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Raus aus der Ungleichheit


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Auszeit - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 06.10.2022
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Bildquelle: Auszeit, Ausgabe 5/2022

Ich hatte keine perfekte Kindheit und mir ist bewusst, dass das wahrscheinlich vielen Menschen so geht. Allerdings, was bedeutet schon „perfekt“? Mitte zwanzig verstand ich so langsam, dass die Beurteilung dessen, was Eltern ihrem Nachwuchs zu geben haben, nicht immer fair ausfällt. Ich meine damit, dass Mütter und Väter die besten Absichten haben können, und trotzdem das Bedürfnis ihres Sprösslings weit verfehlen. So ist das Leben. Elternschaft ist eine Aufforderung, genau hinzusehen, zuzuhören, mitzufühlen und stetig in all dem zu wachsen, egal wie oft wir daran zu scheitern glauben. Mit Beginn meiner Vaterschaft habe ich gelernt, dass eine Begegnung auf Augenhöhe eine der liebevollsten

Haltungen ist, mit denen man seine Kinder begleiten darf, während sie die Welt entdecken und verstehen wollen. Gelungen ist mir das nicht immer, aber immer besser. Was ich dafür brauchte, war der Mut zur Einsicht ...

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... und eine große Portion Geduld mit mir selbst. Über meinen Tellerrand schauend, gab es nicht nur in meinem kleinen Erlebensuniversum verletzende Zustände. Weltweit werden täglich Menschen ungleich behandelt, ob in Form von Rassismus, beim Geschlechterkampf, in Religionen, aufgrund des Aussehens oder eben innerhalb der Erwachsenen-Kind-Beziehung. Dies sind nur wenige Ausschnitte, eines viel umfangreicheren Lebens mit Bewertungsmaßstäben. Ich glaube, jeder von uns hat Probleme in unterschiedlichen Lebensbereichen, in denen er sich unsicher und klein empfindet. Ich wurde als Kind und auch als Erwachsener hier und da abwertend behandelt, aber nicht, ohne einen Lerneffekt.

Ungleichheit

Jeder Erkenntnis geht mindestens eine persönliche Geschichte voraus. Eine Wichtige in meiner Sammlung ereignete sich an einem Silvestertag. Ich war zirka zehn oder elf Jahre alt. Wir, meine Mutter, ihr damaliger Lebensgefährte, deren Freunde und ich, feierten auf einer Kegelbahn das sich nähernde neue Jahr. Wenn nicht in allem, war ich in vielem doch ein normaler Junge. So faszinierten mich Feuerwerk und alles, was brannte und explodierte. Manchmal ist es so, dass eine Unachtsamkeit, eine Kette an Ereignissen auslöst, die niemand kommen sehen hat. In meinem Fall war es, dass mich beim Anzünden eines Knallkörpers ein Funke an der Hand traf und ich ihn fallen ließ, anstatt wegzuwerfen. Glücklicherweise war es keine gefährliche Situation, da der Kreis an Menschen, der sich um mich herum befand, weit auseinander stand. Als die brennende Lunte am Ziel ankam und der Knall hör- und sichtbar war, wurde meine Mutter von einem der auseinanderfliegenden Teile leicht am Bein getroffen. Aus Reflex schrie sie auf. Sie erschrak zwar, aber mehr als ein kleines Loch in ihrer Strumpfhose blieb nicht zurück. Ihrer männlichen Begleitung schien dies für eine persönliche „Explosion“ zu reichen. Er packte mich im Klammergriff von hinten und riss mir gewaltsam das Feuerzeug aus der Hand. Wut war zwar sein täglich Brot und ich war es gewohnt, dass er mich zumindest anschrie, aber das ging mir zu weit. Sobald er das Feuerzeug hatte, ließ er mich los und stapfte aggressiv in die Kegelbahn zurück. Ich stapfte mit. Selten war ich so wütend wie in diesem Augenblick. Auf dem Weg nach drinnen, Richtung unseres Tisches, schrie ich und beleidigte ihn, ohne Luft zu holen. Dadurch, dass die Kegelbahn ein offizieller Veranstaltungsort für Silvesterpartys war, waren dort viele Menschen, die unseren „kleinen“ Familienstreit miterleben durften. Dann kam die Reaktion, die in mir ein bleibendes Unverständnis auslöste, abgesehen von dem Angriff selbst. Es waren drei ältere Damen, die mir, während meiner Kriegserklä- rung an ihn, sagten: „So etwas sagt man zu einem Erwachsenen nicht.“ Ich beachtete sie zwar nicht weiter, weil mir das Anbrüllen des Feuerzeugdiebes wichtiger war, aber ich erinnere mich gut, wie Fragezeichen in mir aufstiegen. „Wieso war es ok, dass ein ausgewachsener Mann ein Kind angriff, aber nicht, dass es ihn dafür anschrie und beleidigte?“ Ich konnte und wollte es nicht verstehen. Oft habe ich schon beobachten können, wie Unterschiede bei der Wichtigkeit von Menschen gemacht werden, aber diese Situation war ein Samenkorn für ein tiefgreifenderes Erkennen, um solche Beurteilungen zu hinterfragen und es in meinem Leben gänzlich anders zu machen.

Stärke dein Vertrauen in deine Lösungsfähigkeit

Um in die Selbstliebe einzutreten, benötigst du ausreichend Selbstvertrauen. Selbstvertrauen entsteht durch Selbstversuche. Das bedeutet nicht, dass du alles können und auf jede Frage eine Antwort haben musst. Mache dir bewusst, dass du in jeder Lage dazu fähig bist, eine Lösung zu finden. Ich lebe nach dem Prinzip von Love it, Change it or Leave it. Das bedeutet, dass du eine Situation ändern kannst. Sollte das nicht möglich sein, kannst du diese verlassen. Ist die Situation weder veränderbar, noch verlassbar, bleibt dir das Akzeptieren. Selbst, wenn du glaubst, dass du gewisse Begebenheiten niemals akzeptieren kannst, hast du die Fähigkeit dazu in dir. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass man alles akzeptieren sollte, unabhängig davon, ob man die Situation ändert oder verlässt. Wieso? Weil in dem Augenblick sich ein Lebensumstand so darstellt, wie er ist, ob du ihn ablehnst oder akzeptierst. Wenn du deine Energie nicht in Ablehnung lenkst, hast du mehr davon, um eine Lösung zu erarbeiten. Wenn du dieses 3er-Prinzip immer wieder anwendest, wirst du selbst erleben, dass du jede Situation handeln kannst, ob mit oder ohne Unterstützung.

Niemand kann dir ein Minderwertigkeitsgefühl aufzwingen ohne deine Bereitschaft dazu.

Eleanor Roosevelt

Ein Wendepunkt

Ich sollte aus dieser Geschichte lernen, nur nicht sofort. Das Spiel der Ungleichheit spielte ich selbst weitere acht bis zehn Jahre unreflektiert weiter. In all dieser Zeit kannte ich noch keine Alternative, da ich glaubte, dass das zum Leben und in der Gesellschaft zum Überleben dazu gehörte. Gewonnen hat dabei niemand. All das, nur um einen Moment lang das Gefühl zu haben, dazuzugehören und einen Wert in mir zu verspüren. Da dieses falsche „Glück“ von Natur aus vergänglich ist, musste ich den Vorrat an empfundener Bedeutsamkeit regelmäßig auffrischen. Seit nun mehr als 15 Jahren setze ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinander, und es kommt mir meist so vor, als sei sich nahezu die gesamte Branche einig, dass es wichtig sei, einen gesunden Selbstwert zu haben. Doch was ist gesund? Lange teilte ich diese Meinung. Es klang logisch und greifbar für mich. Inzwischen bin ich zu der Einsicht gekommen, dass die Suche nach Selbstwert das eigentliche Problem ist. „Was bin ich mir selbst wert?“ Das soll die zentrale Frage sein, die dahinter steht. Bin ich es wert geliebt zu werden, meinen Träumen zu folgen, glücklich zu sein oder nein sagen zu können? Es gibt darauf nur eine richtige Antwort und die gilt für jeden von uns: „Ja!“ Möglicherweise teilt nicht jeder meine Sicht darauf, aber ich glaube, dass die Definition unvollständig oder sogar falsch ist, wenn man sich diese Frage stellt. Aus diesem Grund habe ich mir eine eigene Definition erlaubt. „Was glaube ich, bin ich in dieser Welt für andere wert?“ Damit soll deutlich werden, dass jedes empfundene Problem in Bezug auf andere entsteht. Wieso sollte ich meine Träume nicht leben? Ist es vielleicht, weil ich dabei Menschen verlassen oder verletzen würde und diese mich dafür ablehnen oder verlassen könnten? Würde ich einen sicheren Arbeitsplatz aufgeben müssen und würde dadurch finanzielle Sicherheit und somit einen gesellschaftlichen Status verlieren? Wenn wir alle möglichen Szenarien durchspielen, würden wir letztlich bei Scham und Schuld landen, hinter denen die Angst steht, verlassen zu werden und nirgends richtig dazuzugehören. Wollen wir nicht alle einen Platz in der Welt einnehmen, an dem wir uns wertgeschätzt und wichtig fühlen? Ich habe, seit ich lebe, nach diesem meinem Platz gesucht. Meist habe ich mich auf diesem Weg ausgeschlossen und einsam gefühlt, auch wenn ich oft von wundervollen Menschen umgeben war. Kennst du das auch, dass du dich inmitten von Menschen falsch und teils überflüssig fühlst? Mir fehlte der Glaube an mich selbst. Scheinbar hatte ich dieser Welt nichts Wichtiges zu bieten, jedenfalls nichts, was mir eine Zugehörigkeit garantierte. Wurde mir gesagt, dass man mich liebt, ich konnte es nicht glauben. Nicht, weil ich der Meinung war angelogen zu werden, sondern, weil ich nicht verstehen konnte, weswegen mich jemand lieben sollte.

Love it, change it or leave it

Folgende Checkliste soll dir eine Richtlinie beim Umsetzen des 3er-Prinzips sein:

1. Change it

Kann ich die Situation ändern?

Wenn ja, welche Möglichkeiten habe ich?

Bin ich bereit, alles Nötige dafür zu tun?

Benötige ich dafür spezielles Wissen?

Wenn ja, woher bekomme ich es?

Brauche ich Unterstützung? Wenn ja, von wem?

2. Leave it

Kann ich die Situation verlassen?

Wenn ja, welche Möglichkeiten habe ich?

Welche Konsequenzen könnten sich daraus ergeben?

Bin ich bereit, alles Nötige dafür zu tun?

Benötige ich dafür spezielles Wissen?

Wenn ja, woher bekomme ich es? Brauche ich Unterstützung?

Wenn ja, von wem?

3. Love it

Kann ich die Situation (schon) akzeptieren?

Wenn nein, wieso nicht?

Ist mir klar, dass ich durch Ablehnung der Ausgangslage, nichts daran ändere?

Ist mir bewusst, dass das Annehmen nicht das Gleiche ist, wie etwas zu dulden oder hinzunehmen, sondern nur den Widerstand in mir loslasse, weil es gerade sowieso passiert?

Bin ich bereit, alles Nötige dafür zu tun?

Benötige ich dafür spezielles Wissen?

Wenn ja, woher bekomme ich es? Brauche ich Unterstützung?

Wenn ja, von wem?

Eintr itt in die Selbstliebe

Was hat das alles mit Selbstliebe zu tun? Für mich ist Selbstliebe das Überwinden der Suche nach Selbstwert, da ich fest davon überzeugt bin, dass unser eigentlicher Wert unantastbar und unveränderbar ist. Wieso nach einem Wert suchen, der von Anfang an feststeht? Ich war so lange auf der Jagd nach dem „gesunden Selbstwert“, sodass ich einiges dafür getan habe, um anderen zu gefallen, oder im schlimmeren Fall, mich über andere zu erheben. Für meine Mitmenschen tat ich nahezu alles und überging dabei oft meine eigenen Bedürfnisse. Bei den Bemühungen meinen eigenen Wert durch andere zu finden, ging es nicht nur darum, von anderen geliebt zu werden. Vielmehr bestand diese Suche daraus, so geliebt zu werden, wie ich war. Das bedeutet, ich wollte die Freiheit empfinden, ganz ich selbst sein zu können und das Gefühl zu haben dafür mit Liebe belohnt zu werden, also ganz auf meine Weise ein wichtiger Teil dieser Welt zu sein. Freiheit und Liebe, ein scheinbar ungleiches Paar, vereint sich in der Selbstliebe. Für mich war essenziell, den Anspruch aufzugegeben, geliebt zu werden, denn sonst wäre ich weiterhin in die Suche verwickelt. Ich fand den Zugang zu Liebe in mir und wurde so von einem Bettler zu einem Liebenden. Mein Herz für mich zu öffnen, bedeutete gleichermaßen mein Herz für die Welt zu öffnen. Wäre dem nicht so, wäre es keine Liebe, sondern wieder nur eine andere Form der Ungleichheit. Wie sieht mein Leben mit diesem Wissen heute aus? An manchen Tagen fühle ich mich vom Leben stark herausgefordert und mein Herz verschließt sich noch reflexartig. An dieser Stelle gehe ich bewusst in die Herzöffnung. Es ist nicht damit getan, all das zu wissen, sondern es ist ein tägliches Training und Tun. Heute übergehe ich nur noch selten mein persönliches Empfinden. Stelle ich den Wunsch eines Anderen doch einmal über mein Bedürfnis, dann tue ich dies bewusst und bin im Frieden damit, weil ich diese Wahl frei treffe und nicht mehr, um dem anderen zu gefallen. Ich habe mehr das Gesamtbild und Zusammenspiel im Blick, und bin in meiner Wahrnehmung nicht mehr darauf begrenzt, anderen gefallen zu wollen. Seit ich den Zugang zur Selbstliebe entdeckt habe, kann ich mich, wenn es angebracht ist, unterordnen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich dabei verloren gehe. Aus all den Erfahrungen und Erkenntnissen formte sich mein heutiges Lebensmotto: „Komm ganz bei dir an, anstatt nach dir zu suchen.“ So gebe ich das bei meiner Arbeit mit und am Menschen weiter und ich wünsche es dir.

Das Tragische im Leben vieler Menschen ist, dass sie überall nach einem Selbstwertgefühl suchen, nur nicht in ihrem Innern.

Nathaniel Branden

Selbstakzeptanz

Mache dir folgende Zeilen immer wieder bewusst. Benutze es wie ein Mantra, indem du es via Audio aufnimmst und dir regelmäßig aufmerksam anhörst:

„Das, was ich bereits kann und weiß, kann ich vertiefen. Das, was ich noch nicht kann und weiß, aber können und wissen will, kann ich lernen. Ich weiß bei allem, dass ich nicht alles können und wissen muss.

Das, was ich fühle, ist meine derzeitige Ausdrucksform. Ich weiß, dass Gefühle fließen und ihre Richtung ändern können. Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung.

Ich lebe in und mit meinem Körper. Er begleitet mich mein ganzes Leben. Ihn abzulehnen verändert ihn nicht. Ihn zu akzeptieren verändert ihn ebenfalls nicht, aber ich fühle mich wohler dabei. Mein Körper ist meine persönlich materielle Form des Ausdrucks. Ich kann ihn formen, wie mir beliebt und kann ihn bei jedem Schritt der Formung akzeptieren, wie er ist, wenn ich das möchte.“

Deinen Mut stärken

Wenn du dein Selbstvertrauen stärkst, wirst du dir mehr zutrauen und mutiger werden. Mut ist notwendig, weil Angst in uns ist. Es ist nicht das Überwinden der Angst, sondern das Durchschreiten dieser. Um deinen Mut zu trainieren, übe dies gerne in „kleinen“ Alltagssituationen. Sag „Nein“ in Situationen, bei denen du sonst ja sagst, aber nein fühlst. Schau, was dann passiert. Beobachte, was es mit dir macht.

• Du wolltest schon immer mal Achterbahn fahren, warst aber zu ängstlich? Dann ist jetzt deine Zeit „Ja“ dazu zu sagen und dich auf dieses Abenteuer einzulassen.

• Du möchtest deinem Partner schon lange ein Gefühl oder ein Bedürfnis mitteilen? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Vielleicht möchte er dieses Bedürfnis nicht erfüllen. Dann hast du aber Klarheit darüber. Es ist nicht mit ihm zu teilen, ist eine definitive Absage deinem Wunsch gegenüber.

• Wenn du unsicher bist, wie du vorgehen kannst, mach dir gerne einen Plan. Dieser kann dir als kleine Orientierung dienen.

• Um so öfter du deine bisherigen Angst-Grenzen überschreitest, umso weiter wird dein Feld an Möglichkeiten. Du wirst immer öfter durch deine Angst durchgehen, anstatt dich von ihr leiten zu lassen.

Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdient deine Liebe und Zuneigung.

Buddha

JENS LÜBECK

Jens Lübeck

ist spirituell psychologischer Autor, Blogger und Mentor für anhaltende Lebensfreude. Er hilft mit seinem Projekt „Leuchtkraftleben“ Menschen dabei, sich ihrer inneren Wahrheit zu stellen, um sämtliche Blockaden, die ein leichtes Leben verhindern, aufzulösen. Website: Instagram: https://www.instagram. com/leuchtkraftleben