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RAN ANS RANDEIS!


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 50/2019 vom 20.02.2019

Sobald Gewässer dünnes Randeis haben, glauben viele, dass das Angeln nicht mehr möglich sei und bleiben deshalb zu Hause. Es ist schwierig, das stimmt, aber es nicht unmöglich. Denn ob und wie stark Gewässer einfrieren, wird durch deren Größe und Tiefe sowie durch Wind- und Strömungseinflüsse beeinflusst. Wer die Augen offen hält, findet bei Temperaturen um den Gefrierpunkt immer irgendwo ein Gewässer, das am Ufer noch eisfrei ist. Und das sind dann ...

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Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 50/2019

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Auch bei Schnee und Randeis kann man mit Rotaugen rechnen. Die Bisse sind aber extrem vorsichtig!


Foto: Geck

Ein kleiner Wurm, der mit der Pose an der Eiskante angeboten wird, ist der ideale Barschköder


Foto: Hartwich

Bei dünnem Randeis in stehenden Gewässern kommt man mit einem Belly-Boot an viele gute Stellen heran. Dann ist sogar das Spinnfischen möglich


Foto: Tiedemann

In Flüssen kann man auch bei Randeis oft noch gut angeln. Man muss das Wasser nur „lesen“ können, um die guten Stellen zu erkennen


Foto: AW

Stehende Gewässer frieren als erstes zu – klar. Je kleiner und flacher sie sind, desto leichter bildet sich schon nach einer frostigen Nacht eine dünne Randeisschicht, die das Angeln unmöglich macht. In solchen Gewässern nach einer beangelbaren Stelle zu suchen, ist Zeitverschwendung. Die Chancen, dass bei stehenden Gewässern Uferbereiche eisfrei bleiben, werden jedoch mit wachsender Größe und Tiefe immer besser. Während bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kleine Gewässer oft schon komplett zufrieren und teilweise sogar begehbar sind, bleiben große Seen noch größtenteils eisfrei. Wer jetzt vom Angelfieber erfasst wird, sollte sich also immer auf große, stehende Gewässer konzentrieren. Was dort richtig gut klappt, ist übrigens das Angeln vom Belly-Boot aus. Damit kommt man überall leicht ins Wasser und kann dann ganz gezielt an die Eiskanten heranfahren.

Direkt an der Eiskante

Noch besser sind natürlich alle Fließgewässer. Die bleiben auch bei Frost größtenteils eisfrei und beangelbar. Dort ist es aber wichtig, das Wasser richtig „lesen“ zu können. Denn mitten in der Hauptströmung, wo sich natürlich kein Eis bildet, wird man im Winter eher selten Bisse bekommen. Die meisten Fische wie Weißfische und Barsche stehen jetzt in den ruhigen Bereichen. Aber die sind auch in Flüssen oft mit dünnem Eis überzogen! Das heißt also: Randeis im Fluss zeigt uns, wo das Wasser ruhig ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Fische stehen!

Es kommt also darauf an, ganz dicht an diesen Eiskanten zu angeln! Das klappt sowohl mit der Pose als auch beim Feedern, wobei das Feedern den Vorteil hat, dass der Köder ruhiger liegt und dadurch leichter von den winterträgen Fischen aufgenommen werden kann.

Eines muss man sich aber immer bewusst sein: Leicht ist das Angeln an der Eiskante nicht! Man braucht besonders viel Geduld und bekommt oft auch nur wenige und ganz vorsichtige Bisse. Aber wenn man vom winterlichen Angelfieber befallen ist, macht auch das richtig viel Spaß!