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Psychologie: Die fiesesten Stressfallen für Frauen − und wie man sie entschärft


Lisa - epaper ⋅ Ausgabe 17/2019 vom 17.04.2019

Kinder, Arbeit und Haushalt können schon ganz schön an unseren Nerven zehren. Vor allem, wenn wir es allen recht machen wollen – aber genau das muss nicht sein!


Schlechtes Zeitmanagement

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Bildquelle: Lisa, Ausgabe 17/2019

Puffer einplanen Kurz vor dem Urlaub merken Sie, dass Ihr Lieblingskleid noch dreckig im Wäschekorb liegt? Oder Sie putzen den ganzen Vormittag die Wohnung und vergessen darüber, das Mittagessen vorzubereiten? Das zeugt eindeutig von schlechtem Zeitmanagement! Um diesem vorzubeugen, tragen Sie alle – und wirklich alle – Termine in Ihren Kalender ein. Versuchen Sie, Zeiten abzuschätzen: Wie lange muss die Suppe kochen? Wie viel Zeit brauche ich für die Büroarbeit? Zuletzt planen Sie immer einen kleinen Puffer ein – so können Sie mit allen Aufgaben entspannter umgehen.

Ständig ansprechbar sein

Tür zu, Handy aus Vor allem Frauen sind oftmals ununterbrochen und für alle erreichbar: Die Bürotür ist immer offen und für die Kinder ist sowieso immer Zeit. Doch gerade, wenn man an einer ...

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Tür zu, Handy aus Vor allem Frauen sind oftmals ununterbrochen und für alle erreichbar: Die Bürotür ist immer offen und für die Kinder ist sowieso immer Zeit. Doch gerade, wenn man an einer wichtigen Aufgabe sitzt, die Konzentration erfordert, kann das Stress produzieren. Durch ständige Unterbrechungen braucht man am Ende doppelt so lange, als wenn man konzentriert bei der Sache bleibt. Versuchen Sie deshalb, zumindest ein paar Aufgaben in absoluter Ruhe zu erledigen: Schließen Sie die Türe zu Ihrem Büro oder Arbeitszimmer und schalten Sie Ihr Handy auch mal aus. Auch Kinder (und Partner) müssen lernen, dass Sie nicht ständig ansprechbar sind. Vielleicht können Sie einen Teil Ihrer Arbeit auch spät abends oder ganz früh morgens erledigen? Wenn der Rest der Welt noch schläft, sind Sie endlich einmal ungestört und haben Ihre Ruhe.

Entspannungstechniken wie Yoga helfen, in stressigen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren


Illustrationen: iStock (3); Fotos: iStock, ZDF/Dirk Bartling

„Ja“ sagen und „Nein“ denken

Grenzen festlegen Eine Freundin bittet Sie, für ihre Party einen Salat mitzubringen. Sie sagen zu, obwohl Sie keine Zeit haben. In solchen Momenten hilft es, sich zu überlegen, was passieren wird, wenn Sie freundlich um Verständnis bitten und absagen. Wird Ihre Freundin Ihnen die Freundschaft kündigen? Wohl kaum. Überlegen Sie außerdem, wo Ihre Grenzen liegen, zum Beispiel bei den Überstunden im Job. Wenn Sie diese vorher festgelegt haben, fällt es Ihnen leichter, „Nein“ zu sagen.

LISAGRAM

Auf nach Sambia
Bevor Florian Silbereisen das Ruder übernimmt, schippert das „Traumschiff“ am Ostersonntag im ZDF gen Sambia. Aber keine Angst: Der Erste Offizier Martin Grimm, gespielt von Daniel Morgenroth, wird die Kapitänsrolle und die Abschlussrede übernehmen.

Kostenlose Bücher
Wir sollten unsere Flora und Fauna besser kennenlernen – dafür setzt sich auch das Bundeslandwirtschaftsministerium ein und bietet auf seiner Website kostenlose Garten-, Waldund Tierfibeln für Kinder und Jugendliche an. Auch der Versand ist gratis:

„Wir denken gerne schlau und handeln dumm.“

Eckart von Hirschhausen (51) zum Thema Klimaschutz

60 000

Studis ohne Abi
Immer mehr Studenten ohne Abitur sitzen in den Hochschulen, seit 2007 hat sich die Zahl vervierfacht. Voraussetzung ist dann eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung.

Garfield am Meer
Seit den 80er-Jahren werden an der bretonischen Küste immer wieder Garfield-Telefone angespült. Und viele Sammler angelockt. Jetzt wurde das Rätsel endlich gelöst: Umweltschützer haben einen alten Frachtcontainer entdeckt, der zwischen Klippen festklemmte.

Lottoglück auf den letzten Drücker
Ihr Enkel wollte sich ein Buch für ein Referat ausleihen – und die kanadischen Großeltern fanden im selben Schubfach einen alten Lottoschein, der in zwei Tagen ablaufen würde. Ihr Gewinn: 1 Mio. kanadische Dollar, das sind etwa 660 000 Euro.

Perfektionismus

Im Kleinen unperfekt sein Aus Angst, dass etwas falsch läuft, kontrollieren Sie jeden und würden am liebsten alles selbst machen? Sie halsen sich oft viel zu viel auf und leiden dadurch unter Dauerstress? Dann gehören Sie eindeutig zur Gruppe der Perfektionisten. Versuchen Sie, auch mal Aufgaben zu delegieren, die Sie nicht unbedingt selbst erledigen müssen. Fangen Sie im Kleinen an, nicht perfektionistisch zu sein. Wenn die Familie sich spontan ankündigt und die Wohnung nicht aufgeräumt ist, dann bleiben sie entspannt. Unperfektsein ist menschlich und sympathisch!

Konkurrenzdenken

Stolz auf sich sein Vor allem Frauen sind selbst oft ihr größter Stressfaktor. Ständig vergleichen wir uns mit anderen: Die eine hat einen flacheren Bauch, die andere den tolleren Job. Schluss damit! Besinnen Sie sich lieber auf Ihre Stärken. Beim genaueren Hinsehen möchte man ohnehin oft nicht mit den anderen tauschen. Anstatt sich durch Vergleiche dauernd zu stressen, seien Sie stolz darauf, was Sie in Ihrem Leben geschafft haben.

Freizeit

Pausen einplanen Zweimal die Woche abends Sport, am Samstag Gartenarbeit, abends Grillfest bei Freunden und am Sonntag Familienausflug. Wer seine freie Zeit immer so verbringt, tut sich keinen Gefallen. Denn Freizeit sollte auch Erholung sein! Achten Sie deshalb darauf, bewusst Zeit für Pausen einzuplanen. Auch Entspannungstechniken wie Yoga oder ein Wellness-Wochenende helfen, wirklich mal abzuschalten.

Psycho-News

Schau mir in die Augen

Kennen Sie das? Manchmal hat man es einfach im Gefühl, wenn jemand nicht die Wahrheit sagt. In solchen Situationen neigen wir dazu, der Person, die wir verdächtigen, in die Augen zu blicken. Eine Studie legt nun nahe, dass dies tatsächlich nützlich sein kann: Wissenschaftler der Universität Tampere in Finnland fanden heraus, dass Menschen seltener lügen, wenn ihr Gegenüber ihnen während des Gesprächs in die Augen blickt. Der Studie zufolge erfordert es mehr geistigen Aufwand, mit Augenkontakt zu lügen. Zusätzlich entstehen durch Blickkontakt positive Gefühle: So haben wir ohnehin weniger Lust zu schwindeln.

Durch Blickkontakt entstehen positive Gefühle


Krank durch Jobstress

Zwischen 2007 und 2017 hat sich in Deutschland die Zahl der Fehltage bei der Arbeit wegen psychischer Erkrankung mehr als verdoppelt: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Zahl von 48 Millionen auf 107 Millionen. Und auch Frühverrentungen werden immer häufiger: Hier stieg die Zahl zwischen 2007 und 2017 von 54 000 auf mehr als 71 000. Vor allem Frauen gehen immer öfter früher in Rente. Grund für die steigenden Zahlen ist meist Stress auf der Arbeit, bedingt durch überlange und unflexible Arbeitszeiten, ein zu großes Arbeitspensum oder Vorgesetzte, die kein Verständnis zeigen.