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PRAXIS POSENKUNDE: WAGGLER: PRÄZISION BEI WIND UND WELLEN


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 80/2019 vom 03.04.2019

Wohl kaum ein zweiter Bissanzeiger für Stipper ist so vielseitig einsetzbar wie die Wagglerpose. Und auch, wenn man den Köder ganz präzise in einer bestimmten Tiefe anbieten muss, ist der Waggler erste Wahl.


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Schöne Rotaugenstrecke: Der Waggler zeigt auch superzarte „Winterbisse“ zuverlässig an


Foto: hja

Präzise Ausbleien sollte man einen Waggler schon zuhause. Wohl dem, der eine Regentonne hat


Allen Wagglern gemein ist ihr ...

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Allen Wagglern gemein ist ihr Aufbau: ein mehr oder weniger schlanker Körper mit einem ganz kurzen Kiel, dafür aber mit einer extrem langen Antenne.
Waggler sind nichts für schnelle Flüsse oder Bäche – es sind Stillwasserposen, deren Einsatzgebiet in langsam fließenden Kanälen endet. Aber im Stillwasser sind sie absolut unschlagbar. Das gilt vor allem dann, wenn der See oder Teich durch starken Wind aufgewühlt wird. Jede andere Pose würde wie ein Korken auf den Wellen tanzen, so dass der Köder in der Tiefe diese Bewegungen automatisch mitmacht. Brassen oder Rotaugen würden ihn ignorieren, weil so ein unruhiger Köder nur schwer zu schnappen ist.
Nicht so beim Waggler: Der Körper steht tief im Wasser und stabilisiert die Pose, sodass sie ganz ruhig in der Welle steht. Der Köder hängt somit auch ganz still, beschreibt allenfalls ein minimales Auf und Ab, das aber die Fische eher neugierig macht, als abschreckt.
Ausgebleit wird ein Waggler mit einer Punktbebleiung: Das meiste Gewicht ist in einer Bleiolive überm Vorfach konzentriert. Das Feintuning übernehmen Schrote auf dem Vorfach.

Voll ausgebleiter Waggler. Sehr gut erkennt man das Punktblei und die Schrote. Verbindet man Vorfach und Hauptschnur mit einem Wirbel muss dessen Gewicht beim Ausbleien berücksichtigt werden


„GESCHICHTEN“ AUS DER TIEFE

Wenn ein Waggler sorgfältig austariert wurde, richtet er sich im Wasser auf eine ganz spezielle Weise auf: Zuerst zieht ihn das schwere Punktblei in die Senkrechte Position. Allerdings schaut dann noch der größte Teil der Antenne aus dem Wasser. Dann erreichen nach und nach die langsamer absinkenden "Feintuning-Schrote" of dem Vorfach ihre Position und ziehen den Waggler dann Stück für Stück nach unten. Idealerweise lotet man den Waggler so aus, dass nur der Köder den Grund berührt und die kleinen Bleie auf dem Vorfach ganz kurz über dem Grund frei schweben. Wenn dann ein Fisch den Köder aufnimmt und das untere Blei anhebt, wächst die Wagglerantenne ein ganz kleines Stückchen aus dem Wasser. Je nach Bleischrotgewicht brauchen das nur etwa 10 mm zu sein. Für uns heißt das dann Biss und Anschlag! Weil dieses kleine Bleischrot „telegrafiert“, was mit dem Köder passiert, nennen es die britischen Stipper das „tale telling shot“, das „Geschichten erzählende Schrot“!

An der feinen Wagglermontage liefern Rotaugen einen spritzigen Drill


Fotos (3): aw/tp