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Quadratisch, praktisch, gut


segeln - epaper ⋅ Ausgabe 60/2020 vom 18.05.2020

Um die Welt oder über den Atlantik? Typisch für Alubat zielt die neueOvni 400 auf Kunden mit Langfahrt-Ambitionen. Neu ist das kantige Design


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Bildquelle: segeln, Ausgabe 60/2020

Die Panorama-Fenster im Aufbau sorgen für Licht im Salon. Die steilen Bordwände lassen die Ovni 400 massiv erscheinen


Es ist nicht zu übersehen: Die Ovni 400, das jüngste Modell der französischen Alubat-Werft, ist ziemlich hochbordig geraten. Von den Schwimmstegen in La Rochelle ohne Trittstufe an Bord zu kommen, ist auch für sportliche Segler eine Aufgabe. Der umgekehrte Weg dürfte manchen ebenso schwer fallen. Allerdings ist die Testyacht - wie fast immer - so gut ...

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... wie leer. Ausgerüstet taucht sie sicher tiefer ein. Und an festen Stegen wird sich das Freibord auch anders darstellen.

Abgesehen davon hat das hohe Freibord einen Grund: Volumen, und zwar viel davon. Das merkt man zum Beispiel im Vorschiff an der breiten Eignerkabine mit Stehhöhe von 1,87 Meter. Davor finden noch eine von oben begehbare Segellast und ein tiefe Ankerlast Platz, beide wasserdicht als Crashbox ausgeführt. Doch nicht nur im Vorschiff, sondern rundum bietet die Ovni 400 viel Platz für Ausrüstung. Sie zielt auf Kunden, die Großes vorhaben. Das ist seit jeher Markenzeichen der Alubat-Yachten.

Weitere Markenzeichen sind der Baustoff Aluminium, der Integralkiel und die Mul- tiknickspantform. Aluminium ist anfällig für galvanische Korrosion. Darum wird der Elektroinstallation besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auf der Ovni 400 verlaufen alle Leitungen zweipolig in Leerrohren. Dank ihres Integralkiels kann die Yacht trockenfallen und auch seichte Gewässer ansteuern. Ein sattes Drittel des Ballasts von 3,9 Tonnen sitzt im gußeisernen Schwenkkiel - er ist mit Kunststoff überzogen.

Beim Design des Knickspantrumpfes hat Alubat etwas Neues gewagt. Die bisher von Marc Lombards Atelier (siehe s 12/19) entworfenen Yachten bestanden aus je drei Seitenplatten, sie hatten drei Knicks und eine relativ runde Spantkurve. Für die Ovni 400 beauftragte die Werft erstmals das Designbüro Mortain & Mavrikios (früher u.a. Nautitech). Sie lieferten eine Form mit je zwei Seitenplatten, die zu schärferen Knicks und fast senkrechten Bordwänden führte - und damit zu dem großen Volumen unter Deck.

Neu ist außerdem der Targabügel über dem Cockpit, der zugleich als Basis für die beiden Holepunkte der Großschot dient. Der feste Geräteträger am Heck gehört bei Alubat seit jeher zum Standard. Der neue Targabügel passt dazu. Auf der Testyacht befindet sich eine textile Sprayhood davor. Optional ist es auch möglich, den Targabügel zu einem festen Doghouse zu erweitern. Gerade im Hinblick auf die möglichen Fahrtgebiete der Ovni 400 bietet sich diese Option zum Schutz der Crew an.

Am Testtag weht es in La Rochelle recht ordentlich. Das Windinstrument zeigt zwischen 20 und 25 Knoten an. Man könnte auch im Hafen bleiben, aber die Ovni 400 ist ja nun mal als Yacht für lange Törns gedacht und da muss man im Zweifelsfall ja auch die Garderobe anpassen und kann sich nicht einfach verkriechen. Also raus. Die Yacht trägt ein 7/8-Alurigg mit 85 Quadratmetern Segelfläche am Wind. Erstmal kommt das zweite Reff zum Einsatz, die Genua bleibt teilweise eingerollt.

Beim Freikreuzen von der Küste zeigt sich, dass die Ovni 400 ungern hoch an den Wind geprügelt wird. Aber Kreuzduelle wird damit auch niemand unternehmen wollen. Abdrift und Krängung nehmen zu, dank der Brise kommt die Yacht aber immer noch auf sieben Knoten. Trotzdem ist es besser, das Boot aufrecht zu segeln. Weit genug weg von der Küste und mit einem guten Schrick in den Schoten kratzt sie dann schon an den neun Knoten, was mehr ist als die theoretische Rumpfgeschwindigkeit.

TECHNISCHE DATEN

DECKSLAYOUT

An Deck ist die Ovni 400 konsequent auf Sicherheit ausgelegt

1. Targabügel: Die Basis für die Holepunkte der Großschot. Ein Doghouse ist optional


2. Bug: Das voluminöse Vorschiff mündet in einen massiven abgerundeten Bug


3. Vorschiff: Vor der Eignerkabine ist noch Platz für eine begehbare Segellast und eine Ankerlast


4. Mastfuß: Fallen, Strecker, Reffleinen und Großschot sind nach achtern geführt


5. Geräteträger: Er bietet Platz für Technik und die klappbaren Davits fürs Dingi


6. Schwalbennester: Schoten und anderes Tauwerk verschwinden im Süll


7. Schutz: Die Kabeldurchführung ist vor Tritten sicher


8. Tunnel: Die Genuaschot verschwindet im Süll und wird auf die Winschen geführt


9. Laufdeck: Die Püttinge lassen viel Platz, um aufs Vorschiff zu gelangen


TESTERGEBNISSE

Segeltragezahl: 4,12

Ihr Wert gibt das Verhältnis von Segelfläche zur Verdrängung an. Wieviel Segelfläche eine Yacht bis zum Reffen tragen kann, hängt jedoch von der Tiefe des Gewichtsschwerpunkts und der Stabilität ab. Der Wert einer typischen Fahrtenyacht liegt bei 4,2 - steife Cruiser-Racer erreichen über 5.

Ballastanteil: 35 %

Mit einem Ballastanteil von 35 % liegt die Ovni 400 im normalen Bereich. Für zusätzliche Stabilität sorgt das Rumpfdesign mit den markanten Kimmkanten und natürlich die in der Bilge verbauten Tanks. Einen Ballastanteil von 25 % sollten Fahrtenyachten mit dem üblichen, moderaten Tiefgang aus Gründen der Seetüchtigkeit nicht unterschreiten.

Längen- Breitenverhältnis: 2,83: 1

Das Längen-Breiten-Verhältnis von 2,8: 1 spricht für eine ausgewogen segelnde Fahrtenyacht. Reinrassige Regattayachten können das Verhältnis 2,2: 1 haben. Zusammen mit dem Ballastanteil und der Lage des Gewichtsschwerpunkts hat dieser Wert großen Einfluss auf die Segeleigenschaften.

Rumpfgeschwindigkeit: 8,2 kn

Maximal erreichte Fahrt durchs Wasser beim Test: 10 kn bei halbem Wind unn knapp fünf Beaufort.

UNTER DECK

Viel Licht und ein heller Ausbau sorgen für eine wohnliche Atmosphäre

1. Salon: Das Mittelsofa integriert geschickt den Schwertkasten der Ovni 400. Die Panoramafenster liegen recht hoch bei mittlerer Körpergröße


2. Navigationsecke: Ein bequemer Sitz mit Platz für Karten, Plotter und Schubladen


3. Pantry: Eine seetaugliche Küche mit Handgriffen und viel Stauraum. Die Auszüge der Kühlkombination öffnen in Längsrichtung


4. Eignerkabine: Das breiter Vorschiff erlaubt eine von drei Seiten zugängliche Doppelkoje


5. Achterkabine: Dank Stufe mehr Stehhöhe als in der Eignerkabine, aber insgesamt weniger Platz


6. Sitzecke: Ein zum Niedergang offenes U mit absenkbarem Tisch für zwei weitere Notschlafplätze


7. Backskiste: Der Technikraum ist auch vom Cockpit zugänglich. Ob die Koje an der Stelle so praktisch ist?


8. Tiefe Bilge: Über dem eingegossenen Ballast ist noch viel Platz für Tanks und Proviant


9. Nasszelle: Die abgetrennte Dusche kommt mit einer praktischen Kleiderstange für nasses Ölzeug


Das hohe Freibord und die große Breite bestimmen die äußere Erscheinung der Ovni 400


Zwischenzeitlich nimmt der Wind etwas ab, außerdem reicht ein Halbwindkurs. Nun reicht das erste Reff, die Genua wird ausgerollt und das Boot rutscht mit zehn Knoten über die Wellen. Dabei ist die Ovni 400 mit 11,3 Tonnen nicht gerade leicht. Sie liegt dabei gut auf dem Ruder, ist angenehm ausbalanciert und untersetzt. Da das Schwert stufenlos verstellbar ist, bietet sich die Möglichkeit, wie bei einer Jolle auf raumeren Kursen die Lateralfläche und damit den Widerstand zu verkleinern, um mehr Meilen zu machen.

Auf raumen Kursen neigt das Boot etwas zum Geigen, es fehlt der Druck vom Vorsegel. Optional sind Gennaker und Spinnaker erhältlich, aber sie sind nicht an Bord. Wie viele französische Yachten bietet die Ovni 400 auch die Option, eine kleine Fock zu setzen, um zu kreuzen oder bei starkem Wind die Rollgenua zu entlasten. Dazu wird auf dem Vorschiff zeitweise ein Kutterstag geriggt. Ebenfalls optional ist ein Fat-Top-Großsegel, das die Segelfläche am Wind auf 93 Quadratmeter vergrößert.

Im Hafen treibt die Ovni 400 leicht ab. Mit vollem Schwert beträgt der Tiefgang 2,88 Meter, das geht nicht überall. Mit halbem Schwert ist sie nur noch schwer zu beherrschen. Verschärft wird das durch die Stummelruder, auf denen das Boot beim Trockenfallen ruht. Sie werden vom Propeller nicht angeströmt und wirken nur in Fahrt. Korrektur durch Schub aufs Ruderblatt geht nicht. Die Option Bugstrahlruder ist eher Pflicht. Bei den nächsten Booten sollen die Ruderblätter etwas verlängert werden.

Im Cockpit sitzt die Crew derweil gut geschützt. Targabügel und Sprayhood reichen hoch. Das sieht vielleicht nicht sehr elegant aus, erfüllt aber seinen Zweck. Der Baunummer 1 fehlen noch Griffe am Bügel, aber eine entsprechende Anregung hat die Werft dankbar aufgenommen. Bei viel Krängung kommt dem Rudergänger im Sitzen der Geräteträger ins Gehege, aber man kann gut in Lee sitzend oder in Luv stehend an einem der Räder steuern. Außerdem soll die Ovni 400 ja aufrecht segeln.

Direkt vor dem Rudergänger befinden sich Podeste mit den Genuawinschen und Bügel samt Navigationselektronik. Der Durchgang dazwischen ist für eine Person ausreichend. Davor kommt der fest installierte Tisch, der Platz im Cockpit einnimmt, dessen Fuß aber auch als Stütze dienen kann. Die Ovni 400 ist eben ein Reiseboot und das Cockpit ist nicht für sportliche Betätigung ausgelegt. Arbeits- und Crewcockpit sind vielmehr recht gut getrennt - bis auf die Großschot auf den Winschen am Niedergang

Dort sind auch Fallen und Strecker zu finden, sodass die Ovni 400 fast komplett aus dem Cockpit gesegelt werden kann. Es gibt Schwalbennester für Leinen und Trinkflaschen im Süll und in den Winschpodesten sowie eine flache Backskiste für Leinen und kleines Gerät an Backbord. Fender und größere Ausrüstungsgegenstände können an Steuerbord in der von oben zugänglichen Achterpiek verschwinden, die in dieser Version zugleich Technikraum ist. Festmacher können an einem Bügel unter der Klappe hängen.

Das Deck der Ovni 400 ist so gut wie völlig frei. Die Püttinge liegen innen am Aufbau und außen am Rumpf, sodass der Durchgang aufs Vorschiff einfach ist. Auch das Vorschiff ist bis auf zwei Luken leer und ohne Stolperfallen. Die Holepunkte für die Genuaschoten befinden sich auf dem Kajütdach. An Deck wird Antirutschfarbe verwendet, nur im Cockpit gibt es warmes Teakersatzmaterial. Die Relingstützen stecken in soliden Hülsen, die Teil der Fußreling sind, sodass kein Bolund zen durch den Rumpf geführt werden muss.

Auf dem Weg den Niedergang hinunter fällt die Garage für das Steckschott auf - nie wieder nasse Platten unter Deck. Der kantige Aufbau lässt durch die Panoramafenster viel Licht in die Ovni 400. Auch die helle Einrichtung und die Rumpffenster tragen dazu bei, dass der Ausbau freundlich wirkt, was in gewissem Kontrast zu dem kantigen und grauen Rumpf steht. Ein inzwischen seltener Effekt der ganzen Konstruktion ist die tiefe Bilge, die über dem eingegossenen Ballast noch viel Raum für Tanks und Proviant bietet

Im Grundriss sitzt die Pantry an Steuerbord, die Navigationsecke und die Wohngruppe befinden sich an Backbord. Im Vorschiff liegt die Eignerkabine, achtern an Backbord eine Achterkabine und an Steuerbord die Nasszelle und der Technikraum. Die Werft bietet vier verschiedene Layoutvarianten mit bis zu vier Kabinen an. In Verbindung mit dem absenkbaren Salontisch könnte man dann maximal zehn Personen auf der Ovni 400 unterbringen. Am zweckmäßigsten dürfte die Grundversion für vier plus zwei sein.

Die Pantry der Ovni 400 ist eine echte Küche, nur eine seetaugliche. Sie zieht sich L-förmig an der Steuerbordseite entlang. Die Schlingerleiste der durchgehenden Corian-Arbeitsplatte ist als Griffleiste ausgeführt, dazu kommen je ein Bügel vor dem Herd und am Mittelsofa. Stauraum findet sich in Schapps und in zwei Etagen von Auszügen sowie in der Bilge, wo Technikund Staufächer gut getrennt sind. Die Kühlbox ist längs orientiert, sodass die Auszüge auf See nicht von der Krängung beeinflusst werden.

Die Navigationsecke gegenüber der Nasszelle hat einen bequemen Sitz zu bieten. Platz für Plotter und Karten findet sich in einer Konsole und im Tisch. Ein Bücherregal gibt es auf der Ovni 400 nicht, auch nicht im Salon. Ein Blick hinter das Panel lässt eine saubere Elektroinstallation vermuten. Im ganzen Wohnbereich herrscht eine Stehhöhe von 1,97 Meter. Das ist einerseits schön luftig, anderseits liegt die Fensterfront dadurch recht hoch. Bei einer Sichthöhe von 1,65 Meter guckt man eher nach oben als nach draußen

Die Sitzecke der Ovni 400 ist ungewöhnlich gestaltet, in einem nach achtern offenen U. Das Sofa in der Mitte integriert geschickt Schwertkasten und Maststütze. Hier wirkt sich die große Breite von über vier Metern aus, denn dadurch sind Sitzgruppe, Durchgang und Pantry problemlos nebeneinander unterzubringen. Haltegriffe von Niedergang bis Mast erleichtern es, sich auf See unter Deck zu bewegen. Drei Luken in den Fenstern und im Kajütdach lassen ausreichend frische Luft in den Salon.

Das breite Vorschiff der Ovni 400 erlaubt ein von drei Seiten zugängliches rechteckiges Bett in der Eignerkabine. Seitlich lassen zwei Rumpffenster Licht herein, oben gibt es eine Fluchtluke. Zwei Kleiderschränke plus Ablagen und zwei Etagen Schubladen unter dem Bett bieten viel Stauraum. Im Vergleich dazu ist die Achterkabine etwas bescheidener ausgefallen. Auch hier gibt es Licht und Luft und Stauraum sowie sogar über zwei Meter Stehhöhe, dennoch handelt es sich hier eindeutig um das Gästezimmer.

Die Nasszelle bietet unter anderem eine abgetrennte Dusche und eine Stange für nasses Ölzeug. Der Technikraum, der sich anschließt, ist nicht ganz durchdacht. Als große Backskiste ist er gut, auch als Zugang zur Ruderanlage. Zudem bietet er Platz für Technik, sei es Waschmaschine oder Werkbank. Die Koje dagegen wirkt etwas fehl am Platz. Wem möchte man sie zumuten? Außerdem wird sie von oben nass. Trotzdem passt die Mischung aus Technikraum und Backskiste wie die Ovni 400 aufs Meer

FAZIT

Sichere Fahrtenyacht für Segler mit großen Plänen

PRO

● Ausbalancierter und flotter Segler

● Gut geschütztes Cockpit

● Variabler Tiefgang

● Viel Stauraum

● Hochwertige Verarbeitung

CONTRA

● Ziemlich hochbordig

● Neigt zu Abdrift

● Panoramafenster liegen sehr hoch

● Technikraum nicht ganz ausgereift