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PRAXIS: FIRMA IN DIE ZUKUNFT FÜHREN


RZ – Trends Interior Design - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 06.11.2019

Die Notwendigkeit erkennen, eine Strategie finden und in die Praxis umsetzen: Andreas Fischer berät Handwerksunternehmen dabei, die eigene Digitalisierung praktisch zu gestalten.


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Bildquelle: RZ – Trends Interior Design, Ausgabe 11/2019

Andreas Fischer ist seit 25 Jahren geschäftsführender Gesellschafter der G+F Verlags- und Beratungs- GmbH und hilft Handwerksunternehmen dabei, vom digitalen Wandel zu profitieren.


Bereits seit den frühen 1990er-Jahren beschäftigt sich Andreas Fischer damit, wie Unternehmen Technologien als Wettbewerbsfaktor und Motor für die eigene Leistungssteigerung einsetzen können. Der Gründer des Portals „Digitalisierung praktisch ...

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... gestalten“ schätzt, dass im kommenden Jahrzehnt die „Schlüsseldekade der Digitalisierung des Handwerks“ bevorsteht. Er berät Unternehmen aktiv dabei, ihr Geschäft mit Hilfe der Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, noch effizienter zu machen. Denn der Wunsch, Abläufe im eigenen Handwerksbetrieb zu optimieren und das Geschäft produktiver zu gestalten, ist allgegenwärtig – während sich Technologien ständig weiterentwickeln und so neue Möglichkeiten schaffen. Das Thema Digitalisierung darf dabei laut Fischer keinesfalls allein auf das Technische reduziert werden, sondern sollte vielmehr als Angebot von Möglichkeiten, Maßnahmen und Strategien wahrgenommen werden – für deren Umsetzung je nach individuellem Bedarf die entsprechende Technologie zum Einsatz kommt. Wichtig ist, sich innerhalb des umfangreichen digitalen Angebots zurechtzufinden und die richtige Wahl für das eigene Unternehmen zu treffen. Die Nachfrage des Handwerks nach praxisorientierten Lösungskompetenzen im Kontext der Digitalisierung nimmt stark zu. „Ich bin überzeugt, dass jeder Unternehmer das eigene Geschäft gerne leistungsstärker machen will“, sagt Fischer. Selbst die kleinste Drehung an der richtigen digitalen Stellschraube kann dabei große Effekte erzielen. Gemeinsam mit Partnern entwickelt Andreas Fischer kontinuierlich neue, praxistaugliche Wissens- und Service-Angebote, die exakt auf die vielfältigen Anforderungen der rund eine Million Fachhandwerks-Unternehmen in Deutschland und Österreich zugeschnitten sind.

Das „111-Ideenbuch“ hilft dabei, die Digitalisierung als Schlüsselfaktor für mehr Erfolg und Handlungsspielraum zu verstehen.


DIGITALISIERUNG GREIFBAR MACHEN

„Wir können nicht erwarten, dass jeder Handwerker zugleich auch Technologieund IT-Experte ist“, erklärt der Fachmann. Deshalb will er das Thema möglichst greifbar machen, indem er die Vorteile, die eine digitale Strategie für den eigenen Betrieb mitbringt, klar aufzeigt. „Dadurch, dass der Begriff sehr abstrakt ist, besteht die Gefahr, dass die Dynamik der Digitalisierung in unseren Köpfen ausgebremst wird.“ Doch Handwerksunternehmen kommen künftig laut seiner Einschätzung nicht umhin, sich verstärkt mit dem Thema zu beschäftigen – eine Tendenz, die eher zunehmen als abreißen wird. Fischer verspricht jedoch: „Digitalisierung ist kein trockenes Thema, Digitalisierung macht Spaß – im Sinne von mehr Erfolg und Handlungsspielraum!“ Übersetzt meint der Begriff nichts anderes als mithilfe des Werkzeugs Internet die Leistung des eigenen Betriebs zu steigern. Mit den richtigen Maßnahmen kann jeder Handwerksbetrieb aktiv zum „digitalen Macher“ werden – und das sollte laut Fischer auch im unternehmerischen Sinne sein. Wichtig sei dafür vor allem der richtige Fahrplan.


FÜR DIE DIGITALE TRANSF ORMATI ON BENÖTIGEN HANDWERKSBETRIEBE DEN RICHTIGEN FAHRPLAN”


Fünf Handlungsfelder geben Überblick: Produktivität, Arbeitskultur, Kunden, Strategie, Geschäftsmodell.


EIGENEN REIFEGRAD BESTIMMEN

„Erst muss ich wissen, wo mein Unternehmen steht, dann entscheide ich, wohin meine Reise führen soll“, sagt Andreas Fischer. Der Ist-Zustand kann ganz einfach mit einem „digitalen Reifegradcheck“ ermittelt werden. Dabei werden 30 Fragen und Thesen beantwortet, die sich auf fünf zentrale Handlungsfelder verteilen: Produktivität, Arbeitskultur, Kunden, Strategie, Geschäftsmodell. Nach dieser ersten Bestandsaufnahme wird dann eine Strategie entwickelt und in die Praxis umgesetzt. Dabei sollte man immer das Ziel vor Augen haben. Es geht nicht nur darum, das eigene Wissen zu erweitern, sondern für sich den richtigen Weg zu finden, der als Sprungbrett in die digitale Zukunft dient. Jedes Handwerksunternehmen muss dafür die richtige zukunftsfähige Branchenlösung, Software und Technologie wählen und die Maßnahmen, die am Besten zum eigenen Betrieb, den Voraussetzungen und Bedürfnissen passen. Hier kann Fischer aktiv beraten und steht im Austausch mit Handwerksbetrieben, die er bei ihrer Entwicklung begleitet. Die Unterteilung in die fünf Handlungsfelder hilft dabei, nicht den Überblick zu verlieren. In den einzelnen Kategorien findet sich jeder Betrieb wieder und kann entsprechend des individuellen Ist- und Soll-Zustands handeln. In Workshops, Vorträgen, Seminaren, mit einem Ideenbuch und mit vielfältigem Informationsmaterial liefert Andreas Fischer entsprechende Unterstützung für die praktische Umsetzung.

FORTLAUFENDER PROZESS

Für den eigenen Digitalisierungsprozess gilt: Erkennen, Verstehen, Umsetzen. Wer die zunehmende Bedeutung des Themas für das Handwerk wahrnimmt, den eigenen Fahrplan findet und diesen dann aktiv in die Praxis umsetzt, ist für die Zukunft gut aufgestellt. Vergessen darf man dabei allerdings nie: Digitalisierung ist kein Auftrag, der irgendwann abgeschlossen ist, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess.

Digitalisierung Praktisch Gestalten

Workshop-Termine, Bücher, Praxistipps und Informationsmaterial gibt es online unter der Adresse „digitalisierung-praktisch-gestalten.de“

AUF EINEN BLICK

• Niemand muss IT-Experte sein, um sein Unternehmen in die digitale Zukunft zu führen – wer ein Smartphone besitzt und regelmäßig online geht, bringt alles mit, was man braucht.

• Den eigenen „digitalen Reifegrad“ kennen: Eine Bestandsaufnahme dient dazu, festzustellen, wo der eigene Betrieb aktuell steht – und wohin er sich entwickeln soll.

• Individualität: Die richtigen Maßnahmen für das eigene Unternehmen können von vielen Faktoren, wie der Unternehmensgröße oder dem Einsatzschwerpunkt, abhängen.

• Digitalisierung soll vor allem den eigenen Betrieb effizienter machen. Ob Kommunikations-Tools, mobile Zeiterfassung oder Softwarelösung: Die Maßnahmen, Mittel und Möglichkeiten sind dabei ganz unterschiedlich.

• Permanente Bestandsaufnahme – denn Ist- und Soll-Zustand verändern sich immer wieder.

• Ohne Ende: Digitalisierung ist kein Auftrag, der abgearbeitet und zu den Akten gelegt werden kann, sondern ein andauernder Entwicklungsprozess .