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Patrizia V. (53): „Meine Tochter will ein Kind adoptieren”


Frau von heute - epaper ⋅ Ausgabe 29/2019 vom 12.07.2019

Patrizia gönnt ihrer Tochter das lang ersehnte Familienglück, einer Adoption steht sie aber kritisch gegenüber. Kann sie all ihre Bedenken ausräumen..?


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Bildquelle: Frau von heute, Ausgabe 29/2019

Bedenken ausräumen: Ein Kind zu adoptieren, ist ein großer Schritt – auch für viele Großeltern


Wenn meine Tochter mit wehmütigem Blick fremden Babys hinterherschaut, bricht es mir das Herz. Seit einer Erkrankung in der Pubertät ist klar, dass sie keine eigenen Kinder ...

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... bekommen kann. Lange Zeit war das kein Problem. Doch seit vier Jahren hat sie nun einen festen Partner, ist im Beruf angekommen und sehnt sich sehr nach einer eigenen Familie.

Erste Gespräche gab es bereits

Mein Schwiegersohn, zu dem ich ein sehr herzliches Verhältnis habe, hat seine anfänglichen Bedenken über Bord geworfen und unterstützt das Vorhaben einer Adoption nun mit ganzer Kraft. Die beiden haben bereits erste Gespräche mit dem Jugendamt geführt. Und auch, wenn ich mir nichts sehnlicher wünsche, als meine Tochter glücklich zu sehen, kann ich die ungeteilte Begeisterung nicht teilen. Was ist, wenn das adoptierte Kind fremd bleibt? Werde ich als Großmutter das gleiche Verhältnis aufbauen können wie zu meinem eigenen Fleisch und Blut? Auch liest man immer wieder, dass Babys, die zur Adoption freigegeben werden, aus problematischen Verhältnissen stammen. Oft hatten die leiblichen Eltern Suchtprobleme – und das Baby bleibt daher sein Leben lang entwicklungsverzögert… Das sind doch alles enorme Belastungen und ich mache mir große Sorgen, dass sich meine Tochter überschätzt.

INFOS zum Thema

Pro Jahr gibt es in Deutschland knapp 4000 Adoptionen. Immer häufiger wird eine offene Form gewählt, bei der die Adoptiveltern Kontakt zur Herkunftsfamilie haben. Wenn das Kind und die Eltern nicht zusammenpassen, können sich die Adoptionseltern innerhalb der Adoptionspflegezeit umentscheiden. Mehr Infos unter: www.pfad-bv.de

Experten-Rat: Vertrauen Sie auf die Kraft Ihrer Familie

Zuerst einmal verdienen Sie meinen vollen Respekt, dass Sie Ihre Bedenken so offen formulieren. Viele zukünftige Eltern und Großeltern von adoptierten Kindern haben mit ähnlichen Ängsten zu kämpfen. Und diese sollten Sie auch ernst nehmen. Doch seien Sie unbesorgt: Vieles ist später gar kein Problem mehr, wenn das Kind tatsächlich mal da ist. Die Experten von der Vermittlungsstelle beim Jugendamt stehen nicht nur Eltern, sondern auch Großeltern während und nach der Adoption mit Rat und Tat zur Seite. Zudem gibt es Selbsthilfegruppen, in denen man sich über seine Erfahrungen austauschen kann. Eines ist sicher: Ihre Tochter und deren Mann brauchen Ihre volle Unterstützung. Das würde jedoch auch gelten, wenn ein leibliches Kind auf die Welt kommt. Denn Familie wächst da, wo Liebe wachsen kann.


Fotos: iStock