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PRIVATSPHÄRE: Anonym und sicher im Netz


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2018 vom 05.10.2018

Sicherheit und Surfen im Internet müssen sich nicht ausschließen. Denn mit den passenden Security-Tools und den richtigen Praxistipps lässt es sich herrlich unbeschwert im WWW surfen.


Artikelbild für den Artikel "PRIVATSPHÄRE: Anonym und sicher im Netz" aus der Ausgabe 11/2018 von PC Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 11/2018

Für Kriminelle jeglicher Couleur ist das Internet eine unendlich große Spielwiese: Milliarden potenzielle Opfer, die oftmals blauäugig im weltweiten Datennetz unterwegs sind, und sich der möglichen Gefahren nicht einmal ansatzweise bewusst sind. Dazu gehören etwa Phishing-Seiten, die Kreditkartendaten abgreifen, fiese Viren, die die Festplatte verschlüsseln und getarnte Trojaner, die ein verstecktes Tor zum Rechner öffnen. ...

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Für Kriminelle jeglicher Couleur ist das Internet eine unendlich große Spielwiese: Milliarden potenzielle Opfer, die oftmals blauäugig im weltweiten Datennetz unterwegs sind, und sich der möglichen Gefahren nicht einmal ansatzweise bewusst sind. Dazu gehören etwa Phishing-Seiten, die Kreditkartendaten abgreifen, fiese Viren, die die Festplatte verschlüsseln und getarnte Trojaner, die ein verstecktes Tor zum Rechner öffnen. Das Perfide: Sobald ein neuer, internationaler Sicherheitsvorfall bekannt wird, wiegen sich die Anwender in Sicherheit. Dabei wird aber oftmals vergessen, dass bereits Hunderte oder Tausende darauf reingefallen sind. Doch als Anwender ist man dem Treiben nicht hilflos ausgeliefert.
Auch wenn es eine Binsenweisheit ist, muss es an dieser Stelle explizit erwähnt werden: Der gesunde Menschenverstand ist nach wie vor die mit Abstand beste Schutzmaßnahme. Wer in E-Mails, die von unbekannten Absendern stammen, sofort auf die Anlage klickt, von dubiosen Streaming-Webseiten aufdringlich angebotene Zusatz-Tools installiert oder gar dem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter, der am Telefon Englisch mit indischem Akzent spricht, den Fernzugriff auf seinen PC gestattet, fängt sich schneller einen digitalen Schädling ein als er Antivirusprogramm sagen kann. Nutzer, die hingegen vor einem Mausklick erst nachdenken, sind weit weniger gefährdet. Doch erst in Kombination mit den passenden Tools und richtigen Browser-Einstellungen wird aus einem halbwegs sicheren ein bombensicheres System. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche begleitenden Maßnahmen Sie ergreifen können, um rund um die Uhr sicher und anonym im Web unterwegs zu sein.

Neben Erpressungs-Trojanern und Bitcoin-Minern gibt es immer mehr Schädlinge, die es gezielt auf die Bankkonten der Opfer absehen.


Die Grafik zeigt anschaulich den Anteil an Exploits, die Hacker ausnutzen konnten. Besonders viele kritische Schwachstellen ergaben sich in Office.


Keine Frage: Niemals ohne vollwertigen Virenschutz ins Web

Auch wenn Microsoft mit dem Windows Defender Antivirus einen recht brauchbaren Virenschutz in Windows 10 integriert hat, sollten Sie sich für eine Drittanbieterlösung entscheiden. Der Grund: Der in Windows enthaltene Virenwächter verfügt zwar über eine recht hohe Erkennungsrate und wird täglich mehrmals aktualisiert – in Sachen Zusatzfunktionen sieht es jedoch mager aus.
Besser ausgestattete Programme von Kaspersky(www.kaspersky.de) , Eset(www.eset. com/de/) , Bitdefender(www.bitdefender.de) und Konsorten erreichen in Vergleichstests nicht nur ausgezeichnete Bewertungen, sondern bieten auch zahlreiche Extrafunktionen, beispielsweise spezielle Spielemodi, die Überwachung externer USB-Geräte und Schutz vor Phishing-Angriffen. Um von diesen Spezialfunktionen zu profitieren, müssen Sie jedoch Geld ausgeben. Bei allen drei genannten Anbietern kostet die Jahreslizenz für einen PC rund 30 Euro.
Reicht Ihnen der Funktionsumfang einer AV-Lösung nicht aus? Alle namhaften Anbieter offerieren auch umfangreich ausgestattete Security-Komplettpakete, die unter anderem Desktop-Firewall (siehe übernächster Abschnitt), Passwortschutz und Online-Sicherheitsfunktionen umfassen. Apropos Online: Wollen Sie in Sachen Virenbefall eine zweite oder dritte Meinung einholen, helfen Ihnen Online-Virenscanner weiter. Neben dem bereits genannten Hersteller Eset bieten aber auch F-Secure(www.f-secure.com), Trendmicro(http://housecall.trendmicro.com/de/) und Avira(https://analysis.avira.com/de/submit) solche Online-Virenscanner an. Oder Sie statten Virustotal(www.virustotal.com/ de/) einen Besuch ab. Der Online-Scanner kombiniert Eigenangaben zufolge mehr als 40 Scan-Engines.
Doppelter Virenschutz funktioniert aber auch am PC: Sobald Sie einen Virenscanner installieren, wird Windows Defender Antivirus automatisch deaktiviert. Allerdings steht Ihnen die Möglichkeit offen, den Windows-10-Schutz wieder einzuschalten und zusätzlich zu verwenden. Klicken Sie in den Windows-Einstellungen auf Update und Sicherheit, Windows-Sicherheit und Windows Defender Security Center öffnen, wählen Sie Viren-& Bedrohungsschutz aus, und klicken Sie ganz unten auf das Pfeilsymbol neben Optionen von Windows Defender Antivirus. Setzen Sie den Schalter auf Ein, führt Windows Defender Antivirus regelmäßige Scans durch.

Moderne Virenscanner, wie etwa ESET NOD32, bieten viele Zusatzfunktionen; in unserem Beispiel ist es eine Analyse der laufenden Prozesse.


Mal- und Adware sollten keinesfalls unterschätzt werden

Obwohl Hersteller von Virenscannern über ein umfangreiches Wissen im Zusammenhang mit Viren, Trojanern und Rootkits verfügen, verkneifen sie sich die Entwicklung von Anwendungen, die Malware bekämpft. Ein Grund dafür ist möglicherweise, dass Malware – im Gegensatz zu Viren – nicht zwingend gefährlich sein muss. Oftmals sind zusätzliche Browser-Toolbars und ähnliche Werbekomponenten einfach nur nervig. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie nach dem Neustart des Rechners wieder auftauchen – obwohl sie vom Nutzer deinstalliert wurden.
An dieser Stelle sind Tools wie SpyBot Free Edition(www.safer-networking.org/products/ spybot-free-edition/) und Malwarebytes Free(https://de.malwarebytes.com/) gefragt. Damit scannen Sie das gesamte System, erhalten eine Übersicht, die alle potenziell unerwünschten Komponenten umfasst und können diese Elemente in Quarantäne nehmen oder rückstandslos löschen. Speziell um die Entfernung von Adware und potenziell unerwünschten Programmen kümmert sich der ebenfalls von Malwarebytes entwickelte AdwCleaner. Super: Das Tool muss nicht einmal installiert werden. Ein Doppelklick auf die EXE-Datei und die Auswahl von Jetzt scannen genügt, um einen schnellen Suchlauf zu starten. Um den entdeckten Ballast von der Festplatte zu putzen, wählen Sie Bereinigen & Reparieren und bestätigen die Nachfrage. Wichtig: Sichern Sie vorher unbedingt alle geöffneten Dokumente, da AdwCleaner alle Programme schließt.

AdwCleaner sucht nach Adware und unerwünschten Programmen und entfernt den Datenmüll.


Desktop-Firewall überwacht ein- und ausgehende Datenpakete

Um zu verhindern, dass installierte Apps und Anwendungen ohne Ihre Erlaubnis Daten übertragen, müssen Sie erst einmal wissen, welche Komponenten mit dem Internet Kontakt aufnehmen. Hier leistet eine Desktop-Firewall gute Dienste. Windows 10 verfügt zwar bereits über zwei integrierte Firewalls, allerdings sind diese Systemkomponenten nicht besonders benutzerfreundlich. Die einfach gehaltene Windows Defender Firewall bietet nur die nötigsten Optionen; die Windows Defender Firewall mit erweiterter Sicherheit gestattet zwar auch das Anlegen eigener Regeln, um die ein- und ausgehenden Datenpakete zu überwachen, doch die Bedienung ist schlichtweg katastrophal.
Wesentlich besser – dafür aber kostenpflichtig – ist ZoneAlarm Pro Firewall 2018(www.zonealarm.com/de/software/firewall, zirka 20 Euro pro Jahr) . Eine Testversion steht ebenso zur Verfügung wie eine abgespeckte Free-Variante. Gratis ist aber auch die Comodo Firewall(https://personalfirewall.comodo. com) . Das wichtigste Merkmal solcher Desktop-Firewalls ist, dass sie es Ihnen gestatten, selbst zu entscheiden, ob eine Anwendung, ein Prozess oder ein Dienst Daten versenden darf.
Wer dennoch lieber auf die Windows Defender Firewalls vertrauen möchte, sollte einen Blick auf Windows Firewall Controll(www.binisoft.org/wfc) und Windows 10 Firewall Control Free(www.sphinx-soft.com/ de/vista) werfen. Bei diesen Tools handelt es sich um spezielle Frontends, die die Konfiguration und Verwaltung der Windowseigenen Sicherheitsfunktion wesentlich erleichtern. Nicht vergessen: Hersteller von Desktop-Firewalls werben oftmals damit, dass ihre Programme Angriffe aus dem Internet abwehren können. Prinzipiell ist das auch richtig. Allerdings spielt dies im Privatbereich eine untergeordnete Rolle. Denn damit ein Angreifer über das Internet an Ihren PC kommen kann, müsste er zuerst einmal am Router vorbeikommen. Und wenn hier keine Portweiterleitungen auf den Rechner eingerichtet ist, laufen die Angriffe ohnehin ins Leere.

Eine Desktop-Firewall wie ZoneAlarm weiß ganz genau, welche Anwendungen und Komponenten Daten ins Internet senden wollen.


So gewöhnen Sie Cookies das Spionieren ab

Mit den passenden Einstellungen verhindern Sie bei Edge, Firefox, Chrome und Opera, dass sich Ihr Surfverhalten durch Cookies nachverfolgen lässt.

■ Microsoft Edge

Nutzen Sie den Windows-10-Browser zum Surfen, klicken Sie oben rechts auf das Icon Einstellungen und mehr. Wählen Sie dann Einstellungen, Erweiterte Einstellungen, und entscheiden Sie sich im Ausklappmenü unter Cookies für Nur Cookies von Drittanbietern blockieren. Ebenfalls in den Einstellungen ist der Button Zu löschendes Element auswählen zu finden. Ein Klick darauf öffnet den Dialog Browserdaten löschen, in dem Sie auswählen können, welche Surfspuren von der Festplatte geputzt werden sollen. Die wichtigste Funktion ist Diese Daten nach jeder Sitzung löschen. Setzen Sie den Schalter auf Ein.

■ Mozilla Firefox

Wenn Sie mit Firefox im Web unterwegs sind, wechseln Sie zu den Einstellungen und klicken links auf Datenschutz & Sicherheit. Im Hauptfenster entscheiden Sie sich dann im Bereich Cookies und Webseiten bei Cookies und Website-Daten annehmen (empfohlen) für Behalten, bis Firefox geschlossen wird. Aktivieren Sie zudem bei Cookies und Website-Daten von Drittanbietern akzeptieren die Option Nie.

■ Google Chrome

Nutzer von Google Chrome öffnen die Einstellungen, klicken am unteren Seitenende auf Erweitert und wählen Inhaltseinstellungen. Nach einem Klick auf Cookies aktivieren Sie Lokale Daten nach Schließen des Browsers löschen und Drittanbieter-Cookies blockieren.

■ Opera Browser

Auch im Opera Browser, einer Surfhilfe, die über eine integrierte VPN-Funktion verfügt, lässt sich der Umgang mit Cookies einstellen. Klicken Sie links oben auf das Opera-Icon, wählen Sie Einstellungen, Erweitert, Datenschutz & Sicherheit, Inhaltseinstellungen sowie Cookies, und schalten Sie die Optionen Lokale Daten nach Schließen des Browsers löschen und Drittanbieter-Cookies blockieren ein.

Schalten Sie diese Option ein, löscht Edge nach jeder Surfsession automatisch seine Spuren.


Chrome und Opera weisen Drittanbieter-Cookies kategorisch ab und löschen Daten automatisch.


Deutlich weniger Spuren bei Surfausflügen hinterlassen

Jeder Schritt, den Sie im Internet machen, wird aufgezeichnet. So wird etwa in den Logdateien der von Ihnen besuchten Server Ihre IP-Adresse zusammen mit Angaben zum verwendeten Betriebssystem, dem genutzten Browser und dem ungefähren Standort gespeichert. Um sich selbst ein Bild davon zu machen, sollten Sie der Websitehttp://ip-check.info/index.php?lang=de einen Besuch abstatten und auf Test starten! klicken. Keine Sorge, die ermittelten Daten gelangen nicht in falsche Hände, da diese Webseite von den Entwicklern des JonDo Browsers betrieben wird. Gegen diese Form der Spionage helfen VPN-Anbieter, JonDo und Tor (siehe nächster Abschnitt).
Und dann gibt es natürlich auch noch die Cookies, die die von Ihnen besuchten Webseiten auf Ihrem Rechner speichern. Letztere sind dafür verantwortlich, dass Ihnen urplötzlich auf allen Webseiten Banner angezeigt werden, die ein Produkt anpreisen, nach dem Sie erst kürzlich gesucht haben. Darüber hinaus erleichtern Cookies die Ermittlung der von Ihnen zuletzt besuchten Seiten. Sie sind diesem Treiben aber nicht schutzlos ausgeliefert, denn die Entgegennahme von Cookies lässt sich im Browser abschwächen.
Komplett ausschalten sollten Sie diese Elemente aber nicht, da ansonsten viele Webseiten nicht mehr korrekt angezeigt werden. Wie Sie diese Einstellungen bei den vier gängigen Browsern Microsoft Edge, Mozilla Firefox, Google Chrome und Opera Browser anpassen, lesen Sie im Kasten links. Dass Sie die verwendete Surfhilfe regelmäßig mit Updates versorgen, dürfte ebenso klar sein wie die Tatsache, dass Sie vom Browser ausgegebene Warnungen bezüglich falscher SSL-/TSL-Sicherheitszertifikate ernst nehmen.

Mit Tarnkappe nahezu unerkannt im Internet unterwegs

Um Personen, Unternehmen und Organisationen das Nachvollziehen Ihrer Surfausflüge zu erschweren, müssen Sie Ihre IP-Adresse verschleiern. Abgesehen von der Nutzung eines Proxy-Servers stehen Ihnen hierbei zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die Internetnutzung über eine VPN-Verbindung und der Einsatz des Tor-Browsers, der Ihnen darüber hinaus auch den Weg in das Darknet öffnet.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Anbieter von VPN-Verbindungen lassen sich ihre Dienstleistung bezahlen; der Tor-Browser gehört aufgrund seiner Sicherheitsarchitektur, die auf dem Schichtenmodell aufbaut, nicht gerade zu den schnellsten Surfhilfen. Dieses Manko gilt aber auch für den ebenfalls hochsicheren, auf Tor basierenden JonDo Browser(www. anonym-surfen.de) , der allerdings zahlenden Kunden deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung stellt und zudem die Nutzung aller Ports gestattet.
Entscheiden Sie sich hingegen für die Nutzung eines kostenpflichtigen VPN-Services, sollten Sie bei der Wahl des passenden Anbieters aber nicht nur auf den Preis achten. Wichtig sind auch die angebotenen Serverstandorte und die Anzahl der Geräte, die gleichzeitig per VPN online gehen können. Denn die Anonymität im Internet spielt nicht nur auf dem Computer eine Rolle, auch mit Smartphones und Tablets hinterlässt man Spuren.
Empfehlenswert, weil bereits seit Jahren auf dem Markt, und bekannt zuverlässig, sind VyprVPN(www.goldenfrog.com/de/vyprvpn) , Hide my Ass(www.hidemyass.com/de-de) und CyberGhost VPN(www.cyberghostvpn. com/de_DE) . Im Kasten auf Seite 33 zeigen wir Ihnen, wie Sie VyprVPN auf Ihrem PC installieren und konfigurieren.

Der Tor-Browser ist nicht besonders schnell, garantiert dafür aber umfassende Anonymität im Web.


VPN-Verbindung: Anonym im Internet unterwegs

Haben Sie Ihren kostenlosen Testaccount bei VyprVPN eingerichtet und den VPN-Client für Windows 10 heruntergeladen und installiert, kann es losgehen.

1. Anmeldung und Serverliste

Nach dem Programmstart geben Sie Ihre Zugangsdaten ein und fahren mit EINLOGGEN fort. Um sofort über den schnellsten VPN-Server ins Web zu gehen, klicken Sie auf die Schaltfläche Verbinden. Möchten Sie den Server hingegen manuell auswählen, klicken Sie das Markierungssymbol an und wählen Alle Serverstandorte anzeigen. Per Klick auf die Spaltenüberschrift Ping sortieren Sie die Liste nach der Geschwindigkeit.

2. VPN-Verbindung herstellen

Sie können sich den Zugriff auf regelmäßig verwendete Server erleichtern, indem Sie sie per Klick auf das Sternsymbol als Favoriten kennzeichnen. Um über einen der zahlreichen VPN-Server online zu gehen, klicken Sie erst im Dialog Serverstandort auf den gewünschten Eintrag, dann auf Verbinden. Nach einigen Sekunden steht die Verbindung, und Sie sind mit Tarnkappe im Internet unterwegs.

3. Einstellungen anpassen

Per Klick auf das Zahnradsymbol und Auswahl von Optionen gelangen Sie zu den Einstellungen. Wichtig sind die im Bereich Anschluss zu findenden Optionen, etwa Automatisches Wiederverbinden und Verbinden beim Start, sowie VyprVPN beim Login in Windows starten im Register Allgemein.

VPN-Anbieter wie VyprVPN bieten verschiedene Serverstandorte in Europa und Übersee an.