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PSSST!


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Psychologie Heute - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 09.01.2019

Über Geheimnisse, ihren Nutzen und unseren Umgang mit ihnen


Artikelbild für den Artikel "PSSST!" aus der Ausgabe 2/2019 von Psychologie Heute. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Psychologie Heute, Ausgabe 2/2019

ABSICHT

Ein Geheimnis bezeichnet eine Information, die wir mindestens einer anderen Person bewusst vorenthalten. Es braucht dafür aber kein Gegenüber, wir können auch allein etwas geheim halten. Entscheidend ist die Intention, Dinge vor anderen verbergen zu wollen.

BELASTUNG

Auch abseits ...

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... von Situationen, in denen wir gezwungen sind, ein Geheimnis aktiv zu schützen, kann seine Existenz uns belasten: Unser Gehirn tendiert dazu, sich auf ungelöste Aufgaben zu fokussieren, wozu auch Geheimnisse zählen. Deshalb denken wir oft unwillkürlich an sie, und das kostet Kraft.

OFFENBARUNG

Sich anderen anzuvertrauen erleichtert. Auch anonyme Geständnisse helfen sowie Gedanken darüber nur für sich aufzuschreiben.

ENTWICKLUNGSSCHRITT

Unsere ersten Geheimnisse haben wir ab einem Alter von vier bis fünf Jahren. Vorher behalten wir keine Informationen bewusst für uns. Geheimnisse ermöglichen uns, Vertrauen zu empfinden und uns vertrauenswürdig zu verhalten. Sie zu teilen ist ein wichtiges Merkmal intimer Freundschaften.

NÄHE

Wenn andere sich uns anvertrauen, tendieren wir dazu, uns ihnen näher zu fühlen. Doch auch die Gedanken an ein fremdes Geheimnis können uns belasten.

BLOCKADE

Häufig verschweigen wir etwas, um einer Strafe zu entgehen oder weil wir Ablehnung fürchten. Ein Geheimnis kann uns aber das Gefühl nehmen, authentisch zu sein. Es behindert unser (Grund-)Bedürfnis, uns anderen Menschen gegenüber zu öffnen und uns mit ihnen zu verbinden.

SELBSTFINDUNG

Geheimnisse helfen uns, uns gegen andere abzugrenzen. Jugendliche etwa profitieren von G eheimnissen vor ihren Eltern. Sie helfen ihnen, emotional unabhängig zu werden, indem sie die Entwicklung von Gefühlen der Selbstkontrolle, Entscheidungsfreiheit und Identität fördern.

VIELFALT

Die Bandbreite dessen, was wir anderen verschweigen, reicht von Gedanken und Vorlieben, die uns peinlich sind, über Fehlverhalten, das wir bereuen, bis hin zu traumatischen Erlebnissen, die wir am liebsten selbst vergessen wollen. Aber auch Überraschungen, die wir für andere planen, zählen dazu.


Die Quellen zu dieser Studiengrafik finden Sie auf psychologie-heute.de/literatur. Illustration: Anton Hallmann / Sepia. Text: Eva-Maria Träger