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RALLYE BRESLAU POLEN 2021 DIE MEGA-EDITION


Off Road - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 10.08.2021

SPORT&SZENE RALLYE BRESLAU POLEN 2021

Artikelbild für den Artikel "RALLYE BRESLAU POLEN 2021 DIE MEGA-EDITION" aus der Ausgabe 9/2021 von Off Road. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Off Road, Ausgabe 9/2021

TAG 0 - TECHNISCHE INSPEKTION

Das erste Biwak befand sich in Drawsko Pomorskie auf einer Fläche von fast 200 000 qm und beherbergte 1600 Personen und 1000 Fahrzeuge. Dieses riesige Biwak konnte nicht an dem ge-wohnten Ort aufgebaut werden, sodass der Veranstalter ein anderes, viel größeres Gelände hatte finden müssen, um alle Teilnehmer und Crews unterzubringen. Die technische Inspektion begann diesmal früher als sonst, weil für das Verfahren wegen der großen Teilnehmerzahl und der COVID-Vorsichtsmaßnahmen ein zusätzlicher Tag erforderlich war.

TAG 1

Um 7.30 Uhr, aufgewärmt von den ersten Sonnenstrahlen, fanden sich die 404 Teilnehmer-Crews für einen spektakulären Vorstart zusammen.

Um für alle Starter höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wurden die Fahrzeuge in drei Gruppen aufgeteilt. Wie schon im Vorjahr starteten die verschiedenen Renn-Klassen an ...

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... unterschiedlichen Orten und fuhren unterschiedliche Wertungsprüfungen, um die Sicherheit des Rennens zu erhöhen.

Dieser erste Wettkampftag war geprägt von zwei Wertungsprüfungen auf dem Militärgelände Drawsko, das besonders bei Breslau-Veteranen bekannt und geschätzt ist. Die Teilnehmer dieser Rallye-Ausgabe bekamen bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sie in den nächsten Wettkampftagen zu bewältigen hatten.

Die Cross-Country-Klasse musste sich einigen schnellen Sand- und Staubpisten stellen, kombiniert mit viel kniffliger Navigation, bei der die Beherrschung der Route viel wichtiger war als die Geschwindigkeit, während die berühmten Wasser- und Schlammfallen, die die Breslau seit ihren Anfängen prägen, die Extrem- Klasse auf die Probe stellten.

In der Kategorie Cross-Country war es DER Tag für die Niederländer: Sie konnten in drei verschiedenen Klassen – Motorräder, Au-tos und Lastwagen – die ersten Plätze belegen. Rick Van Den Brink (Toyota) gewann die Autoklasse und William Groningen (Iveco) schaffte es an die Spitze der Truckwertung. Tagesschnellster Pilot in der SSV-Klasse war Tsanko Tsankov (CAN-AM, BGR). In der Extrem-Kategorie holte Hardo Mere (HM7 Proto, EST) nach einem schlammigen Tag den Etappensieg für die Autos, und Felix Müllenheim (Unimog, GER) war der Schnellste unter den Extrem-Trucks.

TAG 2

In der Cross-Country-Kategorie starteten die SSVs und die Pkw-Klasse am frühen Morgen in eine Etappe von 102 km mit selektiven Abschnitten, während die Motorräder, ATVs und Trucks mit einer 85 km langen Etappe begannen. Die Organisation hatte eine zweistündige Service-Pause zwischen den Teilstrecken eingeschoben, danach mussten die Gruppen jeweils in die Etappen der anderen wechseln.

Nach den beiden ersten Wertungsprüfungen war der Tag jedoch noch nicht zu Ende, denn es stand noch die berüchtigte Nachtetappe mit 75 Kilometern in reiner Dunkelheit an mit Start um 23:00 Uhr. Um das Ganze aufzupeppen, haben die Veranstalter die Nachtetappe in diesem Jahr länger und härter gestaltet. In der SSV-Klasse fuhr Michal Szczurtec (Can-AM, POL) nach der Nachtetappe die Bestzeit und belegte den vorläufigen ersten Platz. Das Gleiche gelang Dave Klaasen aus den Niederlanden mit seinem Nissan Navara-Proto. In der Extreme-Kategorie war Felix Müllenheim (Unimog, DEU) der Schnellste auf der schlammigen Strecke und übernahm die Führung in der Lkw-Klasse, Hardo Mere aus Estland führte die Extreme-Cars-Wertung an.

TAG 3

Nach Abschluss der Nachtetappe hatten die Teilnehmer kaum Zeit, sich zu erholen, da sie eine Sonderprüfung von 100 km und einen Transfer zum nächsten Biwak in Gwda Wielka bewältigen mussten. Der heftige Regen, der mitten am Tag einsetzte, machte es den Teilnehmern und ihren Crews nicht gerade leicht, das überflutete Biwak zu verlassen. Die Bergungstrupps der Organisation waren ziemlich beschäftigt, den Servicefahrzeugen der Teams aus dem Schlamassel zu helfen.

Urvo Mannama aus Estland und sein Century Proto holten den Sieg in der Autoklasse. Remi Berthelier (FRA, Polaris) war der Schnellste bei den SSVs. William Groningen (NLD, Iveco) gewann bei den Cross Country Trucks.

TAG 4

Wie üblich startete man getrennt in zwei Gruppen, wovon die eine in der Region Borne Sulinowo eine Sonderprüfung von 123 km absolvierte, um dann in das Gebiet Czarne Polygon zu wechseln, während die andere zuerst eine 60-km-Etappe bei Czarne Polygon zu bewältigen hatte, um dann im Forstgebiet Miastko weitere 100 km runterzureißen. Nach fast 1000 Rennkilometern hätten sich die Teams einen entspannten Tag verdient, doch das Wetter hatte andere Pläne und stellte sie durch Regen, der die Strecken noch schwieriger machte, vor zusätzliche Herausforderungen. Michal Szczurtek aus Polen übernahm die Führung in der SSV-Rangliste, die schnellsten Buggys waren sehr eng beieinander. In der Autoklasse wurde Ronald Van Loon neuer Gesamtführender (NLD, Nissan). William Groningen (NLD, Iveco) wurde Erster in der Cross-Country- Truck-Klasse. In der Extremkategorie gewann der estnische Pilot Hardo Mere einen wirklich großen Vorsprung. Gleiches galt für die Kleinst-Lkw-Klasse (<7,5T), wo Felix Müllenheim (Unimog) unschlagbar schien, sowie für die größten Lkw, wo sein Landsmann Kay Messner (MAN) führte.

TAG 5

Vor dem Erreichen der Ziellinie lag für die Teams eine Distanz von 170 km, aufgeteilt in zwei selektive Etappen, die jede Menge Schwierigkeiten bargen, weil die weichen Sandpisten bereits von den Vortagen voller tiefer Spurrillen waren.

Alle Teilnehmer, die es bis zum Zielbogen geschafft hatten, erhielten eine Medaille für den erfolgreichen Abschluss der Rallye. Die Sieger mussten dagegen noch auf ihre Trophäen warten, denn erst mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne begann die Siegerehrung der Breslau Polen 2021 auf einer Bühne in der Mitte des Biwaks – mit Blick auf den Wielimie-See.

T | | Anton Anestiev / Actiongraphers F | | RBI Media / Paolo Baraldi