei war besonders darauf zu achten, dass benachbarte Bauteile keine Pigmente abbekamen. Die lassen sich nur sehr schwer bis gar nicht mehr entfernen. Das sähe scheußlich aus und macht den Gesamteindruck zunichte.

Wichtiges Detail: Bei einem späten Panther Ausf. A ist außerdem zu beachten, dass die beiden Kühlrohre beidseitig des linken Auspuffs nicht rostig dargestellt sein sollten, denn sie sind nicht Teil des Auspuffs und werden daher nicht heiß (13)!

Schlammschlacht

Da der Panther später seinen Platz vermutlich mal auf einem Diorama finden soll, habe ich auch gleich das Laufwerk ordentlich „eingesaut“. Dabei empfiehlt es sich, zuerst hellere Drecktöne aufzubringen und dann etwas dunklere. Ich setzte mir dazu eine Mischung aus „Sandy Paste“ #26232 von Vallejo, Gips, und passender Acrylfarbe an. In diesem Fall war das „Al. Cam. Beige“ #70.821 von Vallejo für die erste Lage. Die zweite mischte ich mit Revell Panzergrau #36178 und etwas Braun an. Man muss einfach ein wenig mit verschiedenen Farben rumprobieren, bis man seinen passenden Erdton gefunden hat. Die Konsistenz sollte nicht zu flüssig sein, sonst wird die Textur des Drecks zu glatt. Diese Masse tupfte ich mit einem Borstenpinsel in den Laufwerksbereich und auf die Laufrollen (14).

Nach Trocknung konnte ich dann mit dunklen Pigmenten und dunkler Ölfarbe die dickeren Matschstellen noch etwas nachbehandeln. Das simuliert nun feuchten Dreck. Es wirkt auch nicht eintönig, wenn der aus mehreren Farbnuancen besteht.

An ein paar Laufrollen stellte ich ausgetretenes Nabenfett dar (15). Dazu verwendete ich „Engine Oil“ #AK084 von AK interactive. Um das Ganze noch dunkler darzustellen, mischte ich noch etwas schwarze Ölfarbe dazu – ein kleines, aber feines Detail. Zuletzt kamen noch ein paar Dreckspritzer auf das Modell, allerdings nur im Laufwerksbereich und an der unteren Wanne (16). Dazu benutzte ich einen Borstenpinsel und strich ihn über einen Zahnstocher. Den Pinsel taucht man natürlich vorher in die gewünschte Farbe. Ich verwende dafür gerne „Summer Kurks Earth“ #AK080 und „Dark Mud“ #AK023. Es empfiehlt sich aber, diesen Arbeitsschritt vorher an einem neutralen Objekt ausgiebig zu üben, damit man ein Gefühl für die Technik bekommt!

12 Nach dem Filtern und dem Pinwash mit Ölmedien sehen die Farben schon viel homogener und realistischer aus


13 Die zwei Rohre beidseitig des linken Auspuffs dienen dem Ansaugen von kalter Luft. Daher nicht rostig darstellen!


14 Wegen der fehlenden Schürzen ist viel vom Laufwerk zu sehen. Daher sollte man auch hier ordentlich Dreck auftragen


15 An ein paar Laufrollen kann man auch noch ausgetretenes Nabenfett darstellen. „Engine Oil“ von AK wirkt hierbei Wunder


16 Solche gut gemachten „Drecksprenkler“ tragen viel zum realistischen Erscheinungsbild einer Verschmutzung bei


17 Die beweglichen Friulmodel-Gleisketten sehen am Panzer einfach einen Tick besser aus als starr verklebte Plastikketten


Die abgeschrägten Panzerplatten sind denen des sowjetischen T-34 nachempfunden. Aufgezogen sind Gleisketten von Friulmodel


18 Die Gleisketten sind nun aufgezogen. Anschließend muss man nur noch die fehlenden filigraneren Bauteile anbringen


19 Eine Zusatztarnung in Form von Ästen, hier von Mantis, sieht man oft auf Panzern, die in der Normandie eingesetzt waren


Wahl der Gleisketten

Da ich den Panther erst zu einem späteren Zeitpunkt in ein Diorama einpassen will, zog ich erst mal Gleisketten von Friulmodel auf. Vermutlich ersetze ich die dann durch die Bausatzketten (Spritzguss). Die Metallketten grundierte ich zuerst und lackierte sie anschließend wolkig mit einer Mischung aus Grau und Braun. Darauf wandte ich ein Chipping mit dunklem Braun vor allem an den Innenseiten an.

Unverzichtbar: Pigmente

In der Folge kamen wieder die üblichen Pigmente zum Einsatz: „Dark Mud“, „Gulf War Sand“ und „Russian Earth“. Die Pigmente brachte ich nass mit „White Spirit“ auf (17). Die genaue Farbwahl spielt dabei eine untergeordnete Rolle, Hauptsache, es wirkt stimmig und passt zum Rest der Verschmutzung. Ein paar „Sprenkler“, wie bereits beim Laufwerk aufgetragen, rundeten die Ver-schmutzung ab. Und um blanke Laufflächen zu simulieren, verwendete ich wiederum „True Metal“-Farbe #AK455 von AK interactive. Nach Trocknung lässt sich die sogar auf Hochglanz polieren.

20 Kleine Details wie dieser deutsche Wasserkanister aus dem Zubehör machen das Modell noch interessanter und realistischer


21 Der Panther, komplettiert mit allen Ausrüstungsgegenständen. Filigrane Teile montiert man am besten erst zum Schluss hin


Endmontage – und fertig

Nun war endlich der Zeitpunkt gekommen, um die Gleisketten auf den Panther aufzuziehen und noch fehlende Teile wie etwa die Antenne zu ergänzen (18). Und da ich schon immer mal eine zusätzliche Tarnung mit Ästen realisieren wollte, habe ich mir dazu ein paar Fertigsets von Mantis Miniatures besorgt. Die kleinen Äste sind zwar nicht billig, aber handgemacht und sehen sehr gut aus (19). Ein paar kleine Details wie einen Wasserkanister anstelle eines Ersatzkettengliedes machen das Modell noch interessanter (20). Dazu kamen Ätz- und Drehteile.

Wenn abschließend ein Modell „fertig“ ist, schaue ich es mir immer noch mal ganz genau an. Irgendwelche kleinen Details findet man in der Regel immer, die man noch verbessern kann (21). Bei diesem umfangreichen Projekt gab es nur noch wenig zu tun.

Was lange währt, wird endlich gut. Der Panther von Takom ist wegen seiner umfangreichen Inneneinrichtung sicherlich kein schnell zu erstellender Schüttelbausatz. Wer sich aber die Zeit dafür nimmt, der erhält einen sehr stimmigen und detailreichen Panther der Ausführung A. Die Passgenauigkeit würde ich als durchweg gut bezeichnen und auch sonst gibt es keine großen Fallstricke. In einigen Bereichen kann man natürlich mit Ätzteilen noch mehr detaillieren, aber wirklich nötig ist das nicht. Den Panther gibt es aber auch ohne Innenleben.

Thomas Birzer Mit dem Modellbau hat der 46-Jährige aus dem bayerischen Kallmünz erst 2007 begonnen. Zuerst fanden nur Modelle des Zweiten Weltkriegs sein Interesse. Mittlerweile hat sich das Spektrum aber auf Militärfahrzeuge vom Zweiten Weltkrieg bis in die Moderne, alle im Maßstab 1:35, ausgeweitet. So entsteht derzeit unter anderem ein amerikanischer M113 im Vietnam-Einsatz.


Fotos: Thomas Birzer