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Peter Kraus verrät: EXKLUSIV: „Meine Gedanken sind immer in der Zukunft“


Stars und Melodien - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 16.01.2020

Ein Jahr der Superlative liegt hinter ihm. Auch mit 80 Jahren will Peter Kraus Abenteuerlust versprühen und eine flotte Sohle aufs Parkett legen


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„Live aufzutreten bedeutet, dass es stressig ist, aber vor allem unendlich viel Spaß macht“, bekennt er


Fotos: APP, Charlie Spieker, facebook, Getty Images, picture alliance (2)

Runder Geburtstag, Goldene Hochzeit und musikalische Geburtstagsparty auf seiner Jubiläumstournee – ein Ereignis reihte sich an das andere. Doch Peter Kraus (80) wirkt dabei alles andere als müde. Im Gespräch mit Stars und Melodien erzählt der Sänger und Schauspieler, was ihn nach ...

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... seiner außergewöhnlichen Musikkarriere auch heute noch antreibt.Dass ich mir, meiner Musik, meiner Art zu leben, meiner Art, den Fans gegenüber, immer treu geblieben bin, mich nicht der Karriere zuliebe verbogen habe und trotzdem erfolgreich über so einen langen Zeitraum war und bin.Es sollte eine Sparte geben, die die Kollegen ermutigt, Neues auszuprobieren. Preise für den originellsten oder noch nie da gewesenen Song! Das wäre eine Idee, denke ich.Es war eine Hommage an die großen Kollegen meiner Jugendzeit, Vico Torriani (†77), Bill Ramsey, Ivo Robic´ (†77), Rocco Granata und natürlich Elvis (†42). Ich habe deren Songs gesungen und die Geschichte des Rock’n’Rolls aus meiner Sicht erzählt. Natürlich mit meiner tollen, live musizierenden Band. So wie in der guten alten Zeit – Musik pur, ohne Tricks und Schnick-Schnack!

Bei welchen Gedanken müssen Sie schmunzeln, wenn Sie an diese Zeit zurückdenken?
Man könnte einen ganzen Abend über die Unterschiede DAMALSHEUTE machen. Das wäre nicht nur zum Schmunzeln, sondern vielmehr zum Kaputtlachen.
Was haben die wilden 50er- und 60er-Jahre Ihrer Meinung nach so unverwechselbar gemacht?
Es wurde zum ersten Mal eine Musik speziell für die Jugend kreiert, was den Eltern nicht gefiel, weil sie Angst hatten, den elterlichen Einfluss zu verlieren. So etwas kann es nie wieder geben …
Was gefiel Ihnen selbst als Jugendlicher in Schwabing besonders?
Schwabing war damals ein Künstlerviertel wie der berühmte Montmartre in Paris, und deshalb war ich stolz darauf, Schwabing als meinen Geburtsort nennen zu können. Am Tag traf man sich in der Rialto- Eisdiele in der Leopoldstraße. Nur dort gab es das köstliche Eis, das man in Italien an jeder Ecke kaufen konnte. Nur hier schleckten die hübschesten Mädchen die kalte, süße Köstlichkeit. Später, als ich Besitzer einer BMW Isetta war, entwickelte ich einen Trick, der bei den „Schwabienchen“ besonders gut ankam. Bekanntlich entsteigt man der „Knutschkugel” durch die nach vorne aufspringende Tür. Ich sprang lieber durch das geöffnete winzige Schiebedach.
Was ist für Sie der schönste Lohn, was treibt Sie an?
Die Tatsache, nach zweieinhalb Stunden ein glückliches Publikum nach Hause gehen zu sehen und mit meinem Ensemble etwas geleistet zu haben.
Welche Stationen in Ihrem Leben waren für Sie persönlich die spannendsten und warum?
Immer die Stationen, die mir die Möglichkeit gaben, etwas Neues auszuprobieren.
An welche Begegnungen mit Kollegen denken Sie gern zurück?
Momentan an Karel Gott. Wir sind beide Jahrgang 1939, sein Tod hat mich geschockt. Wir beide machten eine unglaublich lustige Operetten- Parodie in seiner TV-Show. Er war ein großer Künstler und Kollege.
Welche fröhlichen Anekdoten fallen Ihnen spontan ein?
Auf Anhieb keine, überhaupt muss ich über Vergangenes immer nachdenken, denn meine Gedanken sind immer in der Zukunft.
Im letzten Interview äußerten Sie den Wunsch, dass Sie Ihren Bauernhof in Gamlitz (Steiermark) nicht nur besitzen, sondern auch genießen und mit Ihren Lieben etwas unternehmen möchten. Inwiefern ist Ihnen dies gelungen?
Das ist mir bisher nicht gelungen. Mein Sohn Mike lebt mit seiner Familie in München, die Tochter geht in den Kindergarten, er arbeitet fleißig. Träume muss man haben, aber sie müssen nicht unbedingt in Erfüllung gehen.
Herr Kraus, verraten Sie mir eine kleine Macke von Ihnen?
Ich kann nicht „verschwinden“ – ich bleibe immer. Auch wenn ich irgendwo ungern hingehe – ich bleibe. Weil ich immer versuche, aus ungeliebten Situationen das Beste zu machen. Und mich dann wohlfühle. Das gilt selbst für einen Stau auf der Autobahn. Eigentlich ärgere ich mich genauso wie die anderen links und rechts von mir. Doch dann fange ich an, meine „Leidensgenossen“ zu beobachten. Wie sie ihre Gesichter verziehen, mit den Fingern auf dem Lenkrad herumtrommeln, schimpfen, fluchen. Und mein Ärger verfliegt, weil ich mich amüsiere.
Wie halten Sie sich fit?
Nicht speziell, ich bereite mich immer auf etwas vor, habe immer ein Ziel vor Augen und sei es „nur“, für meine Frau ein toller Mann zu sein.

Seinen Geburtstag verbringt er am liebsten zusammen mit seiner Frau Ingrid, Sohn Mike und Schwiegertochter Coco


Mit seiner unbändigen Lebensfreude reißt er die Fans zu Begeisterungsstürmen hin


Der Oldtimer-Fan gibt beim Arosa Classic-Autorennen mächtig Gummi


Der Entertainer freut sich gemeinsam mit seiner Frau über das Wiedersehen mit seinem früheren Kollegen Vico Torriani (†) in Lugano


Neben Giovanni Zarrella (l.) und Maite Kelly wurde der Sänger mit der „Gläsernen 4“ von SWR4 für sein Lebenswerk geehrt