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Qual der Wahl


TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 110/2021 vom 08.10.2021

MALEDIVEN

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1 Lily Beach Resort & Spa at Huvahendhoo im Ari-Atoll

Schattige Wege unter großen einheimischen Bäumen umsäumen die Insel, die vor allem für ihren guten und freundlichen Service in allen Bereichen bekannt ist. Die All Inclusive-Anlage bietet ein täglich wechselndes, hervorragendes Büffet mit außergewöhnlich gutem Essen. Allein die Käsetheke ist fantastisch, wenn man bedenkt, dass man mitten im Indischen Ozean ist. Dazu kommen zwei Bars und Spezialitätenrestaurants. Den Sonnenuntergang genießen Gäste am Infinity Pool der Aqua Bar. Beach Bungalows am Strand und Overwater Bungalows sind in verschiedenen Kategorien verfügbar. Ein Spa, ein Wassersportzentrum und ein Kidsclub ergänzen das Angebot.

Die Prodivers-Tauchbasis ist professionell geführt. Tauchgänge werden vor allem in der Nähe der Insel durchgeführt, um auch jenen Gästen entgegenzukommen, die schnell wieder bei ihrer Familie sein ...

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... möchten. Getaucht wird daher meist im Inneren des Atolls an sogenannten Thilas - häufig kreisrunden Riffen, deren Dächer etwa fünf bis zehn Meter unter der Wasseroberfläche liegen.

Das Ari-Atoll gehört nicht nur zu den größten, sondern auch immer noch zu den beliebtesten der zentralen Malediven-Atolle. Allerdings müssen die Tauchplätze gut gewählt sein, denn an vielen Stellen ist die Zerstörung schon deutlich zu sehen. Ob daran nun immer nur die El Niños allein die Schuld tragen, ist ungewiss. Sicher ist ein fragiles Ökosystem wie diese tropische Inselwelt nicht für die Überbelastung geschaffen, die durch den Tourismus über die Jahrzehnte unweigerlich entstanden ist. Dennoch gibt es hervorragende Riffe wie etwa Maalhos Thila, wo die zarten Korallenpolypen mit aller Farbenpracht in Durchbrüchen und Überhängen gedeihen. An der äußeren Kante des Kuda Rah Thila hingegen patrouillieren meist Graue Riffhaie im Blauwasser. Zwischen den Riffblöcken herrscht weniger Strömung, trotzdem stehen dort prächtige rote Fächerkorallen. Das gesamte Riff ist in riesige Schwärme von Blaustreifenschnappern gehüllt. Vor der Insel Machafushi liegt das 1998 für Taucher versenkte Wrack der Kudhimaa. Das 50 Meter lange Stahlschiff ist extrem gut bewachsen und Lebensmittelpunkt unzähliger Fische und Invertebraten. Vor allem eignet es sich als spannendes Ziel für Nachttauchgänge. Bereits 2009 wurde der Südrand des Atolls zum South Ari Marine Park erklärt. Seit 2019 sind auch Ranger für die Schutzzone zuständig. Das Besondere hier ist die große Zahl an Walhaien, die ganzjährig anzutreffen sind. Die meisten Tauchcenter bieten Schnorchelausflüge in das Gebiet an ebenso wie an den als Schnorchelplatz ausgewiesenen Manta Spot. Und noch ein Plus: Vor der Abreise erhält jeder Gast bis auf Weiteres auf Wunsch einen kostenlosen PCR-Test.

Weitere Infos: www.lilybeachmaldives.com und www.prodivers.com

2 Innahura Maldives Resort im Lhaviyani-Atoll

Back to the roots könnte man sagen. Innahura ist zwar eine neue Resort-Insel. Der frische Charme zieht aber ein bodenständiges Publikum an, das auf Schnickschnack verzichten kann. Die sonst üblichen Water Villages an langen Stegen wurden hier erst gar nicht errichtet. Alle Bungalows stehen am Strand - ganz so wie früher. Das Ambiente und die Einrichtung erinnern irgendwie an den jungen Stil eines bekannten schwedischen Möbelhauses. Die Insel am Südostende des Lhaviyani-Atolls liegt hinter einem kilometerlangen Saumriff. Wie viele andere Inseln auch wurde das Resort pandemiebedingt kurz nach Eröffnung Ende 2019 wieder geschlossen und begrüßt seit Anfang Februar 2021 nun endlich Gäste. Inahura Maldives ist ideal für preisbewusste Taucher, die sich an einem etwas übersichtlichen, aber stets leckeren Büffet nicht stören. Richtung Westen lädt eine riesige türkisblaue Lagune hinter weißem Puderstrand zum Baden ein.

Das junge Prodivers-Team macht seinen Job äußerst engagiert und fährt Gäste in jeden Winkel des länglichen Lhaviyani-Atolls, in dem es bislang nur vier Resort-Inseln gibt. Eine fünfte befindet sich im Bau. Der Bewuchs des Atolls besteht überwiegend aus Hartkorallen.

Getaucht wird meist an den Außenseiten der Saumriffe und an Kanälen, die weniger stark unter dem letzten El Niño 2016 gelitten haben als die Thilas im Innenbereich des Atolls. Eine Ausnahme bildet das wunderschöne Anemone Thila. Das runde Riff ist vollständig mit Anemonen besetzt, die von Clarks- und maledivischen Clownfischen bewohnt werden. Wer schon immer mal geschlossene Anemonen in Purpur, Orange oder Grün fotografieren wollte, ist hier genau richtig! Die besten Kanäle und aufregendsten Plätze befinden sich im Norden des Lhaviyani-Atolls. Dicht bewachsene Steilwände wie Kuredu Caves, Kuredu Express oder Peak versprechen häufig Strömung und Großfisch. Adlerrochen, große Sandrochen und verschiedene Riffhai-Arten gehören dazu. Das Highlight des Atolls ist Fushivaru Kandu. In diesem Kanal auf der Westseite der Inselkette befindet sich ein Thila, das als Putzerstation für Mantas dient. Selbst außerhalb der Saison von Oktober bis März kann man hier mit etwas Glück den sanften Riesen begegnen.

Weitere Infos: www.innahura.com und www.prodivers.com

3 Kuredu Resort &Spa im Lhaviyani-Atoll

Diese maledivische Resort-Insel könnte man als Phänomen bezeichnen, denn sie erfindet sich immer wieder neu. Kuredu wurde bereits Ende der 1970er Jahre für den Tourismus erschlossen und ist damit eine der ältesten Hotel-Inseln des Landes. Mit einer Länge von etwa eineinhalb Kilometern ist sie auch eine der größten. Sie war die erste Insel mit einem Sechs-Loch-Golfplatz und vereint inzwischen gleich drei verschiedene Resorts unter einem Dach. Dennoch ist sie im Herzen irgendwie immer eine klassische Taucherinsel geblieben, auch wenn mittlerweile viele Nichttaucher den Weg auf die nördlichste Insel des Lhaviyani-Atolls finden. Verschiedene Shops, Restaurants und Bars und nicht zuletzt die signifikante, langgestreckte Sandbank gehören zu den Keyspots der Insel, deren Tauchbasis das Flaggschiff der Prodivers ist. Diese unterhalten auf Kuredu auch die einzige, momentan vollständig operierende Druckkammer der Malediven. Taucher treffen hier daher auf eine auch personell große Basis, die dennoch ihren persönlichen Touch nicht verloren hat. Es gibt Experten für die Druckkammerfahrten, für das technische Tauchen mit Rebreather und für Scooter-Tauchgänge. Das Scooter-Tauchen ist innerhalb eines Einführungsnachmittags leicht erlernt und dient nicht dem schnellen Herumsausen am Riff. Es ermöglicht aber fantastische Tauchgänge an die Strömungsspitzen der Kanäle, an denen häufig große Gruppen Haie und Adlerrochen stehen. Mit purem Flossenschlag kommt man dort gegen die Strömung nicht hin, und die Tiere scheinen sich an dem Motorengeräusch der Scooter erstaunlicherweise nicht zu stören. Der Tauchgang »Peak crossing« wäre ebenfalls ohne die Kraft des Scooters unmöglich, und man würde weder die riesigen Sandrochen noch die Silberspitzenhaie sehen, die hier immer wieder auftauchen.

Da die besten Tauchplätze im Norden des Atolls zu finden sind, liegt Kuredu strategisch günstig. Kuredu Express gehört neben dem Fushivaru-Kanal mit seiner Manta-Station und den riesigen Schwärmen Gelbstriemen und Fledermausfischen zu den aufregendsten Tauchspots des Atolls.

Die Strömungen an den terrassierten Wänden des »Express« können gewaltig sein. Oder gar nicht vorhanden. Hier ist man nie vor Überraschungen sicher. Falls Strömung herrscht, sind Begegnungen mit Grauen Riffhaien, Adlerrochen, großen Napoleons und den Jägern im Blauwasser wie Makrelen und imposanten Thunas so gut wie sicher. Zusätzlich werden Ausfahrten in das benachbarte Noon-Atoll angeboten. Die angefahrenen Thilas wie »Christmas Rock« und »Orimas Thila« sind dicht mit bunten Weichkorallen besetzt und immer für Haisichtungen gut.

Weitere Infos: www.kuredu.com und www.prodivers.com

TAUCHEN.DE

4 Hurawalhi Island Resort im Lhaviyani-Atoll

Ist es möglich, den Anspruch auf Luxus mit dem Ringen um Umweltschutz unter einen Hut zu bringen? Auf der edlen Fünf-Sterne-Insel Hurawalhi versucht man es auf jedenFall. Und das Bemühen wirkt ehrlich. Zumindest ein Teil der täglich benötigten Energie wird durch Solarpanele gewonnen, Plastikflaschen sucht man im Resort vergeblich. In der Küche werden überwiegend Bioprodukte verarbeitet, und selbst auf den Tauchbooten sind Glasflaschen im Einsatz. Der National Manta Trust hat mit einer Meeresbiologin eine dauerhafte Station auf Hurawalhi, um die Tiere des Atolls zu identifizieren und ihre Zugbewegungen besser zu verstehen.

Für den Bau des weltweit größten, rundum verglasten Unterwasser-Restaurants wurde kein Meter Riff zerstört. Das »5.8« ist umsichtig auf einer Sandbank platziert worden, und nach der Fertigstellung hat man mit der Anlage eines künstlichen Riffs begonnen. Dessen Wohlergehen wird von Tauchlehrern und Meeresbiologen sorgsam überwacht. Nebenbei wird dort, wie in allen anderen Restaurants der Insel, auf höchstem Niveau gekocht. Wer sich Hurawalhi leisten kann, wird wohl wenig zu meckern haben. Der persönliche Assistent sorgt auf Wunsch für maximales Wohlergehen, bucht Restauranttermine und steht mit dem Elektrowagen jederzeit für Inselfahrten zur Verfügung. Und das Tauchen? Auch da gibt es keinen Anlass für Beschwerden. Die Tauchplätze sind die gleichen Hotspots des nördlichen Lhaviyani-Atolls, die auch von der Insel Kuredu bedient werden.

Vor der Insel Felivaru, die mit ihrer Fischbüchsenfabrik früher zu den größten Arbeitgebern der Malediven zählte, liegen seit den 1980er Jahren zwei Frachter auf Grund: »Skipjack I« ist von Weitem an seinem rostigen Bug zu erkennen, der über die Wasseroberfläche ragt. Das zweite Wrack liegt nur 60 Meter entfernt davon auf der Backbordseite. Wie immer an versunkenen Schiffen, ist auch hier der Fischreichtum besonders groß, was den Platz für Unterwasser-Fotografen sehr interessant macht.

Ein Schmankerl für Easy peasy-Nachmittagstauchgänge ist das sehenswerte Hausriff. Leider ist es heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, einen Korallengarten mit intaktem Ökosystem direkt am Strand einer Resort-Insel zu finden. Und da man sonst während strömungsreicher Kanaltauchgänge nur wenig auf die Makrowelt der Malediven schaut, bietet sich hier in aller Ruhe die Gelegenheit dazu, die orientalischen Süßlippen an ihrer Putzerstation zu beobachten, Nacktschnecken und Muränen zu erspähen oder Geisterfetzenfische zu entdecken. Eine zusätzliche Attraktion bilden die »Fluo dives«: Ausgestattet mit speziellen UV-Blaulichtfiltern für die Fotografen und gelben Maskenvorsätzen schillern Anemonen, Korallen und Fische bei Nachttauchgängen in psychedelisch fluoreszierenden Farben. Welch ein Spektakel!

Weitere Infos: www.hurawalhi.com und www.prodivers.com

4 FRAGEN AN STAFFAN HANSSON, MANAGING DIRECTOR DER PRODIVERS MALEDIVEN

»Gäste sind dankbar, dass sie wieder tauchen können …«

Staffan, du bist seit Mitte der 1980er Jahre auf den Malediven tätig und fast ebenso lang bei den Prodivers. Wie hat sich das Tauchverhalten in diesen Jahrzehnten verändert?

Am Anfang waren die maledivischen Resort-Inseln in erster Linie Taucher-Inseln. Jeder Gast hat in seinem Urlaub durchschnittlich 14 Tauchgänge gemacht. Heute sind es noch sechs bis acht. Die Leute wollen neben dem Tauchen auch die anderen Sport- oder Spa-Angebote wahrnehmen. Wir lassen uns immer etwas Neues einfallen. Wir bieten schon lange Scootertauchen an. Das ist leicht zu erlernen. Es geht dabei nicht um Schnelligkeit, sondern darum, gegen die Strömung an Stellen im Kanal zu gelangen, die wir durch Muskelkraft nie erreichen würden.

Außerdem bieten wir Rebreathertauchen und Fahrten ins Nachbar- Atoll an, denn die Atolle sind hinsichtlich Bewuchs und Zusammensetzung der dort lebenden Arten sehr verschieden.

Der Anspruch der Gäste …

… ist extrem gestiegen. Auch durch den Druck der Reiseveranstalter.

Die wünschen sich ständig neue Standards und Komfort von den Managements. Eine Insel wie unser Flaggschiff Kuredu im Lhaviyani-Atoll benötigt inzwischen 400.000 Liter Frischwasser pro Tag. Eine enorme Logistik und die Arbeit vieler hundert Menschen stecken hinter dem scheinbar mühelosen Komfort, den unsere Gäste täglich genießen.

Wie seid Ihr bisher durch die Pandemie gekommen?

Wir, die Prodivers und das Management der Crown & Champa Resorts (zurzeit Kuredu, Komandoo, Hurawalhi/Kudadoo, Innahura, Meeru Island Resort, Vilamendo, Veligandu und Kagi) haben in den Resorts und auf unseren Tauchbasen eindeutige Hygieneprotokolle. Der gesamte Staff trägt Masken. Am Büffet werden die Gäste ebenfalls gebeten, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Vor den Restaurants stehen Desinfektionsmittel, Ersatzmasken und mobile Fiebermessstationen bereit. Die Gäste sind unheimlich dankbar, dass sie wieder Urlaub machen und tauchen können und sich hier dabei sicher fühlen. Die Belegung der Resorts beträgt je nach Insel etwa zwischen 40 und 60 Prozent.

Ihr betreibt auf Kuredu auch die Dekokammer?

Ja. Diese Dekokammer auf Kuredu ist zurzeit die einzige operierende auf den Malediven. Normalerweise können wir je nach Bedarf den Staff auf die verschiedenen Inseln »verschieben«. Jeder Angestellte auf den Malediven muss aber derzeit bei einem Insel-Wechsel erst mal für zehn Tage in Quarantäne und fällt so lange aus. Das betrifft auch die Personen, die für die Kammerfahrten ausgebildet sind und diese begleiten. Es fährt ja immer ein Betreuer mit. Im Notfall hier den Bedarf zu gewährleisten, ist schon eine Herausforderung. Bisher können wir diese aber sehr gut meistern und freuen uns täglich, unseren Gästen einen sicheren Urlaub zu ermöglichen.

MALEDIVEN: EINREISE IN CORONA-ZEITEN

Die Malediven gelten zurzeit nicht als Hochrisikogebiet (Stand: 2.9.2021). Die Einreise ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

Buchungsbestätigung für den Aufenthalt im gewählten Resort

Vorlage eines negativen Corona-Tests, maximal 96 Stunden vor Abflug durchgeführt

24 Stunden vor Abflug elektronische Einreiseerklärung der Malediven online ausfüllen (Traveller Health Declaration), https://imuga.immigration.gov.mv/

Bei Einreise werden Temperaturmessungen vorgenommen, ggf. auch stichprobenartige Schnelltests. Bei positivem Ergebnis entsteht Quarantänepflicht im Resort oder einem dafür vorgesehenen Hotel. Achtung: Manche Resort-Inseln des Landes führen gerade die 2G-Regel ein (geimpft oder genesen). Und man muss damit rechnen, dass sich diese Regel verbreitet. Vor der Buchung also unbedingt die aktuelle Regelung des jeweiligen Resorts überprüfen.

Aktuelle Infos auf www.visitmaldives.com (auch in Deutsch) und www.auswaertiges-amt.de

REISEINFO: MALEDIVEN

Die MALEDIVEN bestehen aus 28 ringförmigen Atollen und 1190 Inseln, wovon 220 von Einheimischen bewohnt werden. 87 weitere werden für touristische Zwecke genutzt.

AN-/EINREISE: Flug ab Frankfurt oder München z.B. mit Lufthansa, Qatar oder Iberia nach Male. Von dort starten mehrmals täglich Wassertaxi-Flüge mit TWA oder Manta Air zur jeweiligen Insel. Zur Einreise ist ein Reisepass nötig.

Aktuelle Covid-19-Einreisebestimmungen siehe oben. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Achtung; Medikamente unterliegen einer strikten Einfuhrkontrolle. Es wird empfohlen, bei der Einfuhr auch von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten zum persönlichen Gebrauch eine Bescheinigung des behandelnden Arztes mitzuführen, aus der der Name des Patienten, der Name der Medikamente und die therapeutische Tagesdosierung hervorgehen. Diese Bescheinigung muss in englischer Sprache abgefasst sein, oder es muss der ärztlichen Bescheinigung eine englische Übersetzung beigefügt werden.Für rezeptfreie Medikamente, z.B. gegen Kopfschmerz oder Magenprobleme, wird gewöhnlich keine Bescheinigung verlangt. Corona dient der Lufthansa offenbar auch als Argument für eingeschränkten Service. Allerdings scheint die Corona-Gefahr für die deutsche, vom Staat und damit Steuerzahler subventionierte Airline nur in der Eco Class zu bestehen. In den teuren Buchungsklassen findet der Service auf Flügen uneingeschränkt statt.

TAUCHEN: Getaucht wird je nach Atoll und Insel-Lage an Innenriffen, Saumriffen oder den meist strömungsreichen Kanälen zwischen den Inseln. Die Prodivers-Tauchbasen bilden nach PADI bis zum Instructor inklusive diverser Specialties aus und sind zurzeit auf den Resortinseln Kuredu, Komandoo, Hurawalhi/Kudadoo, Innahura, Meeru Island Resort, Vilamendo, Veligandu, Kagi und Lily Beach vertreten. Sie betreiben auf Kuredu die einzige voll operierende Dekokammer der Malediven und arbeiten im Naturschutz eng mit dem Manta Trust und dem Olive Ridley Project zum Schutz der Schildkröten zusammen. Meist finden vormittags Two-tank-dives statt. Ein weiteres Boot fährt nach dem Lunch für einen Tauchgang raus. Angeboten werden auch Scooter-und Rebreathertauchen.

WEITERE INFOS: www.prodivers. com

PREISBEISPIELE FÜR DIE IM BEITRAG VORGESTELLTEN RESORTINSELN:

Von Reisecenter Federsee (www.rcf-tauchreisen.de) für Lily Beach/Ari Atoll: Flug mit Qatar Airways Frankfurt – Doha -Male und retour, Inlandsflug Male -Innahura und retour, 20 Kilogramm Freigepäck (zusätzliches Tauchgepäck auf Anfrage), sieben Übernachtungen im Beach Bungalow bei Doppelbelegung, Vollpension, Insolvenzabsicherung, pro Person ab 2249 Euro. Zehn Tauchgänge kosten 479 Euro.

Von TUI (www.tui.com) für Hurawalhi/Lhaviyani-Atoll: Sechs Übernachtungen in einer Ocean Villa bei Doppelbelegung, Flug ab Frankfurt mit Etihad, Transfers und Halbpension: pro Person ab 3852 Euro. Sieben Bootstauchgänge kosten 774 US-Dollar.

Von Sun & Fun (www.sunandfun.com) für Kuredu/Lhaviyani-Atoll: Sieben Übernachtungen im Garden Bungalow, Vollpension, Flug mit Etihad (zuzüglich Inlandsflug): pro Person ab 1861,50 Euro. Sechs Tage Nonlimit-Tauchen kosten 644 USD.