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PRAXIS: Der Mittelklasse-PC


PC Games Hardware Sonderheft - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 25.09.2019

Von wegen Mittelmaß: Bei unserem Mittelklasse-PC ist nur der Preis mittelprächtig, die Leistung jedoch überdurchschnittlich. Mit dieser Konfiguration werden fast alle Anwender glücklich.


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Bildquelle: PC Games Hardware Sonderheft, Ausgabe 3/2019

Glaubt man der Steam-Statistik, spielen im August 2019 noch mehr als 60 Prozent der Nutzer in Full-HD. WQHD ist aber mit den 2.560 × 1.440 Bildpunkten ungebremst auf dem Vormarsch, denn das feinere Bild zieht immer mehr PC-Zocker an. Auch wenn dadurch die Anforderungen an die Grafikkarte deutlich steigen, unser Mittelklasse-Rechner ist beiden Auflösungen gewachsen. Wer noch höhere Ansprüche an ein feineres Bild hegt und ...

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... daher auf ein Ultra-HD-Display schielt, der sollte sich bei der anschließenden High-End-Konfiguration umsehen.

Mehr von allem

Unsere Hardware-Komposition für den Mittelklasse-PC besteht aus den Preis-Leistungs-Siegern der aktuellen Produktlinien. Die Komponenten sind so gewählt, dass sie nicht nur im Hier und Jetzt eine hohe Leistung liefern, sondern auch kommenden Spielen standhalten. Das ist der Hauptvorteil gegenüber der Einsteigerkonfiguration, welche aufgrund der Grafikkarte nur bedingt zukunftstauglich ist.

Für eine ordentliche Grundleistung sorgt in diesem PC ein Ryzen-3000-Prozessor mit acht Kernen. Je nach Budget können Sie aber auch ein Vorjahresmodell nutzen oder auf sechs Kerne ausweichen – Empfehlungen haben wir auf der folgenden Seite für Sie. Egal, ob das Übertakten infrage kommt oder nicht, eine Kühler-Empfehlung haben wir auch parat. Derart ausgestattet können Sie so auch noch nach ein paar Jahren immer noch an der Taktschraube drehen.

Wie alle modernen Prozessoren ist auch Ryzen auf den Betrieb mit DDR4-Speicher getrimmt. Wir installieren ein 16-GiByte-Kit, denn moderne High-End-Spiele wie Control und Battlefield 5 stoßen mit 8 GiByte RAM an die Ruckelgrenze. Da der Aufpreis für DDR4-3000 nur wenige Euro beträgt, nehmen wir das Leistungsplus gegenüber DDR4-2667 gerne mit und raten Ihnen ebenfalls dazu, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Speicher auch ein guter Gefährte für den Nachfolge-PC in ein paar Jahren ist. Bei der Grafikkarte passen prinzipiell zwei Preisklassen gut zu der vorgestellten Infrastruktur. Wer in 2.560 × 1.440 alias WQHD spielt, greift am besten zu einer Geforce RTX 2070 Super oder Radeon RX 5700 (ab 590 respektive 460 Euro).

Diese Grafikkarten sind für Full HD beinahe überdimensioniert, für Liebhaber hoher Bildraten aber genau richtig. Deutlich langsamer, aber aus Preis-Leistungs-Sicht genauso gut sind die nächstkleineren Modelle Radeon Vega 56 und Geforce RTX 2060 Super, welche ab circa 300 Euro respektive 400 Euro verfügbar sind. Wenn Sie planen, auf absehbare Zeit bei Full HD zu bleiben, machen Sie hier definitiv nichts verkehrt.

Grafikkarte

Ein Mittelklasse-PC sollte auch der feinen WQHD-Auflösung gewachsen sein. Wir machen daher Nägel mit Köpfen und installieren eine Geforce RTX 2070 Super.

Seit dem vergangenen Sommer haben anspruchsvolle Spieler eine größere Auswahl am Grafikkartenmarkt. Nach dem Release der AMD Radeon RX 5700 und RX 5700 XT hat Nvidia sein Portfolio erweitert, um der Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Herausgekommen ist die Geforce RTX 2070 Super, welche etwas schneller als die Radeon RX 5700 XT arbeitet. Sie löst die vor einem Jahr gestartete Geforce RTX 2070 ab, welche nicht mehr produziert wird und daher allmählich vom Markt verschwindet. Wer sich für eine RTX 2070 Super (kurz 2070S) entscheidet, erhält damit Leistung satt – es fehlen nur einstellige Prozentwerte zur Leistung einer RTX 2080. Diese Lücke wird von starken Partnerdesigns geschlossen. Für unsere Beispielkonfiguration setzen wir auf ein solches Modell, die MSI Geforce RTX 2070 Super Gaming X. Dabei handelt es sich um ein überdurchschnittlich starkes, werkseitig übertaktes Modell, das es mit Einsteigervarianten der Geforce RTX 2080 aufnehmen kann. Auch Letztere befindet sich derzeit im Abverkauf und wird nicht mehr lange erhältlich sein.

Wer sich für ein starkes 2070S-Modell wie die Gaming X entscheidet, erkauft sich eine sorgenfreie Performance unter WQHD/1440p und zumindest ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis. Zum Vergleich: Eine Geforce RTX 2080 Ti leistet circa ein Drittel mehr, kostet aber mehr als das Doppelte. Im Falle unserer beispielhaften Empfehlung liegen stets gut 1,9 GHz an (GPU-Boost), während der 8 GiByte große GDDR6-Speicher mit 14 Gigatransfers pro Sekunde arbeitet (7.000 MHz). Das Powerlimit, gleichzusetzen mit der Leistungsaufnahme unter Last, beläuft sich auf moderate 215 Watt. Damit hat der 2,5 Slots große, doppelt axialbelüftete Kühler, welcher alle Hitzequellen sauber abdeckt, ein leichtes Spiel – unter Last ist die Gaming X kaum zu hören. Im Leerlauf stehen beide Rotoren still, das gehört seit Jahren und im wahrsten Sinne des Wortes zum guten Ton.

MSI Geforce RTX 2070 Super Gaming X: Das Modell ist auch mit „Trio“-Anhängsel verfügbar, wobei der Kühler hier um einen dritten Lüfter erweitert wird. Wer nicht auf das letzte Quäntchen Leistung aus ist, kann sich den Aufpreis sparen, zumal eine RTX 2070S relativ energieeffizient zu Werke geht.


Die Ryzen-Prozessoren liefern auf dem AM4-Unterbau ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Prozessor

Mittelklasse neu erfunden: Wir nutzen AMDs neuen Achtkerner, den Ryzen 7 3700X.

Wer rund 350 Euro für einen Prozessor zur Verfügung hat, sieht sich mit einem breiten Angebot konfrontiert. Prinzipiell ist das gut, allerdings verliert man schnell den Überblick. Wir raten der Einfachheit halber beim Mittelklasse-PC zu einem Ryzen 7 3700X (ab ca. 330 Euro). AMDs Achtkerner ist dank SMT in der Lage, bis zu 16 Threads parallel abzuarbeiten. Damit ist der Chip nicht nur allen Spielen gewachsen, sondern liefert auch eine hohe Renderleistung für Videoschnitt, Bildbearbeitung & Co. Wer im Preisvergleich nach ähnlichen Prozessoren sucht, wird seinen großen Bruder, den Ryzen 7 3800X, sowie den Ryzen 5 3600(X) erspähen. Alle drei stellen je nach Anwendungsgebiet gute Alternativen dar. Der 3600X taktet werkseitig höher als der 3600, der Aufpreis übersteigt aber die Leistungsdifferenz und weitere Vorteile ergeben sich nicht, was auch für den 3800X gegenüber dem 3700X gilt.

Wer viele Kerne benötigt, doch etwas Geld sparen möchte, findet seine CPU in Form des sich aktuell im Abverkauf befindlichen Ryzen 7 2700: Er verfügt über acht Cores (16 Threads) und somit bei gleichem Takt über beinahe 33 Prozent mehr Kraft als die 2600er-Modelle. In Sachen Overclocking-Potenzial unterscheiden sich die Chips kaum; die Ryzen-2000-Prozessoren lassen sich dank verbesserter Fertigung in der Regel etwas über 4 GHz treiben (alle Kerne), während die 1000er-Reihe knapp unter dieser Schallmauer ausgereizt ist. Gute Kühlung hilft dabei, die letzten 100 MHz aus den Kernen zu pressen, allerdings sollten Sie beachten, dass jenseits von 4 GHz hohe Spannungen notwendig sind und daher die Effizienzkurve steil nach unten geht.

Mainboard

Die AMD-Mittelklasse ist gerade im Umbruch – wir investieren lieber ein paar Euro mehr und setzen direkt auf die Zukunft.

Während X470-Platinen rapide im Preis fallen, ist AMDs neue X570-Generation noch vergleichsweise teuer. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Erstere mangels Ressourcen zum Teil kaum die Ausstattung von Intels Einsteigerklasse boten, Letztere dagegen einen echten Oberklasse-I/OHub tragen. Nach dem Motto „besser haben als brauchen“ empfehlen wir trotz des in Relation zur CPU etwas hohen Preises MSI MPG X570 Gaming Edge WiFI. Neben dem namensgebenden WLAN mit an Bord ist auch PCi-Express 4.0 für die Grafikkarte und für die primäre M.2-SSD, außerdem für eine beliebige ×4-Erweiterung – z.B. Schnittstellenkarten für kommende Standards oder weitere flinke SSDs. Reichen einem für diese auch 32 GBit/s via PCI-Express 3.0, tut es aber auch der zweite Onboard-M.2, der damit auf Augenhöhe mit dem primären aller X470- und allgemein den M.2-Slots aller Intel-Angebote rangiert. Eigentliches Highlight des MPG X570 Gaming Edge WiFi ist aber die Kühlung. Während die Spannungswandler dank der für die „Edge“-Modelle typischen riesigen Kühlkörper bei Temperaturen auf gutem X470-Niveau gehalten werden, trägt der I/O-Hub einen angenehm großen Kühler mit ebenfalls überdurchschnittlich großem Lüfter. Letzterer könnte bei akzeptabler Lautheit die Luftbewegung generieren, für die andere X570-Modelle nervige Mini-Turbinen verwenden – wenn das denn nötig wäre. In unserem Test blieb das MPG X570 Gaming Edge WiFi aber auch lautlos kühl.

Ein solider Unterbau für Ryzen-Mittelklasse-Systeme, der auch zum Übertakten verwendet werden kann: MSI B450 Gaming Plus.


Netzteil

In diesen Mittelklasse-PC bauen wir ein modernes 650-Watt-Goldnetzteil ein, das Spannungen äußerst strikt reguliert.

Enermax updatet gerade das eigene Portfolio, sodass auch Goldnetzteile in den Genuss von Enthusiasten-Topologien und -Bauelementen kommen. Resultat ist in der Mittelklasse das Revolution D.F., welches nicht nur eine etwas bessere Effizienz vorweisen kann, sondern auch Spannungen so strikt ausgibt, dass Abweichungen von der Idealspannung unter einem Prozent liegen. Die Werte sind hier ähnlich wie bei den großen Brüdern mit Platinum- oder Titanium-Zertifizierung. Das Netzteil schafft es außerdem, die Restwelligkeit, die zwangsläufig bei der Herstellung von Gleichstrom entsteht, erfolgreich zu unterdrücken. Hinzu kommt, dass das Netzteil nicht besonders laut wird: Ist es einmal in Bertrieb, haben wir bis zu einer Last von 60 Prozent nur 0,3 Sone gemessen, die dann in 1,1 Sone unter Volllast gipfelten.

Das D.F. im Produktnamen steht für „Dust Free“, da der Lüfter nach dem Abschalten weiterrotiert.


SSD

1-Terabyte-SSDs sind mittlerweile bezahlbar, selbst in der NVME-Klasse. Wir spendieren der Mittelklasse ein entsprechendes Laufwerk.

Ob Sie auf die Kombination aus SSD und HDD setzen oder direkt eine große SSD kaufen, bleibt Ihnen überlassen. Wir investieren das gesamte Budget (ca. 195 Euro) in eine lautlose und schnelle Samsung SSD 970 Evo Plus 1TB mit PCI-E-Anbindung. Die formatierte Kapazität beträgt 931 GiByte und ist somit mehr als ausreichend für das Betriebssystem sowie einige Spiele – sogar Brocken wie GTA 5 und Final Fantasy 15. Die Leistung eines solchen Laufwerks ist jeder SATA-SSD überlegen. In Boot- und Ladezeiten ist das NVME-Modell zwar nicht spürbar schneller, dafür aber im Kopieren großer Datenmengen.

Samsung SSD 970 Evo Plus 1TB: Dank SATA-Anbindung preislich attraktiv.


Prozessorkühler

Wer leise übertakten möchte, sollte nicht am Kühler sparen. Unsere Empfehlung gibt’s für weniger als 45 Euro.

Der Brocken 3 stellt seit einiger Zeit unsere Empfehlung für all jene dar, die auf den Preis achten und dennoch überdurchschnittliche Leistung wünschen. Der EKL-Kühler erreicht dieses Ziel mithilfe eines 140-mm-Single-Formats und fünf freiliegenden Heatpipes. Im PCGH-Test überzeugt der Lüfter mit leisen 1,0 Sone bei maximaler Drehzahl und einem auch in gedrosseltem Zustand nicht heraushörbaren Lager. Die Abstimmung verdient das Prädikat „optimal“ – mit unserem Referenzlüfter bestückt, gehört die Leistung sogar zur absoluten Spitze. Bei 480 U/min schlägt der Brocken 3 einige Doppel-Turm-Boliden. Auch mit dem Serienlüfter liegen die Stärken im unteren Drehzahlbereich, was Silent-Freunde aufhorchen lässt.

EKL Brocken 3: starker, einfach belüfteter Kühler, der jeden Ryzen kaltstellen kann.


Arbeitsspeicher

Wir spendieren auch dieser Konfiguration 2 × 8 GiByte DDR4-3000-RAM, dieses Mal aber von Crucial.

Das Kit BLS2C8G4D30AESBK ist zwar nur für DDR4-3000 freigegeben, allerdings sollten Sie hier stets gut für Tuning geeignete Micron-Chips der Revision E vorfinden. Garantieren können wir es zwar nicht, aber DDR4-3600 ist ein realistisches Ziel. Beachten Sie, dass die RCD-Latenz nicht mit mehr Spannung skaliert und mit dem Takt angehoben werden muss (daher raten wir eher zum Ballistix-Sport-LT-Kit mit der Freigabe für DDR4-3000/15-16-16 als zu der Variante DDR4-3200/16-18-18).

DDR4-3000 und -3200 stellen derzeit einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung dar. Kits mit geringerem Standardtakt sind kaum günstiger.


LC-Power 988B Rambot

Bei LC-Powers mit einem Glasseitenteil und einer Acrylfront bestückten Midi-Tower steht die RGB-Beleuchtung im Mittelpunkt.

Mit vier RGB-Lüftern und einem Steuermodul, bei dem die LEDs der Lüfter ausschließlich per Fernbedienung geregelt werden, fällt das RGBBeleuchtungspaket des LC-Power Gaming 988B Rambot auf jeden Fall umfangreich aus. Die vier bunt beleuchteten 120-mm-Lüfter (3 × Front, 1 × Heck) können mit zwei weiteren 140-mm-Modellen im Deckel (alternativ: 280/240-mm-Radiator) sowie einem 120-mm-Propeller auf der Netzteilabdeckung erweitert werden. Der Innenraum (Volumen: 56,1 Liter) ist frei von Laufwerken, ein Käfig für zwei 3,5/2,5-Zoll-HDDs befindet sich im vorderen Teil der Netzteilkammer. Die restlichen Anbringungsmöglichkeiten (Schraubenlöcher) für weitere drei 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Festplatten sind auf der Rückseite des Mainboard-Trays verteilt. Weitere Dinge auf der Ausstattungsliste sind eine werkzeuglose 3,5-Zoll-Laufwerkshalterung, der Staubschutz für den Deckel mit Schraubmechanismus sowie ein nicht entfernbarer Staubschutz in der Netzteilkammer. Der Hardware-Einbau klappt bei dem Midi-Tower genauso problemlos wie die Kabelverlegung. Das Einzige, was stört, ist die Tatsache, dass die Lüfter sich nicht per Dreioder Vier-Pin-Anschluss mit der Platine oder dem Netzteilstrang verbinden lassen. Die Propeller gehen für die guten Kühleigenschaften (CPU: 64,0 °C, GPU: 72,0 °C, Innenraum: 35,7 °C, Wertung: 2,04) nämlich mit hörbaren 1,7/1,9 Sone zu Werke und ihre Drehzahl lässt sich nicht verringern.

LC-Powers Gaming 998B Rambot (ab 85 Euro) kombiniert eine ordentliche Ausstattung inklusive fernbedienbarer RGB-Beleuchtung mit einer guten Kühlleistung.