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PRAXISTEST: Opel Insignia Country Tourer: Opels CHARAKTER-KOMBI: Der Country tourer im praxistest


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 09.04.2019

Als Kombi bietet der Opel Insignia jede Menge Platz – und in der Country-Tourer-Version kommt auch noch Offroad- Charme hinzu. Der Allradantrieb ist allerdings nicht im Standard-Paket enthalten …


Artikelbild für den Artikel "PRAXISTEST: Opel Insignia Country Tourer: Opels CHARAKTER-KOMBI: Der Country tourer im praxistest" aus der Ausgabe 2/2019 von SUV Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 2/2019

DAS TESTER-TEAM:

Bastian Hambalgo penibler Alltags-Tester

Jan menno gebhardt Freund des Fahrkomforts

COCKPIT-CHECK: Aufgeräumtes Cockpit

Ordentlich: Das Cockpit wirkt aufgeräumt und man findet sich schnell zurecht.


Was sofort auffällt:

↑ Aufgeräumtes Cockpit, großer Touchscreen mit moderner Kacheloptik, intuitive Bedienung, saubere Verarbeitung

→ Für den ein oder anderen etwas zu viel Plastik

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Wärmend: Die Lenkradheizung ist flott aktiviert.


Komfort-Garant: Der Achtgang-Automat schaltet sanft von Gang zu Gang.


Griffbereit: Wichtige Knöpfe sind hinterm Wahlhebel.


ABENTEUER-KOMBIS GIBT ES SCHON LANGE. Ungefähr zeitgleich mit dem Volvo V70 XC debütierte zur Jahrtausendwende der Audi allroad, und sogar Alfa Romeo legte seinerzeit mit dem 156 Crosswagon einen plastikbeplankten Pseudo-Offroader auf. Inzwischen ist das Segment richtig in Schwung gekommen: Die Alltrack-Modelle von Volkswagen buhlen mit den Cross Countrys von Volvo um die Gunst der Kundschaft und die allroad-Audis müssen sich gegen die Mercedes E-Klasse All- Terrain behaupten. Die ist übrigens so erfolgreich, dass die Stuttgarter darüber nachdenken, auch das kleinere C-Klasse T-Modell zum Kombi- SUV zu machen und gegen den A4 ins Rennen zu schicken. Kein Wunder also, dass der Trend auch an Opel nicht spurlos vorbeiging: Seit 2013 schon gibt es den Insignia Country Tourer, der wie seine Geschwister im Geiste auf harter Kerl macht, am Ende aber vor allem ein cooler, praktischer Kombi ist.
Dass er deutlich frecher daherkommt als der Standard-Insignia, liegt freilich an der Plastikbeplankung: Wie das Flanellhemd dem Banker verleihen die robusten Schutzleisten dem Rüsselsheimer einen kerligen Charme, mit dem er sich – und seinen Fahrer – aus der spießigen Vertreter-Ecke holt. Und er suggeriert damit natürlich, jederzeit für Ausflüge jenseits des Asphalts gewappnet zu sein. Gut, auf Wunsch hat er Allradantrieb und er liegt zweieinhalb Zentimeter höher als der normale Sports Tourer, zum echten Kraxler aber macht ihn das noch lange nicht.

Solide: Das Navi-Infotainment-System überzeugt durch ein aufgeräumtes Design und ist instinktiv bedienbar.


Versteckt: Sowohl AUX-In als auch die USB-Anschlüsse wurden unter der Mittelarmlehne platziert.


UTILITY-CHECK: passagierfreundlicher Cruiser

Was sofort auffällt:

↑ Bequeme Sitzmöglichkeiten, ordentlicher Stoff-Leder-Mix, großzügiges Platzangebot auf allen Sitzen

→ Das Fond-Abteil wirkt etwas nüchtern.

Platz: Selbst Passagiere mit langen Beinen haben im Fond sehr viel Platz.

Geladen: Auch für die Gäste auf der Rücksitzbank stehen zwei USB-Ladeanschlüsse zur Verfügung.

Gute Kombination: Weiche Polster und jede Menge Kopffreiheit für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere

Sicherheit: Selbstverständlich sind die hinteren Plätze mit ISO-Fix ausgestattet.

WENIG ALLRAD-OPTIONEN

Mehr geht es um das gute Gefühl, wenn doch mal Schotter unter die mindestens 18 Zoll großen Räder gelangt oder die Hofeinfahrt mit Schnee bedeckt ist. Der Country Tourer kommt zwar nicht wirklich weiter als die anderen 4x4- Insignias, vermittelt aber eben dieses gutes Gefühl. Für die Extra-Portion Vertrauen und das zugegebenermaßen deutlich überzeugendere Imageplus muss man freilich auch etwas tiefer in die Tasche greifen: Ab 37200 Euro ist der Country Tourer zu haben, dann allerdings mit Frontantrieb und Handschaltung. Das Problem: Der 170 PS starke, völlig ausreichende Zweiliter-Diesel ist zwar auch mit Achtgang-Automatik und Allrad verfügbar, beides lässt sich aber leider nicht kombinieren; den 200-PS-Turbo- Benziner gibt es dagegen ausschließlich mit Sechsgang-Wandler, aber ohne 4x4-Technik. Heißt: Um maximalen Fahrkomfort und Allrad- Traktion zu genießen, muss man zum doppelt aufgeladenen 2,0-Liter- Bi-Turbo-Diesel greifen. Das von uns getestete 210-PS-Aggregat fährt immer mit Achtgang-Automatik und Allrad vor, kostet jedoch auch schon stolze 43375 Euro. Abstriche muss man mit dem Top-Modell aber trotzdem machen. Während der handgeschaltete 170-PS-Allradler 2,2 Tonnen Last an den Haken nehmen darf, muss man sich beim stärksten Country Tourer auf 1805 kg beschränken – alles andere überfordert das Getriebe. Dass er auch eine Spur mehr verbraucht, versteht sich von selbst. 7,7 Liter stehen im Datenblatt, im Praxistest rauschten rund 8,3 Liter durch die Kraftstoffleitung.

ABLAGEN-CHECK: Durchdacht

Sinnvoll: Unter der Armlehne kann das Smartphone induktiv geladen werden.


Gut versorgt: Damit man während der Fahrt nicht verdursten muss, gibt es im Mitteltunnel zwei normal große Getränkehalter …


Kleinzeug: Hinter dem Wahlhebel findet Kleinzeug Platz.


Was sofort auffällt:

↑ Zahlreiche Ablagemög - lichkeiten, sinnvolle Positionierung

LADERAUM-CHECK: raum für mehr

Sperrgut willkommen: ein Besuch beim schwedischen Möbelhersteller ist bei umgelegter Rückbank kein Problem. Der Country tourer nimmt bis zu 1665 Liter auf.


Gepäckabteil: Der Insignia Country tourer bietet genügend Platz für Gepäck.


Bequem: Vom Kofferraum aus lassen sich die Rücksitze umlegen.


Was sofort auffällt:

↑ Weite Laderaumöffnung, ebener Kofferraumboden, großes Ladevolumen

→ Umständlich arritierbare Kofferraumabdeckung

LEISE UND GERÄUMIG

Mit 8,2 Sekunden ist der 1,8 Tonnen schwere 210-PS-ler zwar kein ausgesprochener Sprintmeister, aber für den Alltag natürlich ausreichend schnell auf Tempo 100 gebracht, und seine 480 Newtonmeter Drehmoment bergen auch noch Potenzial für spontane Überholmanöver. Die Vmax liegt bei 228 km/h. Erfreulich: Der Selbstzünder arbeitet leise und kultiviert und auch sonst bleibt der Straßenlärm außerhalb des geräumigen und wohnlich eingerichteten Innenraums. Der Fünf-Meter-Kombi bietet aber nicht nur naturgemäß reichlich Platz, sondern auch ein aufgeräumtes, gut zu bedienendes Cockpit, ein zeitgemäßes Infotainmentsystem mit nahtloser Smartphone-Anbindung und die famosen Aktion-Gesunder-Rücken-Sitze, die zwar extra kosten, dafür aber selbst auf langen Autobahnetappen nicht zwangsläufig zu Rücken schmerzen führen. Überzeugen kann auch der Kofferraum: Wie der normale Sports Tourer schluckt auch der Country Tourer 560 Liter, legt man die Rückbank flach, gehen ordentliche 1665 Liter rein.

FAHRDYNAMIK-CHECK: gelassen überallhin

Easy going: Der Insignia Country tourer ist ein treuer Langstrecken gleiter, das Fahrwerk sorgt für Reisekomfort.


Arbeitstier: Der 2.0-Liter-Biturbo-Diesel liefert 210 PS und ein ordentliches Drehmoment von 480 Newtonmetern.


Selbstbestimmt: Das elektronische Stabilitätsprogramm lässt sich per Knopfdruck deaktivieren.


Gutes Gefühl: Wenngleich der Opel kein echter Offroader ist, flößt die Beplankung doch irgendwie Vertrauen ein.


DETAIL-CHECK: technikschmankerl

Der Blick nach vorne: Dank Head-up-Display kann sich der Fahrer voll und ganz auf den Verkehr konzentrieren.


Neu: Der Country tourer hat schon das neue Navi-Infotainment-System.


Auf die Ohren: Den Gute-Laune-Sound liefert das Bose-Soundsystem.


Die Geschwindigkeitsregelanlage hält immer Abstand zum Vordermann.


Weitsicht: Die Fernlichtautomatik sorgt für die optimale Beleuchtung.


Was sofort auffällt:

↑ Head-up-Display, neues Navi-Infotainment- System

→ Teils angestaubte Optik

INTELLIGENTER 4X4

Auf dem Asphalt lässt sich der Opel Insignia Country Tourer mit seiner straffen Abstimmung ausreichend flott ums Eck bewegen, und wer sich doch einmal in leichtes Gelände traut, kann sich auf das automatisch zuschaltende Allradsystem mit den beiden Lamellen-Kupplungen am Heck verlassen. Dieses System regelt zum einen die Kraftverteilung zwischen den Achsen und schickt standardmäßig das Gros der Power an die Vorderachse. Der Vorteil der zweifachen Kupplung hinten: Sie ermöglicht echtes Torque Vectoring. Selbst wenn ein Rad gar keinen Grip mehr hat, kann sich das andere in den Untergrund krallen. Damit hat der Opel gegenüber manchem Konkurrenten die Nase vorn. Und auch sonst punktet er mit toller Hightech-Ausstattung: Das Matrix-LED-Licht arbeitet auf Top- Niveau, der Country Tourer hält von allein den Abstand zum Vordermann und die Spur, und auf Wunsch gibt es ein Head- up-Display.

DATENBLATT: OPEL INSIGNIA COUNTRY TOURER 2.0 BITURBO DIESEL


FOTOS: Markus Kehl