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Physiotherapie beugt Knorpel-Verschleiß vor


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plus Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 06.10.2021

ARTHROSE

Artikelbild für den Artikel "Physiotherapie beugt Knorpel-Verschleiß vor" aus der Ausgabe 11/2021 von plus Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: plus Magazin, Ausgabe 11/2021

Andauernde körperliche Belastungen waren für Peter Bayerl ganz alltäglich, denn der heute 62-Jährige aus dem bayerischen Aichach spielte 40 Jahre lang regelmäßig Fußball – bis seine Hüfte anfing zu schmerzen. Das war 2016. „Ein paar Monate später brauchte ich morgens immer eine Weile, um das Gelenk in Gang zu bekommen“, erzählt Bayerl.

„Der morgendliche Anlaufschmerz ist typisch für eine Arthrose – die ...

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... weltweit häufigste Gelenkerkrankung“, erläutert der Orthopäde Prof. Karl-Dieter Heller aus Braunschweig. Bei der Arthrose kommt es zu einer Abnutzung der Knorpel, die verhindern sollen, dass die Knochen aufeinander reiben.

Am häufigsten sind Hüfte und Knie betroffen. Die Ursache ist meist ein altersbedingter Verschleiß oder Fehlstellungen. „Mithilfe einer Röntgenaufnahme können wir den Schweregrad bestimmen. Arthrose tritt in der Regel bereits ab dem 30. Lebensjahr auf. Mit 65 Jahren ist so gut wie jeder Mensch davon betroffen. Aber nur ein Bruchteil braucht eine Therapie – das ist immer eine Sache des persönlichen Leidensdrucks“, erklärt Prof. Karl-Dieter Heller. Behandelt wird daher zunächst immer konservativ – mit schmerzstillenden Medikamenten oder Physiotherapie. Bei akuten Schmerzen können auch Injektionen mit Hyaluron oder Kortison helfen. „Damit kann man zwar keinen Knorpel aufbauen, aber zumindest eine verbesserte Schmierung des Gelenks erreichen“, sagt der Mediziner. Sport ist darüber hinaus wichtig, weil der Knorpel selbst keine Gefäße hat und Gelenkflüssigkeit benötigt, um erhalten zu bleiben. Zudem sollte die gelenkstabilisierende Muskulatur regelmäßig trainiert werden, um eine Überlastung der Gelenke zu verhindern.

Auch Peter Bayerl hat das alles ausprobiert. „Drei Jahre lang hatte ich Schmerzen nach jeder Sporteinheit, bis ich irgendwann genug hatte und mich zu einer Operation entschloss.“ Das ist nun zwei Jahre her. „Mittlerweile kann ich mit dem neuen Hüftgelenk wieder alles machen, ohne dass es wehtut.“

„Vor einer Operation sollte man alle anderen Therapien ausschöpfen“

Prof. Karl-Dieter Heller, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik

INFOS ZU DIAGNOSE UND THERAPIEN

Vorbeugen

Sport, vor allem Krafttraining, sowie eine Ernährung, die viel Protein und Kalzium enthält.

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Diagnose

Orthopädische Untersuchung und Röntgen. Eventuell auch zusätzlich Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT).

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Therapie

Bewegung, Physiotherapie, Injektionen. Letzte Möglichkeit: Prothese.

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Das hilft auch

Zeitlich begrenzt Schmerzmittel. Wärme- oder Kälte-Auflagen.

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Das zahlen die Kassen

Übernahme aller Kosten für Diagnose und Therapie.