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PLATTENOLYMP: Kristian Bezuidenhout


FONO FORUM - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 08.11.2019

Für Kai Luehrs-Kaiser öffnen die Klassikstars ihren Plattenschrank. Diesen Monat präsentiert der Pianist Kristian Bezuidenhout drei Lieblingsaufnahmen.


Der Fortepianospieler, Cembalist und Pianist Kristian Bezuidenhout, geboren 1979 in Südafrika, aber später in Australien aufgewachsen, hat sich, obwohl er mit seinem Instrumentarium meist in kleineren Sälen auftritt, rasch Berühmtheit erspielt. Der Schüler von Malcolm Bilson und Paul O’Dette ...

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Bildquelle: FONO FORUM, Ausgabe 12/2019

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... reüssierte auf Schallplatten vor allem mit Werken Mozarts, aber auch mit Mendelssohn und als Schubert-Begleiter des Tenors Mark Padmore. Er lebt in London, seine Aufnahmen erscheinen bei harmonia mundi.

Foto: Foto: Marco Borggreve

Ein Klassiker meiner Jugend – und immer noch stark bewundert: John Eliot Gardiners Gesamtaufnahme von Mozarts „Nozze di Figaro“ aus dem Jahr 1994 mit dem großartigen Bryn Terfel in der Titelrolle. Die Aufnahme hat mein Leben verändert. Wie das Ensemble zusammenpasst und die ganze Atmosphäre des Stücks – das ist für mich schlichtweg ideal. Unerreicht. Die entsprechende DVD habe ich gleichfalls oft gesehen. Andere Aufnahmen von Gardiner, zum Beispiel Händels „Solomon“, scheinen mir auch gut gealtert zu sein. Was sicherlich an den ausgezeichneten Besetzungen liegt. Besseres ist für mich kaum nachgekommen. Besonders über den „Figaro“ komme ich einfach nicht hinweg.

Ich schätze sehr den französischen Dirigenten, Organisten und Musikwissenschaftler Sebastian Daucé mit seinem Ensemble Correspondances. Besonders bei Werken von Marc-Antoine Charpentier! Nichts gegen William Christie, der die Werke Charpentiers als erster wiederentdeckt hat. Bei einer Platte aber wie etwa „Litanie de la vierge“, auf der auch das „Miserere“ enthalten ist, bin ich hin und weg von Daucé. Ich liebe Charpentier und finde, er ist der Originellste, den es gibt. Natürlich wurde er in seiner Wirkung von Lully überschattet. Denn seine Farben und Stimmungen sind äußerst zerbrechlich. Charpentiers „Médée“ ist für mich die liebste Oper aller Zeiten. Ich habe sie einmal in Versailles erlebt. Seitdem bin ich süchtig.

Vielleicht sollte ich vorsichtig sein mit der Empfehlung einer Aufnahme des Freiburger Barockorchesters, denn ich habe dort für drei Spielzeiten die künstlerische Leitung übernommen. Trotzdem könnte man sich fragen, welche von ihren vielen CDs ich bevorzuge. Es wäre Bachs h-Moll-Messe, dirigiert von Thomas Hengelbrock. Eine ideale Aufnahme. Bin ich befangen?! Dann schnell noch ein Paar andere: zum Beispiel Sonaten von Domenico Scarlatti, meisterhaft gespielt von Jean Rondeau. Es sind Werke, die ich mir sonst kaum anhöre. Tolles Timing, großartig gehaltener Rhythmus, und ein Klang, der nie billig wird. Noch etwas? Bachs Italienisches Konzert, gespielt von Pierre Hantai. Umwerfend! Und das sind sogar beides sogenannte Konkurrenten. Außerdem alle möglichen Vespern, sofern Philippe Herreweghe sie dirigiert. Die kommen aus meinem CD-Player gar nicht mehr heraus.