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Pyramiden als Spezialität


GB Gärtnerbörse - epaper ⋅ Ausgabe 9/2018 vom 01.09.2018

Weithin sichtbar sind im Herbst die Heidekulturflächen vonChristian Held . In seinem Azerca-Betrieb in Schwäbisch Gmünd sind die Sonderformen von Callunen ein Hingucker.


Artikelbild für den Artikel "Pyramiden als Spezialität" aus der Ausgabe 9/2018 von GB Gärtnerbörse. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: GB Gärtnerbörse, Ausgabe 9/2018

Christian Held führt den Gartenbaubetrieb in vierter Generation. „Erst seit der zweiten Generation wird selbst produziert“, zeigt der Gärtnermeister auf. „Mein Urgroßvater war seit der Betriebsgründung 1920 auf den Handel spezialisiert. Er kaufte ...

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Christian Held führt den Gartenbaubetrieb in vierter Generation. „Erst seit der zweiten Generation wird selbst produziert“, zeigt der Gärtnermeister auf. „Mein Urgroßvater war seit der Betriebsgründung 1920 auf den Handel spezialisiert. Er kaufte damals regelmäßig in Belgien Azerca-Kulturen ein.“ 1960 startete sein Großvater mit der Kultur vonErica gracilis , die heute jedoch nicht mehr auf dem Kulturplan stehen, und Azaleen. Seit 2005 produziert HeldCalluna vulgaris , und zwar ausschließlich Gardengirls des Züchters Kurt Kramer. Einfarbige Sorten, aber auch Twins und Trios sind da - runter. Pyramiden im 19er-Topf und Hochstämmchen fallen bei Held auf.

Früher Verkaufsstart

Gerade beim ganz frühen Verkauf kann sich Held von anderen Anbietern abheben. Bereits ab Anfang August kann er Callunen liefern. Auch bei den Sonderformen hat der Azerca-Spezialist wenig Konkurrenz. „Pyra - miden fachgerecht zu formieren ist keine einfache Aufgabe. Es erfordert intensive Handarbeit und ist in den einzelnen Arbeitsschritten enorm aufwändig. Es dauert einige Zeit, bis Mitarbeiter die Handgriffe gelernt haben“, erklärt Held. „Sonderformen stehen bei uns zwei Jahre in Kultur.“

Im Sortiment der Standard-Gardengirls im 11er-, 13er- und 19er-Jumbo-Topf ist für jeden Kunden etwas dabei. „Wir haben rund 30 Sorten im Programm und testen immer wieder neue“, sagt Held. Er könne zu jedem Blühzeitpunkt etwas anbieten. In diesem Jahr stoße Kramers neue Sorte ‘Zilly’ bei vielen Kunden auf großes Interesse. Die Struktur-Callune glänze durch ihr silbriges Laub. Die Blütenentwicklung sei gering und sehr spät.

Ein weiteres Standbein sind Gaultherien, für Held eine gute Ergänzung zu den Gardengirls. „Bei den Scheinbeeren ernten wir unsere Samen selbst. Wir bieten Halbfertigware und Fertigware im 11er- und 13er-Topf an.“

Zum Absatz sagt Held: „Wir vermarkten deutschlandweit, zu 80 Prozent an den Großhandel und zu 20 Prozent an Einzelhändler und Gärtner, darunter auch Friedhofsgärtner, vorwiegend im Süden der Bundesrepublik.“

Der Chef über sieben Hektar Freiland und 6000 Quadratmeter Hochglas ist den ganzen Tag in die Produktions - abläufe eingebunden. Unterstützung hat er in den Hochsaison-Zeiten im Frühjahr und im Herbst durch jeweils fünf Saisonarbeitskräfte. Im Frühjahr zählt das Topfen von Mitte März bis Ende Juni zu den Hauptaufgaben. Auch Vermarktung und Verkauf liegen in Helds Händen, diese Phase dauert von August bis Ende Oktober.

Entspannung findet Christian Held nach der Arbeit, wenn er eine Runde mit dem Hund unterwegs ist.