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POLITIK: Wir wollen Respekt!


Siegessäule - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 30.10.2019
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Kristina Marlen ist Sexarbeiterin in Berlin und bietet Sessions, Workshops und Coachings zu sexueller Körperarbeit, BDSM und Bondage für alle Geschlechter an berufsverband-sexarbeit. de


FOTO: IVO HOFSTE

Auf Regierungsebene wird momentan diskutiert, ob in Deutschland ein „Sexkaufverbot“ eingeführt werden könnte. Sexuelle Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, wäre dann strafbar – mit negativen Folgen vor allem für die Dienstleister*innen selbst. Kristina Marlen kommentiert

Es ist gerade mal zwei Jahre her, dass das sogenannte Prostituierten„ schutz“gesetz eingeführt wurde. Die ...
Aber: Schlimmer geht ja bekanntlich immer. Mitte Oktober rief die Abgeordnete Leni Breymaier (SPD) die erste Sitzung eines fraktionsübergreifenden Arbeitskreises zu Prostitution im Bundestag ein. Teilnehmende Politiker*innen der CDU und SPD machten schon im Vorfeld klar, wohin es gehen soll: In Deutschland soll das „Nordische Modell“ eingeführt werden, das in Schweden seit 1999 gilt. Das bestraft die Kunden sexueller Dienstleistungen. „Nicht die Prostituierte wird bestraft, sondern der Freier“, posau-nen Befürworter*innen dieser Maßnahme heraus – die aber de facto Tausenden von Sexdienstleister*innen die Existenzgrundlage raubt und sie in die Illegalität treibt. Käme dieses Modell und ich würde weiter arbeiten, müsste ich es heimlich tun. Ich hätte keine Möglichkeit mehr, Werbung zu betreiben. Keine Website mehr, die neben meinen Angeboten auch meine Person vorstellt, ausdrücklich meine NoGos und Grenzen kommuniziert. Meine Kund*innen begingen eine Straftat, wenn sie meine Dienstleistung in Anspruch nähmen. Es wäre somit fast egal, ob sie mich tätlich angreifen würden oder wir einvernehmlichen Paysex hätten. ...

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