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Power Producer: Reason: Sample-Action in Kong & Co.


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Beat - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 02.05.2019

Kong ist der schlagfertige Drumkit-Meister in Reason und kann dank seiner Sample-Engine auch für unkonventionelle Drumkits umgerüstet werden. Wie man mittels Layering neue Klänge erstellt und via Combinator spielerisch verbiegen kann, erfahren Sie in diesem Power Producer.


Projektinfos

Material: Reason 10.2
Zeitaufwand: etwa 20 Minuten
Inhalt: Kong mit Sampler-Modulen bestücken und diverse Samples laden, dann ...

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Material: Reason 10.2
Zeitaufwand: etwa 20 Minuten
Inhalt: Kong mit Sampler-Modulen bestücken und diverse Samples laden, dann effektieren und Makro-Regler definieren.
Schwierigkeit: Fortgeschrittene

1 King Kong

Mit Kong hat Reason ein mächtiges Drumkit am Start, welches dank der Synth- und Sampler-Engines umfangreiche Klangoptionen bietet. Doch für diesen Power Producer konzentrieren wir uns lediglich auf dasSampler -Modul, dem NN-Nano Sampler. Dieser erlaubt das Einfügen mehrerer Samples, was ideal ist, um konventionelle Drumsounds mit Exoten zu kombinieren.

2 Viermal Sampler

Zunächst laden wir den NN-Nano Sampler in vier Drumslots und bestücken die Engines mit konventionellen Samples. Wir orientieren uns an derPad -Bezeichnung: Auf dem Pad BD 1 kommt entsprechend ein Bassdrum-Sample, auf Pad SD 1 ein Snare-Sample und so weiter. Der Einfachheit halber nehmen wir immer das erste Sample aus den entsprechenden Rubriken der Kong-Bibliothek.

3 Schaufeln und schichten

Jetzt ist Kong mit vier Sampler-Engines bestückt, die jeweils eine Datei in sich tragen. Nun bestücken wir jeden zweiten Slot des NN-Nano Samplers, jedoch mit Klängen aus der Rubrik Found Sounds. Die Idee dahinter: Wir schichten Samples, die wenig miteinander gemeinsam haben, und kreieren daraus etwas interessantes Neues.

4 Aus einem Guss

Wichtig: Damit auch zwei Samples pro Schlag erklingen, müssen wir das zweite geladene Sample in den Layer des Ersten hineinziehen(!), erst dann funktioniert das geschichtete Spiel. Nun kommen die EffekteOverdrive undKompressor ins Spiel, denn diese beiden verdichten die Samples und fügen neue Obertöne hinzu. Der integrierteResonator ist dann das klangliche „Topping“.

5 Performance-Parameter

Die wohl wichtigsten Parameter für die Finalisierung sind derS.-Start - undDecay -Regler, denn mit diesen steuern wir den Sample-Startpunkt sowie die Dauer des Samples. Und genau diese werden wir als Makros für alle vier Pads konfigurieren, damit wir das Drumkit performant verbiegen können. Hierfür schicken wir Kong in einenCombinator .

6 Puppenspieler

Wir lassen uns den Programmer des Combinator anzeigen und definieren fürRegler 1 den Sample-Startpunkt (Drum 1 DM Variable), allerdings für jedes der vier Pads. Nach dem gleichen Prinzip verkoppeln wirRegler 2 mit der Decay- Zeit (Drum 1 DM Ausklang). Jetzt können wir die Sounds spielen und über die Regler auf interessante Art manipulieren.