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RANDHECHTE, UFERRÄUBER UND SCHILFJÄGER


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 100/2019 vom 30.04.2019

Du kennst Gewässer, in denen jetzt zum Saisonstart in der Seemitte rein gar nichts beißt? Moritz Schulz hatte dasselbe Problem und sich der Aufgabe erfolgreich gestellt.


Artikelbild für den Artikel "RANDHECHTE, UFERRÄUBER UND SCHILFJÄGER" aus der Ausgabe 100/2019 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 100/2019

Sonne-Wolken-Wechsel ist Hecht-Wetter! Dazu noch etwas Wind, der das Wasser kräuselt – perfekt!


Wichtig ist es, Vertrauen zu haben, zwanzig verschiedene Köder fangen nicht immer mehr als nur drei, denen man vertraut


Direkt am Schilf, da hat es gerappelt! Köder und Kraut schauen noch aus dem Maul.


Ein unbeschwerter Gummifisch lässt sich besonders gut erfolgreich ...

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... und zugleich flach führen


Zugegeben, meine üblichen Lieblingsgewässer besitzen auch in der Mitte gut verteilte Strukturen in Hülle und Fülle, aber das sagt rein gar nichts über die Fischbestände aus. Auch in eher monotonen, scheinbar langweiligen Gewässern gibt es überraschend viel Fisch, wie ich nach ein paar Stunden mit Startschwierigkeiten feststellen konnte.

AUF DER SUCHE

Am Ende meiner Suche bin ich da gelandet wo ich angefangen habe, nämlich am Ufer wo man für gewöhnlich ins Boot steigt. Irgendwie scheinen sich die Hechte hier am wohlsten zu fühlen! Eigentlich auch kein Wunder, sie stehen jetzt nach dem Laichen immer noch unmittelbar vor dem Röhricht, schön in einer Deckung mit permanent gedecktem Tisch. Was mich allerdings verwunderte: In der freien Fläche des Sees steht immer wieder etwas Kraut. Dies wurde von den Hechten gar nicht beachtet. Einzig und allein der Schilfgürtel war interessant. Wer so einen Fal am strukturlosen Gewässer erkannt hat, kann jede Menge Spaß haben und vielleicht sogar den einen oder anderen Hecht beim Verfolgen des Köders beobachten. Und glaubt mir, das kann richtig atemberaubend sein. Bei der Fantasie der Köderwahl gibt es kaum Grenzen. Alles, was halbwegs flach läuft, kannst Du nehmen. Ich habe mich allerdings auf ein paar Jerk-Baits und eine Handvoll mittlerer Gummifische beschränkt. Im flachen Wasser darf der Köder auch gerne mal etwas schneller geführt werden. Bei der Präsentation kannst Du probieren, den Köder parallel zum Schilfgürtel zu ziehen. So läuft er direkt vor der Nase der Fische und wird möglichst lange wahrgenommen. So wichtig das parallele Präsentieren des Köders auch ist, bleibe flexibel und probiere immer wieder etwas Neues aus. Wer denkt und experimentiert bleibt erfolgreich.

SCHNELL SEIN!

Falls irgendwo kleine Futterfische gesichtet werden, muss der Köder auf dem schnellsten Weg dorthin. Wo die Kleinen spielen, da rauben die Großen! Hört sich lustig an, aber so ist es. Oft bekommen Hechte einen unglaublichen Fressreflex, wenn kleine Futterfische in der Nähe sind. Sie nehmen die Druckwellen schon von weitem wahr und stellen sich bereits darauf ein, dass es gleich was zum Futtern gibt. Genau wie bei uns, wenn es lecker aus der Küche riecht, hat man plötzlich Hunger. Aus diesem Grund kann es passieren, dass du einen eigentlich vollgefressenen Hecht trotzdem fängst. Oder an einem vermeintlich abgefischten Platz plötzlich wieder Bisse bekommst.

WAS DU BRAUCHST?

Eigentlich gar nicht so viel! Wie schon angesprochen ein paar Köder, eine mittlere Spinn-Kombi, die du sonst auch für Hecht nimmst und vielleicht ein kleines Bötchen. Was aber oft nicht mal nötig wäre. Falls dein Gewässer vom Land aus zugänglich ist, bräuchtest Du kein Boot. Vom Land aus kannst Du ebenso wunderbar dicht unter der Uferkante bzw. dem Schilf deinen Köder präsentieren. Vom Boot aus empfiehlt es sich zu ankern, sonst ist es problematisch, wenn Du zu schnell abdriftest.