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Papa auf dem Abstellgleis: Generalüberholung bei Bochums »Starlight Express«


blickpunkt musical - epaper ⋅ Ausgabe 4/2018 vom 26.07.2018

30-jähriges Musical-Jubiläum und Premiere der neuen Version


Artikelbild für den Artikel "Papa auf dem Abstellgleis: Generalüberholung bei Bochums »Starlight Express«" aus der Ausgabe 4/2018 von blickpunkt musical. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

›Rolling Stock‹: Bei Greaseball (Ben Carruthers) landet mancher Wagen schnell auf dem Abstellgleis – und trotzdem liegen dem Rock‘n’Roller alle Damenherzen zu Füßen


Foto: Jens Hauer

In der 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Bochumer »Starlight Express« erlebte das Musical seit der Deutschlandpremiere am 12. Juni 1988 schon einige Überarbeitungen, um nach so vielen Jahren immer noch modern und auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Mit den Jahren wurden die Kostüme von Electra immer imposanter, Greaseball bekam Raketenantrieb, Pearls rosa ...

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... Haare wurden wie Zuckerwatte immer länger bis weit unter die Po-Linie und die Show wurde mit zwei Stunt-Skatern noch spektakulärer und rasanter. Seit 2010 führen Rollschuhbahnen direkt an den 360°-Panorama-Sesseln vorbei quer durchs Parkett und die Show wurde von der Hauptbühne weg mitten ins Publikum verlagert. Musikalisch mussten einige sehr beliebte Songs weichen und wurden durch neue ersetzt, zum Beispiel wechselte das Liebesduett zwischen Rusty und Pearl von ›Du Allein‹ zu ›Allein im Licht der Sterne‹ über ›Nur mit ihm‹ bis zum immer noch aktuellen Song ›Für immer‹, den Andrew Lloyd Webbers Sohn Alastair 2013 zum 25. Jubiläum beisteuern durfte.

Überarbeitungen sind also nichts Neues für den betagten Musical-Klassiker. Im Frühjahr begann das ehemalige Kreativteam mit Andrew Lloyd Webber (Musik), Richard Stilgoe (Buch und Liedtexte), John Napier (Kostüme, Maske, Bühnenbild) und Arlene Phillips (Regie, Choreographie), das Musical komplett umzukrempeln und neu zu definieren. Denn im Jahr 2018 fiel den Schöpfern des Musicals auf, dass der »Starlight Express« ein unzeitgemäßes Frauenbild zeichnet: Es gibt nur starke männliche Zugmaschinen, die den schwachen, weiblichen Waggons zeigen, wo es lang geht. Ein Waggon ohne Zug war praktisch dazu verdammt, nur dumm rumzustehen, ohne Ziel und Sinn im Leben. Textzeilen wie »Ich bin nicht G.E.K.U.P.P.E.L.T. – kann nicht kreisen auf den Gleisen« waren nach 30 Dienstjahren plötzlich sexistisch und »politically incorrect «. Das Rollenprofil bestehender Charaktere sollte grundlegend überarbeitet werden und weibliche Figuren eine selbstbewusste und emanzipierte Stärkung erhalten. Mit einem Wort: Frauen sollen Züge sein und Männer dürfen sich als Waggons auch mal ziehen lassen! Soweit okay. Doch als in der Presse durchsickerte, dass die zentrale Rolle des »Papa« als Vaterfigur Rustys durch eine »Mama« ersetzt werden sollte, war die Empörung der eingefleischten Musical-Fans gewaltig. Egal, ob Männlein oder Weiblein: kein »Starlight«-Fan wollte auf »Papa« verzichten und Äußerungen wie »dann ist ›Starlight‹ für mich gestorben« waren in den sozialen Medien an der Tagesordnung. Als verkündet wurde, dass weitere Rollen gestrichen werden, zweifelten die Fans ernsthaft daran, ob der »Starlight Express« wirklich noch »ihr« Musical sein würde. In der Abschiedsvorstellung am 13. Mai 2018 flossen zahlreiche Tränen, denn neben Dampflok Papa landeten Rauchwaggon Ashley, Buffetwagen Buffy, Electras Geldtransporter Purse und Waffenwaggon Krupp, die Hip-Hopper Frachtwagen, der Japan-Express Hashamoto und der französische TGV Bobo endgültig auf dem Abstellgleis. Schlechte Presse bekam die neue Version weiterhin durch die Verkleinerung des Orchesters, das von über 30 Musikern im Jahr 1988 über 11 Mitglieder 2013 auf jetzt 9 Live-Künstler rationiert wurde. Ein nach 30 Jahren gekündigter Trompeter wollte nun auf Keyboard umschulen. Das Sternenlicht in Bochum flackerte bedenklich.

Die erste Preview der »neuen Version« war für den 6. Juni 2018 geplant, musste aber wegen technischer Sicherheitsmängel kurzfristig abgesagt werden. Einen Tag später rollte der »Starlight Express« wieder und gleich hagelte es wieder Kritik bei den Fans über die stark vereinfachten Kostüme, insbesondere bei Electra und Pearl. Und was sind denn das für neue Züge? Coco, der schnellste Unterwasserzug der Welt mit der klassischen Nummer 5, dazu ein italienischer Pizza-Express und der Zug nach Nirgendwo – Brexit. Das sind also die innovativen Neuerungen?

Die Gala-Premiere am 12. Juni 2018, exakt 30 Jahre nach der Deutschlandpremiere, sollte dann beweisen, ob der neue »Starlight Express« eine lahme Bummellok oder ein crazy High-Tech-Spektakel erster Klasse mit Pfiff sein sollte. Just in time, um 19:00 Uhr huschte noch medienscheu der Ehrengast, Musical-König Sir Andrew Lloyd Webber, über den roten Teppich, der sich noch Sonntagnacht bei der Tony-Verleihung in New York mit seinen 70 Jahren einen Ehren-Tony für sein Lebenswerk abholte, danach aber alle Interview-Anfragen sausen ließ und sofort den Flieger nach »Germany« bestieg, um bei seinem »neuen« Musical am Dienstagabend persönlich anwesend zu sein. Kaum verwunderlich also, dass Produzent und Geschäftsführer der Mehr! Entertainment Maik Klokow vor Showbeginn verkündete, dass die neue »Mama« Reva Rice, die erste Pearl am Broadway 1986, einen bedauerlichen Unfall während der letzten Preview-Show am Sonntag hatte, ihren Fuß einen Tag permanent auf Eis gekühlt hatte, eigentlich nicht spielen sollte, es sich aber nicht nehmen lasse, vor Komponist Lloyd Webber aufzutreten. Um es der Mama etwas einfacher zu machen, sei das Rennen mit ihr choreographisch etwas umgestaltet worden, um Reva Rice ihren Auftritt zu ermöglichen.

Und dann startete der neue »Starlight Express« zu den neu eingespielten Dialogen eines kleinen Jungen, der von seiner Mutter ermahnt wird, die Eisenbahnen wegzulegen und endlich zu schlafen. »Control« beginnt zu träumen, die Ouvertüre in neuer Orchestrierung beginnt mit der weltberühmten Titelmelodie, die aber von den rüden Worten unterbrochen wird: »Jetzt ist Schluss mit dieser langweiligen Musik!« Da soll doch mal jemand behaupten, britische Komponisten hätten keinen Humor. Und schon geht es fetzig los mit der Vorstellung der internationalen Züge, die längst nicht mehr den Hauptteil des ersten Aktes einnimmt. Es stehen jetzt die Charaktere fokussierter im Vordergrund.

Coco, der schnellste Unterwasserzug der Welt (Clare Maynard) mit Schlafwagen Belle (Rochelle Sherona)


Foto: Jens Hauer

Mamma Mia: Alles dreht sich um Papa-Ersatz Reva Rice, die nun mit einer unglaublichen Soul-Stimme der neuen Rolle Mama sehr sympathisches Leben einhaucht


Bei der Neugestaltung der Kostüme musste Electra (Sjoerd van den Meer) die meisten Federn lassen


Traumpaar des Abends bleiben auch in der neuen Fassung Erster-Klasse-Wagen Pearl (Georgina Hagen) und Dampflok Rusty (Blake Patrick Anderson)


Auch nicht mehr der, der er früher einmal war, ist Red Caboose (Daniel Ellison), der nun für seine Sabotage-Dienste Geld verlangt und deshalb wohl wie ein Reeperbahn-Zuhälter aussieht


Fotos (4): Stephan Drewianka

Pearl (Georgina Hagen, die nach ihrer Ausbildung in London bereits von 2010-2014 zunächst Dinah, dann Pearl in Bochum verkörperte) kommt als Taschengeldintensiver Neuerwerb von »Control« neu zur bestehenden Zugsammlung hinzu und lernt Züge und Waggons kennen. Im neuen Song ›Ich bin ich‹ berichten ihre Kolleginnen Speisewagen Dinah (Rose Ouellette, »Mamma Mia!« Oberhausen, »Rocky« Stuttgart), Kofferwagen Carrie (Veronika Hammer, »Footloose« Darmstadt) und Schlafwagen Belle (Rochelle Sherona aus London in ihrer Debütrolle) dem Erste-Klasse-Wagen von ihrem Selbstvertrauen. Die Text-Zeilen der britischen Songwriterin Lauren Aquilina machen das neue Frauenbild deutlich: »Wir sind alle gleich. Uns macht keiner klein. Und wir woll’n nicht länger zweite Klasse sein! Wir hängen nicht nur an irgendeinem Typen dran. Ich bin ich! Und mehr brauch ich nicht. Ich kann allein die Größte sein!« Das hat durchaus Klasse und ist energiegeladen. Bemerkenswert, dass danach das handgreifliche Gerangel mit den Zugmaschinen glücklicherweise nicht in einem Geschlechter-Kampf endet. Denn Coco (Clare Maynard, 2013-2016 Ensemble »Starlight Express«) ist der weibliche französische Unterwasserzug, der unter dem Ärmelkanal durchfährt, während Rocky 3 (Lucy Glover, »We Will Rock You« Stuttgart und Berlin) als »Mädchen« neben den zwei anderen Rockys (Dewayne Adams und Garry Kessing) über den Boden wirbelt. Aber natürlich darf Greaseball (Ben Carruthers, »Wicked « UK-Tour) immer noch seine ›Pumping Iron‹- Muskeln spielen lassen und Electra (Sjoerd van den Meer, »Grease« und »Hairspray« auf Kreuzfahrtschiffen) seine Elektroschocks verteilen.

Im neuen Fokus der Geschichte steht Pearl, die sich einen neuen Partner sucht und eigentlich die kleine Dampflok Rusty (Blake Patrick Anderson in seiner ersten Hauptrolle) wirklich »niedlich« findet, denn nur noch er beherrscht (heimlich) das Pfeifen einer Lok, was alle anderen Züge längst als völlig uncool abgelegt haben. Aber Pearl erkennt ihre wahre Liebe erst, nachdem sie sich an die anderen Mehr-Schein-Als-Sein-Möchtegern-Machos Greaseball und Electra angekoppelt hat.

Zur neuen Frauenpower kann Buffy natürlich nicht mehr ihr ›G.E.K.U.P.P.E.L.T.‹ singen – zum alten Song buchstabiert sie jetzt sehr phonetisch ein »A.B.G.E.H.Ä.N.G.T.«. Überhaupt gibt es zahlreiche kleinere und größere Text-Änderungen, die aber alle in den neuen Stil passen und die Handlung besser und verständlicher herüberbringen. Apropos Textverständlichkeit: Beim »Starlight Express« hatte man eigentlich immer das Gefühl, dass selbst Deutsche mit englischem Akzent gesungen hätten. Auch der aktuelle Cast setzt sich aus vielen Darstellern zusammen, deren Mutter- sprache nicht Deutsch ist. Dank der neuen Tonanlage, die mit doppelter Anzahl an Lautsprechern den Sound besser als früher in der Starlight-Halle verteilt, und den neuen Musik-Arrangements, die trotz der wenigen Musiker zwar immer noch recht opulent klingen, die Sänger aber längst nicht mehr so übertönen und erschlagen wie früher, ist die Verständlichkeit der Texte gestiegen.

1. Sir Andrew Lloyd Webber (Komponist) überwachte 4 Wochen mit seinem Kreativ-Team die Proben für die neue Fassung des »Starlight Express«


2. Da staunt der kleine »Control« (vorne 2.v.l.) nicht schlecht: Sir Andrew Lloyd Webber bedankt sich nach der Premiere für die Spitzenleistung der Darsteller und seines Kreativteams


3. Friedrich Kurz (l., mit Bruder Bernhard) gründete die Stella-Theater-Produktions-GmbH und brachte nach »Cats« auch den »Starlight Express« nach Deutschland, indem er für 24 Millionen Mark die »Starlight«-Halle exklusiv nur für das Rollschuh-Musical bauen ließ


Fotos (3): Stephan Drewianka

Auch die Kostüme stellen die Darsteller wieder mehr in den Vordergrund, eine Entwicklung »back to the roots«, die mit weniger Schminke und weniger Kostüm-Tamtam wahre Schauspielkunst erkennen lassen. Dem Schreiber gefällt der neu-alte Pearl-Look ohne rosa Haar-Extensions in schlichtem Erste-Klasse-Weiß mit blondem Pferdeschwanz sehr gut, auch wenn das Häubchen etwas an eine Krankenschwester erinnern mag. Red Caboose (Daniel Ellison) kommt mit Schlapphut nun etwas schleimig-schmierig rüber, da er sich aber jetzt als Bremswagen von den Zügen für ihre dunklen Sabotagepläne in den Rennen der internationalen Meisterschaft bezahlen lässt, steht ihm das Zuhälter-Image rollendeckend gut. Einzig das Kostüm von Electra erreicht nicht ganz die Faszination der älteren Fassung: Zwar ist sein Kopfschmuck inkl. Wimpern in den letzten Jahren beachtlich übertrieben angewachsen, aber der neue Look im fahlen Weiß, das zwar elektrisierend in bedrohlichem Rot oder fluoreszierendem Blau erstrahlen kann, irritiert jetzt mit einem Kopfschmuck, der einer Glasfaserlampe nicht unähnlich ist. Ansonsten kann man sich jedoch gut mit den neuen Kostümen und dem Make-up anfreunden.

Sehr gelungen ist das neue Lichtdesign mit den 360° Projektionen, die nie die Aufmerksamkeit ablenken, die Starlight-Halle aber sehr authentisch beispielsweise mit Kränen in eine Hafen-Silhouette verwandeln können.

Auf die Spitze getrieben mit Gänsehaut-Effekt ist die komplett neu gestaltete ›Starlight‹-Sequenz (übrigens wieder mit dem ursprünglichen Text, welcher in den letzten Jahren durch eine neue Übersetzung viel Charme verloren hatte). Die grüne Lasershow hat ausgedient, ersetzt durch ein goldenes Sternenleuchten inklusive Drohnen-Technologie, die den »Zug der Sterne« visualisieren. Zudem bekommt Rusty seinen ganz persönlichen »Wicked«-›Frei und Schwerelos‹-Effekt mit strahlendem Finale spendiert, das so manche Kinnlade herunterklappen lässt.

Und was ist nun mit dem Papa? Wenn die unglaubliche Reva Rice mit ihrer volltönenden Soul-Stimme ihren ›Mamas Blues‹ anstimmt, gibt es völlig zurecht Standing Ovation mitten in der Show. Bei einer so intensiven Mama vermisst man wirklich keinen Papa. Die neue Version des Bochumer »Starlight Express« hat den Schreiber von der ersten Sekunde an gepackt und nicht nur ihn in einen 10-jährigen Jungen verwandelt, der mit seiner Modelleisenbahn spielt und für den sein Spielzeug menschliche Züge annimmt. Inhaltlich runder und moderner, präsentiert Bochum hier ein perfektes Musical-Spektakel, das zumindest die nächsten 20 Jahre noch nicht zum alten Eisen gehören sollte. »Starlight Express« ist ein Phänomen, das es weltweit in dieser Form nur im Ruhrpott gibt, denn nur hier siegt Kohle immer noch vor Diesel und Elektrizität!

1. Ganz schön crazy: Rusty (Blake Patrick Anderson, 2.v.r.) pfeift den Waggons (v.l.) Belle (Rochelle Sherona), Dinah (Rose Ouellette) und Carrie (Veronika Hammer) nach


2. Dustin (Daniel Holley, r.) staunt nicht schlecht, denn im neuen »Starlight Express« singt Reva Rice den ›Mamas Blues‹, Papa wurde in Rente geschickt


Fotos (2): Jens Hauer

3. Ein neuer Song und viele Textänderungen hat das Ensemble des »Starlight Express« lernen müssen, aber es ist noch ›Licht am Ende des Tunnels‹


Foto: Stephan Drewianka

4. Die Bühne mit dem Sternenhimmel


Foto: Jens Hauer