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RANDLOSE SCHÖNHEIT


connect - epaper ⋅ Ausgabe 11/2018 vom 05.10.2018

Mit dem gebogenen Display und den berührungsempfindlichen Seiten greift Sony Trends auf, die seit Jahren etabliert sind. Gleichzeitig ist das XZ3 ein wunderschönes Phone mit brillantem Display.


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Bildquelle: connect, Ausgabe 11/2018

Typisch Sony

Mit der gestreckten Bauform und dem geschwungenen Gehäuse ist das Xperia XZ3 ein Blickfang und Handschmeichler.

Der Spruch „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ gehört zu den zeitlosen Wahrheiten, die sich immer wieder bestätigen. Die Smartphone-Sparte von Sony hat in der Vergangenheit so ziemlich jeden Trend verschlafen und keine eigenen setzen können – und fährt nun ...

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... die Ernte dafür ein. In den meisten Statistiken läuft man mittlerweile unter „andere Hersteller“, in Westeuropa wurde man 2017/18 von der wiederauferstandenen Marke Nokia überholt. Und das neue Flaggschiff Xperia XZ3 kommt auch wieder wie ein Spätzünder daher, allerdings hat Sony den Abstand nach vorne verkürzt und setzt weiter konsequent auf die eigenen Stärken, die ja trotz aller Kritik durchaus vorhanden sind. Herausgekommen ist ein Smartphone, das sich sehen lassen kann.

Display mit Rekordleuchtkraft

Eine große Stärke ist das Design: Sony wird problemlos den Ansprüchen gerecht, die man mit der Marke und den hohen Preisen verbindet. Das XZ3 ist mit einer UVP von knapp 800 Euro nicht günstig, aber ein haptischer Genuss. Das lang gestreckte Gehäuse mit den gebogenen Glaselementen, die von einem Rahmen aus besonders stabilem 7000er-Aluminium zusammengehalten werden ist nach IP68 zertifiziert und nahe an der Perfektion verarbeitet. Als problematisch entpuppt sich allerdings der Fingerabdrucksensor, der ungewöhnlich tief auf der Rückseite positioniert ist, sodass man oft danebentippt. Selbst nach zweiwöchiger Nutzung landete unser Finger mitunter noch auf der Kameralinse, die sich beim XZ3 genau dort befindet, wo bei anderen Phones der Fingersensor sitzt. Der Ärger darüber wird aber nach einem Blick auf das 6 Zoll große Display gemildert. Es ist der erste OLED-Screen in einem Sony-Smartphone, und dass die Japaner bei ihren Displays nicht kleckern, sondern klotzen, bestätigt sich hier wieder. Die Darstellung im gestreckten 18:9- Format ist nicht nur sehr fein (2880 x 1440 Pixel), sondern mit ihren 867 cd/m2 auch außerordentlich leuchtstark. Wenn großflächig weiß dargestellt wird, also fast jedes der selbstleuchtenden Pixel aktiviert ist, wird auf etwa 600 cd/m2 gedrosselt, um Energie zu sparen. Aber selbst diesen Wert erreichen viele OLEDs nicht. Sony liefert hier ein Meisterstück ab. Kleiner Wermutstropfen: An den gekrümmten Rändern nimmt die Farbtreue ab, was besonders bei einem weißen Hintergrund auffällt, etwa wenn man im Internet surft. Der Abfall ist aber nicht so ausgeprägt wie beim Nokia 8 Sirocco oder dem Google Pixel 2 XL.

Entertainment im Fokus

Qualcomms Top-Chipsatz Snapdragon 845 bringt das XZ3 ordentlich auf Touren, auch anspruchsvolle Nutzer werden mit der Performance vollauf zufrieden sein. Die Connectivitiy überzeugt ebenfalls, schnelles LTE Cat 18 ist genauso dabei wie eine moderne Bluetooth- 5-Schnittstelle samt den Erweiterungen aptX und LDAC. Dass der Megakonzern Sony, zu dem das Playstation-Universum und diverse Musik- und Filmstudios gehören, Wert auf Entertainment legt, machen die druckvollen Stereo-Lautsprecher klar. Eine weitere Besonderheit ist die Dynamic Vibration Engine, die das Smartphone im Takt des gerade abgespielten Videos oder Musiktitels leicht vibrieren lässt. Umso unverständlicher, dass eine Klinkenbuchse für Kopfhörer fehlt. Auch die Speicherausstattung stellt uns nicht zufrieden: Sony setzt auf ein 64 GB großes Flash-Modul, was in Anbetracht einer Preisempfehlung von 800 Euro nicht gerade üppig ist. In der Oberklasse etablieren sich langsam 128 GB – die hätten wir uns auch vom XZ3 gewünscht. Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB dagegen ordentlich.