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Per Heimvorteil zu Gold?


FFussball Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 08.07.2021

Japan

Artikelbild für den Artikel "Per Heimvorteil zu Gold?" aus der Ausgabe 4/2021 von FFussball Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: FFussball Magazin, Ausgabe 4/2021

Der Gastgeber will unbedingt wieder ganz oben anknüpfen: Als Weltmeister 2011 gab es bei Olympia 2012 nach einem dramatischen und spannenden Finale in London gegen die USA „nur“ die Silbermedaille. Zuletzt überzeugten die „Nadeshiko“ in Testspielen gegen Paraguay und Panama (je 7:0), die Ukraine (8:0) sowie Mexiko (5:1) – in Sachen Torgefahr dürfte Japan also gerüstet sein. „Es war großartig, dass wir acht Tore gegen die Ukraine erzielen konnten, aber es gab viele Szenen, in denen wir den Ball nicht gewinnen konnten. Daher hat uns dieses Spiel gezeigt, dass wir noch nach einem höheren Niveau streben müssen“, kritisierte die frühere Bundesligaspielerin Mana Iwabuchi: „Aber ...

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... wir haben es geschafft, unsere Spielweise anzupassen und zu verbessern, das ist ein positiver Aspekt, den wir für die Olympischen Spiele mitnehmen können.“ Damit sprach sie auch die Arbeit der

Der Verband

Gründung 1921

Erstes offz. Frauen-Länderspiel: 1981: 1:1 in Kōbe gegen Dänemark Rekordspielerin:

Homare Sawa (205 Länderspiele) Größte Erfolge: 2011 Weltmeister 2012 Olympische Silbermedaille 2015 Vizeweltmeister

Nice to know

Homare Sawa ist mit 205 Länderspielen nicht nur Rekordspielerin der „Nadeshiko“, mit 83 erzielten Treffern hält sie auch den Rekord für die meisten Tore.

Trainerin Asako Takakura ist die Architektin des modernen japanischen Frauenfußballs. Mit der U17 wurde sie 2014 Weltmeisterin. Zwei der besten Spielerinnen von damals sind heute Teil des Olympia-Teams: Hina Sugita und Yui Hasegawa.

Fußball ist in Japan nach Baseball die zweitbeliebteste Mannschaftssportart. Obwohl der Sport schon recht früh ins Land kam, spielte er viele Jahrzehnte nur eine relativ kleine Rolle.

Dies hat sich erst nach den Olympischen Spielen 1964 geändert – und die fanden in Tokio statt.

Trainerin Asako Takakura an, die Japan seit ihrem Amtsantritt 2016 wieder ganz nach oben führen will.

Erfolgserlebnisse gegen die ganz großen Gegner blieben zuletzt aus. Beim SheBelieves- Cup 2020 enttäuschten die Asiatinnen gegen Spanien (1:3), England (0:1) und die USA (1:3). Den Olympia-Gastgeberinnen fehlen die ganz große Klasse und Topspielerinnen, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Kurz gesagt: Es fehlt eine Homare Sawa. Die Weltfußballerin von 2011 konnte nie wirklich ersetzt werden.

“Wirha-ben es geschafft, unsere Spielweise anzupassen und zu verbessern.

So wirkt das Spiel der Japanerinnen manchmal etwas tröge und im Gesamtkonstrukt anfällig. Nichtsdestotrotz verfügt das Team von Trainerin Asako Takakura über jede Menge individuelle Klasse und nachkommende Talente im Kader, die für ein gutes Turnier sorgen könnten.

Mana Iwabuchi, Saki Kumagai oder Yui Hasegawa spielen im europäischen Ausland und wer-den in diesem Jahr allesamt in der Champions League antreten.

Ein Vorteil für Olympia sind sicherlich auch die heimischen Fans. Auch wenn es coronabedingt keine Vollauslastung geben wird, sollten die Auftritte in den heimischen Stadien beflügeln.

Paul Schönwetter

Die Spiele

Japan konnte überhaupt erst ein Mal gegen Kanada gewinnen. Bei Olympia 2012 gewannen Kozue Andō, Aya Miyama und Co. mit 2:1. Gegen Chile und Großbritannien haben die „Nadeshiko“ dagegen noch gar nicht gespielt.

Hintergrund

Wie es der Zufall wollte...

Warum MinaTanaka eigentlichThailänderin ist.

Im Februar kam Mina Tanaka in Deutschland an und betrat eine für sie völlig neue Welt. Es war schon immer ihr Traum, auch einmal im Ausland zu spielen.

Schließlich verstärkte sie als Leihgabe des Spitzenklubs INAC Kobe Leonessa bis Saisonende das Team von Bayer 04 Leverkusen. Die 27 Jahre alte Stürmerin gilt als eiskalt vor dem Tor und könnte bei Olympia neben Mana Iwabuchi auflaufen, die ebenfalls schon in der Bundesliga spielte.

Tanaka hätte aber auch für Thailand auf Torejagd gehen können – ihrem Geburtsland und der Heimat ihrer Mutter. Im April 1994 befand sie sich noch im Mutterleib als ihre Eltern Verwandte in Thailand besuchten.Wie es der Zufall wollte, wurde sie während der Reise geboren, ehe sie in die Präfektur Kanagawa nach Japan zurückkehrte.

Schema

Japans Trainerin Asako Takakura lässt in der Regel im klassischen 4-4-2 spielen – keine Experimente scheint die Devise zu sein. Dabei könnte die Doppelsechs aus Nakajima und Hayashi der Schlüssel zum Erfolg sein. Im Sturm ist Iwabuchi wohl gesetzt. Neben ihr könnten Sugasawa oder Leverkusens Tanaka auflaufen. Die Defensive wird auch bei Olympia von Saki Kumagai angeführt.