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PC BAUEN: 10 Schritte zum perfekten Mini-PC


Chip - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 07.06.2019

Einen leistungsstarken und flexiblen Rechner gibt es auch imeleganten und kompakten Gehäuse. So bauen Sie aus modernen Komponenten einen Mini-ITX-Rechner zusammen


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Bildquelle: Chip, Ausgabe 7/2019

Gerade einmal 17 x 17 Zentimeter misst ein Mini-ITX-Mainboard. Früher stand dieser Formfaktor für schwache Atom-CPUs in Minimal-PCs – doch heute passt sogar ein leistungsstarker Spiele-PC auf ein solches Miniboard. Das ermöglicht ein kleineres PC-Gehäuse oder lässt mehr Platz für andere Komponenten. Die Steckkarten-Slots der viel größeren ATX-Mainboards (30,5 x 24,4 cm) bleiben ohnehin meist ungenutzt. Wir zeigen, wie Sie die richtigen ...

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... Komponenten für einen Kompakt-PC zusammenstellen und ihn aufbauen. Neben der optimalen Allrounder-Konfiguration haben wir auch eine günstige Einsteigervariante sowie eine starke High-End-Version zusammengestellt, die vollständig zueinander kompatibel sind. Sie können also zunächst den Einsteiger-PC bauen und später durch den Tausch einzelner Komponenten zum Allrounderoder High-End-PC aufrüsten. Bei der Zusammenstellung haben wir nicht nur auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet, sondern auch auf lange Garantiezeiten und guten Herstellersupport (Treiber und UEFIUpdates), sodass Sie an dem Rechner hoffentlich lange Ihre Freude haben werden.

Die Komponenten auswählen

Als Gehäuse empfehlen wir bewusst nicht das kleinste mögliche ITX-Case, dessen winziger Innenraum macht den Zusammenbau des Rechners selbst für fortgeschrittene Bastler zu einer Herausforderung. Unsere Empfehlung, das mittelgroße BitFenix Prodigy, ermöglicht sehr komfortables Arbeiten und den Zugang zu allen Komponenten. Zudem zeichnet es sich durch solides Material, gute Verarbeitung und ein zeitloses, zurückhaltendes Design aus. Das Mainboard liegt waagerecht oberhalb des Netzteils. Darüber bleibt Platz für einen großen Lüfter, hinter die Front passen fünf Festplatten sowie sogar ein externes 5,25-Zoll-Laufwerk. Im Gegensatz zu kleinvolumigen ITX-Gehäusen lässt sich hier auch eine relativ große Grafikkarte einbauen. Das BitFenix Prodigy ist niedriger und weniger tief als ein ATX-Miditower und passt daher etwa auf einen Rollcontainer neben dem Schreibtisch oder in ein Regal.

Als passendes Netzteil dazu empfehlen wir das be quiet! Pure Power 11 400W CM – den Hersteller wegen der langen Garantie und des guten Rufs hinsichtlich Support. Zu dem konkreten Modell raten wir, weil die 400 Watt Leistung, der hohe Effizienzgrad und die geringe Lautstärke optimal für den gewählten Rechner sind. Dank „Cable Management“ müssen nur die tatsächlich erforderlichen Stromkabel einzeln eingesteckt und verlegt werden – im Gegensatz zu herkömmlichen Netzteilen mit einem festen Kabelbaum. Deren nicht benötigte Kabel und Stecker müssten Sie irgendwo im Gehäuse verstecken, was den Luftstrom und den Zugang zu den Komponenten blockiert. Wenn Sie als geschickter Bastler einen PC im Formfaktor eines kleinen Schuhkartons bauen wollen, geht das mit den Komponenten unseres Einsteiger-PCs ohne Grafikkarte in Verbindung mit einem Mini-ITX-Gehäuse mit einem SFX-Netzteil. Noch winziger geht es nur mit Gehäusen, die mit einem externen Netzteil arbeiten, ähnlich wie bei Notebooks. Diese wiede rum sind nur mit schwacher Leistung verfügbar, was Auswahl von CPU & Co. auf Sparversionen beschränkt.

Prozessor: Sechskern-Power von AMD

Bei den Prozessoren für Desktop-PCs hat gerade AMD die Nase vorn, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis zählt. Wir empfehlen den AMD Ryzen 5 2600 mit sechs Kernen und Multithreading, der für alle Heimanwendungen mehr als genügend Reserven hat. Das Intel-Pendant mit gleich vielen Kernen/Threads, der Core i7-8700, leistet zwar 10 bis 20 Prozent mehr, kostet aber das Doppelte. Zum Ryzen passt ein Mainboard mit dem Chipsatz AMD B450, der das Leistungs- und Übertaktungspotenzial der CPU sowie alle hier möglichen Hardware-Erweiterungen unterstützt. Von den B450-Mini-ITX-Boards am Markt empfehlen wir das ASRock Fatal1ty B450 Gaming-ITX/ac. Es hebt sich durch volle dreijährige Garantie und vielfältige Anschlüsse inklusive eines 10-GBit/s-USB-C-Ports ab, und ASRock leistet guten Support (z. B. Hardware-Kompatibilitätslisten und UEFI-Updates). Der Speichercontroller von Ryzen-Prozessoren arbeitet nur mit bestimmten RAM-Speicherchips optimal. Das wiederum ist eine Voraussetzung dafür, dass die AMD-CPUs ihr Potenzial entfalten. Deshalb halten wir uns bei der Auswahl des Speichers an die „Qualified Vendor List“, die die Mainboardhersteller zum Download anbieten. Es gilt, in der Liste Speicher zu finden, der mindestens den Speichertakt der aktuellen Ryzen-Generation (2.933 MHz) unterstützt, der die gewünschte Kapazität hat und der bei Händlern verfügbar sowie erschwinglich ist. Nach diesen Kriterien haben wir das 2 x 8 GByte-Set G.Skill F4-3200C16D- 16GTZB herausgesucht. Falls Sie in Shops nach anderem Speicher suchen, geben Sie immer den ähnlich langen Produktcode ein. Hinter demselben Namen (hier: „Trident Z“) könnten sich auch andere Speicherchips verstecken, die langsamer laufen und damit CPU und System unnötig ausbremsen.

SSD: Zukunftssichere NVMe-Technik

Dank gesunkener Preise und der modernen Plattform können wir auf eine superschnelle NVMe-SSD setzen, die Samsung SSD 970 Evo Plus mit 500 GByte. In den CHIP Top 10 gibt es zwar noch schnellere (und teurere) Laufwerke, doch diese leisten nur unter extremen Server-Belastungen mehr. Als Grafikkarte wählen wir mit der Sapphire Radeon RX570 ein günstiges Modell, das grundlegende Spiele und H.265-Encoding unterstützt. Letzteres ist für die Bearbeitung von 4K-UHD-Videos wichtig.

Hardware zusammenbauen

Für den Zusammenbau der Hardware brauchen Sie eine saubere, gut beleuchtete Tischfläche. Bevor Sie Platinen berühren, fassen Sie einmal an einen Heizkörper oder Wasserhahn, um mögliche statische Ladungen loszuwerden.

1 Gehäuse vorbereiten

Nehmen Sie beide Seitendeckel des Gehäuses ab, indem Sie je zwei Schrauben an der Rückseite lösen, den Deckel etwas nach hinten schieben und dann seitlich abheben. Nehmen Sie den mittleren Laufwerkskäfig für drei Festplatten heraus, indem Sie die beiden hervorstehenden Plastikverriegelungen Richtung Mitte zusammendrücken und den Käfig dann herausziehen.

2 M.2-SSD vorab montieren

Die NVMe-SSD liegt auf der später unzugänglichen Rückseite des Mainboards und muss zuerst eingebaut werden. Setzen Sie die SSD zunächst schräg vom Mainboard abstehend mit den Kontakten passend in den Slot. Dann drücken Sie die SSD mit dem Schraubenloch auf das Gewinde und befestigen sie mit der Schraube, die einzeln verpackt im Mainboard-Karton liegt.

3 Mainboard ins Gehäuse einbauen

Setzen Sie als Erstes die mit dem Mainboard gelieferte Slotblende ein: Richten Sie sie so aus, dass die Schrift aufrecht steht (wie in Bild #9 zu sehen) und drücken Sie sie von innen in die Aussparung des Gehäuses, bis sie ringsum einrastet. Suchen Sie aus dem Schraubensortiment des Mainboards vier Schrauben heraus, die zu den Schraubensockeln im Gehäuse gehören. Legen Sie einen dazu passenden, eher kurzen Schraubenzieher bereit. Dann führen Sie das Mainboard von innen so an die Slotblende, dass die Anschlüsse richtig sitzen und das Mainboard unten auf den vier Schraubensockeln ruht. Um die Schrauben zu den Sockeln auszurichten, drücken Sie das Mainboard etwas gegen die Slotblende, damit die Schrauben die Gewinde erreichen. Wie immer beim PC-Basteln, ziehen Sie die Schrauben mit Fingerspitzengefühl nur so weit an, dass sie gerade ohne Spiel sitzen.

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Werkzeug zum PC-Basteln

Im Normalfall braucht man nicht viel Werkzeug, um einen PC aufzubauen – für diesen PC eigentlich nur einen großen Kreuzschlitz-Schraubenzieher (z. B. PH2) für die Gehäuse- und Netzteilschrauben und einen kleinen Fein mechanik-Kreuzschlitz für die Schraube der M.2-SSD. > Falls etwas schiefgeht, ist zusätzliches Werkzeug dennoch hilfreich. Beim PC-Basteln kann es auch vorkommen, dass eine Schraube herunterfällt und an einer schwer zugänglichen Stelle liegen bleibt. Dann hilft entweder eine Pinzette oder ein kleiner Magnet an einer Verlängerung. Solche Hilfsmittel finden sich entweder im Haushalt oder in einem Werkzeug-Set wie dem iFixit Pro Tech Toolkit (Foto, ca. 60 Euro), das darüber hinaus auch Arbeiten an Handys und Tablets ermöglicht. > Als weitere Hilfsmittel sind etwa ein paar Untertassen hilfreich, in denen Sie die Schrauben aus den mitgelieferten Tütchen ausbreiten und sortieren können, ohne dass sie davonkullern. Für gutes Licht an schwer zugänglichen Stellen sorgt eine Taschen- oder noch besser eine Stirnlampe. Für die frickeligsten Arbeiten (etwa mit den Gehäusesteckern) ist man sogar für eine Leselupe dankbar.

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4 Gehäuseanschlüsse verbinden

Der frickeligste Teil eines jeden PC-Baus ist der Anschluss der Gehäuseschalter und -LEDs ans Mainboard, das ist hier leider nicht anders. Die Schalter und Anschlüsse des BitFenix Prodigy sitzen im (von vorn gesehen) rechten Seitendeckel. Legen Sie diesen rechts dicht neben das Gehäuse und schlagen Sie den „Quick Installation Guide“ des Mainboards auf S. 44 auf, wo die Anschlüsse abgebildet sind. Führen Sie zunächst die beiden dünnsten Kabel vom Seitdendeckel zu den „Case Connector“- Anschlüssen, die an der nach links vorne zeigenden Ecke des Mainboards sitzen. Bei den beiden Schaltern „Reset SW“ und „Power SW“ ist es egal, in welcher Ausrichtung Sie diese aufstecken. Bei den Power- und HDD-LEDs müssen Sie dagegen die Polung beachten. Der Power-LED-Stecker ist eindeutig beschriftet, während am HDD-LED-Stecker nur ein winziges Dreieck den Pluspol markiert. Ist das geschafft, verbinden Sie den USB- 3-Stecker mit der Buchse, die mittig vor den RAM-Slots liegt. Stecken Sie den „HD Audio“-Stecker hinten links aufs Mainboard und verbinden Sie die Gehäuselüfter-Stromkabel mit den beiden „CHA_FAN“-Steckern auf dem Board.

5 Prozessor einsetzen

Ziehen Sie den Verriegelungshebel des CPU-Sockels seitlich etwas vom Sockel weg und klappen ihn dann ganz hoch. Die einzige mögliche Unklarheit beim Einbau des Prozessors ist, in welcher Ausrichtung die quadratische CPU in den Sockel gehört. Richten Sie die hell markierte Ecke auf der Prozessorplatine zu der (beim ASRock sehr dezent) hell markierten Ecke des Sockels aus und senken Sie die CPU auf den Sockel ab, sodass sie ringsum bündig aufsitzt. Dann drücken Sie den Verriegelungshebel wieder vorsichtig nach unten und rasten ihn am Sockel ein.

6 CPU-Kühler montieren

Entfernen Sie die jeweils zwei Schrauben der beiden Plastikhalterungen direkt neben dem CPU-Sockel (wir haben das für die Fotos schon vor Schritt 5 gemacht). Achten Sie beim Hantieren mit dem mitgelieferten AMD-Kühler darauf, die ab Werk aufgebrachte Wärmeleitpaste nicht zu verschmieren. Drehen Sie ihn so, dass das „AMD“-Logo am Rand zur PC-Rückseite zeigt (sonst behindert es später den RAM-Einbau) und richten Sie die Schrauben zu den Bohrungen aus. Beim Anschrauben üben Sie vorsichtig Druck aus, um die Federspannung zu überwinden. Ziehen Sie die erste Schraube nur locker an, dann die diagonal gegenüberliegende vorsichtig bis zum Anschlag. Das wiederholen sie dann mit der Schraube neben der losen, dann mit deren diagonalem Gegenüber. Zuletzt ziehen Sie die lockere erste Schraube fest. Stecken Sie das Stromkabel des Kühlers auf den Stecker „CPU FAN1“ (siehe Hervorhebung im Foto).

7 Arbeitsspeicher einsetzen

Klappen Sie die Verriegelungen der Speicherslots an der rechten Seite auf. Richten Sie die Speicherriegel so aus, dass die Kontakte in den Slot passen (bei unserem G.Skill-Speicher zeigt dann die hellere „Vorderseite“ im Gehäuse nach vorn). Haken Sie das erste RAM-Modul zuerst in der starren Halterung an der linken Seite ein, dann drücken Sie es auf der rechten Seite vorsichtig herunter bis die Verriegelung dort einschnappt. Wiederholen Sie dies mit dem zweiten RAM-Modul.

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8 Grafikkarte einbauen

Entfernen Sie die mit drei Schrauben befestigte Grafikkartenhalterung an der Gehäuserückseite. Stellen Sie sicher, dass der Verriegelungshebel am PCIe-Slot auf dem Mainboard nach unten geklappt ist. Vorbereitend holen Sie aus dem Karton des Netzteils das zweimal mit „VGA1“ beschriftete Kabel und stecken die beiden Stecker in die Buchsen der Grafikkarte. Die Sapphire Radeon RX 570 hat eine achtpolige und eine sechspolige Buchse – bei einem der Kabel müssen Sie also den zweipoligen Nebenstecker mit verwenden, beim anderen nicht. Die Stecker richten Sie so aus, dass die Haken in den Verriegelungen der Grafikkarte einrasten können. Bugsieren Sie die Grafikkarte ins Gehäuse, wobei Sie die Stromstecker oben etwas zusammendrücken müssen, dann rasten Sie die Karte im PCIe-Slot ein und bauen die Halterung wieder an. Führen Sie das andere Ende des Stromkabels durch die mittlere Aussparung im HDD-Käfig (gelber Rahmen im Foto) in die Netzteilkammer.

9 Netzteil einbauen

Schrauben Sie den Netzteilrahmen von der Gehäuserückwand ab und befestigen Sie ihn am Netzteil (mit den Schrauben aus dem Netzteilkarton). Ziehen Sie den fest verbauten Kabelstrang durch die Netzteilöffnung und -kammer zur rechten Gehäuseseite hinaus und stecken Sie das Netzteil zunächst nur zur Hälfte in die Öffnung.

10 Stromkabel verbinden

Bevor Sie das Netzteil ganz einstecken und festschrauben, verbinden Sie im Gehäuse das Grafikkarten-Stromkabel mit dem Netzteil. In der gleichen Stellung können Sie später auch Stromkabel für zusätzliche SATA-Laufwerke nachrüsten. Fummelig wird es noch einmal beim Anschließen der 12-V-ATXStecker, deren Buchsen auf dem Mainboard eng zwischen CPUund Gehäuselüfter eingeklemmt liegen. Wenn Sie zuerst den hinteren und dann den vorderen einstecken, geht es. Dann verbinden Sie den großen Mainboard-Stecker – mit dem Hardware-Aufbau sind Sie nun schon fertig.

UEFI und Windows-Installation

Schließen Sie Monitor, Tastatur und Maus an, verbinden Sie das Netzteil mit dem Stromnetz und schalten Sie dessen Netzschalter ein. Nach dem Einschalten öffnet [Entf] die UEFI-Einstellungen. > Ein aktuelles UEFI ist immer gut. Suchen Sie auf einem anderen PC auf asrock.com nach „B450 gaming-itx“, klicken Sie beim Ergebnis auf »Download | BIOS« und entpacken Sie die ZIP-Datei auf einen USB-Stick. Diesen stecken Sie in den PC, wählen im UEFI »Tool | Instant Flash« und bestätigen. > Der richtige RAM-Takt ist enorm wichtig. Das ASRock-Board kann alle Parameter richtig einstellen. Klicken Sie dazu auf »OC Tweaker | Load XMP Setting | Auto« und wählen Sie »XMP 2.0 Profile 1«. Mit [F10] speichern Sie die Änderung und booten Sie neu. > Zur Installation von Windows stecken Sie das USB-Installationsmedium in einen USB-Port (oder die DVD in das optische Laufwerk) und drücken nach dem Einschalten mehrfach [F11]. Im erscheinenden Bootmenü wählen Sie den Stick und starten die Installation. Windows 10 bringt alle nötigen Treiber mit; bessere Performance erzielen Sie mit dem Grafikkartentreiber von amd. com und Samsungs NVMe-Treiber zur SSD 970 Evo Plus (samsung.com).