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Ratgeber: STROMFRESSERN AUF DER SPUR: Wenn der Kühlschrank GELD VERHEIZT


Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 03.01.2020

Niemand will auf eine warme Wohnung, eine heiße Dusche oder gemütliches Fernsehen verzichten. Müssen Sie auch nicht! CLEVER ENERGIE SPAREN ist das Motto – schon sinken Verbrauch und Kosten


Artikelbild für den Artikel "Ratgeber: STROMFRESSERN AUF DER SPUR: Wenn der Kühlschrank GELD VERHEIZT" aus der Ausgabe 2/2020 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 2/2020

In diesem Jahr sollen die Strompreise um 5, 5 % steigen!

UNSER EXPERTE

Lundquist Neubauer Pressesprecher des Vergleichsportals Verivox, www.verivox.de

TV-Tipp

sonntags Spaß an Sparsamkeit im Alltag
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Spätestens wenn die Strom- und Heizkostenabrechnung ins Haus flattert, wird uns ein hoher Energiebedarf so richtig bewusst. Oft sind es die Kleinigkeiten, die ein großes Loch ins Haushaltsbudget ...

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... reißen, wie z. B.Elektrogeräte im Standby-Modus. Lundquist Neubauer vom Vergleichsportal Verivox rechnet es uns vor: „Ein Watt, das dauerhaft verschwendet wird, kostet 2,54 Euro pro Jahr. Klingt nicht teuer: Aber auf eine Durchschnittsfamilie gerechnet, laufen jährlich 400 Kilowattstunden oder 116 Euro ins Leere!“

Jetzt geht es Energiesündern an den Kragen

Deshalb: Trennen Sie Fernseher, Computer & Co. immer mithilfe von abschaltbaren Steckdosenleisten vom Netz, wenn Sie sie nicht benutzen. Auch Kühl- und Gefrierschränke und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz und daher ein dicker Posten im Strombudget. Standort und Temperatur spielen eine wesentliche Rolle für den Verbrauch. Sinkt die Umgebungstemperatur um ein Grad, frisst das Gerät sechs Prozent weniger Strom. Also nie neben den Backofen oder an einen sonnigen Ort stellen. Auch regelmäßiges Abtauen lohnt: Schon fünf Millimeter Eis machen sich in 30 Prozent höherem Stromverbrauch bemerkbar. Steht in Ihrem Keller ein alter Kühlschrank, der nur zum Feiern im Sommer benutzt wird und dennoch das ganze Jahr am Netz hängt? Ein Stromfresser erster Güte! Und wer glaubt, dass er seinem Geldbeutel etwas Gutes tut, indem er das Kurzprogramm von Waschoder Spülmaschine benutzt, der täuscht sich. „Diese Programme sind zwar schneller fertig, brauchen aber deutlich mehr Strom und auch Wasser als z. B. das Öko-Programm. Dieses spart bis zu 40 Prozent Energie“, so Neubauer.

Wasser marsch – aber möglichst in Maßen!

Minifontänen am Brauseschlauch, tropfende Wasserhähne und undichte Spülkästen verschwenden literweise Wasser. „Schuld sind meist poröse oder verkalkte Dichtungen“, erklärt der Experte. Der Verbrauch für die Toilettenspülung lässt sich mit modernen Spülkästen halbieren. Stopptasten sind als Nachrüstsätze für etwa zehn Euro erhältlich.

Förderungen und Zuschüsse clever nutzen

Weiterer Tipp: „Lassen Sie die Spülmaschine für sich arbeiten.“ Eine voll beladene verbraucht weniger Wasser als Abwaschen per Hand. Und das Vorspülen von leicht verschmutztem Geschirr können Sie sich schenken. Wer sein Haus energieeffizient dämmt, kann die Förderung der KfW oder regionale Förderprogramme in Anspruch nehmen. Für Bezieher sozialer Leistungen ist der „Stromspar-Check“ interessant (www.stromspar-check.de). Stromsparhelfer besuchen die Haushalte und tauschen Energiefresser aus. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen 100 Euro-Gutschein für den Kauf eines energieeffizienten A+++-Kühlschrankes zu erhalten.

Temperatur drosseln und dennoch behaglich wohnen

Jedes Grad weniger in der Wohnung spart sechs Prozent Heizkosten. 20 Grad im Wohnraum, 18 im Schlafzimmer und 22 im Bad reichen. Nachts empfiehlt sich eine Absenkung um drei bis fünf Grad – elektronische Thermostatventile regeln das automatisch. Denken Sie auch darüber nach, den Gas- und Stromanbieter zu wechseln (s. o.).

Mit Vergleichsportalen den günstigsten Stromanbieter finden

DER WECHSEL GEHT GANZ EINFACH
Passen Sie die Filter an Ihre eigenen Bedürfnisse an und übernehmen Sie die Voreinstellungen nicht ungeprüft.

NICHT VON BONI BLENDEN LASSEN
Versprochene Bonuszahlungen nicht sofort in den Vergleich mit einbeziehen. Denn die mindern die Kosten nur im ersten Vertragsjahr –dann kann’s teuer werden.

FLEXIBEL BLEIBEN
Energieverträge sollten zunächst maximal ein Jahr laufen und sich dann höchstens um einen Monat automatisch verlängern. Die Kündigungsfrist sollte nicht länger als vier Wochen betragen.

WÄRMEBILDKAMERA
Die roten Flecken zeigen schlecht isolierte Stellen. Entsprechend kann das Haus gedämmt werden


SPARSAME HELFER
Beim Gerätekauf auf die beste Energieeffizienzklasse achten. In den Handel dürfen nur noch A+++, A++ und A+. Ein 3-Personen-Haushalt kann mit modernen Haushaltsgeräten* rund 1.100 kWh pro Jahr sparen, das entspricht rund 300 €** pro Jahr. Weitere Infos: www.hausgeraete-plus.de


Fotos: AdobeStock (3), hausgeraete-plus, privat