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Raus aus der Plastikfalle!


HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 33/2018 vom 10.08.2018

Wenn wir nicht umdenken, wird die Erde zur Müllkippe. Das Motto lautet: Weniger Tüten, Folien, Packungen! HÖRZU stelltdie besten Alternativen vor


Artikelbild für den Artikel "Raus aus der Plastikfalle!" aus der Ausgabe 33/2018 von HÖRZU. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 33/2018


311 Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich weltweit auf den Markt gebracht


Auf den ersten Blick ist es genial: Plastik, das Wundermittel, das seit den 50er-Jahren boomt. Es schützt Waren, hält sie frisch, wiegt wenig, und wenn es runterfällt, bleibt es heil. Auf den zweiten Blick scheint es katastrophal: Plastik, das große Problem unserer Zeit. Es verrottet nicht oder nur extrem langsam und macht so aus unserer Erde eine riesige Müllkippe.

311 Millionen ...

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... Tonnen Kunststoffe werden derzeit pro Jahr produziert. Knapp ein Drittel der Produkte, die daraus entstehen, nutzen wir weniger als fünf Minuten – dann werfen wir sie einfach weg. Alarmierende Zahlen! All die Becher, Tüten, Gabeln, Schalen – brauchen wir sie wirklich in dieser Menge? Eine kurze Frage, die viel verändern könnte – würden wir sie uns als Verbraucher öfter stellen. Auf vieles könnten wir nämlich gut verzichten, und für vieles gibt es echte Alternativen.

VERSCHWENDUNG
Einen Großteil der Verpackungen aus Plastik nutzen wir nur kurz, um Waren nach Hause zu bringen


Mehr Mehrweg statt Einweg

Ein Gang durch den Supermarkt zeigt: Plastik ist oft überflüssig. Würde es abgeschafft, man würde es nicht vermissen. Beispiel: der Einmalhandschuh am Brotstand. Eine Zange täte es auch. Oder Kekse in XXL-Verpackung: mehrfach in Folie verschweißt und mit Karton umhüllt. Unnötig aufwendig. Doch wir greifen zu, weil wir es so gewohnt sind. Aus Bequemlichkeit, aus Zeitnot, aus Unkenntnis. „Der erste wichtige Schritt ist es, sich zu sagen: Wo ich Mehrweglösungen finde, sollte ich versuchen, sie zu nutzen“, rät Rolf Buschmann, Experte für Umweltschutz beim BUND. „Das geht über das klassische Glassystem weit hinaus: Körbe oder Beutel statt Tüten! Dosen für Aufschnitt und Käse! Am Anfang kostet es vielleicht etwas Überwindung, die Supermarktmitarbeiter zu überzeugen, dass es doch kein Problem sei, die Ware abzuwiegen, in Papier zu wickeln und in die mitgebrachte Dose zu legen, aber auf lange Sicht sollte das die Normalität sein.“

Inzwischen gibt es in allen großen deutschen Städten von Kiel bis Konstanz sogar verpackungsfreie Supermärkte wie „Ohne“ oder „Original Unverpackt“. Egal ob Reis, Nudeln, Kaffee, Kräuter, Gewürze, Waschmittel oder Seife: Jeder Kunde füllt sich die Menge, die er braucht, in eigens mitgebrachte Behälter ab. Das könnte ein Vorbild für die großen deutschen Lebensmittelketten werden, denn sie wissen, dass sie aktiv werden müssen, und lassen sich neuerdings von Umweltschutzverbänden beraten. Erste Erfolge sind sichtbar: Die dünnen Obst- und Gemüsebeutel warden zunehmend durch Papiertüten ersetzt, an den Kassen gibt es statt Plastiktüten Jutebeutel und Netze, die man oft nutzen kann.

Tomaten, Gurken und Paprika sind aber weiterhin oft in einer extra Folie verpackt, absurderweise sogar viele Bioprodukte. BUND-Experte Buschmann: „Als Argument hören wir von den Ladenbesitzern, dies sei nötig, damit die Kasse die Produkte erfassen kann. Dabei gibt es viele Obstund Gemüsesorten, die leicht mit Laser zu kennzeichnen sind. Das halten wir für unbedenklich, besonders bei Produkten, deren Schale nicht mitgegessen wird.“

Die einfachste Lösung lautet natürlich: Esswaren soweit möglich auf Wochenmärkten kaufen! Das jedoch ist oft teurer. Und erfordert mehr Planung – in unserer auf Flexibilität bedachten Gesellschaft eine Herausforderung! Die Arbeitswelt ist mobiler, es gibt mehr Pendler, also essen mehr Menschen unterwegs, „to go“, mit Einweggeschirr. Die Zahl der Einwegbecher hat sich hierzulande seit 2000 mehr als verdreifacht: auf heute fast drei Milliarden im Jahr. Gemeinsam bringen die Leichtgewichte zehnmal so viel auf die Waage wie der Eiffelturm. Da es mehr Singlehaushalte gibt, gibt es mehr Miniportionen. Da viele abends nicht mehr kochen, bestellen sie Essen beim Lieferservice – im Thermokarton. Oft mit Gewissensbissen.

„Wir erleben einen Bewusstseinswandel: Die Menschen in Deutschland sind bereit umzudenken“, sagt Prof. Daniel Hanss, Umweltpsychologe von der Hochschule Darmstadt. „Wichtig ist aber, dass sie die positiven Folgen ihres Handelns spüren.“

Zu viel Mikroplastik!

Zur Verseuchung mit Mikroplastik trägt nicht nur die Industrie bei, sondern besonders private Haushalte – vor allem durch synthetische Kleidung, die durch Abrieb oder Waschen Partikel verliert

Die Plastikflut im Badezimmer

In der Mittagspause statt der Plastikgabel das Besteck aus der Teeküche des Büros zu nutzen – klingt machbar. Die meisten Fallen lauern allerdings an Orten, an denen wir sie nicht vermuten. Beispielsweise zu Hause im Badezimmer: in Form von Kosmetika. Diese sind meist nicht nur in Plastikgefäße verpackt, erschreckend lang ist auch die Liste der Produkte, die Mikroplastik enthalten, also Kunststoffe wie Nylon, Teflon oder Silikon, die weniger als fünf Millimeter messen. Sie sollen Wirkstoffe leichter und schneller in die Haut transportieren und so den Effekt der Ware verstärken: Die Creme verspricht auf diese Weise einen noch geschmeidigeren Teint, die Sonnenmilch noch mehr Schutz. Allerdings sind die Partikel so winzig, dass sie in Kläranlagen nicht mehr aus dem Abwasser gefiltert werden können und bis in die Weltmeere gelangen.

Augen auf beim Einkauf!

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der BUND einen Einkaufsratgeber herausgegeben: „Mikroplastik: Unsichtbare Gefahr“ (bund.net/mikroplastik). Dort sind Artikel aufgelistet, die man meiden sollte: etwa bestimmte Babyartikel, Gesichtspflege, Duschgels, Sonnencremes, Körper-, Hand-, Fuß- und Haarpflege sowie Beautyprodukte vom Lippenstift über Puder bis Make-up. Alle stammen aus den Sortimenten bekannter Firmen oder aus Linien, die in Apotheken vertrieben werden.

Zudem bietet der Ratgeber eine Liste mit Abkürzungen, hinter denen sich bedenkliche Kunststoffe in Kosmetika verbergen: etwa AC für Acrylates Copolymer oder PE für Polyethylen (siehe auch Tipps rechts, Punkt 4). So kann jeder beim Einkauf selbst die Liste der Inhaltsstoffe prüfen. Noch einfacher wird dieser Test durch eine Handy-App des BUND namens „ToxFox: Der Produktcheck“. Rolf Buschmann erklärt: „In naher Zukunft ist geplant, diese App zu erweitern, sodass durch Scannen des Barcodes eines Kosmetikartikels per Smartphone unmittelbar angezeigt wird, ob er Mikroplastik enthält.“ Der Experte ist überzeugt: „Wer sich gegen diese Produkte entscheidet, übt Druck auf den Hersteller aus. Nur so wird sich etwas ändern.“ Umweltpsychologe Daniel Hanss stimmt zu: „Der Kunde gibt den Impuls.“ Durch den Boykott kann er Firmen dazu bewegen, auf die gefährlichen Partikel zu verzichten und die Forschung nach umweltfreundlicheren Stoffen voranzutreiben. Bis dahin kann Biokosmetik eine gute Alternative sein.


400 Jahre braucht einPlastikgetränkehalter , um sich zu zersetzen


EinePlastiktüte zersetzt sich in10 – 20 Jahren


Unsere Ozeane sind bereits eine Mülldeponie Wissenschaftler warnen: Bis 2050 könnten die Plastikabfälle in den Weltmeeren mehr wiegen als alle Fischschwärme zusammen

Wissenschaftler warnen: Bis 2050 könnten die Plastikabfälle in den Weltmeeren mehr wiegen als alle Fischschwärme zusammen


Plastikbesteck baut sich erst in300 Jahren ab


EinePlastikflasche überdauert sogar450 Jahre


Ein Meer aus Plastikmüll

Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel: Von den 311 Millionen Tonnen Plastik, die jedes Jahr weltweit auf den Markt kommen, werden bislang nur 20 Prozent recycelt oder verbrannt – der Rest verbleibt in der Umwelt. Stark belastet sind die Ozeane: 150 Millionen Tonnen Plastik sind bereits in die Weltmeere gelangt. Überraschende Entdeckung: 77 Prozent des Mikroplastiks in unseren Gewässern stammen aus den privaten Haushalten, nur 23 Prozent aus der Industrie (siehe Grafik Seite 9). Beunruhigende Erkenntnis: Kunststoff benötigt eine extrem lange Zeit, um sich im Wasser zu zersetzen: Eine Plastiktüte braucht dafür zehn bis 20 Jahre, eine PET-Flasche bis zu 450 Jahre (s. Grafik links). Wer sich das bewusst macht, wird öfter darauf verzichten. Durch Salzwasser, Seegang und UVLicht werden Plastikteile im Lauf der Zeit in Mikropartikel zerteilt und von Strömungen bis in die größten Tiefen getragen. Sie gelangen in die Nahrungskette der Meerestiere – und so auch auf unsere Teller.

Diplom-Biologe Thilo Maack von Greenpeace machte kürzlich in der Antarktis eine alarmierende Entdeckung: „Wir ha-ben sehr gehofft, dort kein Plastik zu finden, aber leider haben wir in den Proben Fasern entdeckt, die aus Textilien kommen.“ Ein Drittel des weltweiten Aufkommens an Mikroplastik stammt aus synthetischer Kleidung. Die Problemstoffe heißen Elastan, Polyacryl, Polyester oder Viskose. Wird eine Jacke oder ein Pullover aus diesen Kunstfasern in der Waschmaschine geschleudert, gehen winzige Plastikfäden verloren. „Bis zu eine Million Fasern lösen sich während des Waschens von einer Fleecejacke“, erklärt Greenpeace-Experte Maack. Diese gelangen mit dem Abwasser in die Kanalisation. Eine Untersuchung des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven wies nach, dass Klärwerke nur einen Teil von ihnen aufhalten, also strömen auch sie in die Flüsse und Meere.

Viele Pullis waren mal PET-Flaschen

Drei Tipps können dazu beitragen, die Umwelt beim Waschen von Mikrofasern zu schonen. Erstens: Niedrige Temperatur wählen. Zweitens: Kürzer und sanfter schleudern. Drittens: Fleecestoffe nicht mit harten Textilien wie Jeans waschen, da so die Reibung deutlich höher wird und sich viel leichter Fussel lösen können.

Beim Einkauf sollte man sich bewusst machen: In der Regel war jeder Polyesterpulli und jede Mikrofaserjacke mal eine PET-Flasche. BUND-Experte Buschmann empfiehlt als Alternative „biozertifizierte Naturtextilien, etwa, Organic Cotton‘“. Er schränkt aber ein: „Man muss wissen, dass bei der Produktion von Naturfasern viel Wasser verbraucht wird. Auch hier sollte man bewusst kaufen. Braucht man wirklich 20 T-Shirts im Schrank?“

Wer Alternativen zum Kunststoff sucht, sollte stets auch fragen, wie viele andere Ressourcen sie verbrauchen. Ist die Papiertüte wirklich besser als der Plastikbeutel? Für die Herstellung von Papier werden Zellstoff, Wasser, Energie, vor allem aber Chemikalien nötig. Zudem sind Papiertüten wenig strapazierfähig und können nicht oft genutzt werden. Jutebeutel, die in der Regel mehrere Kilo aushalten, wären hier die bessere Wahl.

Der blaue Planet wird zum Plastikball

Auf unserem „Plastik-Planeten“ beginnt das Umdenken. Einen Anstoß gab kürzlich die EU-Kommission mit der Ankündigung eines Verbots von Plastikbesteck, Luftballon-haltern und Strohhalmen. Auch politisch erhöht sich der Druck auf Deutschland: China, das bislang große Mengen unseres Plastikmülls abnahm, droht mit Importstopp. Zu schlecht getrennt sei das Material, zu wenig sortenrein. 2016 nahm uns die Volksrepublik noch 560.000 Tonnen ab. Hintergrund: Das Land verfügt über zu wenig Öl, um Kunststoffe herzustellen. Statt Rohplastik teuer im Ausland zu kaufen, nahm es gebrauchtes. Bislang. Bleiben wir nun auf unserem Müll sitzen?

Geschockt vom Einfuhrstopp, sucht die Abfallwirtschaft nun nach Lösungen. Hans-Dieter Wilcken, Geschäftsführer des Bremer Entsorgungsunternehmens Nehlsen, setzt auf besser verwertbares Plastik: „Wir brauchen mehr gutes Verpackungsmaterial, das aus wenigen verschiedenen Kunststoffen besteht, denn nur das ist gut recycelbar.“ Lediglich 40 Prozent sind heute wiederverwertbar, der Rest wird verbrannt. „Wir haben zurzeit viele schlecht verwertbare Kunststoffe. Ein Beispiel sind dünne Folien, mit denen eingeschweißter Käse verpackt wird. Sie können aus bis zu zehn Schichten bestehen: Eine schützt vor UV-Licht, die andere hält das Aroma“, so Wilcken. Ganz anders sei das etwa bei Gießkannen. Hier sei der Stoff in der Regel so rein, dass aus einer alten problemlos eine neue werden könne.

Die Forschung sieht die Lösung eher in neuem biologisch abbaubarem Kunststoff. Etwa aus Mais oder Bambus. Doch ist es sinnvoll, dafür wichtige Ressourcen zu verbrauchen? Eigentlich kann unsere Vision nur heißen: Plastik vermeiden.

GUT VERPACKT
Wer immer einen Jutebeutel bei sich hat, macht die Plastiktüte überflüssig


WENIGER IST MEHR
Der Trend heißt: verpackungsfreier Supermarkt. 2014 gab es hierzulande erst zwei, heute sind es über 100


5 Die wichtigsten Tipps für den Alltag

So können Sie Plastikmüll leicht vermeiden

1 MEHRWEG STATT EINWEG Wasser, Milch und Joghurt aus Glasflaschen und Glasbechern wählen. Zum Einkauf stets Jutebeutel oder Korb mitnehmen.

2 BEIM EINKAUF VERPACKUNGEN MEIDEN Wurst und Käse an der Frischetheke in mitgebrachte eigene Dosen legen lassen. Keine Lebensmittel kaufen, die mehrfach in Folien und Karton verpackt sind (zum Beispiel Kekse). Oder gleich die neuen verpackungsfreien Supermärkte besuchen: etwa „Ohne“ oder „Original Unverpackt“.

3 KLEIDUNG AUS KUNSTFASERN SANFT WASCHEN Niedrige Temperatur wählen, wenig schleudern, Fleecestoffe nicht mit harten Textilien wie Jeans waschen. Am besten beim Einkauf lieber Kleidung aus zertifizierter Biobaumwolle wählen.

4 BEI KOSMETIK AUF INHALTSSTOFFE ACHTEN Produkte mit folgenden Abkürzungen enthalten Mikroplastik: PE, PP, PET, Nylon-12, Nylon-6, PUR, AC, ACS, PA, PMMA, PS. Auf der sicheren Seite ist man mit Biokosmetik.

5 PLASTIKWARE KRITISCH PRÜFEN: Brauche ich das wirklich? Coffee-to-go-Becher und Kunststoffbesteck sind total überflüssig. Immer Edelstahlbecher oder Edelstahlbesteck einpacken.


FOTOS: S. 8-9: VIKENTIY ELIZAROV/SHUTTERSTOCK (GR.), DALTON/GETTY IMAGES; S. 10-11: GETTY IMAGES (2)/SHUTTERSTOCK/STOCK.ADOBE.COM [M], SPECHT/LAIF, CHINNAPONG/SHUTTERSTOCK