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PORTRAIT: Prater News 2019/20


Kirmes & Park Revue - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 16.12.2019

Vieles hat sich in der zurückliegenden Saison 2019 getan. Und 2020 wird sich noch weiteres tun im traditionellen Wiener Prater. Hier geben wir einen Rückund Ausblick auf die Neuheiten.


Artikelbild für den Artikel "PORTRAIT: Prater News 2019/20" aus der Ausgabe 1/2020 von Kirmes & Park Revue. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kirmes & Park Revue, Ausgabe 1/2020

Der neue „Booster” von Funtime hat in alle Richtungen drehbar gelagerte Sitze


Schwungvoll und kreis - förmig geht es in bis zu 60 Metern Höhe


Doch nicht nur neue Attraktionen, sondern auch die (thematische) Gestaltung des Praters wird weiter fortgeführt. Beispielsweise wurde nun der Calafati Platz im Herzen des Wiener Volkspraters generalsaniert und zeitgemäß mit neuer Bepflasterung, zeitgemäßer Beleuchtung, neuen Sitzmöbeln ...

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... und einer Wasservernebelungsanlage gestaltet. Auch die Bronzestatue des Basilio Calafati hat nun wieder einen angemessenen Standort bekommen und ziert als Namensgeber den Platz. Insbesondere in den Abendund Nachtstunden kann dieses Areal mit seiner Illumination durchweg überzeugen.

Bewährtes

Der Calafati Platz wird sehr gerne von jugendlichen Pratergästen besucht, finden diese dort zwei Fahr - geschäfte die scheinbar nie aus der Mode kommen und laufenden Zuspruch von den Jugendlichen bekommen: „Break Dance“ und „Tagada“. Da sich dort auch das sehr beliebte, aber in die Jahre gekommene „Blumenrad“ befindet, nutzte die Firma Koidl Vergnügungsbetriebe GmbH diesen Zeitpunkt zu Renovierungsarbeiten. Zu diesem Zweck wurde die niederländische Firma Lamberink beauftragt: Im Herbst 2018 baute man das Rad ab, transportierte es ins eigene Werk im holländischen Overschild, generalüberholte es, statte es mit neue LED-Beleuchtung aus, und im Frühjar 2019 konnte es wieder im Prater aufgestellt werden, wobei es bezogen zum Calafati Platz um 30° versetzt aufgebaut wurde. Gründe für diese Verschwenkung ist eine bessere Sichtbarkeit von verschiedenen Sichtachsen und die neue Platzgestaltung unterhalb des „Blumenrads“. Hier ist eine kleine Bar mit Rooftop-Terrasse neu angelegt worden. Von dort hat man jetzt einen schönen Ausblick auf den neuen Platz und die Möglichkeit eine Party zu feiern. Karin Koidl hat „The Bar“ ins Leben gerufen und ist stolz darauf, nur Bio-Speisen und Bio- Cocktails anzubieten. Auch ein historisches Kinderkarussell von 1912 wurde unterhalb des „Blumenrads“ platziert.

Der „Adrenaline”-Standort mitten im Wiener Prater


Skull Rock

Die Firma Calafati Freizeitanlagen GmbH im Prater hatte mit dem 2014 eröffneten „Hotel Psycho“ von Ride Technic neue Maßstäbe in Sachen Geisterbahn gesetzt. Die Innenausstattung wurde in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt und ausgebaut und lehrt derzeit den Fahrgäs - ten das Fürchten auf technisch und qualitativ hohem Niveau.

Gegen Ende der Saison 2019 hat das Unternehmen, nur ein paar Parzellen vom Hotel Psycho entfernt, den Indoorride „Skull Rock - Fluch der Piraten“ eröffnet. Und auch hier wird ein perfekter Darkkride dem Publikum präsentiert. Nach der Kasse durchschreiten die Fahrgäste zunächst einen kleinen Indoor-Part, bevor sie in den Chaisen Platz nehmen.

Die Attraktion bietet ungekannte Freiheitsgrade


„Air Maxx” von Mondial


Die 300 Meter lange Strecke führt über zwei Ebenen. An der Vorderfront im ersten Stock fahren die viersitzigen Wagen, ganz wie bei einer klassischen Geisterbahn, auch im Freien. Die Wagen sind drehbar gelagert und können sich somit auf die jeweiligen Szenen individuell einstellen. Die Szenarien sind ein tropischer Dschungel, eine Höhle und verschiedene Teile eines Piratenschiffes. Es gibt viele Animatronics, Videowalls und andere Überraschungen. Eine Foto- und Video- Anlage will man zu einem späteren Zeitpunkt noch einbauen. Die Anlage samt Schienen und Chaisen kommt abermals von der tschechischen Firma Ride Technic. Das 6,5-minütige Erlebnis „Skull Rock – Fluch der Piraten “, ist eine tolle Ergänzung im Angebot der Prater- Attraktionen.

Auch die Firma Koidl Vergnügungsbetriebe GmbH hat zwei, für den Prater neue Fahrgeschäfte am Calafati Platz errichten lassen: Vom oberösterreichischen Schausteller Rieger wurde eine der beiden letzten „Air Maxx“-Anlagen von Mondial angekauft und general - überholt im Prater errichtet. Zudem wurden einige kleine Kinderfahrgeschäfte durch einen neuen „Jumper“ von der spanischen Firma Safeco ersetzt. Hervorstechend ist das Design der Rückwand in einem neuartigen Stil.

Adrenaline

Der 40 Meter hohe „Booster“, der seit 2002 im Prater seine Runden drehte, wurde Anfang des Jahres durch einen neuen, noch größeren „Booster“ namens „Adre - naline “ mit 60 Metern Höhe von der Firma Fu time ersetzt.

Doch nicht nur die Höhe ist neu, sondern auch die Fahrweise bietet mehr: Jeder einzelne Sitz ist nochmal drehbar gelagert und kann sich infolgedessen während der Fahrt drehen. Dadurch ergeben sich die unterschiedlichsten Fahrabläufe. Zudem können die beiden Gondeln auch mit einem separaten Antrieb um die Achse des Hauptdreharms bewegt werden.

Das generalüberholte „Blumenrad” bekommt ein Karussell und ein Café


Der Fahrablauf ist so programmiert, dass der Hauptdreharm in beide Richtungen mit maximal 7 Umdrehungen pro Minute fährt, wobei g-Kräfte von 4,5 entstehen. Derzeit wird „Adrenaline“ mit 80 % seiner Maxi - malleistung betrieben, und wie sich herausgestellt hat, entspricht das genau dem gewünschten Spaßfaktor der Pratergäste. Im Vergleich zur „Schwarzen Mamba“ von Funtime, die im Prater mittlerweile schon einen gewissen Kult-Status genießt, zeichnet sich die Fahrt auf dem neuen „Adrenaline“ durch seine sanftere Fahrweise aus, denn es wird ein wunderschönes Gefühl des gleichmäßigen Fliegens geboten. Die Fahrgäste sind jedenfalls begeistert.

Die Stahlkonstruktion des „Adrenaline“ besitzt ein Gesamtgewicht von etwa 65 Tonnen und ist prinzipiell auch für den transportablen Betrieb geeignet. Die Anschlussleistung der 6 Motoren für den Dreharm beträgt 200 kW. Die Grundfläche des „Boosters“ benötigt 11 mal 8 Meter. Die LED-Beleuchtung sorgt für eine tolle allabendliches Lichtspektakel.

„Skull Rock” von Ride Technic und „Roller Ball” von RES