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Power Producer: Reason: Vaporwave im Handumdrehen


Beat - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 03.04.2019

Das Genre Vaporwave klingt vereinfacht gesagt wie zu langsam abgespielter 80er-Synthpop mit viel Chill-Faktor. Die Produktion dieses Genres macht eine Menge Spaß, da altbewährte Dinge auf interessante Produktions-Techniken aufeinandertreffen. Wie das genau in Reason funktioniert, zeigt dieser Power Producer.


Power Producer: Reason

Projektinfos

Artikelbild für den Artikel "Power Producer: Reason: Vaporwave im Handumdrehen" aus der Ausgabe 5/2019 von Beat. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Beat, Ausgabe 5/2019

Material: Reason 10.2
Zeitaufwand: etwa 20 Minuten
Inhalt: Beat aus ...

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Material: Reason 10.2
Zeitaufwand: etwa 20 Minuten
Inhalt: Beat aus Vintage-Loops erstellen, mit Retro-Synths und Effekten verfeinern und die Summe rendern und im Tempo stark verändern.
Schwierigkeit: Fortgeschrittene

1 80er-Loops

Beim Vaporwave dreht sich alles um das Retro-Feeling der 80er und 90er, welches aus klassischen Synth-Sounds und Drum Machine- Beats besteht. Aus diesem Grund greifen wir in die Loop-Kiste von Reason und laden ein paar Dr. OctoRex-Loops aus der KategorieVintage ins Rack [1]. Vier Loops übereinander geschichtet sollten reichen, um einen 80er-Vibe zu bekommen.

2 Layers Wave Edition

In puncto Synthesizer greifen wir zur Retro-Schleuder schlechthin, dem Instrument Layers Wave Edition [2] von Propellerhead. Zum Aufwärmen schnappen wir uns dasPreset Chord Loop 4, welches bei nur einem Tastendruck eine typische 80er-Sequenz ausspuckt. Im Zusammenspiel mit dem Loop-basierten Beat und einemTempo von 120 BPM nähern wir uns dem Ziel an.

3 Arpeggios & Co.

Wir zeichnen eine kleine Sequenz auf und erzeugen im Anschluss zwei weitere Instanzen des Instruments Layer Wave Edition. Aus den KategorienPoly undArp & Sequences suchen wir passende Presets und spielen begleitend zur Harmonie eine Fläche und ein Arpeggio ein. DieDelay -Effekte der Instrumente drehen wir außerdem hoch, um eine sphärische Note zu bekommen.

4 Grain Manipulator

Mit demSample Grain Manipulator laden wir außerdem ein Sample-basiertes Instrument mit einer gehörigen Portion Lo-Fi-Charme (Preset Scuttle) und zeichnen eine kurze Sequenz auf. Nun sind alle Protagonisten beisammen und die Summe klingt einfach nur 80er! Jetzt routen wir alle Signale auf einen Bus und machen uns an die Effektierung.

5 Vintage-Effekte

Auf der neuenBusspur laden wir zweimal denAudiomatic -Effekt und nutzen zunächst dieTape -Charakteristik (zum Verdichten) und in der zweiten Instanz dieVHS -Charakteristik. Allerdings dünnt diese den Bassbereich stark aus, deshalb regeln wir dasMischverhältnis auf 40 Prozent. Diese beiden Prozessoren schweißen die Signale zusammen.

6 Rendern und pitchen

Zu guter Letzt kommt derVaporwave -Effekt: Wir rendern den gesamten Loop und laden ihn in eine neue Audiospur. Nun verringern wir das globaleTempo von 120 auf 95 BPM und transponieren den Audio-Loop um 3 Halbtonschritte nach unten. Zusätzlich laden wir den Audiomatic-Effekt mit demVinyl -Preset auf die Spur. Jetzt klingt’s richtig authentisch nach Vaporwave!