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Philips AquaTrio Cordless XW9383/01


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 29.08.2022

ETM TESTMAGAZIN

Philips AquaTrio Cordless XW9383/01

SEHR GUT 92,0 %

Einzeltest Akku-Nass-Trockensauger 09/2022

Die wesentlichen Merkmale

Volumen des Frischwassertanks (V max); 450 Milliliter Volumen des Schmutzwassertanks (V v.100–0% max): 400 Milliliter Volumen des Staubbehälters (V max): 330 Milliliter Betriebsdauer (T v.100–0% max):  60 Minuten Ladedauer (T maxv.0–100% ): 176 Minuten

„sehr gute“ Saugleistung; „gute“ bis „sehr gute“ Wischleistung; Akku lässt sich sehr schnell wieder mit Strom versehen (Tmax v. 0–100%: 176 Minuten); annehmbares Ausmaß des Schallausstoßes (LP max aus d: 1 Meter: 70,4 Dezibel); exzellente Qualität der vollkommen verständlichen Dokumentation (als Quick Start Guide resp. online)

- mäßiges Volumen des Staubbehälters (Vmax: 330 Milliliter); Modusspektrum erschließt Verbraucherinnen & Verbrauchern nicht sonderlich viel Spielraum (1 & 2)

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 9/2022

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... und Co.

Die gerade bzgl. des Handlingsso wesentlichen Werte des Modells – also das Gewicht und die Größe – sind davon abhängig, wie man sich die Fußböden des Hauses mit ihm vornehmen will: Während des Saugens mit der Fußbodendüse sprechen wir von einer Größe von 1.180 × 300 × 260 Millimetern (H max× Bmax× ​T max) und von einem Gewicht von 2.989 Gramm; wenn man nun aber das Handteil allein verwenden sollte, was bspw. bei der Möbelreinigung (in Ebenen, Fächern usw.) wertvoll sein kann, kommt man in den Genuss eines Gewichts von nur 1.989 Gramm: Dadurch kann man mit dem Handteil wirklich alle Winkel des Mobiliars anvisieren, einerlei ob von außen oder von innen, und sie schließlich wieder strahlen lassen. Während des Wischens wiederum ist das Modell mit 4.230 resp. 4.680 Gramm (m maxo.resp.m.Wasser) schon sehr viel schwerer, während sich die Maße mit 1.140×250×270 Millimetern (H max× Bmax× ​T max) als süperb erwiesen: Sie erlauben ein größtenteils leichtgängiges Schieben des Modells.

Die Qualität der Materialien ist anstandslos: All die verschiedenen Teile des Modells (Fußbodendüse, Mittelrohr usw.) sind solchermaßen stabil, dass sie bspw. auch ein Anstoßen von Mobiliar, Wänden & Co. schadlos aushalten. Auch sind die Materialabschlüsse sehr einheitlich, sodass man sich an ihnen nicht schneiden kann. Was sich monieren ließe: Verschiedentlich lassen sich Materialspalten am Modell erkennen, die von einem solch ausladenden Maß sind, dass sich in ihnen bspw. die während der Fußbodenreinigung empor wirbelnden Staubpartikel ansammeln können. Wenn man diesen Makel, der sowieso nur einer der Ästhetik ist, aber mal außen vor lässt, so ist die Qualität des Modells exzellent. Dies kann man bspw. auch daran erkennen, dass sich all die verschiedenen Teile des Modells plus Zubehörpack ohne viel Widerstand ineinander sliden und so vollkommen sicher verbinden lassen.

Tadellos ist aber auch die Qualität des von Werk aus vorhandenen Zubehörensembles. Doch nicht allein die Qualität, sondern auch die Quantität des Zubehörs ist imponierend: Das aber ist in Anbetracht dessen, dass man sich den Fußböden mit dem Modell in verschiedenen Weisen widmen, ihn also bspw. auch wischen kann, auch verständlich. Was also erhalten Verbraucherinnen & Verbraucher, die dieses Modell erwerben? Vor allem eine Fußbodendüse mit einem Maß von 255 Millimetern (B max), der eine sich per Motor andauernd drehende Walzenrolle verliehen wurde: Diese Walzenrolle soll Grob- & Feinpartikel vom Fußboden ins Modell manövrieren, vor allem auch von Fußböden aus Textil (Teppichen). Darüber hinaus ist eine Fugenreinigungsdüse vorhanden: Diese ist mit 37×290 Millimetern (B max× Lmax) außerordentlich schlank, sodass man sie auch in solche Teile des Hauses schieben kann, die sich anderswie nie voll erreichen ließen, so bspw. in die Rippen eines klassisch-konventionellen Heizkörpers. Die Mini-Turbo-Düse schließlich kann man vor allem dann wunderbar verwenden, wenn Mobiliar, das von außen mit Textil versehen worden ist (Couches, Sesseln usw.), von Massen an Tierhaaren verschandelt ist: Dass sich Tierhaare so sicher von ihr packen lassen, ist der auch ihr verliehenen, per Motor andauernd voran schnellenden Walzenrolle zu verdanken. Will man mit dem Modell Staub & Co. von den Fußböden abziehen, so muss man vorher auch den Staubbehälter installieren: Das hier vorhandene Volumen von 330 Millilitern (V max) ist annehmbar, auch wenn andere Modelle hier schon sehr viel mehr vorweisen können. Dass viele Verbraucherinnen & Verbraucher sich den Staubbehälter mehrere Male pro Woche vornehmen müssen, lässt sich aber verschmerzen: Denn man kann den Staubbehälter dank der Qualität der hier vorhandenen Mechanik wirklich spielerisch handeln.

Will man mit dem Modell aber die Fußböden wischen, so muss man anstelle dessen vielmehr ein Tankpaar installieren. Der eine dieser Tanks hält das Wasser vor, welches das Modell während des Wischens ausspeien soll. Wirklich voluminös ist dieser Tank aber nicht: Wir maßen 450 Milliliter (Vmax), die sich vor allem dann, wenn man viel Wasser verwenden muss, eilends verbrauchen. Das Wasser kann man vorab optional mit 10 Millilitern eines speziellen Fußbodenreinigungsmittels anreichern, von welchem schon von vornherein eine 250-Milliter-Flasche im Zubehörpack enthalten ist. Wenn das Mittel leer sein sollte, kann man bspw. im Onlineshop des Herstellers neues erwerben (17,99 € pro 250 Milliliter). Der andere dieser Tanks hält das Altwasser vor, welches das Modell während des Wischens – verbunden mit Grob- & Feinpartikeln – wieder von den Fußböden abziehen muss. Hier passen volle 400 Milliliter (V max) hinein – ein properes Volumen, dem zu verdanken ist, dass man einen Großteil der im Haus vorhandenen Fußböden wischen kann, ehe man ihn auskippen muss. Die währenddessen zu verwendende AquaSpin-Düse ist mit ihren 265 Millimetern (B max) von einem solch properen Maß, dass man mit ihr auch ausladendere Flächen des Fußbodens rapide abrollen kann. Die 4.500 Drehbewegungen pro Minute (f max), welche die Walzenrollen verwirklichen können, erlauben es, auch Saucen, Marinaden usw. verschwinden zu lassen.

Während des Auspackens des Modells lässt sich weiters auch noch ein Stationspaar erkennen: Eine von diesen Stationen ist nur ein simpler Halter, den man bspw. an einer Wand verschrauben kann. All das, was man hier verwenden muss (Schrauben usw.), ist schon von Werk aus im Zubehörpack. Diese Station aber lässt sich nur verwenden, um das Modell als solches in ihr abzustellen; das Zubehör muss man anderswo verräumen. Die andere Station wiederum stellt eine solche dar, die auch von allein stehen kann: Hier kann man außer dem Modell auch noch einen Großteil des Zubehörs abstellen, sodass alles schnell erreichbar ist. Wertvoll ist darüber hinaus, dass man hier auch die AquaSpin-Düse, die vom Wischen noch voller Wasser ist, abstellen kann: Schließlich sammelt sich all das im Weiteren herab und heraus rinnende Wasser in einer Schale, sodass der Fußboden nicht auch nur einen Milliliter des Wassers abbekommt – am Ende kann man das Wasser prima auskippen. Während man das Modell hier abstellt, lässt es sich auch mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbinden – man muss das Stromkabel nur ans Handteil des Modells anschließen. Schön: Das Stromkabel kann mit seinen 1.750 Millimetern (Lmax) sehr viel Spielraum bei der Wahl eines passenden Abstellorts erschließen.

Die Bedienung

Am Handteil des AquaTrio Cordless XW9383/01 sind vier verschiedene Tasten vorhanden: Diese lassen sich dank ihrer Maße von 21 × 10, 10 × 10 und 15 × 10 Millimetern (L max× Bmax) und auch dank der Qualität der hier vorhandenen Mechanik exzellent verwenden. Man kann sie alle mit der das Modell manövrierenden Hand erreichen, ohne dass man sich währenddessen verrenken muss. Mit einer Ausnahme: Die Taste, mit der man den Modus verstellen kann, werden nicht alle Verbraucherinnen & Verbraucher problemlos erreichen können. Größere Menschen haben es hier schon sehr viel leichter. Apropos Modus: Das Modell kann nur ein Moduspaar (scil. 1 & 2) vorweisen, sodass sich die Arbeit des Motors nicht sonderlich präzise an die Ansprüche des Fußbodens anpassen lässt.

Tadellos ist die Qualität des 31×41 Millimeter (Lmax× Bmax) messenden LCDs, das auch am Handteil vorhanden ist und alles Wesentliche wie bspw. die verbleibende Ausdauer des Akkus veranschaulichen kann: Wie viel Strom noch vorhanden ist, stellt das LCD von 10–100% in 10-%-Schritten, von 1–9% in 1-%-Schritten dar. Das ist wertvoll, weil man so erkennen kann, ob sich noch all die Teile des Fußbodens, die man sich vornehmen wollte, erreichen lassen, ehe das Stromreservoir des Modells leer ist. Schön wäre aber, wenn sich die Ausdauer des Akkus auch noch in Minuten & Sekunden ersehen ließe. Darüber hinaus lassen sich von dem LCD auch noch der aktuelle Modus und Hinweise resp. Hinweiscodes ablesen, die Verbraucherinnen & Verbraucher bspw. über ein Problem in der Mechanik des Modells (Mittelrohr, Walzen usw.) unterrichten sollen. Ablesen kann man all dies wunderbar, weil die Qualität des LCDs wirklich süperb ist – so lässt sich auch während des Manövrierens des Modells durchs Haus alles erkennen, einerlei aus welchem Winkel.

All die verschiedenen Teile des Modells – einschließlich all derer, die von Werk aus im Zubehörpack enthalten sind – lassen sich mühelos an- und wieder abschließen: Man kann sie ohne viel Widerstand ineinander sliden lassen. Will man sie anschließend aber wieder auseinander ziehen, so ist währenddessen schon mehr Widerstand wahrzunehmen. Das aber ist durchaus dankbar, weil sich diese Teile auch dann nicht lösen, wenn man mit dem Modell mal versehentlich vor Mobiliar, Wände usw. rammen sollte. Dass man das Modell so schnell und simpel verwandeln kann, ist sehr wertvoll, bspw. wenn man am Ende auch noch die Fußböden wischen will.

Will man sich mit dem Modell schließlich den Fußböden ohne Wasser widmen, so wird man primär die Fußbodendüse verwenden: Während des Schiebens kann man aber einen andauernden Widerstand wahrnehmen – ohne dass das Material des Fußbodens (Holz, Stein, Textil usw.) hier in wesentlichem Maße einspielen würde. Da sich mit der Fußbodendüse aber noch immer alle Teile des Fußbodens erreichen lassen und man ihren Winkel aus der Hand heraus eilends verändern kann, lässt sich auch dieser Widerstand verschmerzen. Dass man den Winkel der Fußbodendüse so spielerisch verändern kann, ist vor allem dann prima, wenn man sich solche Flächen des Fußbodens vornehmen will, die proppenvoll mit Hindernissen (Mobiliar & Co.) sind: Man kann die Fußbodendüse dermaßen präzise manövrieren, dass man Couches, Sesseln usw. ohne Mühen ausweichen kann. Noch imponierender ist aber die Qualität der dem Wischen des Fußbodens dienenden AquaSpin-Düse: Sie kann man widerstandslos, also wirklich vollkommen smooth über Fußböden aus Holz, Stein und Vinyl schieben – dass sich eine Wischdüse mit Pads resp. Walzen so anspruchslos handeln lässt, ist alles andere als selbstverständlich. Wunderbar ist im Weiteren, dass man das Mittelrohr parallel zum Fußboden herab lassen kann. Das ist immer dann wertvoll, wenn man die Flächen des Fußbodens erreichen will, die bspw. von einem Sideboard verstellt werden: Hier muss man sich dank der Mechanik des Modells nie verrenken. Apropos Mobiliar: Wesentlich sind auch die weißen LEDs, welche die Fußbodendüse nach vorne hin abschließen: Sie scheinen den Fußboden vor der Fußbodendüse an und lassen so auch all die Grob- & Feinpartikel voll erkennen: Gerade Wochen des andauernden, anspruchsvollen Verwendens des Modells ließ an den Füßen von sich kein Materialverschleiß erkennen. Widerstand lässt sich aber bspw. wahrnehmen, wenn man verschiedene Teile des Modells voneinander lösen Möbeln, wo sich will. ohne LEDs nicht viel erkennen ließe, wird einem dieses Feature sehr willkommen sein.

Der Staubbehälter lässt sich mit einem Mal hervor- und aus dem Modell herausziehen. Ehe man ihn aber leeren kann, muss man auch noch den hier vorhandenen, dreierlei verschiedene Membrane verwendenden Filter herausnehmen. Während des Leerens des Behälters kann es schließlich passieren, dass ein paar der Grob- & Feinpartikel, die vorher noch den Fußboden verschandelt haben, im Behälter verbleiben (mmax: 5 Gramm); ein Problem stellt dies in der Praxis aber nicht dar. Monieren ließe sich allein, dass sich viele Grob- & Feinpartikel auch in den Membranen des Filters verlieren können, den man anschließend auseinander nehmen muss, um sich die Membrane vorzunehmen. Wenn man dies aber mal außen vor lässt, ist die Filterreinigung anspruchslos: Man muss die Membrane des Filters nur mit viel Wasser durchspülen. Ansonsten wird man sich nur die Fußbodendüse immer mal wieder vornehmen müssen: Die Walzenrollen, an denen sich bspw. Haare verwickeln können, lassen sich ohne Mühen aus der Fußbodendüse herausnehmen und so aus allen Winkeln erreichen.

All die während des Wischens zu verwendenden Teile des Modells kann man aber noch spielerischer säubern. Das wird den ein oder anderen verwundern, da das Modell während des Wischens in wahrnehmbarem Maße verschandeln kann. – bspw. durch viskose Marinaden und Saucen, die sich an den Walzenrollen verteilen. Dem Modell wurde ein Selbstreinigungsprogramm versehen, das sich per Tastendruck starten lässt und das nach 3:55 Minuten (T∅) schon vorüber ist. Währenddessen lässt das Modell viel Wasser durch die AquaSpin-Düse und die in ihr vorhandenen Walzen schießen. Dadurch werden die Walzen wieder sehr ansehnlich. Wenn sich doch noch einzelne Makel erkennen lassen sollten – was allerdings wirklich nur sehr selten der Fall ist – kann man die Walzen problemlos herausnehmen und sie noch von Hand auswaschen. Den Schmutzwassertank muss man nach dem Abschluss des Wischens leeren: Auch dies aber ist dank der Qualität der Materialien und der Mechanik ohne Widerstand vorzunehmen. Wenn der Tank voll ist (Vmax: 400 Milliliter), stellt das Modell dies anhand eines verständlichen Hinweises dar: Da die dann zu sehende Animation wirklich anschaulich ist und alles Wesentliche Step by Stepillustriert, weiß man sicher, was man mit dem Tank anstellen muss. Darüber hinaus ist auch noch eine Spezialbürste im Zubehörpack des Modells vorhanden: Sie ist solchermaßen schlank (∅ max: 25 Millimeter), dass man sie bspw. auch durch das Mittelrohr des Modells schieben und so verkeilte Massen aus Grob- & Feinpartikeln, Textil usw. lösen kann.

Die Bedienungsanleitung

Gerade bzgl. der Modellreinigung wird sich der ein oder andere veranlasst sehen, mal in die Dokumentation des Herstellers zu schauen. Das Zubehörpack des Modells kann aber nur einen anschaulichen, ausschließlich Graphiken verwendenden Quick Start Guide vorweisen. Da diese Graphiken aber von ansehnlicher Qualität sind und alles Wesentliche übers Verwenden des Modells illustrieren, werden sie vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern voll ausreichen. Will man sich in die verschiedenen Teile des Modells einlesen, so kann man auch eine Dokumentation klassisch-konventionellen Stils erhalten – sie lässt sich vom Hersteller aus downloaden. Diese Dokumentation schließlich ist von exzellenter Qualität: Sie ist prallvoll mit Details und stellt alles anhand von kurzen, knappen Texten und das Textverständnis verbessernden Graphiken dar. Die hier vorhandene Struktur sollte sich wirklich allen Verbraucherinnen & Verbrauchern erschließen.

Strom & Schall

Bei dem Akku des Modells handelt es sich um ein modernes Lithium-Ionen-Modell mit einer ansehnlichen, viel Ausdauer verheißenden Qualität (U: 25,2 V & Q:2.250 Milliamperestunden). Wie ausdauernd man sich mit dem Modell den Fußböden des Hauses widmen kann, ist von der Wahl des Modus und von der Wahl der zu verwendenden Teile (Fußbodendüse, Fugenreinigungsdüse usw.) abhängig. Wenn man nun bspw. im Modus 1 allein das Handteil verwenden sollte, so hält das Modell 65 Minuten (T ∅) aus. Mit der Fußbodendüse sind es noch immer volle 60 Minuten (T ∅). Dies ist Ausdruck einer wirklich ansehnlichen Ausdauer, die es Verbraucherinnen & Verbrauchern bspw. erlauben kann, Flächen von 150–200 Quadratmetern in einem Mal zu säubern, ehe man das Modell wieder mit Strom versehen muss. Wenn man aber Modus 2 verwenden sollte, wie das bspw. bei Fußböden aus Textil (scil. Teppichen) vorzuziehen ist, sind es nur noch 30 Minuten (T∅) resp. 28 Minuten (T ∅). Genauso ausdauernd ist das Modell während des Wischens: Wir maßen hier 29 Minuten (T ∅). Ein immenser Vorteil des hier vorhandenen Akkus ist aber, dass man ihn auswechseln kann: Wenn nun also bspw. ein Akku leer sein, man mit den Fußböden des Hauses aber noch nicht durch sein sollte, kann man anstelle von ihm einen anderen Akku, der einzeln bspw. im Onlineshop des Herstellers erhältlich ist (149,99 €), anschließen. Dadurch lässt sich die Ausdauer des Modells de facto verdoppeln.

Wenn der Akku schließlich leer sein sollte, so muss man ihn, während er im Modell ist, anschließen. Wir maßen volle 176 Minuten (T∅), ehe das Stromreservoir des Akkus wieder prallvoll war. Was sich verbessern ließe: Man kann den Akku ausdrücklich nicht allein ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen, sondern muss ihn im Modell lassen und anschließend das Modell anschließen. Das ist vor allem dann verdrießlich, wenn man einen weiteren Akku erworben haben sollte: Schließlich kann man das Modell nicht parallel verwenden, während man einen der Akkus wieder mit Strom versehen will.

Was vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern sehr willkommen sein wird: Der Schallausstoß des Modells ist so maßvoll, dass andere, während der Fußbodenreinigung im Haus anwesende Menschen bspw. noch immer in den Genuss des Streamensvon Filmen, Serien usw. kommen können. Wir maßen im Modus 1 einen Schallausstoß von 63,6 Dezibel (L Pmaxaus d:1 Meter) und im Modus 2 einen solchen von 70,4 Dezibel (L Pmaxaus d: 1 Meter). Gewiss: Man kann einen solchen Schallausstoß auch aus anderen Winkeln des Wohnraums wahrnehmen. Doch sind viele der aktuell erhältlichen Modelle, einschließlich derer, die sich unsere Testerinnen & Tester in den letzten Monaten vornahmen, sehr viel lauter. Was man aber nicht außen vor lassen sollte: Will man das Modell nach dem Wischen der Fußböden zur Selbstreinigung veranlassen, so muss man währenddessen Peaksvon 73,6 Dezibel (L Pmax aus d: 1 Meter) aushalten.

Die Saugleistung

Die Saugleistung des Modells ist größtenteils „sehr gut“. Gerade von Fußböden aus Holz, Stein usw. verschwindet ein Großteil der Grob- & Feinpartikel (scil. 97,8%) in nur einem einzelnen Hub, ohne dass hier die Größe der Partikel einspielen würde. Hier ist die Power, die das Modell im Modus 1 mobilisieren kann, auch vollkommen ausreichend. Schön ist außerdem, dass die Rotation der in der Fußbodendüse vorhandenen Walze die Grob- & Feinpartikel vom Fußboden verlässlich hin zum Einlass der Fußbodendüse schieben kann: Viele andere Modelle schleudern einzelne Grob- & Feinpartikel schließlich immer mal wieder viele Meter nach vorne hin. Weiters kann man mit dem AquaTrio Cordless XW9383/01 alle Teile des Fußbodens erreichen, also auch die vor Hindernissen wie bspw. Fußleisten vorhandenen Flächen: Hier verschwinden alle Grob- & Feinpartikel in vorbildlicher Weise. Fußböden aus Textil (Teppiche) wiederum stellen schon mehr Ansprüche an die Technik des Modells: Will man auch hier einen Großteil der Grob- & Feinpartikel (scil. 93,0%)ins Modell wandern lassen, so sollte man den Modus 2 verwenden. Hier außerdem ist die Größe der im Textil des Teppichs vorhandenen Partikel nun wesentlich: Gerade solche mit einer Größe von circa 1 Millimeter ließen sich nur nach 2–3 Hüben von der Walze packen und aus dem Textil des Teppichs lösen. Größere Partikel verschwanden sehr viel schneller.

Die Wischleistung

Doch auch die Wischleistung des Modells ist regelmäßig „gut“ bis „sehr gut“– abhängig davon, wodurch und in welchem Maße der Fußboden, den man mit dem Modell wischen will, verschandelt worden ist. Das ist angesichts der Tatsache, dass es sich hier um ein variabel verwendbares, also die Trocken- und auch die Nassreinigung des Fußbodens erlaubendes Modell handelt, großartig und natürlich auch Ausdruck einer wirklich starken Technik. Dies ist auch dem Tempo des hier vorhandenen, mit 4.500 Rotationen pro Minute (f max) über den Fußboden wischenden Walzenpaars zu verdanken. Wie aber ist eine „gute“ bis „sehr gute“ Wischleistung zu verstehen? Frische Flecken haben die Testerinnen & Tester in nur 1–3 Hüben vom Fußboden wischen können, einerlei ob es sich bei ihnen nun um Flecken von Espresso, Milch usw. handelte. Allein bei Erd- und Graspartikeln, wie man sie bspw. mit dem Schuhwerk ins Haus holen kann, waren von den Testerinnen & Testern 3–5 Hübe vorzunehmen. Trockene Flecken wiederum erwiesen sich als sehr viel anspruchsvoller: Schließlich muss das Wasser den ein oder anderen Moment wirken können, ehe sich die Flecken vom Fußboden ablösen lassen: Espresso und Milch bspw. verschwanden nach 4–6 Hüben. Wenn Flecken aber reich an Lipiden (wie bspw. Öle) oder Sacchariden (wie bspw. süße Marinaden, Saucen usw.) sein sollten, so waren auch mal 6–8 Hübe vorzunehmen. Doch auch hier verschwand schließlich alles, ohne dass sich am Ende noch Schlieren wahrnehmen ließen.