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POPKULTUR


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INKA Stadtmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 162/2022 vom 01.05.2022

Sona Jobarteh

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Die in London geborene Musikerin und Schauspielerin Sona Jobarteh gastierte mit ihrer Band 2019 beim „Zeltival“ erstmals in Karlsruhe. Sie entstammt einer Griot-Familie aus Gambia, wo traditionell und meist von Männern die Kora gespielt wird, ein Harfeninstrument mit 21 Saiten, das erstaunlich melodiöse, aber auch sehr groovige Klänge zu bieten hat, wie z.B. der auch in Frankreich erfolgreiche Afrobeat-Star Sidike Diabate aus Mali beweist. Sona lernte das Instrument schon mit vier Jahren – und war eine der ersten Musikerinnen, die mit der Stegharfe als Frontfrau auf der Bühne agiert und sie im Stehen spielt. Ihre letzten Alben sind schon eine Weile her, ihre Songs klingen aber zeitlos und erstaunlich modern. Auf der zweiten Tollhaus-Bühne lädt Jean-Philippe Kindler, Satiriker und passionierter Erdbeerpflücker, zum „Deutschland umtopfen“ denn das Land hat Staunässe. (Foto: Paris Best) -rowa Do, 5.5., 20 Uhr, Tollhaus

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Jazzclub-„Jam Sessions“

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Das Herzstück des Jazzclub-Musiklebens bleibt auch in der Umbauzeit des Passagehof-Domizils die „Jam Session“. Die Gastgeber Torsten Steudinger (Bass) und Stefan Günther-Martens (Schlagzeug) bitten zum befreiten Improvisieren und lassen das Einsteigen spielend leicht werden. In welche Richtung sich der Abend entwickelt, liegt dann ganz bei ihren Gästen, die das Programm bestimmen und gestalten. -pat Mo, 2.5.+6.6., 20 Uhr, Jubez, Eintritt frei

Dudefest-Clubshows

Lunatic Spirit (Sa, 7.5., 19 Uhr, Nachholtermin vom 30.5.20). Und vor Christi Himmelfahrt entfesselt sich ein Kraftpaket aus Doom, Post und Progressive Metal: Die Italiener Ufomammut höhaben die „Pelagic Records“-Aufsteiger Sâver als Toursupport dabei. Und wie es der Verschiebezufall will, holen Dvne keine vier Wochen später ihren gecancelten „Spring Dudefest“-Gig vom 30.4. nach. Vierte Band im Line-up: die Franko-Schweizer Abraham (Mi, 25.5., 20 Uhr). -pat

Krav Boca

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Klingt wie aus den kreativsten Episoden der 90er: Krav Boca (Foto) vereinen Punk, Rap, Hardcore und Metal. Zu Gitarre-Bass-Schlagzeug gesellt sich unerwarteterweise die Mandoline und die Texte sind noch viel unerwarteter auf Französisch und Griechisch (!) gehalten. Side-Act ist Das Günther – ein unangenehmer Zeitgenosse, der seinen Finger in die eiternden Wunden der Gesellschaft bohrt (Fr, 6.5., 21 Uhr, Foto: Blast Radio Photo). Am Samstagabend lädt die Pendel-Crew zur Techno-Party, die auch vor langsamen Tempi (keinen) Halt macht (7.5., 22 Uhr, jeweils P8). -fd

Hard Boiled Wonderland

Das „Dudefest“ im Jubez splittet sich 2022 in mehrere Clubshows. Als nächstes verkünden die nach dem mesopotamischen Winddämon benannten Finnen Oranssi Pazuzu ihre apokalyptisch-manischen Psychedelic-Black-Metal-Verwünschungen. Special Guests: Sturle Dagsland als Opener und die Deaf Kids (Fr, 6.5., 20 Uhr, Nachholtermin vom 18.10.20 & 22.5.21). Ehemals als „Dudefest Edition XI“ angekündigt, headlinen die Doom Metaler Yob (Foto: Jimmy Hubbard) um Mastermind Mike Scheidt als erste US-Band im Jubez nach 26 Monaten den Folgeabend mit den ebenso tonnenschwer riffenden Bongzilla, Spirit Adrift (Heavy Metal), Tons aus Italien und den Local-Doom-Heroes

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„Little Big Wonders“ – jazzige Großformationen mit Haltung“ ist eine neue von Tollhaus und Jazzclub gemeinsam aufgezogene Konzertreihe, in der größere Formationen vorstellig werden, die sich durch innovative Konzepte und engagierte Projekte hervortun. Wie das „Music Resistance“-Projekt. 2021 initiiert vom Kontrabassisten Sebastian Gramss vereint das international besetzte MusikerInnenkollektiv Hard Boiled Wonderland dafür einige der profiliertesten Improvisatoren der Kölner Szene und präsentiert in seinem „Widerklang“ eine neue politisch-poetische Performance: pointierte Text-Musik-Collagen als Reaktion auf die unterschiedlichsten gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Themen von Flüchtlings-und Klimakrise über Fake News, Konsumwahn, Rassismus und Religionskriege bis hin zur Genmanipulation. (Foto: Philipp Lethen) -pat Fr, 6.5., 20 Uhr, Tollhaus (Jazzclub- Booking, Nachholtermin vom 11.1.)

Monika Herzig Ensemble

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Das „House Of The Singing Winds“ war das Haus des berühmten US-Impressionisten T.C. Steele (1847-1926) und ist heute noch eine Touristenattraktion mit Ausstellungen, Naturwegen, Kunstkursen und wunderschönen Gärten. Auch in der Musik setzt sich Impressionismus als Klangund Farbenkunst durch. Peter Lehel hat für seine „Jazz Corner #4“ das hochkarätige Monika Herzig Ensemble an Land gezogen. Die in den USA berühmt gewordene Jazzpianistin hat mit Jamie Baum u.a. eine der weltbesten Flötistinnen des Jazz in ihrer Gruppe. Ihr Ensemble lässt Werke des Malers mit dazu komponierten Songs korrespondieren. Beim „Jazz Market“ am Sa, 7.5. spielt ab 11.30 Uhr das Trio Clara Vetter (Piano), Jakob Obleser (Bass) und Lucas Klein (Drums). Eintritt frei. -rowa Fr, 6.5., 20 Uhr, Hemingway Lounge

Randy Hansen

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Der Hendrix-Interpret gilt als die Reinkarnation des Gitarrengottes. Und ist mittlerweile selbst zur Kultfigur geworden. Weil Randy Hansen es nicht nur vermag, wie sein großes Vorbild über Bühne und Griffbrett zu turnen; auch stimmlich gibt er den perfekten Wiedergänger des 27er-Club-Mitglieds ab. -pat · Fr, 6.5., 21 Uhr, Substage

New Caldera

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New Noise Konzerte plus Caldera Promotions ergibt New Caldera. Lucas Ell und Alex Füchsel, deren inzwischen eingestelltes NN-Festival und die gleichnamigen Shows seit 2005 das Maß der Karlsruher Hardcore-Dinge sind, bündeln ihre Kräfte fortan mit Nanouk de Meijere, „mainly focused on Heavy Music, Punkrock to Death Metal and everything inbetween“. Der neue Zusammenschluss dieser beiden einschlägig bekannten lokalen Veranstalter hat sich Ende April mit Caliban gleich bestens eingeführt! Als nächstes auf dem „New Caldera“-Programm stehen im Club Stadtmitte End, Conjurer und Monsphere (Fr, 6.5.), Kadavar (Do, 19.5., Foto), Paleface, Consuvmer und DVST (Fr, 20.5.), die „True Spirit Tour Vol. 5“ mit No Turning Back, Risk It, Redemption Denied und Lifesick (Di, 24.5.) sowie King 810, Cabal, Yavid und Born A New (Fr, 27.5.). Zum Vormerken: Stick To Your Guns (So, 5.6., Stadtmitte) und die Rival Sons (Di, 14.6., Substage). Beginn: jeweils 19 Uhr. -pat

Rong Kong Koma & In Decision

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Wer das „Pop Colère“-Quartett aus Berlin hört, tanzt ab – „zu Hits, die keiner kennt, erstmals gespielten Klassikern oder nagelneuen Evergreens“ mit knarzigen Gitarren und kratzigem Gesang. Während es bei Rong Kong Koma (Fr, 6.5., Foto: Nils Bucher) bis zum für Herbst angekündigten zweiten Studioalbum „Delfine der Weide“ noch was hin ist, haben die Karlsruher Dark-Waver In Decision (Sa, 7.5.) Ende April ihr Debütalbum „ID“ veröffentlicht und feiern das lang erwartete Ereignis mit einer Record-Release-Show. Geprägt von Wave, Punk, Noise, Kraut und Indie formt die musikalisch ganz unterschiedlich sozialisierte Band um Sänger Andreas Mutter einen homogenen Gesamtsound, der hier an die 80er und dort an düsteren Independent erinnert. -pat 20 Uhr, Kohi

Florian Ostertag

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Während seines 2009er Sabbaticals vom Studium der Ingenieurwissenschaften driftete Songwriter Florian Ostertag in gemeinsame Tourneen mit Philipp Poisel ab, der den Multiinstrumentalisten als Bandmitglied verpflichtete.Nach dem Debüt „The Constant Search“ verging Jahr um Jahr und bald waren es zehn, in denen Ostertag mit einer alten Bandmaschine und in Begleitung diverser Flohmarkttechnik durch die Lande zog. Zum Jubiläum erschien Ende 2019 sein Album „Flo And The Machine“, das er nun Corona-verzögert auf die Bühne bringt. (Foto: Dan Schneider) -pat Sa, 7.5., 19 Uhr, Nun (Nachholtermin vom 16.5. & 11.12.20)

Sound Forward Festival

Der gemeinnützige, ehrenamtlich arbeitende Verein Sound Forward hat es sich 2021 zur Aufgabe gemacht, MusikerInnen,

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Nachwuchstalente sowie Veranstaltungsstätten in und um Karlsruhe in Krisenzeiten finanziell zu unterstützen. Auf www.sound-forward.de werden für 1,50 Euro Songs regionaler Bands und Solokünstler angeboten, die von den Downloads zu 100 Prozent profitieren; außerdem ermöglicht man Newcomern unter professioneller Anleitung zu produzieren. Mit Innere Stille (Rock, Foto), Lisa Huber & Band (Akustik-Pop) und Tom (Singer/ Songwriter) stellen sich drei der gefeatureten Musiker bei einem Minifestival live vor (Sa, 7.5., 20 Uhr, Minestrone). Eine Etage tiefer steigt in der Substage-Halle ab 21 Uhr die „80er Party“. -pat

Gisela João

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„Fado ist ein Lebensgefühl. Man kann es nicht einfach werden. Da wird man hineingeboren“, sagt Gisela João. Die Portugiesin zählt zu den großen Stimmen im zeitgenössischen Fado und wird in einem Atemzug mit Amália Rodrigues oder Mariza genannt. Ihr Debütalbum enterte 2014 die Charts, jetzt ist der Nachfolger „Au Rora“ da, produziert von Michael League von Snarky Puppy. Erstmals zeigt João ihre Skills als Texterin und Songwriterin und darüber hinaus intime Einblicke in ihr Seelenleben. Modern und eigenwillig, melancholisch und zugleich voller Hoffnung ist ihr Zugang zum Fado, den sie verspielt und hingebungsvoll auf die Bühne bringt. (Foto: Rodolfo Magalhães) -fd So, 8.5., 20 Uhr, Jubez

3 Birds: Monika Hansen, Meret Becker & Lulu Hacke

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„Bird“ lässt sich nicht nur mit Vogel, sondern auch mit „Frau“ oder „Mädchen“ übersetzen – was nicht immer nett ausgeht. Bei den Beatles wurde es poetisch: Ihr „Blackbird“ ist ein schwarzes Mädchen, das sich trotz gebrochener Flügel freifliegt. Drei Frauen aus drei Generationen derselben KünstlerInnenfamilie lesen, singen und pfeifen sogar Texte rund um Vögel: Monika Hansen spielte in zahllosen Theaterproduktionen und Filmen. Ihre Tochter Meret Becker schlug den Weg der autodidaktischen Musikerin ein. Jüngstes Mitglied der Dynastie ist Lulu Snunit Amanita Hacke, wiederum Tochter von Meret Becker. Unter dem Pseudonym Lusah komponiert und singt sie eigene Lieder. -fd · So, 8.5., 19 Uhr, Tollhaus

New Bands Festival

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Seit fast 40 Jahren ist das NBF das Nachwuchsfestival der Region Karlsruhe für alle Spielarten der Rock-und Popmusik. Ende März wurden Corona-verzögert erst noch die 2021er Gewinner Jønson X Phil (1. Platz, Auftritt auf der „Fest“-Hauptbühne), Evia (2. Platz, Auftritt beim „Uni-Fest“) und The Sciences (3. Platz) gekürt. Weil der Publikumspreis ebenfalls an JxP ging, bekommen mit den Sonnenblumen Of Death die Zweitplatzierten des Zuschauervotings den „Fest“-Feldbühnen-Slot. Und jetzt geht’s nahtlos auch schon wieder in die Vorrunden (je Sa, 19.30 Uhr). Im Tempel (7.5.) treten an: Gute Nacht um 6 (Pop), Alice & Dolores (Electronic), Stories (Singer/Songwriter), Oceansides und Bananas Of The Anytime (Punk) sowie Fancity (Rock); die zweite Vorrunde (14.5., Substage) spielen Selina Cifric (Singer/Songwriter), Axit und Captivated (Metal), Gondhi & Band (Gitarren-Rap), Fortytwo (Rock/Pop) und Whitepaper (Singer/Songwriter). Vorrunde drei (28.5., Jubez) machen die Empty Bullets (Metal), Angelique l’Unique (Piano), The Lions’ Rage (Rock), Nyso (Rap), Improbus (Rock/Metal) und Situation Man (Rock/Alternative) unter sich aus. Die Überzeugendsten bestreiten dann Semifinale (1.10., Substage) und Finale ( 5.11., Jubez). -pat

Fluppe & Trioscope

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Als „die spannendsten Newcomer im Tocotronic-Kosmos“ beschreibt das Musikmagazin „Diffus“ ohne jede Überhöhung das Hamburger Quartett um den KA-Verbundenen Josef Endicott aka Joe Astray. Nach ihrem „Toujours Kultur“-Auftritt vergangenen Sommer werden Fluppe jetzt mit dem kompletten Debütalbum „Blüte“ vorstellig und präsentieren erfrischenden Indie-Rock mit melodieseligen Gitarrenmomenten und Texten, die ebenso schön an die Hand nehmen wie an der Nase herumführen (Do, 12.5., Foto: Melancholie Maritim)! In der hiesigen Musikszene auch nicht unbekannt ist die neue Besetzung um Tenorsaxofonist Christian Steuber: Stilistisch breit aufgestellt und dem traditionellen Jazz verbunden, wagt er sich mit Boris Frenzel (Gitarre) und Rosanna Zacharias (Kontrabass) am Vorabend neben Eigenkompositionen an feine und auch mal eigenwillige durchs Trioscope betrachtete Interpretationen aus dem „Great American Songbook“ (Mi, 11.5.). -pat · 20 Uhr, Kohi

Zanias

Alison Lewis dürfte manchen als Sängerin von Linea Aspera und Member von Keluar ein Begriff sein. In ihrem Soloprojekt Zanias erkundet sie die endlosen Welten der dunklen Elektronik. Experimentell und abstrakt, zugleich emotional und persönlich und darüber hinaus tanzbar schmiedet sie einen Sound, der von Gesang und Lyrik gleichermaßen getragen ist wie von der Erfahrung als DJ. -fd · Mi, 11.5., 20.30 Uhr, P8

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Kadri Voorand

Estland steht für eine jahrhundertealte Gesangstradition. Beim Liederfest in Tallinn treffen Tausende von SängerInnen aus Laienchören aufeinander. Immer wieder bringt die „singende Nation“ auch einzelne Gesangssterne hervor. Einer davon ist die Sängerin, Pianistin und Songwriterin Kadri Voorand. Von akustischem Folk-Pop über R’n’B und elektronische Sounds bis zu Vocal Jazz und lautmalerischer Impro dehnt sie das Spektrum ihrer Stimme so weit aus, wie der Blick von Tallinn über die Ostseeküste schweifen kann. In den Tempel bringt Voorand den Bassisten Mikhel Mälgand mit, mit dem sie jüngst ein Album aufgenommen hat. -fd · Sa, 14.5., 20 Uhr, Tempel

Nacht der Talente

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Das Karlsruher Duo-„Nacht der Talente“ bringt am ESC-Abend Indie-Pop-Songkultur ins Mikado. Hier spielt der Komponist noch selbst. Gemäß dem Originalreglement der Europäischen Rundfunkkommission von 1956 stehen Hendrik Brüggemann (Gitarre/Gesang) und Wolfgang Müller (Schlagzeug) zu der gebrochenen Zunge, die das Leben ihnen anerzogen hat. Sie singen von Licht im Bett, den Nachrichten mit Gundula Gause und dem Gefühl, das bleibt, wenn man Fremde in die Irre schickt. (Foto: Nadetaband) -rowa Sa, 14.5., 20 Uhr, Mikado, nachtdertalente.bandcamp.com

Mozart Tanzen

Ein Kammertanzabend soll es werden, wenn die Pianistin Aglaia Bätzner, die Geigerin Ursula Zelt und die Tänzerinnen Paula Kukawka, Ava Friedrich, Maira Saenger und Daniela Max in Dialog treten. Zu Sonaten, Variationen und Fantasien von Mozart und Beethoven entwickelte Daniela Max Choreografien, die allerdings nicht aus bloßen Aufnahmen basieren, sondern im Flow des Livezusammenspiels entstanden. Die Choreografie reagiert nicht nur auf die Musik, sondern wird zum lebendigen und eigenwilligen Gegenpart. Ein Abend zwischen Bewegung und Ruhe, Klang und Tanz, Stille und Spannung. -fd So, 15.5., 20 Uhr, Tempel

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The Devils & The Last Mile

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Nach Ken Russels 71er Nunsploitation-Movie benannt haben sich die Neapolitaner The Devils (Foto). Das von Reverend Beat-Man auf seinem Label Voodoo Rhythm Records gesignte „Blasphemic Trash Rock’n’Roll“-Duo Gianni Vessella (Gesang/Gitarre) und Erica Toraldo (Gesang/Drums) wütet (in Süditalien hochprovokant, hierzulande hocherotisch) konsequenterweise im Priester-und Nonnen-Outfit samt Goldschuh und Strapse über die Bühne (Do, 12.5.)! Am Abend drauf gibt’s melodischen Punkrock im Doppelpack, wenn The Last Mile aus Montreal die Pink Flamingos aus Frankreich mitbringen (Fr, 13.5.). -pat · 20 Uhr, Alte Hackerei

Zapata Soundz

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Nach zwei Jahren Corona-Pause hat Karlsruhes Nummer-eins-Reggae-Dancehall-Soundsystem im März und April wieder für fette Vibes sorgen dürfen – erstmalig in der Stadtmitte. Und Zapata Soundz um Selecta Martin beschallen den Club auch weiterhin mit ihrem ausgewogenen Mix aus Reggae, Dancehall und Afrobeats: Ab Mai wird aus dem Date ein zusätzliches „All night long“-Regular jeden zweiten Freitag im Monat (13.5.). Denn auch die „More Fire!“ im Culteum am vierten Samstag im Monat lebt auf (28.5. mit Deebuzz/25.6./23.7., je 22-5 Uhr). -pat

Die Arbeit & Neromun

Wer sich Leo hört Rauschen entsinnt, weiß auch mit dem 2018 gegründeten Nachfolger des Dresdner Quartetts etwas anzufangen: Reduzierte Gitarren, Beats auf den Punkt und deutscher Text zwischen Poesie und Propaganda fügen sich ohne großes Brimborium zu einer erfreulichen Monotonie à la Deutsch Amerikanische Freundschaft, Joy Divison und Tocotronic. Mit dem brandneuen Album „Wandel“ meldet sich Die Arbeit (Fr, 13.5., Foto: Tine Jurtz) wieder zum Post-Punk-Dienst. Am Folgeabend rappt Neromun (Sa, 14.5.) die auf poppigem R’n’B fußenden Songs seines aktuellen Albums „Blass“. -pat · 20 Uhr, Kohi

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Van der Graaf Generator

Der Name der 1967 in Manchester gegründeten britischen Progressive-Rock-Band spielt auf den Van-de-Graaff-Generator an, der mechanische in elektrische Energie umwandelt. Dabei ergibt sich der eigenständige Sound vornehmlich aus dem Zusammenwirken von Orgel, Saxofon und dem expressiven Gesang Peter Hammills, dessen düstere, existenzialistischen Liedtexte ihm den Beinamen „King Of Fear“ eingebracht haben. Die Musik von Van der Graaf Generator erinnert ein wenig an die ganz frühen Genesis – sie zählen zu den Artrock-Pionieren wie etwa Henry Cow. -pat · Sa, 14.5., 20 Uhr, Tollhaus

Jazz Classix: Tadd Dameron

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Der „Romantizist der Bebop-Bewegung“ (Dexter Gordon) gilt als einer der größten Komponisten der Jazz-Geschichte. Tadd Dameron schrieb Stücke für Miles Davis, John Coltrane, Dizzy Gillespie, Billie Holiday und alle anderen großen Musiker seiner Zeit; die melodiösen Kompositionen sind bekannt für ihre Sanglichkeit. Die Band The Chase in Person von Alberto Mendendez (Saxofon), Nicolai Daneck (Klavier), Dietmar Fuhr (Kontrabass) und Jonas Kaltenbach (Schlagzeug) nimmt sich ihren Lieblingsstücken des 1965 gestorbenen Pianisten an. -pat · Mo, 16.5., 20 Uhr, Jubez, Eintritt frei

Rainald Grebe & Fortuna Ehrenfeld

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Brandenburgend am Klavier – so kannte man Rainald Grebe. Jetzt macht der Kleinkünstler auf große „Popmusik“, eingespielt mit Martin Bechler von der Kölner Band Fortuna Ehrenfeld. Synthetisch und orchestral, aber immer noch tief ironisch, was schon beim Cover anfängt, das den ikonischen Coca-Cola-Schriftzug imitiert. Bei der gemeinsamen Albumpräsentation interpretiert Ehrenfeld Grebe und Rainald Fortuna, Fortuna singt Ehrenfeld und Rainald Grebe. (Foto: Jana Kay) -pat Mi, 18.5., 20 Uhr, Tollhaus

Folkshilfe

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Die „Quetschn-Synthi-Popper“ aus Österreich sind in den vergangenen Jahren immer mal wieder als Support von La Brass Banda aufgefallen. „Seit a poa Tog, „Maria Dolores“, „Mir laungts“ oder „Hey du“ – mit ihrer Kombi aus Harmonika, Synthesizer, Gitarre und Schlagzeug entziehen sich die Vorzeigenummern der 2018er „Amadeus Music Award“-Gewinner jeder Genrezuschreibung. -pat · Mi, 18.5., 20 Uhr, Alte Hackerei (Substage-Booking, Nachholtermin vom 12.11.20, 22.4.21 & 19.5.21)

Zweierpasch

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Sie spielten bereits vor Angela Merkel, Emmanuel Macron, Udo Lindenberg und dem „Fridays For Future“-Publikum. Macht Sinn, denn Zweierpasch schrecken vor politischen Themen in ihrer Musik nicht zurück. Offene Grenzen: ja, Rüstungsexporte: nein, Frieden, Austausch und Toleranz: unbedingt. Ihre Haltung spiegelt sich nicht nur in den mehrsprachigen (u.a. Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch) Texten, sondern auch im genre-verquickenden Sound des Freiburger Duos. Rap trifft auf Soul, Funk, Reggae und Rock, und auch afrikanische Einflüsse sind zu vernehmen. (Foto: Stefanie Ringshofer) -fd · Do, 19.5., 20 Uhr, Jubez

Reis Demuth Wiltgen

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Michel Reis, Marc Demuth und Paul Wiltgen sind große Exportschlager aus dem kleinen Luxemburg. Ihr hipper Jazz-Sound braucht sich vor Szenegrößen wie Go Go Penguin oder Phronesis nicht zu verstecken. Das hat auch Joshua Redman bemerkt, der das Trio mit auf seine Tour nahm. Moderne, clevere und innovative Pianosounds prägen das neue Album „Sly“. (Foto: Marlene Soares) -fd Do, 19.5., 20 Uhr, Tempel

Combichrist

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Andy LaPlegua war in den Hardcore-Bands My Right Choice und Lash Out aktiv, bevor er mit Icon Of Coil zur elektronischen Musik geswitcht ist – und die Vita ihres Gründers und Frontmanns findet Anklang im fesselnd-explosiven Electro Metal der norwegisch-amerikanischen Combichrists, die 2011 mit Rammstein auf internationaler Stadiontour gewesen sind und zwei Jahre später dank ihres Soundtracks für die Kampfsequenzen des Videospiels „DMC: Devil May Cry“ auch unter den Gaming Kids eingeschlagen haben. Special Guest: die aus Berlin stammende Trap-Metal-Einsteigerin Mimi Barks. -pat Do, 19.5., 20 Uhr, Substage

How I Left

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Bei diesem Karlsruher Duo mischen sich Slacker-Folk und eingängiger Indie-Pop aufs Schönste – hier melancholisch bis zum Anschlag, dort beschwingt-rumpelnd. Julian Bätz (Gesang/Gitarre/Klavier/Orgel) alias Helmet Lampshade und Jazzdrummer Michy Muuf stellen ihr Debütalbum „Birds In The City“ vor. Fans von The Cure, Wilco oder Ben Kweller sollten mal reinhören! -pat Fr, 20.5., 20 Uhr, Nun

The Henry Girls

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Eigentlich müsste das Trio The McLaughlin Sisters heißen. Karen (Fiddle), Lorna (Akkordeon) und Joleen (Harfe/Piano) verbinden amerikanischen Folk und Bluegrass mit den keltischen Wurzeln ihrer Heimat, der Halbinsel Inishowen. Aber auch Anleihen bei den swingenden Andrew Sisters, Crosby Stills & Nash oder den Dixie Chicks sind auszumachen. Typisch Henry Girls und eher unirisch: der komplexe und intensive dreistimmige Gesang. (Foto: Paula Gillespie) -pat · Fr, 20.5., 20 Uhr, Kulturhalle Remchingen

Kohi: Boucan & Ausstellung Bona Berlin

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Surrealistische Texte, schamanische Gesänge, doppelter Bass mit Banjo und eine Oilcan-Gitarre, das alles dargeboten mit zwei Stimmen und veredelt zu einem tanzbaren Sound irgendwo zwischen Captain Beefheart und Serge Gainsbourg. Boucan ist das neue Projekt von Bruno Zarn (auch bekannt als Kestekop) und gekommen, um zu grooven (Fr, 20.5., 20 Uhr, Kohi, Foto: Ariane Ruebrecht). Zuvor öffnet im frisch hergerichteten Kulturraum am Werderplatz die Ausstellung der Street-Art-Künstlerin Bona Berlin.Zwar findet sich ihre Kunst zumeist an platten Oberflächen, in Form von Murals oder Paste-ups, doch lädt sie dazu ein, hinter die Fassade zu schauen. Bona Berlin steht für Diversität und Individualität, für ein bewusstes Miteinander. Die Ausstellung zeigt eine Reihe neuer Arbeiten und Raritäten aus den vergangenen Jahren (ab 18.30Uhr, bis 9.6.). -fd

Algorave

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Algorithmen + Rave = Algorave.Hier wird elektronische Musik live programmiert. Code wird tanzbar, Programmieren zur Kunstform und der Laptop einmal mehr zum Instrument. Integraler Bestandteil dieser Live-Coding-Raves ist auch die Visualisierung der Musik. Im Jubez sind Algoraves zur Tradition geworden. Diesmal auf dem Lineup: Lukijanova, Okbaj, Dkyuh, Michele Samarotto, Luiiuuuiiiii, Elmo und Atrique Orgeat. Neben dem Hauptevent bieten das Jubez und der Verein Digitale Kunstfabrik den kostenlosen Workshop „Rave im Rave“ an, bei dem junge Leute von elf bis 27 mit der Programmiersprache Sonic Pi die grundlegenden Tools zum Algoraven erlernen. -fd · Sa, 21.5., 18.30 Uhr, Jubez (Nachholtermin vom 20.11.21)

Abekejser

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Die vier jungen Dänen kommen aus dem derzeit gehypten Aarhus und pflegen einen Jazz-Ansatz, der sich auf der Höhe der Zeit bewegt. Der Sound der Band funktioniert wie eine Playlist von Gen Y und Z: Stilgrenzen sind abgeschafft. Schwere Hip-Hop-Beats, verhallte Rockgitarren, zwirbelnde Synthies und raumfüllende Bässe verdichten sich zu einem catchy Gemisch, das an Bands wie Snarky Puppy oder Jaga Jazzist erinnert, aber zwischen Jazztronica und Neo-Soul seinen ganz eigenen Charakter entfaltet. Mit „Blueprint“ haben Abekejser ein neues Album in den Startlöchern. (Foto: Judith Molich) -fd · Sa, 21.5., 20 Uhr, Tempel

Pauls Jets

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Indie-Pop kann eine biedere Sache sein. Dem setzen die Pauls Jets (Foto: Natalie Grebe) eine gesunde Prise Verschrobenheit entgegen. Pathos und Dada gehen bei den Wienern gleichzeitig, genauso wie Popsongs die zugleich mit dem Pop brechen. Ihr Album „Highlights zum Einschlafen“ nimmt den Spirit der in-sich-gekehrten Corona-Zeit ohne die gängigen Plattitüden auf. Den Support liefert Wolfgang Pérez aus Essen, bekannt als Keyboarder von Golf, seinerseits unterstützt von einer siebenköpfigen Band. Ziwschen Indie-Pop, Funk, Jazz und Tropicalismo setzt er sich zwischen die Stühle und blickt hinaus in die weite Welt. -fd Sa, 21.5., 20 Uhr, Kohi

6. Zeltfestival Rhein-Neckar

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Nach der Corona-konformen erstmals ins MVV-Reitstadion und auf Spätsommer verschobenen fünften Ausgabe wird das „Zeltfestival“ 2022 seinem Namen wieder vollumfänglich gerecht. Augenfällig bei der Rückkehr ins Palastzelt sind die vielen Festivals im Festival: Zum ersten Mal steigt „Delta Bash“ (Sa, 18.6., 14.30 Uhr) auf zwei Bühnen mit zwölf Bands. Vor den Headlinern Beartooth spielen u.a. Bury Tomorrow, Silverstein, Crossfaith, Loathe, Vein, Higher Power, Drain, One Step Closer und Portrayal Of Guilt. Nostalgieanfälle verursachen „X-Over Mannem“ (u.a. Guano Apes, Clawfinger, Emil Bulls, Dog Eat Dog; Fr, 27.5., 17 Uhr) sowie „Punk In Drublic“ (u.a. Nofx, Foto unten: Jonathan Weiner, Pennywise, Me First And The Gimme Gimmes; So, 29.5., 14.30 Uhr) und der Festivalsender Numero uno unter den jungen ARD-Programmen, Das Ding, vereint Provinz, Schmyt, Majan, 01099, Luna, Rote Mütze Raphi, Nina Chuba und Paula Hartmann (Sa, 28.5., 16 Uhr). Außerdem auf dem Programm stehen Clueso (Mi, 25.5., 19 Uhr), die u.a. von Cari Cari supportete Techno-Brass-Band Meute (Do, 26.5., 17.30 Uhr, Foto: Wozniak Crop), der junge Pop-Ire Dermot Kennedy (Mi, 15.6.), Lena Meyer-Landrut (Di, 31.5., 18 Uhr), Rapper OG Keemo (Fr, 3.6., 18 Uhr), Bosse (Support: Alli Neumann; Sa, 4.6., 18 Uhr), die Simple Minds (Di, 14.6., 19 Uhr), Elektro-Improvisationskünstler Marc Rebillet (Mi, 22.6., 18 Uhr) und der Schweizer Songwriter Faber (Do, 23.6., 19 Uhr). Zum Abschluss: kindgerechter Rap von Deine Freunde (So, 26.6., 16 Uhr). -pat · 25.5.-26.6., Maimarktgelände, Mannheim, www.zeltfestivalrheinneckar.de

Mothers Finest

Ihre „Rockpalast“-Show hat die amerikanischen Erfinder des Funk-Rock 1978 auf einen Schlag auchin Deutschland bekannt gemacht. Dieser wegweisende Abend soll heute im besonderen Fokus stehen, wenn die seit über 50 Jahren aktiven Gründungsmitglieder Glenn Murdock, Joyce Kennedy (Gesang) und Gary „Moses Mo“ Moore (Gitarre) anlässlich des Bandjubiläums durch Europa touren – vielleicht zum letzten Mal. -pat · Sa, 21.5., 20 Uhr, Kulturhalle Remchingen

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Zélia Fonseca & Magdalena Matthey

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Zwei Frauen, zwei Kulturen, ein Projekt. Zélia Fonseca und Magdalena Matthey verbinden ihre musikalischen und kulturellen Welten miteinander in gemeinsam komponierten Songs und gemeinsam performten Solokompositionen. Matthey kommt aus Santiago de Chile, wo sie von klein auf mit Musik, Geschichten und Legenden ihres Landes in Berührung kam. In ihren von der chilenischen Folklore beeinflussten Liedern singt sie von der Liebe zur Menschlichkeit. Fonseca mischt brasilianische Polyrhythmen mit Elementen aus Jazz, Indie und Pop, in die sie afrikanische und indianische Geschichten webt. (Foto: Rene van der Voorden) -fd · So, 22.5., 20 Uhr, Tollhaus

Katie O’Connor

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Mit rauchiger Stimme trägt die irische Straßenmusikerin Katie O’Connor ihre einfachen und manchmal auch spröden Stücke vor. Dabei beweist sie jedoch ein ausgezeichnetes Händchen für gutes Songwriting! Anspieltipp: „Gepetto“ vom vierten Album „Fuel For Dreaming“. Vor dem Scruffys-Monatshighlight im Rahmen der Open Stage von Kiwi Keith spielen außerdem Akustik-Cover-Rocker Emre (Sa, 7.5.) und die Local Rock Heroes The Big B’s (Fr, 20.5., je 20 Uhr). -pat · Di, 24.5., 20 Uhr, Scruffys

Hildegard von Binge Drinking & Les Trucs

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Was das Männer-Nonnen-Duo aus Würzburg predigt, kann man abseitigen Pop, Leftfield Electronics oder auch Zombi-Prog nennen. Die Ingredienzen von Hildegard von Binge Drinking (Foto: Marc Krause) für dieses Soundgebräu: Vocoder, (elektronische) Chöre, Synthesizer, Krautrock und treibendes Schlagzeug. Neben der neuen EP „Sprechfunk mit Toten“ wird auch die HvBD-LP „Echo der Delfine“ (VÖ: 17.6.) angespielt. Support: Das Kinn des Frankfurter Spontis Toben Piel, bekannt u.a. vom Nintendocore-Duo Les Trucs, der wie schon im Oktober beim „Pennsylvaniastraßen-Goodbye“ seine neue Post-Punk-New-Age-Vier-Track-EP „Die Knochen“ dabeihat (Sa, 21.5.). Eine Woche später ist Piel aka Zink Tonsur mit Charlotte Simon schon wieder im „Zwei-Mensch-Ding Orchester“ zurück: Als reines Bandprojekt gestartet, sind Les Trucs mit ihren diversen elektronischen Gerätschaften im Grenzbereich von Sound, (Video-)Kunst und theatraler Inszenierung aktiv. Retro rüber kommen dabei allenfalls ihre auf Deutsch, Französisch und Englisch vorgetragenen Texte und Performances (Sa, 28.5.). -pat · 21 Uhr, P8

Ckømz

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Instrumentaler vertrackt-grooviger und dennoch eingängiger in Blues und Jazz verwurzelter Rock – Gitarrist und Songschreiber Ralf Kast ist sich über 30 Jahre treu geblieben, wie der Auftritt vergangenen Sommer beim „Tiny Jazzfestival“ in der Klotze gezeigt hat. Beeindruckt von Saitenheroen wie Scott Henderson, John Scofield und Allan Holdsworth haben Ckømz einen Gruppensound kreiert, der in den 90ern zum Originellsten zählte, was Karlsruhe zwischen Jazz und Rock so hergab. Seit geraumer Zeit stehen Kasts innovativem Spiel mit Joachim Sendelbach (Bass) und Stefan Günther-Martens (Drums) zwei renommierte Kollegen der südwestdeutschen Szene kongenial zur Seite. -pat Do, 26.5., 20 Uhr, Jubez (Jazzclub-Booking )

The Detectors & The Barstool Preachers

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Im Antifa-Umfeld verwurzelt ist diese vierköpfige Kieler Punkband. Und so singen The Detectors in den wütendmelodischen Hymnen ihrer drei Alben über Homo-und Transphobie, Gender, Sexismus, Rassismus, Faschismus, Kapitalismus und das Ausbeuten von Tieren (Do, 26.5., 20 Uhr). Nach einer Premieren-Hip-Hop-Funk-Soul-7-Inch-Vinyl-„Mainstation Session“ mit den DJs Toby Tobsucht und Ketch (Fr, 27.5., 22 Uhr) kommt die nächste Band mit politischer Haltung, wenn die Barstool Preachers (Foto) aus Brighton ihr von Punk bis Ska reichendes Album „Grazie Governo“ anspielen. Ihre wachsende Bekanntheit verdanken sie neben den Gigs mit den Toten Hosen auch dem Umstand, dass Frontmann Tom McFaull der Sohn von „Cock Sparrer“-Sänger Collin ist. Ab 23 Uhr macht DJ Kim Ska nach langer Zwangspause mit seiner „Kinky Madness“ wieder „Balkan Beats“-Alarm (Sa, 28.5.). -pat · 20 Uhr, Alte Hackerei

Mystische Musik aus dem Orient

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Das Quartett Ex Oriente Lux mit Emily Peach (Violine/Viola), Uta Knoop (Klavier), Mustafa Obaid (Nailute) und Abdullah Kirli (Percussion) lädt zu einer musikalischen Reise in den Orient. In eigenen Arrangements bringt die Gruppe sowohl klassische Instrumentalstücke als auch traditionelle Melodien und mystische Lobgesänge neu zu Gehör und vermittelt mit Instrumenten wie der Nailute und Perkussions mit Bendir, Tabla und Riq einen sinnlichen Zugang zu den musikalischen Schätzen des Orients und ihren mystisch-spirituellen Traditionen. (Foto: Tanja Göller) -rowa · Sa, 28.5., 20 Uhr, Mikado

The Subways

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Auch schon wieder 17 Jahre her, dass die Subways ihre „Rock & Roll Queen“ gekrönt haben. Danach kommt vom Indie-Rock-Trio aus Hertfordshire nicht mehr viel von Bedeutung. Die im April releaste Vorabsingle „You Kill My Cool“ aus dem für 2022 angekündigten fünften Studioalbum lässt aber berechtigt hoffen! Nach dem Ausstieg von Gründungsmitglied Josh Morgan präsentieren dessen Bruder Billy Lunn und Bassistin Charlotte Cooper, das Ex-Traumpaar hinterm Mikro, auch ihre neue Drummerin Camille Philips. (Foto: Sarah-Louise Bennett) -pat Do, 26.5., 20 Uhr, Substage

Hongyu Cheng & Rainer Granzin – „Immanence“

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Das chinesisch-badische Künstlerpaar Hongyu Cheng und Rainer Granzin hat während des kulturellen Stillstands der vergangenen beiden Jahre eifrig komponiert. 36 Stücke mit über dreieinhalb Stunden Spielzeit sind nun auf dem Dreifach-CD-Digipack „Immanence“ versammelt. Die im eigenen Tonstudio aufgenommene und in binauralem Stereo produzierte weltmusikalische Reise der langsamen Art offenbart die Tiefe und Kraft der alten chinesischen Zither Guqin (eingespielt wurde auf zwei Instrumenten aus der Ming-und Tang-Dynastie) mit neuen Klängen und Arrangements. -pat · www.paranojazz.com, www.rainer-granzin.de

Pajazzo

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Das Palatine Jazz Orchestra ist aus der Corona-Pause zurück. Am Konzept hat sich nichts geändert: Es wird weiter an innovativer Bigband-Musik für das 21. Jhd. getüftelt. Als Gast ist diesmal Horst-Michael Schaffer, der Kopf der Jazz Bigband Graz, auf der Bühne. Minimal effektive Clubsounds treffen auf maximal epische Melodien und großflächig projizierte Visuals. -fd · So, 29.5., 20 Uhr, Tempel

Delta Sleep

Hier kommt die UK-Sensation in Sachen Indie-Math-Pop! Schon „The Detail“ als Vorbote des im Februar veröffentlichten dritten „Delta Sleep“-Albums „Spring Island“ widerlegt das Genrevorurteil, dass man sich zwischen Anspruch und Vielschichtigkeit auf der einen und hymnisch-rockenden Melodien auf der anderen Seite entscheiden muss. -pat Do, 2.6., 20.30 Uhr, Jubez

Dudu Tassa & The Kuwaitis

Dudu Tassa steht für Iraq’n’Roll. Hebräische und arabische Lyrics bringt er genauso zusammen wie irakische, arabische und israelische Einflüsse in der Rockmusik. Sein Talent, das er bereits mit 13 Jahren auf seinem ersten Album aufblitzen ließ, erkannten auch schon Radiohead, die den israelischen Singer/Songwriter und seine Band The Kuwaitis 2017 als Support verpflichteten. Mit „El Hajar“ hat Dudu Tassa ein neues Album in den Startlöchern. -fd · Do, 2.6., 20.30 Uhr, Tollhaus

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