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Ratgeber: DIE AKTE EINBRUCH!


Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 01.02.2019

Einbrecher sind zu bestimmten Zeiten besonders aktiv, wie eineStudie des Kriminologischen Forschungsinstituts zeigt. Wir erklären, wie die Verbrecher ticken und wie sich jeder vor ihnen schützen kann – ohne großen Aufwand


Artikelbild für den Artikel "Ratgeber: DIE AKTE EINBRUCH!" aus der Ausgabe 6/2019 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 6/2019

Wenn die Dämmerung beginnt, schlagen sie zu: Zwischen 16 und 18 Uhr sind Einbrecher besonders aktiv. Der Grund: In der Dunkelheit sind sie nahezu unsichtbar, viele Wohnungen sind verwaist, weil die Bewohner noch bei der Arbeit sind. Doch es gibt noch weitere Zeiten, in denen die Kriminalität ihren Höhepunkt erreicht.

Sonntag ist Ruhetag, Täter ziehen vom Land in die Stadt

► Der ...
In ...

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► Der Terminplan der Einbrecher
In der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März sind die Verbrecher besonders aktiv – und zwar von Dienstag bis Samstag. An Sonntagen machen sie kurz Pause – vermutlich weil sie wissen, dass ab Mittag viele Wochenendausflügler wieder zu Hause sind. Auch auffallend: Die Einbruchskriminalität ist momentan in den Städten höher als auf dem Land. Hier sind die Fluchtwege günstiger, man ist nicht auf ein Auto angewiesen, und die Nachbarn achten im großen Mietshaus nicht so sehr aufeinander wie in einem kleinen Dorf.Vorsorge: Anwesenheit simulieren.
► Immer noch zu viele Einbrüche
Alle Statistiken und Untersuchungen zur Einbruchshäufigkeit sprechen eine klare Sprache: Eingebrochen wird bei uns sozusagen im Zweiminutentakt. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) wurden für das Jahr 2017 116.540 Einbruchsdelikte in Wohnungen erfasst. Das sind zwar 23 Prozent weniger als 2016 – aber immer noch zu viel. Grund für den Rückgang ist ein besserer Schutz des Eigentums.

Die Methoden der Täter

► Gelegenheit macht Diebe Bei 80 Prozent der Einbrecher handelt es sich nicht um Profis, sondern um Gelegenheitstäter. Sie nutzen spontan die Gelegenheit, weil sie an einem Gebäude vorbeikommen, das leer erscheint. Ihr Ziel: mit einfachem Werkzeug in die Wohnung gelangen und auch schnell wieder rauskommen. So genügt fürs sekundenschnelle Aufhebeln eines Fensters ein Schraubenzieher.Vorsorge: Pilzkopfzapfen an den Fenstern.
► Durchstechen der Glasdichtung Mit einem Schraubenzieher lässt sich die Glasdichtung recht einfach durchstechen, um den Fenstergriff zu erreichen und zu öffnen.Vorsorge: absperrbare Griffe.
► Flippermethode Man sieht es nicht nur in Krimis, auch Einbrecher schaffen es spielend, mit der Kreditkarte eine Tür zu öffnen.Vorsorge: Tür abschließen.

Ein Ex-Ganove über die besten Abschreck-Methoden

► Hammed Khamis kennt die Tricks der Einbrecher, denn er war jahrelang selbst einer von ihnen. Er weiß: Je länger ein Täter braucht, umso eher gibt er auf. Deshalb sind sichere Fenster und Türen ganz wichtig. Alarmanlagen sollten unsichtbar sein. Keine Wertsachen herumliegen lassen, Verstecke wählen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Ein Aufkleber „Vorsicht Hund“ oder „Wachsame Nachbarn“ kann durchaus abschrecken. Und zwei Paar Schuhe vor der Haustür täuschen vor, dass jemand zu Hause ist. Sie sehen: ganz einfache Methoden, aber sehr effektiv.

DasWerkzeug der meisten Einbrecher

Unser Experte

Dr. Helmut Rieche Vorsitzender der Initiative „Nicht bei mir“


Schon einfache Maßnahmen schrecken ab

Kontrollblick Wenn Sie zu Hause sind, sollten Sie auf Klingeln reagieren, da es sich um eine Anwesenheitskontrolle handeln könnte. Eine gesicherte Tür können Sie bedenkenlos öffnen


Eigenes Verhalten überdenken Beim Verlassen des Hauses stets alle Fenster schließen und die Wohnungstür auch bei kurzer Abwesenheit zweimal abschließen.
Außenbeleuchtung Bewegungsmelder und Scheinwerfer nehmen Einbrechern den Schutz der Dunkelheit. Bei längerer Abwesenheit mit einer Zeitschaltuhr steuern.
Kellerfenster sichern Hier empfehlen sich 3 mm starke Stahllochblenden mit verschraubbaren Bolzen, bei Lichtschächten stabile, engmaschige Gitterroste, die mit verschweißten oder verdübelten Flacheisen geschützt sind.
Fenster und Türen nachrüsten Beschläge mit Pilzkopfzapfen, die sich mit dem Rahmen „verkrallen“ sowie absperrbare Fenstergriffe bieten Schutz, genauso wie Zusatzschlösser mit Sperrbügeln an der Tür (s.o.). Zusatz-Tipp: Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer von Fachleuten erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. Mehr Informationen: nicht-bei-mir.de

Auch Senioren kommen gut damit klar

Moderne Sicherheits- Technik für wenig Geld

Über 40 Prozent aller Einbrüchescheitern an Sicherheitstechnik! Das sind die Testsieger*

1 Telecom Magenta SmartHome Von unterwegs das Licht einschalten, damit Ihr Haus bewohnt wirkt, Rolläden hoch- und runterfahren – dank der Haushüter-Funktion sind Sie immer mit Ihrem Zuhause vernetzt. Ca. 130 Euro.

2 eQ-3 Homematic Ein Blick auf die App genügt, um zu sehen, ob Türen oder Fenster in Ihrer Abwesenheit geöffnet werden. Als zusätzliche Funktion können Bewegungen im Haus registriert werden. Ca. 100 Euro.

3 Medion P85754 Im Starter-Set sind Zentrale, Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Erschütterungssensor sowie Rauchmelder enthalten. Stimmt etwas zu Hause nicht, werden Sie auf dem Smartphone oder Tablet gewarnt. Ca. 199 Euro.

Beruhigend Im Café sitzen und wissen, was zu Hause vor sich geht – smarte Technik macht’s möglich