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Ratgeber Hund: Die besten Indoor-Spiele


Ein Herz für Tiere - epaper ⋅ Ausgabe 11/2020 vom 16.10.2020

Nasskaltes Wetter behagt nicht allen Hunden. Wenn die Spaziergänge kürzer werden und auf der Hundewiese Spielkumpane fehlen, können Sie Ihren Vierbeiner auch drinnen toll beschäftigen. Hier finden Sie die fünf Top-Spiele


Artikelbild für den Artikel "Ratgeber Hund: Die besten Indoor-Spiele" aus der Ausgabe 11/2020 von Ein Herz für Tiere. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Ein Herz für Tiere, Ausgabe 11/2020

Tricks wie „Give me five“ lernen alle Hunde daheim ohne Ablenkung am schnellsten


Skateboardfahren ist eine Übung für Fortgeschrittene


Nachtfrost, Nebel, Regen, Sturm, das verhagelt so manchem Hunde-Mensch-Team die Lust auf lange Spaziergänge draußen. Der Hund will trotzdem beschäftigt werden, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Gönnen Sie ihm jeden Tag eine Stunde Spielspaß daheim. ...

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... Das funktioniert auch in kleinen Wohnungen.

1. Happen erschnüffeln

Statt im Futternapf findet der Hund kleine Trockenfutterstückchen in einem Karton, der mit zerknülltem Zeitungspapier gefüllt ist. Oder Sie verstecken die Bröckchen in Klo- und Küchenpapierrollen, deren offene Enden Sie mit Papier verschließen. Im Zoofachhandel gibt es auch Kongs in verschiedenen Größen: Eiförmige Gefäße mit schwerem Fuß, die der Hund so lange anstupsen muss, bis ein Leckerbissen aus dem einzigen Loch fällt. Auch käufliche Schnüffelteppiche begeistern die meisten Hunde: Da verstecken sich zwischen Stoffschleifchen feine Happen.

2. Bring die Eule und den Ball

Das ist ein Spiel, das Mitdenken erfordert. Rollen Sie einen Ball weg vom Hund und bitten „Hol den Ball“. Das wird er zuverlässig tun. Jetzt führen Sie ein neues Spielzeug ein, etwa ein Plüschtier oder ein Quietschie. Schieben Sie es wieder weg vom Hund und signalisieren „Hol das Quietschie“. Klappt auch das, legen Sie beide Objekte nebeneinander und fordern den Hund auf, mal das eine, mal das andere zu holen. Wenn er das tatsächlich schafft, braucht er viel Lob und Leckerli. Und Sie können einen dritten, vierten … Gegenstand benennen, ihn erst alleine, später aus allen ausgelegten Objekten zu holen. Nicht länger als eine Viertelstunde spielen, damit Sie Ihren Denker nicht überfordern.

3. Tricks und ein Tänzchen

Der Klassiker „Give me five“, das Schämen, bei dem der Hund sich mit einer Pfote Nase und Augen zuhält, das „Peng!“, nach dem er wie von einer Kugel getroffen umfällt, und viele andere Tricks lassen sich daheim trainieren und perfektionieren. Oder Sie wagen erste Tanzfiguren: Lassen Sie den Hund im Salom durch Ihre Beine laufen, durch Ihre kreisförmig geformten Arme springen. Wer gut in Gymnastik ist, kann auch eine Brücke machen, unter der der Hund durchlaufen oder die er im Sprung bewältigen soll.

4. Wo ist der Teebeutel?

Ein wundervolles Spiel, bei dem der Hund seine gute Nase einsetzen kann. Lassen Sie ihn an einem Teebeutel (Früchte oder Kräuter) schnuppern und legen Sie diesen dann in Sichtweite aus. Aufs Signal „Wo ist der Teebeutel?“ soll er hinlaufen (das wird er, weil er neugierig ist) und kriegt ein dickes Lob plus Leckerli. Dann suchen Sie ein leichtes Versteck in der Nähe, das er dank der Duftspur sofort finden wird. Lob, Leckerli. Schließlich verstecken Sie den Teebeutel in einer Tüte, hängen diese an eine Türklinke oder legen Sie in eine offene Schublade. Jetzt muss er sich anstrengen, und das soll er ja auch.

5. Finde den Schlüssel

Die Zielobjektsuche hat Hundetrainer Thomas Baumann erfunden und damit Furore gemacht. Dabei soll der Hund einen bestimmten kleinen Gegenstand finden und bringen. Das kann ein Schlüssel sein, ein Feuerzeug oder eine ausgediente Brille. Abgespeckt ist es ein spannendes Spiel für den Hund.

Zunächst muss er das Suchobjekt kennenlernen und sich trauen, es auch ins Maul zu nehmen oder es mit der Schnauze zu berühren. Sie legen es vor ihn hin und wenn er es berührt oder nimmt, gibt’s Lob und Leckerbissen. Dann liegt das Objekt weiter weg und er sollte draufzustürmen und es anzeigen oder nehmen.

Schließlich wird es in einem mit Papier gefüllten Karton versteckt, in einen Schuh im (offenen Schuhregal) oder mitten zwischen Büchern im Bücherschrank. Weiß der Hund, wonach er suchen soll und wird fündig, bewundern Sie ihn überdeutlich und er bekommt ein besonderes Leckerli.

Verschiedene Objekte zu unterscheiden erfordert vom Hund genaues Zuhören und Mitdenken. Umso stolzer ist er, wenn er das schafft


In Zahlen

33 % der Hunde in unseren Haushalten sind Mischlinge. Die meisten davon wurde von ihren Haltern aus dem Tierheim oder einer Rettungsstation in Süd- und Osteuropa geholt

Und wie oft gehen Sie Gassi?

Deutsche Hundehalter gehen mit ihrer Fellnase 2,4 Mal pro Tag Gassi – ein Spaziergang mit Hund dauert durchschnittlich 28 Minuten. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von Tractive, dem Weltmarktführer für GPSTracking von Hunden. Tractive hat hierzu 100.000 Datensätze deutscher Nutzer anonymisiert analysiert. Der GPS-Tracker ist nicht nur perfekt für die Ortung des Tieres, falls es mal abgehauen ist, sondern kann auch dank Activity Monitoring sehen, wie viel sich bewegt oder geschlafen wurde. Der Tracker ist stoßfest und wasserdicht. Tipp: Kleiner Ansporn – der GPS Tracker beugt Übergewicht beim Hund vor, da man sich genügend damit bewegt. Weitere Infos auf www.tractive.com

EXPERTEN HELFEN

Ursula Birr ist Herausgeberin von „Ein Herz für Tiere“


Stimmt es, dass Belohnung mit Käse die Hundenase verdirbt?

Das dachte man früher tatsächlich und deshalb durften Jagd- und Suchhunde keinen Käse bekommen. Inzwischen wissen wir, dass die Hundenase einzelne Geruchsmoleküle aufnimmt und sich von nichts irritieren lässt. Der Hund erkennt weiter auch schwächste Duftspuren beispielsweise am Boden, wenn er vorher ein Stückchen Käse bekommen hat. Man kann also bei der Wahl der Belohnungs-Happen auf den Hundegeschmack eingehen. Der feinen Nase schadet das nicht.

Sie benötigen einen Experten-Rat? Schreiben Sie unter dem Stichwort „Experte“ an redaktion@herz-fuer-tiere.de

Gefahr durch Giftköder – was tun?

Je kälter die Witterung, desto langsamer verrotten die Hundehäufchen und sie rufen regelmäßig Hundehasser auf den Plan, die Gassiwege mit Giftködern spicken. Die Tierschutzorganisation Tasso e.V. rät allen Hundehaltern, mit ihrem Vierbeiner ein Giftködertraining zu absolvieren. Bis der Hund dieses geschafft hat, heißt es Augen offenhalten. Schon beim kleinsten Verdacht, ihr vierbeiniger Liebling könnte einen Giftköder aufgenommen haben, sollten Hundehalter sofort handeln und ihr Tier zum Tierarzt bringen. Oft kann nur die sofortige Behandlung das Leben des Vierbeiners retten. Einige Giftköder verursachen schon binnen kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen. Mögliche Symptome sind Erbrechen, übermäßiges Hecheln, vermehrt weißer Speichel, blasse Schleimhäute, veränderte Pupillen, Durchfall oder eine allgemeine Teilnahmslosigkeit. Hat der Hund tatsächlich einen Giftköder gefressen, sollten Tierhalter zudem Strafanzeige bei der Polizei oder der zuständigen Staatsanwaltschaft erstatten und einen Strafantrag stellen. Denn gemäß Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

RASSEPORTRÄT: Der Cocker Spaniel

Bei ihm stimmt es: Der Schwanz wedelt mit dem ganzen Hund. Der Cocker ist immer fröhlich, bereit zu Taten und Untaten, spielfreudig und, ja, auch verfressen. Das Erste, wogegen ein Cocker-Halter sich wappnen muss, ist der unfassbar Mitleid erregende Bettelblick. Das Zweite ist der Charme dieses langohrigen Superschnüfflers. Denn dank seiner Intelligenz versteht er es prima, seine Leute zu umgarnen und so seinen Willen durchzusetzen. Weil dieser Wille meistens mit Spaß für den Menschen verbunden ist – der Spaniel kuschelt und schmust gerne und bringt eifrig sein Spielzeug, damit man es nochmal wirft, ist er oft der Dirigent in seiner Familie. Gefährlich wird das nur, wenn Supernase draußen eine Spur verfolgt. Dann ist eiserne Konsequenz des Menschen erforderlich.


Fotos: Shutterstock (6), Trio Bildarchiv, Tractive