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PowerPac Raupen-Dumper, 3-Seitenkipper RC 1000-DS: Raupen-Dumper mit 3-Seitenkipper RC 1000-DS von PowerPac:Mitfahrgelegenheit


Professional Tools - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 27.09.2019

Jede Baustelle, ob in der Stadt, auf dem Land oder in schwer zugänglicher natürlicher Umgebung, benötigt Transportmittel, um schwere Gegenstände zu bewegen. Radfahrzeuge kommen hier schnell an Grenzen; dies ist die Stunde der kleinen Transportfahrzeuge mit Raupenantrieb. Wir haben den RC 1000-DS von PowerPac getestet.


Artikelbild für den Artikel "PowerPac Raupen-Dumper, 3-Seitenkipper RC 1000-DS: Raupen-Dumper mit 3-Seitenkipper RC 1000-DS von PowerPac:Mitfahrgelegenheit" aus der Ausgabe 3/2019 von Professional Tools. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Professional Tools, Ausgabe 3/2019

Kleine, motorisierte Transportfahrzeuge gibt es in vielen Ausführungen. Von der einfachen Schubkarre mit einem unterstützenden Antrieb über selbstfahrende bis hin zu Kleinfahrzeugen mit Raupenketten als Antrieb. Die Transporter mit Radantrieb sind auf festen, einigermaßen ebenen ...

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... Untergründen ausreichend. Wird es jedoch uneben, steil oder gar schwergängig unter den Rädern, kommen diese Transporthilfen an Grenzen. Raupenketten sind auf diesen Untergründen meist deutlich leistungsfähiger.

Die Gleisketten ermöglichen das Fahren auf beinah jedem Untergrund


PowerPac

Seit 1991 ist PowerPac mit Maschinen auf dem deutschen Markt vertreten. Zuerst waren es hauptsächlich Stampfer und Rüttelplatten, bis 2001 die ersten Ideen für motorisierte Schubkarren entstanden. Seitdem entwickelt und vertreibt das Unternehmen diese Transportfahrzeuge. Als Antriebe kommen Elektromotoren genauso wie kleine Verbrennungsmotoren zum Einsatz. Die Maschinen gibt es von angetriebenen Mulitfunktionsgeräten mit vielen Anbaumöglichkeiten bis hin zu reinen Transportmaschinen mit hoher oder niedriger Bordwand.

Montage und Inbetriebnahme

Unsere Testmaschine wurde weitgehend komplett ausgeliefert. Vor dem ersten Start brauchte nur noch das Öl eingefüllt bzw. überprüt und die Wegfahrsperre aus den Kettenrädern entfernt zu werden, schon war der Dumper betriebsbereit.

Ausstattung

Schon auf den ersten Blick fällt die kompakte Bauform des Gerätes auf. Ein Blick in die technischen Daten zeigt, dass diese Maschine mit ihrer Breite von 77,5 cm durch jede normale 80er-Tür passt. Mit seiner Transportlänge von 1720 mm passt er auf die meisten Kleintransporter-Ladel ächen; so kann er sehr einfach zwischen den verschiedenen Einsatzorten hin und her bewegt werden. Sein Eigengewicht von 600 kg ist ebenfalls im Zuladungsbereich von normalen Kleintransportern. Die Maschine selbst kann bis zu 1000 kg Material aufnehmen. Dabei sind die Innenmaße der Mulde 1030 x 675 x 450 mm (L x B x H). Werden drei Bordwände entfernt, kann der Dumper auf der dann vorhandenen Pritsche auch sperrige Teile befördern.

In den Raupenketten bei nden sich drei Lauf-, eine Umlenkrolle und ein Antriebszahnrad. Auf jeder Seite bei ndet sich eine rot lackierte Feststelleinrichtung. Sie greit mit einem gesicherten Stahlbolzen in die Antriebsräder und muss vor dem Fahren gelöst/entfernt werden.
An der Rückseite der Maschine bei ndet sich der Antrieb des Dumpers. Unsere Maschine war mit einem Motor von Briggs & Stratton ausgerüstet, es ist jedoch auch ein Antrieb von Yamaha erhältlich. Die verschiedenen Serviceelemente sind gut zugänglich. Gestartet wird der Motor durch einen Elektrostarter, der per Zündschlüssel betätigt wird, der sich am Bedienpanel über dem Motor bei ndet. Seitlich davon ist die Starterbatterie platziert. Ist diese mal erschöpt, kann der Motor auch über einen Seilstarter angeworfen werden. Die Betätigung der Drosselklappe bei ndet sich vorn am Bedienpanel, hier fehlt ein Choke- Symbol. Das Bedienpanel ist übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut. Wer schon einmal ein ähnliches Gerät bedient hat, kommt sofort klar, Anfänger sollten kurz einen Blick in die Anleitung werfen.

Mit aus- und eingeklappter Bedienplattform


Der Motor kann per Seilzug oder Elektrostarter gestartet werden


Dank seiner kompakten Maße ist der Dumper vielseitig einsetzbar


Hinter dem Motor bei ndet sich eine ausklappbare Plattform. Sie kann als Fahrstand genutzt werden, wenn sich der Dumper über ebenes Gelände bewegt; wird es uneben, sollte der Fahrer hinter der Maschine hergehen.

Die Ladel äche des Dumpers besteht aus einer Pritsche, die mit Bordwänden ausgestattet als Muldenkipper verwendet werden kann. Die Pritsche ist mit zwei Bolzen am Chassis befestigt. Je nachdem, zu welcher Seite abgekippt werden soll, werden die Bolzen umgesetzt, das funktioniert natürlich werkzeuglos. Ein hydraulisch angetriebener Stempel drückt beim Kippen die Pritsche nach oben. Damit das Material heruntergleiten kann, werden direkt vor dem Abkippen die jeweiligen Bracken unten gelöst, so können sie frei schwingen. Durch den mittigen Druckpunkt des Hydraulikstempels wird eine Schwerpunktverschiebung beim Abkippen vermieden, das mindert die Gefahr des Umkippens des Dumpers erheblich. Für den Transport von sperrigen Gütern können die Bracken inkl. der Stützen von der Pritschenl äche entfernt werden, sodass eine ca. 100 x 70 cm große Ladel äche entsteht.

Test

Um die Maschine zu starten, wird lediglich der Zündschlüssel gedreht. Ist der Motor kalt und/oder hat länger gestanden, dau ert es einen Augenblick, bis er startet. Der Starterklappenschieber kann direkt nach dem Anlaufen langsam eingeschoben werden, dabei dreht der Motor hörbar hoch. Während der Motor einen Augenblick warmläut, ist Zeit, zu kontrollieren, ob beide Wegfahrsperren entfernt sind und der Dumper allgemein einsatzfähig ist. Ist das geschat, kann es schon losgehen.

Die Seitenteile der Lademulde können einfach ausgehängt werden…


…sie werden durch nutgeführte Zapfen gehalten


Zum Abkippen werden lediglich die unteren Sicherungen der Seitenwände entriegelt


Die Kipprichtung wird durch das Umstecken der Führungsbolzen eingestellt


Während der Motor einen Augenblick warmläut, ist Zeit, zu kontrollieren, ob beide Wegfahrsperren entfernt sind und der Dumper allgemein einsatzfähig ist. Ist das geschat, kann es schon losgehen. Je nach Untergrund und Aufgabe kann jetzt die Fahrerplattform ausgeklappt und bestiegen werden oder der Fahrer geht hinter dem Gerät her. Als Nächstes wird die Motordrehzahl für die gewünschte Geschwindigkeit angepasst. Das ist natürlich von dem Beladungszustand der Maschine abhängig.

Zum Fahren werden jetzt einfach die beiden Fahrhebel (jeweils für die linke und rechte Raupenkette) nach vorn gedrückt (vorwärts) oder nach hinten gezogen (rückwärts). Etwas Übung ist bei der Bedienung dieser „Panzersteuerung“ schon nötig, doch wer es mal probiert hat, wird schnell feststellen dass es eigentlich ganz einfach ist und auch noch eine Menge Spaß macht.

Soll das Fahrzeug entladen werden (abkippen), wird zuerst überprüt, ob die Abkipprichtung stimmt. Hierfür wird einfach kontrolliert wo sich die Sicherungsbolzen der Ladel äche bei nden, und diese Positionierung ggf. angepasst. Dann wird am Fahrstand der Abkipphebel nach vorn geschoben und der Rest geht automatisch. Steht der Bediener dabei auf der Steuerplattform, kann er den Vorgang gut beobachten und kontrollieren.

Fazit

Der Raupen-Dumper mit 3-Seitenkipper RC 1000-DS von PowerPac ist ein echtes „Must-have“ für jede Baustelle. Die Maschine übernimmt schwere Transportaufgaben auch in schwierigem Gelände, arbeitet zuverlässig und entlastet die Mitarbeiter deutlich. Die Investition von rund 8500 Euro spielt das Gerät durch seine Leistungsfähigkeit schnell wieder rein.

Starten, fahren und kippen – alles wird vom zentralen Bedienpanel aus gesteuert